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Bolivien & Chile • Anden, Atacama, Alpakas

Diese Südamerikareise von La Paz bis nach Santiago de Chile ist das Abenteuer schlechthin. Eindrucksvolle Landschaften bestimmen das Bild Boliviens und den Norden Chiles. Ausgangspunkt der Tour ist die höchstgelegenste Millionenstadt der Welt – La Paz auf 3.800 m. Nach einer Stadtbesichtigung in La Paz geht es anschließend weiter zum Titicacasee. Dort werden Sie per Boot auf die Sonneninsel gebracht. Nach diesen ersten Tagen und der nun guten Akklimatisierung startet dann Ihre 7-tägige Trekkingtour in die Königskordillere. Die Route führt um das Massiv des imposanten 6.345 m hohen Illampu herum, vorbei an glasklaren Seen und unzähligen Lamas. Die absolute Einsamkeit und Ruhe, die Schönheit der Landschaft und die traumhaften Ausblicke werden Sie beeindrucken. Mit etwas Glück schwebt über Ihnen ein Kondor, der Herrscher der Lüfte. Wer jetzt noch eins draufsetzen möchte, kann im Anschluss an die Trekkingtour, den 6.088 m hohen Huayna Potosí besteigen. Nichtbergsteiger haben die Möglichkeit bis zum Hochlager aufzusteigen oder in La Paz durch die Altstadt und Märkte zu bummeln. Weiter geht es dann im Flieger in Richtung Süden. Hier besichtigen Sie die Kolonialstädte Sucre und Potosí. Mit den 4x4-Jeeps geht es weiter zum größten Salzsee der Welt – dem Salar de Uyuni. Die Inseln des Salzsees und die tiefhängenden Wolken im blauen Himmel wirken wie eine Fata Morgana. Weiter geht es über Sandpisten, vorbei an gewaltigen Vulkanriesen, bis zur Laguna Colorada und den spuckenden Geysiren. Die schönen farbenprächtigen Flamingos auf 4.000 m Höhe geben ein schönes Fotomotiv ab. Anschließend erreichen Sie die Laguna Verde, ein Smaragd in grün am Fuße des Vulkans Licancabur. Über einen Serpentinenweg können Sie den 5.920 m hohen technisch leichten Licancabur besteigen. Die Mühe wird belohnt mit einem einzigartigen Rundblick auf die Atacamawüste. Weiter geht es nach San Pedro in Chile. Hier erfolgt eine Stadtbesichtigung und Sie erleben den Sonnenuntergang im wunderschönen Mondtal. Eine weitere Attraktion sind die sprudelnden, dampfenden und zischenden Geysire von El Tatio. Wenn Sie möchten, können Sie noch ein Bad im warmen Naturpool nehmen. Am Ende der Reise geht es von Calama nach Santiago und von dort per Flieger zurück nach Deutschland.

Fotos
Reiseverlauf
Detailprogramm1. Tag: Anreise nach Bolivien

Ihre Tour startet mit dem Abflug aus Deutschland in Richtung der Millionenmetropole La Paz im bolivianischen Hochland. Nun kann eine Reise voller Abenteuer beginnen.

2. Tag: Ankunft in La Paz

Heute landen Sie in La Paz am Flughafen El Alto Int. Airport auf knapp 4.000 m. Am Flughafen werden Sie direkt abgeholt und zu Ihrem Hotel ins Zentrum von La Paz auf 3.800 m Höhe gebracht. Der Rest des Tages steht erst einmal zur freien Verfügung, um sich an die ungewohnte Höhe zu gewöhnen. Wer mag kann den Nachmittag bereits nutzen, um bereits auf eigene Faust La Paz ein wenig zu erkunden. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: La Paz – Stadtbesichtigung & Mondtal — [F]

Heute gehen Sie den Tag entspannt an, um sich weiter an die Höhe zu gewöhnen. Gemeinsam mit Ihrem Guide unternehmen Sie eine halbtägige Stadtbesichtigung (Hexenmarkt, Präsidentenpalast und Parlamentsgebäude am Plaza Murillo, Aussichtsberg Kili Kili oder ein anderer Aussichtspunkt, welchen Sie mit den neu-installierten Seilbahnen über die Stadt erreichen, diverse Märkte (z.B. Mercado Rodriguez) im Zentrum und alte Kirchen usw.). Am späten Nachmittag fahren Sie zum Mondtal mit seinen bizarren Erd- und Steintürmen, welches stark an eine Mondlandschaft erinnert. Danach kehren Sie nach La Paz zurück. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Titicacasee & traumhafte Isla del Sol — [F/A]

Heute starten Sie mit Ihrem Ausflug zum höchsten schiffbaren See der Welt, dem Titicacasee. Mit dem Kleinbus fahren Sie zu dem Walfahrtsort Copacabana am Titicacasee (ca. 4 Stunden), wobei vorher auf der Strecke ein kurzes Stück per Boot übergesetzt werden muss. In Copacabana verlassen Sie das Festland und besteigen ein kleines Boot welches Sie innerhalb von ca. 2h bis zur Sonneninsel bringt. Hier können Sie optional Ihr Mittagessen neben ehemaligen Inka-Ruinen einnehmen. Nachdem Sie sich den Sonnenpalast und den Opferplatz in Ruhe angeschaut haben, wandern Sie weiter zu Ihrer Unterkunft. Übernachtung in einer gemütlichen Lodge.

5. Tag: Entspannung auf der Sonneninsel — [F/M/A]

An diesem Tag wandern Sie gemütlich auf alten Inkapfaden zu Ihrer schönen Lodge für die nächste Nacht. Da der Weg fast immer oben auf dem Bergkamm der Insel verläuft, genießen Sie einen herrlichen Ausblick auf die Berge der Cordillera Real, den riesigen See, der ca. 13x so groß wie der Bodensee ist und auf die benachbarte Mondinsel. Übernachtung in einer Lodge.

6. Tag: Titicacasee – Sorata — [F/A]

Nach dem Frühstück wandern Sie zurück zur Bootsanlegestelle und fahren mit dem Boot zurück nach Copacabana. Vor dem Mittagessen besichtigen Sie noch die wunderschöne Basilika mit der blauen Jungfrau und wenn Sie möchten, können Sie entweder über den bunten Markt schlendern oder den Kreuzberg besteigen. Danach fahren Sie weiter nach Sorata (2.695 m), dem Tor zur Königskordillere und Ihr Ausgangspunkt für die Trekkingtour der nächsten Tage, welche sie final zum Base Camp des Huayna Potosí führt. Übernachtung im Hostal.

7. Tag: Königskordilleren-Trek — [F/BL/A]

Heute starten Sie zu Ihrer Trekkingtour. Sie treffen auf das Team, welches Sie begleiten wird und verladen Ihr Gepäck auf die Maultiere. Allmählich ansteigend führt der Weg vorbei an kleinen authentischen Dörfern und anfangs noch üppiger Vegetation, die jedoch mit zunehmender Höhe schwindet. Nach ca. 5 - 6 Stunden erreichen Sie Ihr Camp bei der Laguna Chilata auf ca. 4.200 m Höhe. Übernachtung im Zelt.

8. Tag: Laguna Chilata – Laguna Glaciar (5.038 m) – Laguna Chilata — [F/BL/A]

Nach einem gemütlichen Frühstück wandern Sie 4-5 Stunden hinauf zur Gletscherlagune. Die Weitsicht von dort oben auf das Dorf Sorata und den Titicacasee ist einzigartig und lassen alle Anstrengungen vergessen. Am Nachmittag kehren Sie zurück zur Laguna Chilata und haben einen großen Fortschritt in Sachen Akklimatisierung gemacht. Übernachtung im Zelt.

9. Tag: Laguna Chilata – Mina Susanna (3.950 m) — [F/BL/A]

Sie wandern weiter entlang der Königskordillere, überwinden einen Pass und steigen ins Nachbartal ab. Auf dem Weg wieder hinab können Sie spektakuläre Blicke auf die umliegende Landschaft genießen. Die heutige Wanderung dauert ca. 7-8 Stunden. Übernachtung im Zelt.

10. Tag: Mina Susana – Laguna San Francisco (4.520 m) — [F/BL/A]

Ihr heutiges Tagesziel ist die Laguna San Francisco. Dafür müssen Sie vorerst den 4.900 m hohen Chotalona-Pass überqueren. Wieder einmal begleiten Sie durchweg tolle Aussichten auf die umliegenden Gletschermassive. Übernachtung im Zelt.

11. Tag: Laguna San Francisco – Huayna Potosí Basislager — [F/BL/A]

Zeitig am Morgen fahren Sie mit dem Auto in das andere Extrem der Königskordillere. Diese 3-4-stündige panoramareiche Fahrt durch das Condoriri-Massiv wird Sie beeindrucken. Ziel ist das Basislager des Huayna Potosí am Zongo Stausee auf 4.790 m Höhe. Übernachtung in einer einfachen Berghütte.

12. Tag: Besteigung des Charquini (5.392 m) — [F/BL/A]

Heute ist der nahgelegene Charquini das Ziel. Dies ist zwar ein einfacher 5.000er, aber ideal geeignet um sich weiter zu akklimatisieren und das trittsichere Gehen auf Steigeisen zu üben. Am Nachmittag kehren Sie zum Basislager des Huayna Potosís zurück. Übernachtung in einer einfachen Berghütte.

13. Tag: Aufstieg ins Hochlager oder Fahrt nach La Paz — [F/BL/A]

Nach einem gemütlichen Frühstück starten Sie mit der Besteigung des Huayna Potosí. Der Aufstieg erfolgt über eine Felsmoräne bis zum 5.170 m hohen Hochlager (Gehzeit 3 Stunden). Wenn Sie nicht mit an der Gipfelbesteigung teilnehmen möchten, können Sie entweder bis zum Hochlager mit aufsteigen oder vorher mit einem Bus nach La Paz zurückfahren (Übernachtung und Verpflegung in La Paz auf eigene Kosten). Übernachtung in einer einfachen Berghütte.

14. Tag: Freier Tag oder Gipfelbesteigung – Fahrt nach La Paz — [F/BL]

Gegen 2 Uhr nachts starten Sie im Schein der Stirnlampen zur Gipfelbesteigung. Unter Ihnen werden Sie das Lichtermeer von La Paz deutlich erkennen. Nach ca. 6-8 Stunden durch Schnee und Eis ist es dann soweit – Sie stehen auf dem 6.088 m hohen Gipfel. Unterwegs müssen Sie eine ca. 70 m lange Steilstufe (bei Blankeis wird ein Fixseil eingehängt) und ein ca. 200 m hoher Gipfelaufschwung bewältigt werden. Nun sehen Sie, wie sich die gesamten schneebedeckte Königskordillere vor Ihnen ersteckt. Gratulation, Händeschütteln, Gipfelfoto und bei schönem Wetter ausgiebige Rast auf dem relativ kleinen Gipfel. Anschließend steigen Sie zurück zum Base Camp ab und nach einer kurzen Verschnaufpause setzen Sie Ihren Abstieg bis zu den Jeeps am Basislager fort. Nun kehren Sie nach La Paz zurück. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Flug nach Sucre und Stadtbesichtigung — [F]

Je nach Flugzeit werden Sie zum Flughafen von La Paz gebracht und fliegen nach Sucre. Die Stadt liegt auf rund 2.800 m Höhe und hat ein sehr angenehmes, gemäßigtes Klima. Aufgrund seiner gepflegten Parkanlagen und seiner gut erhaltenen weißgetünchten Kolonialbauten gilt Sucre als eine der schönsten Städte Südamerikas. Nicht nur deshalb gehört die historische Altstadt Sucres seit 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe. Am Nachmittag lernen Sie im Rahmen eines Stadtrundgangs alle Sehenswürdigkeiten und Höhepunkte dieser wunderschönen Stadt mit den zahlreichen Kirchen, Märkte, Museen und Parkanlagen kennen. Sie besuchen u.a. das Haus der Freiheit, ein Textilmuseum, den Aussichtspunkt am Kloster La Recoleta und wenn noch Zeit bleibt, das Schloss La Glorieta eines ehem. Zinnbarons. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung, um in einem der kleinen Cafés zu entspannen oder einen Ausflug in den Dinosaurierpark zu unternehmen. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Sucre – Silberstadt Potosí — [F]

Der Vormittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Sie können bspw. das Museo de Arte Indígena (Webereimuseum) besuchen oder in einer der vielen Schokoladenmanufakturen die Seele baumeln lassen. Sucre ist auch einfach die ideale Stadt zum Verweilen und Bummeln gehen. Nach dem Mittag erfolgt die Weiterfahrt in Richtung Süden nach Potosí (ca. 4 Stunden). Übernachtung im Hostal.

17. Tag: Potosí Stadtbesichtigung – Uyuni — [F]

Am Morgen gehen Sie mit einem ortskundigen Guide in die so berühmte Mine am Cerro Rico (Schutzbekleidung und Helme werden zur Verfügung gestellt). Dies sollten Sie jedoch nicht tun, ohne vorher noch einige Gastgeschenke wie z.B. Coca-Blätter, Tabak oder hochprozentigen Alkohol für die lokalen Minenarbeiter einzukaufen. In der Mine selbst versuchen Sie soweit Sie können bzw. mögen vorzudringen und erfahren dabei einiges über das harte Alltagsleben der hiesigen „Mineros“. Anschließend unternehmen Sie noch gemeinsam mit Ihrem Guide eine kleine Stadttour durch die schöne koloniale Altstadt. Ebenfalls steht eine Besichtigung der Casa de la Moneda (ehem. spanische Münzfabrik) auf dem Programm. Am späten Nachmittag fahren Sie weiter nach Uyuni (3-4 h), welches als Ausgangspunkt für die gleichnamige gigantische Salzwüste dient. Übernachtung im Hostal.

18. Tag: Größter Salzsee der Welt – Salar de Uyuni — [F/BL/A]

Zeitig geht es heute mit den Jeeps zum atemberaubenden Salzsee Uyuni. Zuvor besuchen Sie aber noch den bekannten Zugfriedhof, nicht weit von Uyuni. Nach kurzer Zeit erreichen Sie über eine holprige Piste das Ufer des Salzsees. Der Salar de Uyuni ist eine 160 km lange und 135 km breite Salzebene und war gemeinsam mit weiteren Salaren Teil eines gewaltigen Andenbinnenmeeres, welches austrocknete und abflusslose Altiplano-Seen und die Salare hinterließ. Ab jetzt geht es nur noch gerade aus. Nach ca. 30 min erreichen Sie das Salzhotel, von dem man denken könnte, es befände sich an einer Polarstation am Südpol. Danach fahren Sie weiter zur ca. 65 km entfernten und inmitten des Salzsees gelegenen Isla Incahuasi. Eine einzigartige Insel mit einer fast endemischen Fauna und gigantischen Kakteen, die teilweise bis zu 10 m hoch sind. Von der Insel aus haben Sie eine fantastische Weitsicht auf den gesamten Salar und die angrenzenden schneebedeckten 5.000er Vulkane. Somit ist es mit dem Motiv der Kakteen der perfekte Ort für ein kleines Fotoshooting. Übrigens lagern im Salzsee Uyuni die größten Lithiumvorkommen der Welt. Danach erfolgt die Weiterfahrt bis an das andere Ufer und von dort aus geht es weiter in Richtung Süden. Nach nochmals ca. 1 Stunde nach Verlassen des Salzsees erreichen Sie Ihr heutiges Etappenziel San Juan. Übernachtung im einfachen Salzhostal.

19. Tag: Immer Richtung Süden – Laguna Colorada — [F/BL/A]

Die Fahrt führt jetzt immer weiter südwärts, vorbei an der großen Salzpfanne Chiguana, am Vulkan Ollagüe (5.870 m), an unzähligen kleinen Altiplano-Seen wie die Laguna Hedionda, Chiar Khota und Honda und über viele flache Pässe. Dann kommt in der endlosen Weite des südbolivianischen Altiplanos in einer Höhe von fast 5.000 m der „Baum aus Stein“ zum Vorschein. Der stark erodierte 7 m hohe Felsen taucht so unvermittelt in der surrealen Landschaft der Pampa Siloli auf, dass selbst Dalí seine helle Freude daran gehabt hätte (nicht umsonst wird er auch „Dalí- Felsen“ genannt). Da der „Árbol de Piedra“ an seiner schmalsten Stelle nicht einmal mehr einen Meter breit ist, ist er wohl – in erdgeschichtlichen Dimensionen betrachtet – nur noch einen Wimpernschlag vom endgültigen Umstürzen entfernt. Anschließend nähern Sie sich langsam der riesigen Laguna Colorada – rotes Wasser und dazu die prächtigen rosafarbenen Flamingos bilden ein grandioses Bild. Weiße Boraxablagerungen, die wie Eisberge im Wasser treiben und das leuchtend-gelbe Andengras, formen den Hintergrund. Hier übernachten Sie ganz in der Nähe der Laguna Colorada in einer einfachen Pension. Übernachtung in einfacher Pension.

20. Tag: Laguna Colorada – Laguna Verde am Licancabur — [F/BL/A]

Heute geht es weiter in Richtung Süden durch die einzigartigen Landschaften des südlichen bolivianischen Altiplano. Nachdem Sie am Morgen nochmal auf die andere Seite der Laguna Colorada zurückgekehrt sind und dem endlosen Gekreische der unzähligen Flamingos gelauscht haben, erreichen Sie nach nicht langer Fahrt die Geysire „Sol de la Manana“ – die Erde brodelt und dampft, was für ein gewaltiges Naturschauspiel (ab hier beginnt die Atacamawüste – die Wüste aller Wüsten). Nach einer Mittagsrast an der Laguna Salada, gelegen in der Salar de Chalviri, und der Möglichkeit zum Bad in einem heißen Whirlpool, fahren Sie weiter und dringen immer tiefer in die Atacamawüste ein, in der die Landschaft immer karger und nahezu menschenfeindlicher wird. Langsam wächst am Horizont eine ebenförmige Pyramide aus dem Boden, der mächtige Vulkankegel des 5.920 m hohen Licancabur. Am Fuße des Berges befindet sich die paradiesische Laguna Verde mit unzähligen Flamingos. Ein prächtiges Farbenspiel für alle! Von hier fahren Sie nur nach ca. 15 min bis zu Ihrer heutigen einfachen Unterkunft an der Laguna Blanca. Übernachtung in einer einfachen Pension.

21. Tag: Wanderung oder Besteigung des Licancabur – San Pedro de Atacama — [F/BL]

Heute besteht die Möglichkeit, den technisch leichten 6.000 m hohen Licancabur (ohne Eisausrüstung) zu besteigen. In aller Frühe steigen Sie in Richtung Gipfel. Zuerst auf alten Inkawegen, dann über größere Felspartien und im oberen Bereich über losen Schutt und Geröll. Nach ca. 6 Stunden ist es dann geschafft – Gipfel! Von hier oben haben Sie einen umwerfenden Ausblick auf die bizarre und einmalige Landschaft des Altiplano und in den Vulkankrater. Für den Abstieg benötigen Sie noch einmal ca. 3 h. Für die Nichtbergsteiger besteht die Möglichkeit, kleine Wanderungen in der Umgebung zu unternehmen oder die Ruhe und die einmalige Landschaft der Atacama zu genießen. Am späten Nachmittag überqueren Sie die Grenze zu Chile (Potazuela Cajon). Nach Erledigung aller Grenzformalitäten geht es weiter über Asphalt und nach ca. 40 km erreichen Sie die kleine grüne Oasenstadt San Pedro de Atacama. Übernachtung im Hotel.

22. Tag: Ausflug ins Mondtal — [F]

Diese kleine Oasenstadt am Rande des Salar de Atacama liegt auf ca. 2.440 m Höhe und ist Ausgangsort für Touren in Richtung Bolivien und Nordchile. Der Tag steht zur freien Verfügung und kann zum Bummeln oder Ausruhen genutzt werden. Wer möchte kann sich das archäologische Museum mit den zahlreichen Funden aus der Atacamawüste oder die kleine Kirche von San Pedro (ist eine der ältesten von Chile – ihr Dach wurde aus Kaktusstämmen gebaut) anschauen. Kurz vor Sonnenuntergang unternehmen Sie noch einem Abstecher in das trockene Mondtal „Valle de la Luna“. Hier erleben Sie bei klarem Wetter einen traumhaften Sonnenuntergang auf einer riesigen Düne. Übernachtung im Hotel.

23. Tag: Geysirfeld El Tatio – Flug nach Santiago de Chile — [F/BL]

Gegen 4 Uhr morgens Abfahrt in das ca. 90 km entfernte Geysirfeld El Tatio – mit 4.320 m Höhe das höchste der Erde. Hier erleben Sie das gigantische Schauspiel der ca. 50 aktiven Geysire. Wer möchte kann auch hier ein wohltuendes Bad in einer heißen Quelle genießen. Nach einem gemütlichen Frühstücks-Picknick fahren Sie zurück nach San Pedro. Unterwegs machen Sie noch einen Abstecher zu den historischen Dörfern Caspana, Chiu-Chiu und Lasana. Anschließend erfolgt die Weiterfahrt nach Calama, wo Sie direkt zum Flughafen gebracht werden und Ihren Flug nach Santiago de Chile nehmen. Dort angekommen werden Sie zu Ihrem Hotel im Zentrum gebracht. Übernachtung im Hotel.

24. Tag: Rückreise nach Deutschland — [F]

Je nach Abflugzeit fahren Sie zum Flughafen und treten die Heimreise nach Deutschland an. Falls Sie noch Zeit haben sollten, unternehmen Sie doch noch am Morgen einen kleinen individuellen Abstecher ins das Zentrum.

25. Tag: Ankunft in Deutschland

Nach einer erlebnisreichen und spannenden Tour durch die Anden landen Sie mit einem Koffer voller Erinnerungen wieder in Deutschland.

Legende: [F] Frühstück, [M] Mittagsessen, [BL] Lunch Box, [A] Abendessen
Leistungen
  • Flug ab/an Frankfurt in der Economy Class (1x 23 kg Freigepäck und 6 kg Handgepäck) – andere Flüge auf Anfrage (ggf. gegen Aufpreis)
  • Inlandsflüge: La Paz-Sucre und Calama-Santiago de Chile (Economy Class)
  • Alle Transfers, Eintritte und Ausflüge lt. Programm
  • Verpflegung: 22x Frühstück, 14x Mittagessen , 13x Abendessen
  • Übernachtungen: einfache und saubere Hotels/Hostals (3 Sterne), bei der Überlandtour teilweise in sehr einfachen Hostals/Pensionen (kein europäischer Standard), während der Trekkingtour in 2-Mann-Zelten
  • Zelte, Kochausrüstung, Speisezelt mit Stühlen und Tischen
  • Koch, Träger, Mulis und Lamas, Bergführer für den Huayna Potosi (pro 3 Gäste ein einh. Bergführer, der AT-Guide wird auch eine Seilschaft von 3 Gästen führen) und Licancabur
  • Deutschsprachiger einheimischer Guide
  • Ab 10 Teilnehmern zusätzlicher AT-Guide
  • Vorbereitungstreffen in Leipzig (ggf. telefonisch)
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)
Nicht enthaltene Leistungen
  • Nicht enthaltene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder (ca. 80,- Euro)
  • Individuelle Aktivitäten und Ausflüge
  • Individuelle Ausgaben
  • Eisausrüstung (kann bei uns geliehen werden) für das Bergsteigen
  • Einzelzimmerzuschlag: 320,- Euro
Gruppentermine
Von ... bisPreis pro PersonEZZ
27.06. - 21.07.184595 EUR320 EURAnfrageBuchen
08.08. - 01.09.18
garantierte Durchführung
4595 EUR320 EURAnfrageBuchen
  • Termine
  • 27.06. - 21.07.2018 4595 EUR p.P. buchbar Anfrage Buchen
  • 08.08. - 01.09.2018 4595 EUR p.P. buchbar Anfrage Buchen
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Kontakt

Alexander Fleischer

+49 (0) 341 55 00 94-41
Mo-Fr. 10:00 - 18:00 Uhr
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