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Entdeckungsreise Nordnamibia

Reisen Sie individuell und ganz nach Ihren persönlichen Wünschen durch Namibia. Unsere Mietwagenrundreise macht es möglich. Die traumhafte Landschaft im Norden kann abwechslungsreicher nicht sein: Die endlosen Sanddünen im Sossusvlei, die Steinwüste im Damaraland, die buschige Savanne im Etosha Nationalpark und die herrlich roten Sandsteinformationen am Waterberg Plateau warten auf dieser Reise darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Lassen Sie sich von den höchsten Dünen der Welt im Sossusvlei oder der gigantischen Tiervielfalt im berühmten Etosha Nationalpark beeindrucken. Namibia eignet sich hervorragend als Selbstfahrertour. Die Tage können Sie individuell nach Ihren persönlichen Wünschen gestalten. Während der Mietwagenrundreise übernachten Sie in komfortablen und ausgewählten Lodges. Mit unserem ausführlichen Reisehandbuch bekommen Sie nicht nur eine ausführliche Wegbeschreibung, sondern erfahren auch viele kleine Tipps sowie wissenswerte Informationen, die Ihre Reise nach Namibia unvergesslich machen werden.

Fotos
Reiseverlauf
Detailprogramm1. Tag: Windhoek, Fahrstrecke ca. 45 km

Ankunft in der Landeshauptstadt Windhoek. Übernahme des Mietwagens (nicht eingeschlossen). Fahrt in die Innenstadt zur Pension Uhland, die in einem ruhigen Teil von Windhoek gelegen ist. Bis zur Innenstadt sind es ca. 15 Minuten Fußweg. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung, um Windhoek auf eigene Faust zu erkunden. Der deutsche koloniale Einfluss ist noch überall an den Gebäuden erkennbar. Sehenswert sind die Independence Avenue (bis 1990 Kaiserstraße genannt) –die Hauptstraße Windhoeks, die Alte Feste, das Reiterdenkmal und die evangelisch-lutherische Christuskirche im neuromanischen Stil. Besonders bekannt ist auch der Tintenpalast, ein ehemaliges Regierungsgebäude, der seinen Namen dem überdurchschnittlichen Verwaltungsaufwand der deutschen Kolonialbeamten und dem damit hohen Tintenverbrauch verdankt. Außerdem lohnt sich ein Abstecher zum Namibia Craft Center, indem traditionelles Kunsthandwerk wie Weberei, Lederarbeit, Schmuck. Stickerei, Schnitzerei sowie Ton- und Korbwaren besichtigt und gekauft werden können. Übernachtung Pension Uhland. 

2. Tag: Sossusvlei, Fahrstrecke ca. 330 km — [F]

Am nächsten Morgen fahren Sie in Richtung Sossusvlei über den Kupferberg Pass und den Spreets-hoogte Pass. Vom letzteren haben Sie einen grandiosen Panoramablick auf eine schier unendliche Wüstenlandschaft. Am Nachmittag erreichen Sie Desert Homestead ca. 30 km südlich von Sesriem gelegen, dem Tor zum Namib Naukluft Park. Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung Desert Homestead.

3. Tag: Ausflug Sossusvlei — [F]

Heute lohnt es sich früh aufzubrechen, da die Dünen besonders bei Sonnenaufgang in den schönsten Farben von orange bis gelb und rot erscheinen. Das Parktor in Sesriem öffnet bei Sonnenaufgang. Wenn man der Straße folgt erreicht man nach kurzer Fahrt zuerst den 30 m tiefen Sesriem Canyon. Wenn man auf die rechte Seite schaut erblickt man die erste große Düne – die sternenförmige Elimdüne. Weiterfahrt entlang der Teerstraße für ca. 60 km vorbei an der berühmten Düne 45 zum 2x4 Parkplatz. Hier muss jeder sein Fahrzeug abstellen, der keinen Geländewagen mit Allradantrieb hat. Die letzten fünf Kilometer können dann zu Fuß oder per Shuttle-Bus zurückgelegt werden. Die Dünen im Sossusvlei sind eines der beliebtesten Fotomotive in Namibia. Die Dünen sind ein sich ständig veränderndes dynamisches System, die je nach Tageszeit in den unterschiedlichsten Farben erstrahlen. Der Tsauchab-Fluss, der bereits den Sesriem Canyon geschaffen hat, schafft es nur alle paar Jahre das Vlei zu überspülen. Zuletzt geschah dies 2012, wo die Wüste plötzlich zu neuem Leben erwachte und alles mit frischem Gras und Blumen übersät war. Weiter südwestlich befindet sich das Deadvlei, wo sich ein kurzer Stopp lohnt. Die alten vertrockneten Kameldornbäume, die dort zu sehen sind werden auf 500-900 Jahre geschätzt. Rückfahrt zur Lodge. Übernachtung Desert Homestead.

4. Tag: Fahrt nach Swakopmund, Fahrstrecke ca. 350 km — [F]

Heute folgen Sie der Straße vorbei an Solitär, wo noch einmal letzte Besorgungen gemacht werden können und das Fahrzeug für die lange Strecke nach Swakopmund aufgetankt wird. Sie fahren weiter über den Kuiseb Canyon. Wenn Sie möchten können Sie einen Abstecher zum Aussichtspunkt unternehmen, wo Sie einen herrlichen Panoramablick über den Canyon genießen können. Wir empfehlen die Weiterfahrt durch den Namib Naukluft Park. Unterwegs haben Sie die Möglichkeit einen Fotostopp an der Mondlandschaft und an der Welwitschia Mirabilis einzulegen ehe Sie weiter nach Swakopmund fahren. Am Nachmittag erreichen Sie die Kolonialstadt an atlantischen Ozean. Je nach Ankunftszeit haben Sie die Möglichkeit Swakopmund bei einem Spaziergang kennenzulernen. Übernachtung Namib Guesthouse.

5. Tag: Swakopmund & Umgebung — [F]

Der Tag steht heute zur freien Verfügung. Empfehlenswert ist die Fahrt nach Walvis Bay. Der Ort ist besonders für einen Fischfang bekannt. Die Lagune in Walvis Bay ist ein wichtiges Überwinterungs-domizil für Zugvögel. Wenn man möchte, kann man einen ca. 3 stündigen Segeltörn unternehmen. Bei diesem Ausflug ist Ihre erste Station die Austernzucht von Walvis Bay, wo Ihr Guide Ihnen viele nützliche Informationen erzählen wird. Währenddessen haben Sie auch die Möglichkeit diese zu probieren. Anschließend fahren Sie weiter vorbei am Schiffswrack am Pelican Point und am Leuchtturm. Unterwegs erleben Sie die Vielfalt dieses Marine-Ökosystems: Pelikane, Flamingos, Austernfischer und viele mehr. Der Heaviside-Delfin ist an Namibias und Südafrikas Küste beheimatet und wird oft beobachtet. Im Juli / August können Sie vielleicht auch Wale sehen. Mit etwas Glück haben Sie die Möglichkeit Südafrikanische See-bären hautnah bei einer Fütterung auf dem Boot zu erleben. Diese gehören zu der Familie der Ohrenrobben. Auf dem Rückweg lohnt sich ein kurzer Zwischenstopp an der „Brummdüne“ kurz vor Swakopmund. Hier haben Sie eine beeindruckende Aussicht über die Wanderdünen und den Atlantischen Ozean. Ein weiteres Highlight in der Umgebung von Swakopmund ist die „Little Five“ Tour durch die Dünen. Sie fahren mit Allradfahrzeugen in die Namib-Wüste vor den Toren Swakopmunds. Auf den ersten Blick wirkt diese Gegend unfruchtbar und leblos (es regnet im Durchschnitt weniger als 20 Millimeter pro Jahr), aber auf den zweiten Blick lassen sich faszinierende Tiere und Pflanzen entdecken, die sich hervor¬ragend an das karge Leben in der Wüste angepasst haben. Vielleicht können Sie während der Tour alle Tiere der „Little Five“ (Elefantenspitzmaus, Nashornkäfer, Ameisenlöwe, Büffelweber, Leopardenschildkröte) beobachten. Um den heißen Temperaturen des Tages zu entgehen, graben sich viele Tiere tief in den Wüstensand. Mit etwas Glück findet Ihr Guide die „tanzende Weiße Dame“. Diese Spinnenart rollt sich bei Gefahr wie ein Rad mit ausgebreiteten Beinen den Hang hinunter und erreicht 44 Umdrehungen pro Sekunde. Damit ist sie zu schnell für potentielle Feinde. Entdecken Sie außerdem Wüstengeckos, Eidechsen, Chamäleons, Zwergpuffottern u.v.m. Übernachtung Namib Guesthouse.

6. Tag: Damaraland, Fahrstrecke ca. 350 km — [F]

Sie verlassen Swakopmund heute entlang der Salzstraße C34 direkt an der Atlantikküste entlang. Wenn Sie möchten können Sie einen Abstecher nach Cape Cross machen. Dort lebt eine der größten Zwergpelzrobben-Kolonien im südlichen Afrika (ca. 80.000 - 100.000 Tiere). Die Männchen können eine Länge von 2,5 m und ein Gewicht von 360 kg erreichen. Täglich fressen diese Tiere 5-10kg Fisch, Tintenfische und Krebse. Die Grundlage für den großen Fischreichtum vor den Küsten Namibias und Südafrikas bildet der kalte, sauerstoff- und dadurch planktonreiche Benguela-Strom aus der Antarktis. Ein Besuch empfiehlt sich besonders im November/Dezember, da dann die Jungtiere zur Welt kommen. Bei der Weiterfahrt ins Landesinnere lohnt sich Alternativ auch ein Besuch des Brandbergs. Dort können Sie eine Wanderung zur „Weißen Dame“ buchen (Dauer ca. 3 Stunden). Zum Brandbergmassiv gehört auch Namibias höchster Berg - der Königsstein. Der Name „Brandberg“ stammt von der glühenden Farbe, in der der Berg erscheint, wenn die Sonne von Westen auf ihn scheint. Am Brandberg wurden bis heute fast 45.000 Felsmalereien entdeckt. Die bekannteste von ihnen ist die ca. 45 cm große „Weiße Dame“, die 1917 von Reinhard Maack entdeckt wurde. Am Nachmittag erreichen Sie die rustikale Twyfelfontein Country Lodge. Übernachtung.

7. Tag: UNESCO Weltkulturerbe Twyfelfontein, Fahrstrecke ca. 330 km — [F]

Heute können Sie Umgebung erkunden, ehe Sie zum Etosha Nationalpark weiterfahren. Lohnenswert ist ein Besuch der Felsenmalereien von Twyfelfontein, des Verbrannten Berges oder das Tal der Orgelpfeifen. Twyfelfontein ist Namibias erstes UNESCO Weltkulturerbe. Man findet etwa 2.500 Gravuren und Malereien. Dargestellt werden vor allem Tiere, die auch heute noch in der Umgebung leben wie Elefanten, Nashörner, Giraffen, Antilopen, Löwen. Ganz in der Nähe von Twyfelfontein liegt der Verbrannte Berg, ein farbenprächtiger Höhenzug aus dunkelbraunen, schwarzen und grauen Felsen. Eine geologische Besonderheit der Region sind auch die so genannten “Orgelpfeifen”, ein vulkanisches Massiv senkrechter Basaltsäulen, die zwischen 130 und 150 Millionen Jahre alt sind. Ein Pfad führt zu den Orgelpfeifen hinab: In einer 100 m langen Schlucht ragen bis zu 5 m hohe Basaltsäulen empor. Nach den Besichtigungen fahren Sie weiter über Outjo zum südlichen Rand des Etosha Nationalparks. Unterwegs können Sie noch die Vingerklippe und die Ugab-Terrasse besuchen. Je nach Ankunftszeit haben Sie noch die Möglichkeit eine erste Pirschfahrt im Park zu unternehmen. Übernachtung Etosha Safari Lodge.

8. Tag: Etosha Nationalpark, Fahrstrecke ca. 250 km — [F/A]

Heute unternehmen Sie eine Ganztagespirschfahrt (in Eigenregie) durch den weltbekannten Etosha Nationalpark. Der Park ist gerade einmal ein Fünftel für Touristen erschlossen, daher bieten sich für die Tiere noch ausreichend Rückzugsmöglichkeiten. Eine Besonderheit sind die vielen Wasserlöcher, die optimal für die Tierbeobachtung sind, da sich dort meist viele Tiere aufhalten. Der Park erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von mehr als 22.000 km2. In der Mitte des Parks befindet sich eine riesige Salzpfanne. Wahrscheinlich gab es vor 7 Millionen Jahren an der gleichen Stelle einen großen See, der nach und nach austrocknete. Zurück blieb eine salzverkrustete Pfanne, die 129 km lang und 72 km breit ist. Bei einer Pirschfahrt lassen sich Elefanten, Gnus, Oryx-und Kuh-Antilopen, Zebras, Löwen, Geparden, Spitzmaulnashörner und viele weitere beobachten. Am Nachmittag erreichen Sie das schöne Mushara Bush Camp, ca.10 km östlich des Van Lindequist Parkeingangs zum Etosha Nationalpark entfernt gelegen. Übernachtung Mushara Bush Camp.

9. Tag: Etosha Nationalpark — [F/A]

Heute haben Sie nochmals einen ganzen Tag für Pirschfahrten im Etosha Nationalpark (in Eigenregie) zur Verfügung. Alternativ können Sie auch an einer geführten Pirschfahrt vom Camp teilnehmen. Übernachtung Mushara Bush Camp.

10. Tag: Waterberg — [F/A]

Weiterfahrt über Tsumeb und Otavi zum Waterberg Plateau. Unterwegs können Sie den Hoba-Meteoriten besuchen, der zu den größten Einzelmeteoriten auf der Erde gehört. Der Meteorit be-steht aus über 80% aus Eisen und wiegt 55t. In Otavi gibt es auch ein kleines Museum, indem Minerale, Kristalle und eine Sammlung von Waffen, die 1915 von deutschen in den Otjikoto See geworfen wurden ausgestellt sind. Ankunft an der Waterberg Wilderness Lodge. Diese liegt geschützt in einem lang gestreckten Tal. Übernachtung Waterberg Wilderness Lodge.

11. Tag: Waterberg — [F/A]

Tag zur freien Verfügung. Das Waterberg Plateau liegt ca. 85 km östlich von Otjiwarongo. Mit seinem eindrucksvollen Gebirgsmassiv aus rotem Sandstein ist der Waterberg der einzige Gebirgspark Namibias. Er ist langgestreckt und abgeflacht – ein Tafelberg mit ungewöhnlich üppiger Vegetation. Zahlreiche Wanderwege und der hohe Wildbestand machen den Park zu einem beliebten Ausflugsziel. Bei Pirschfahrten findet man u.a. Kudus, Schakale, Roan-Antilopen, Gnus, Büffel und mit viel Glück vielleicht auch einen Leoparden oder Geparden. Den Waterberg kann man aber auch auf einem der zahlreichen Wanderwege erkunden. Übernachtung Waterberg Wilderness Lodge.

12. Tag: Abreise Windhoek — [F]

Rückfahrt über Okahandja auf der Teerstraße B1 nach Windhoek. Wenn Sie noch Zeit haben, lohnt sich ein Zwischenstopp in Okonjima, die Heimat der Africat Stiftung. Hauptziel dieses Projekts ist der Schutz bedrohter Leoparden und Geparden. Der Lebensraum der faszinierenden Raubkatzen ist gefährdet, da viele Farmer Geparden töten, um ihre Kälber vor Übergriffen zu schützen. Im Vordergrund von „AfriCat“ stehen vor allem die Aufklärung der Farmer (z.B. über alternative Fangmethoden), die Erforschung der Tiere und Behandlung kranker Geparden sowie die Wiedereingliederung in die Natur. Gäste erhalten Einblick in die Arbeit des Projekts und haben die Möglichkeit, Geparden, Leoparden, Löwen und andere Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Nach dem optionalen Besuch fahren Sie weiter nach Windhoek. Abgabe des Mietwagens und Rückreise nach Deutschland.

Legende: [F] Frühstück, [M] Mittagsessen, [BL] Lunch Box, [A] Abendessen
Leistungen
  • komplette Organisation durch AT REISEN
  • Übernachtungen lt. Programm
  • Ausführliche Wegbeschreibung in deutscher Sprache inkl. Ausflugshinweisen
  • Bei Ankunft in Windhoek: Kühlbox mit Getränken (8x Wasser, 2x Orangen- und 2x Apfelsaft), dreipoliger Adapter, Namibia-Straßenkarte, Insektenspray und Feuchttücher
Nicht enthaltene Leistungen
  • Mietwagen
  • Internationaler Flug ( ab € 950 pro Person)
  • Impfungen
  • Zusätzliche Mahlzeiten, Getränke und Aktivitäten, die nicht aufgeführt sind
  • Getränke
  • Parkgebühren & Eintritte
Individuell
ab ... PersonenPreis pro PersonEZZ
21025 EUR
zzgl. Flug
215 EURAnfrage
  • Termine
  • individuell 2 Person(en) — 1025 EUR pP Anfrage Buchen
Kontakt

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