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Peru • 'Yerupaja' - Trekking in der Cordillera Huayhuash

Dieser Cordillera Huayhuash Trek verspricht dem Wanderherz ein Erlebnis der Extraklasse! Unter welterfahrenen Trekkern gilt er bereits zu den schönsten Trekkingtouren der Welt. Hier finden Sie noch die absolute Unberührt-heit: weitestgehend intakte Natur mit wildlebenden Vicuñas, mächtige Kondoren und drollige Viscachas (die zur Familie der Chinchillas zählen) können Sie hier erleben. Die Tour führt Sie in eine paradiesische Bergwelt mit ma-jestätisch schroffen Eisgipfeln, türkisfarbenen, in der Sonne funkelnden Lagunen und durch kleine ursprüngliche Andendörfer. Sie können während dieser einmaligen Peru-Trekkingtour fantastische Blicke auf einige der höchs-ten Gipfel von Südamerika wie den Yerupajá (6.634 m), Jirishanca (6.094 m), Rondoy (5.879 m) und Trapecio (5.644 m) genießen. Ambitionierte Bergsteiger haben zudem fakultativ die Möglichkeit, den Diablo Mudo (5.340 m) zu erklimmen. Um aber auch kulturell auf seine Kosten zu kommen, werden Sie ebenfalls einen Abstecher zum „Nabel der Welt“ nach Cusco machen und das heilige Tal der Inkas mit den eindrucksvollsten Inkaruinen Perus besichti-gen. Das große Highlight stellt hier natürlich der Besuch von Machu Picchu dar!

Fotos
Reiseverlauf
Detailprogramm1. Tag: Anreise nach Peru

Heute beginnt Ihr großes Trekkingabenteuer. Von Deutschland aus fliegen Sie nach Lima, wo Sie am Abend landen werden. Anschließend werden Sie zu Ihrem Hotel in Lima gebracht. Übernachtung im Hotel in Lima.

2. Tag: Flug in die Inkahauptstadt Cusco — [F]

Früh am Morgen steigen Sie in den Flieger nach Cusco (3.400 m), der alten Inkahauptstadt. Der Vormit-tag ist frei und dient zum Ausruhen und Anpassen an die Höhe. Am Nachmittag unternehmen Sie zu Fuß einen Stadtrundgang in Cusco und lernen den „Nabel der Welt“, so die Übersetzung des Namens aus der alten Inka-Sprache Quechua, kennen. Scheinbar harmonisch präsentiert sich hier die Archi-tektur der perfektionistischen Inkas und der spanischen Kolonialzeit. Sie schlendern unter anderem über den bunten Obst- und Gemüsemarkt, besuchen den ehemaligen Qoricancha Tempel, auf dem die Spanier die Kirche Santa Domingo errichteten, den berühmten 12-eckigen Stein der Inka sowie den Plaza de Armas, auf dem Sie das Flair dieser charmanten Stadt spüren können. Übernachtung im schönen Kolonialhotel.

3. Tag: Das Heilige Tal der Inkas – Zugfahrt nach Aguas Calientes — [F]

Die schönsten Inkaterrassen Perus und viele bedeutende Inkastätten liegen im Urubambatal, auf-grund seines fruchtbaren Bodens auch „Heiliges Tal der Inka“ genannt. Am Morgen fahren Sie nach Pisac, wo Sie zuerst den farbenfrohen Indiomarkt und die sehenswerte Kirche besuchen. Dann geht es steil hinauf, vorbei an den vielen Inkaterrassen, hin zu der Inkastätte von Pisac. Danach fahren Sie vorbei am berühmten Meerschweinchen-Dorf, wo Sie auch einmal die Chance haben, eines der Nati-onalgerichte von Peru zu probieren. Anschließend besichtigen Sie die hoch über dem Tal thronende Festung von Ollantaytambo. An einen Felsen geschmiegt mit unzähligen Terrassen, einer ausgeklü-gelten Bewässerungsanlage und einer Sonnenuhr konnten die Inkas mit dieser Anlage das Tal über-wachen. Einfach beeindruckend, wie die Inkas die riesigen Felsblöcke auf diese Höhen manövrieren konnten! Im Anschluss nehmen Sie einen der letzten Panorama-Züge, um nach Aguas Calientes, dem Dorf am Fuße von Machu Picchu zu gelangen. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Inkamythos Machu Picchu – Rückkehr nach Cusco — [F]

Ein Bus bringt Sie über eine Serpentinenstraße in ca. 30 Minuten bis zum Eingang der sagenumwobe-nen Inkastadt Machu Picchu (2.430 m) hinauf. Die ebenfalls unter UNESCO-Weltkulturerbe stehende Ruinenstadt wurde erst 1911 durch den Amerikaner Hiram Binghams durch Zufall wiederentdeckt. Sie haben viel Zeit, die unzähligen Tempel, Paläste, Brunnen, Wohngebäude, rituelle Zeremonien-Plätze zu besichtigen. Von der Sonnenuhr aus haben Sie einen tollen Blick auf das fast 700 m tieferliegende eng eingeschnittene Tal des Río Urubamba. Schöne, von Lamas kurzgehaltene Grasflächen bieten Platz zum Entspannen und Träumen. Wer mag, besteigt den Aussichtsberg Huayna Picchu (ca. 45 min Aufstieg, 2.720 m) oder den Machu Picchu Mountain (mit noch besserer Aussicht und ca. 1,5 Stunden Aufstieg, 3.060 m). Am Nachmittag reisen Sie schließlich per Zug und Bus zurück nach Cusco. Über-nachtung im schönen Kolonialhotel. Wichtig zur Buchung: Bitte teilen Sie uns zur Buchung mit, ob Sie den Huayna Picchu oder den Machu Picchu Mountain besteigen möchten, da man dafür eine Genehmigung vor Ort einholen muss.

5. Tag: Freizeit in Cusco — [F]

Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Erkunden Sie die Stadt nochmals auf eigene Faust, besu-chen Sie die stolz über der Stadt thronende Inkafestung von Saqsaywaman, schlendern Sie über die Handarbeitsmärkte und genießen Sie das charmante Flair von Cusco. Übernachtung im Hotel Plaza San Francisco o.ä.

Tipp: Machen Sie doch an Ihrem freien Tag einen optionalen Ausflug (inkl. F/M) zum Regenbogenberg „Vinicunca“!

Auf diesem Ganztagesausflug erkunden Sie ein noch wenig besuchtes Juwel Peru’s. Der Regenbogen-berg („Montana de siete colores“) liegt unweit des Nevado Ausangate in der Cordillera Vilcanota und nur 3 Fahrtstunden von Cusco entfernt. Der Ausgangspunkt der Wanderung ist das kleine Örtchen Quesiuno auf 4.326 m, welches Sie früh am Morgen erreichen (Abfahrt in Cusco gegen 3 Uhr in der Nacht). Dann beginnt Ihre anstrengende 4-stündige Wanderung (sandiges Terrain) durch einmalige Landschaften, entlegene Quechua-Dörfer, schneebedeckte Berge, sowie kristallklare Flüsse und Seen, bis Sie dann auf fast 5.000 m am Regenbogenberg ankommen und eine faszinierende Landschaft vor-finden. Auf dem Weg können Sie auch einen Blick auf den Eisriesen Nevado Ausangate (6.384 m) erha-schen und grasende Lama- und Alpakaherden beobachten, während sich auch mit ein wenig Glück ein seltenes Vicuna blicken lässt. Das einmalige Farbenspiel in dieser Umgebung rührt von verschiedenen Sedimentschichten her, die vor Millionen von Jahren entstanden und durch Plattentektonik von einer waagerechten in eine senkrechte Position hochgedrückt wurden. So verursacht das hiesige Eisenoxid ein strahlendes Rot, helles Pink wird durch Magnesium herbeigeführt, während die braungrünliche Farbe durch Kupfer verursacht wird. Nachdem Sie das Farbenspektakel lange genug genossen haben, kehren Sie in in-nerhalb von 4h wieder zurück zum Ausgangsort, wo bereits Ihr Fahrzeug auf Sie wartet und zurück nach Cusco bringt, wo Sie gegen ca. 18 Uhr zurückkehren.

6. Tag: Rückflug nach Lima und Fahrt über die Panamericana nach Huaráz — [F]

Am Morgen erhalten Sie einen Transfer zum Flughafen von Cusco und fliegen zurück nach Lima. Dort werden Sie direkt am Flughafen abgeholt und zum Busbahnhof gebracht. Auf der berühmten Pan-americana fahren Sie schließlich mit einem komfortablen Linienbus in Richtung nördliche Anden. An-fangs geht es noch durch die eindrucksvolle "Küstenwüste", welche sich über hunderte von Kilome-tern am Pazifik entlangzieht. Doch schon bald tauchen Sie in die bezaubernde Bergwelt der Anden ein. Nach ca. 8 Stunden Fahrt erreichen Sie die Andenstadt Huaráz (ca. 3.100 m), welches unter Berg-freunden auch als „Chamonix der Anden“ bezeichnet wird. Nachdem Sie zu Ihrem Hotel gebracht wur-den, haben Sie die Möglichkeit, sich in Ruhe an die Höhenluft zu gewöhnen oder bei einem kleinen Bummel die Stadt kennenzulernen. Übernachtung im Hotel in Huaráz. Fahrzeit: ca. 8 h; Aufstieg: 0 m; Abstieg: 0 m

7. Tag: Schneeriesen in der Cordillera Blanca — [F/BL]

Bereits früh am Morgen brechen Sie auf, um die malerische Cordillera Blanca zu erkunden. Durch das Tal des Río Santa fahren Sie bis nach Yungay, wo ganz in der Nähe der mächtige Huascarán (6.768 m) thront. Dieser Ort wurde im Jahr 1970 von einer schweren Naturkatastrophe heimgesucht. Bei einem schweren Erdbeben löste sich ein Teil der Nordwestflanke des Huascaráns und wälzte sich, vereint mit Geröll, Schlamm und Eis, ins Tal hinab. Über 18.000 Menschen starben, nur wenige überlebten dieses Unglück. Ein alter Bus erinnert noch heute an diesen schrecklichen Tag. Die Fahrt führt dann in ein schmales Tal des Nationalparks Huascarán, dem größten Gebirgspark Perus. Sie passieren die beiden idyllischen türkis-schimmernden Seen Llanganuco und Orconcocha und unternehmen einen Spaziergang in der bezaubernden Bergkulisse. Im Anschluss fahren Sie zu einem Aussichtspunkt un-terhalb des Passes Portachuelo de Llanganuco (4.767 m) hinauf. Von hier oben bietet sich ein spekta-kulärer Panoramablick auf die Berge Huascarán, Huandoy (6.160 m) und Pisco (5.752 m). Auch dem Gipfel Chacraraju (6.112 m), welchem die Bergsteiger viel Respekt entgegenbringen, stehen Sie gegen-über. Alle Berge sind 5.000 bis 6.000 m hoch und wild vergletschert. Sie bewältigen die letzten Kehren bis hinauf zum Pass auf 4.750 m und wandern dann einen steilen Pfad abwärts zu Ihrem wartenden Fahrzeug, welches Sie zurück nach Huaráz bringt. Übernachtung im Hotel. Gehzeit: 4 h; Fahrzeit: 5 h; Abstieg: 400 m

8. Tag: Mystische Tempelruinen von Chavín de Huántar — [F]

Heute steht Ihr erster kultureller Höhepunkt auf dem Programm. Bereits früh am Morgen verlassen Sie Huaráz und überqueren die mächtige Cordillera Blanca. Auf der anderen Seite begrüßt Sie eine herrliche Landschaft aus zahlreichen bunten Terrassenfeldern. Hier liegt Chavín de Huántar, einsti-ges Zentrum der Chavín-Kultur, deren Blütezeit in den Jahren 700 – 300 v. Chr. war. Die Ausgrabungs-stätte ist eine der ältesten präkolumbianischen Fundorte und steht seit 1985 unter UNESCO Weltkul-turerbe. Eine 3.000 Jahre alte Kultstätte mit riesigen Tempeln, weiten Terrassen und Zeremonialplät-zen erwartet Sie hier. Fast gruselig wirkt das Labyrinth der finsteren unterirdischen Gänge, die zu ei-nem 4,50 m hohen Monolith, den sogenannten „El Lanzón“ führen. Er war wahrscheinlich das bedeu-tendste Heiligtum. Beeindruckend sind auch die steinernden Köpfe, die die Außenwand zieren, um die Tempel vor Feinden zu schützen. Faszinierend sind auch das durchdachte Kanalsystem zur Ent-wässerung oder speziell bearbeitete Steine, die der Sternbeobachtung dienen sollten. Noch immer sind nicht alle Geheimnisse der Chavín-Kultur aufgedeckt, doch dieser Besuch wird Ihnen zeigen, dass dieses Volk über viel Wissen verfügte. Auf der Weiterfahrt besuchen Sie das neue Chavín-Museum, in dem zahlreiche Exponate verschiedener präkolumbianischer Kulturen zur Schau gestellt werden. Anschließend fahren Sie zurück nach Huaráz. Übernachtung im Hotel. Gehzeit: 1h; Fahrzeit gesamt: 9 h

9. Tag: Dinosaurierspuren und bunter Markt — [F/BL/A]

Früh am Morgen geht es in Richtung der größten, auf 4.600 m Höhe gelegenen Kupfermine von Peru, Antamina. Ihr Ziel auf dem Weg sind alte Dinosaurier-Spuren und ein schöner lokaler Markt in Huall-anca! Anschließend queren Sie den Cuncush Pass (ca. 4.750 m) und erreichen nach einer langen Fahr-zeit das kleine Dorf Matacancha (4.170 m). Danach geht es noch ein wenig weiter bis nach Quartel-huain, wo Sie Ihr erstes Zeltlager aufschlagen. Übernachtung im Zelt. Fahrzeit: 6-6,5 h

10. Tag: Trekking-Start: Quartelhuain – Laguna Mitucocha — [F/BL/A]

Heute beginnt Ihr Traumtrekking in der Cordillera Huayhuash! Bereits nach wenigen Stunden (ca. 3h) wandern, überqueren Sie bereits den Qaqanan-Pass und befinden sich direkt auf 4.700 m Höhe. Vor Ihren Augen erstreckt sich die beeindruckende Cordillera Huayhuash mit Ihren vergletscherten Spit-zen. Nach weiteren 3 h Trekken erreichen Sie dann den ruhigen Bergsee Laguna Mitucocha (4.300 m), wo Sie Ihr Nachtlager aufschlagen. Von hier aus haben Sie eine grandiose Sicht auf die Gipfel Rondoy (5.870 m), Jirishanca Grande (6.094 m) sowie Jirishanca Chico (5.446 m). Übernachtung im Zelt. Gehzeit: ca. 6 h; Aufstieg: 530 m; Abstieg: 410 m

11. Tag: Laguna Mitucocha – Laguna Carhuacocha — [F/BL/A]

Nach einem kräftigen Frühstück überqueren Sie zunächst nach ca. 2,5 h einen 4.650 m hohen Pass bei Punta Carhuac, um anschließend langsam für 2 h über sanft geschwungene Bergwiesen zur Laguna Carhuacocha (4.138 m) abzusteigen. Hier errichten Sie Ihr Camp auf einem der schönsten Lagerplätze während des Trekkings, mit einer herrlichen Aussicht auf den Jirishanca, Yerupajá Grande (6.634 m) und Yerupajá Chico (6.121 m) und die höheren Gipfel des Siula (6.344 m) und Sarapo (6.127 m). Gegen Abend, wenn es windstill wird und die Sonne langsam untergeht, spiegeln sich die Eisriesen im ruhi-gen Wasser der Lagune wieder – die Stimmung ist zauberhaft. Sollte genügend Zeit bleiben, können Sie die Umgebung des Sees erkunden und vielleicht sogar ein paar Forellen fischen. Übernachtung im Zelt. Gehzeit: ca. 5 h; Aufstieg: 350 m; Abstieg: 450 m

12. Tag: Laguna Carhuacocha – Camp Huayhuash — [F/BL/A]

Zu Füßen des Nevado Siula Grande führt der Weg zuerst am Ufer der Laguna Carhuacocha entlang. Später passieren Sie weitere kleine Lagunen wie die Laguna Siulacocha und Quesillocoha. Anschlie-ßend geht es immer bergauf zum 4.800 m hohen Siula-Passn den Sie nach ca. 4 h erreichen. Ihr erster steilerer Aufstieg wird belohnt: die Gletscher der gegenüberliegenden Gipfel "winken" herüber und tief unter Ihnen glitzern die türkisfarbenen Lagunen. Mit etwas Glück sehen Sie unterwegs Enten, Gänse oder gar Vizcachas (eine Art Andenmurmeltiere). Südostwärts steigen Sie dann auf einem Pfad ab und erreichen am Abend nach ca. weiteren 3 h Ihren nächsten Zeltplatz bei Huayhuash (4.400 m). Übernachtung im Zelt. Gehzeit: ca. 7 h; Aufstieg: 600 m; Abstieg: 450 m

13. Tag: Camp Huayhuash – Laguna Viconga — [F/BL/A]

Nachdem Ihre gestrige Etappe für Sie alle sehr kräfteraubend war, gehen Sie den heutigen Tag etwas ruhiger an. Nach einem gemütlichen Frühstück beginnen Sie Ihre etwa 4-5-stündige Wanderung. Sie bezwingen innerhalb von 2 h den 4.795 m hohen Pass Portachuelo de Huayhuash und erreichen be-reits am frühen Nachmittag die Laguna Viconga auf 4.400 m, in deren Nähe Sie heute die Zelte auf-schlagen werden. Auf dem Weg haben Sie heute mit hoher Wahrscheinlichkeit die Chance Lama- und Alpaka-Herden zu sehen. Der Portachuelo de Huayhuash Pass bildet übrigens die natürliche Grenze zwischen der Cordillera Huayhuash und der Cordillera Raura. Wer möchte, kann sich in den nahelie-genden Heißwasserquellen entspannen und von den letzten Tagen erholen. Übernachtung im Zelt. Gehzeit: 4-5 h; Aufstieg: 400 m; Abstieg: 400 m

14. Tag: Laguna Viconga – Huanacpatay — [F/BL/A]

Heute erreichen Sie den höchsten Punkt der gesamten Wanderung, den 5.000 m hohen Punta Cuyoc. Auf einem Zickzackweg gelangen Sie nach ca. 3 h auf eine Ebene mit 3 kleinen Seen, bevor Sie auf der Punta Cuyoc rasten und von hier aus die Bergriesen Pumarinri (5.465 m), Cuyoc (5.550 m) und Puscan-turpa (5.430 m) bewundern. Ebenfalls reicht der Blick hinüber bis in die Cordillera Raura. Von hier aus geht es in ca. 2,5 h stetig bergab bis zu Ihrem nächsten Zeltplatz in Huanacpatay (4.400 m).Übernachtung im Zelt. Gehzeit: 5,5 h; Aufstieg: 600 m; Abstieg: 700 m

15. Tag: Huanacpatay – Huatiac — [F/BL/A]

Am heutigen Tag wandern Sie für 2,5 Stunden weiter zum Antonio-Pass (4.990 m). Von dort aus sieht man die fantastischen Seen Jurau, Sarapococha und Caramarca. Vor Ihnen erheben sich u.a. die Fels- und Eismassive des Trapecio (5.644 m), Jurau (5.600 m), Carnicero (5.960 m) und Siula Grande. Der Letz-te ist vor allem durch den Film „Sturz ins Leer“ bekannt, in dem der legendäre Sturz ins Leere von Joe Simpson verfilmt wurde. Talauswärts wandern Sie leicht bergab bis zum Rand des Dorfes Huayllapa (3.600 m). Nun geht es zü-gig bergauf bis zu Ihrem Zeltplatz Huatiac (4.290 m). Von hier aus können Sie zum ersten Mal den Di-ablo Mudo („stummer Teufel") sehen, das Gipfelziel für die Bergsteiger unter Ihnen. Übernachtung im Zelt. Gehzeit: 5,5 h; Aufstieg: 600 m; Abstieg: 200 m

16. Tag: Kurzetappe: Huatiac – Cashpapampa — [F/BL/A]

Die kürzeste Wanderetappe des Trekkings führt über den 4.800 m hohen Tapush-Pass zu Ihrem heu-tigen Zeltplatz Cashpapampa (4.500 m) unterhalb der Laguna Susucocha. Seit neustem werden Sie zwei kurze Teilstrecken (jeweils 800 m und 300 m) an einer Straße entlang laufen. Dabei sehen Sie auch ein Minencamp, welches vor kurzer Zeit in dieser Region errichtet wurde. Bald darauf erreichen Sie Ihr Tagesziel Cashpapampa. Von hier aus können Sie den Großteil der Aufstiegsroute auf den Di-ablo Mudo (5.340) erkennen. Während die Wanderer die Gegend erkunden oder einfach entspannen, nutzen die Bergsteiger den Tag, um sich auf die Besteigung des Gipfels vorzubereiten. Übernachtung im Zelt. Gehzeit: 3,5 h; Aufstieg: 510 m; Abstieg: 600 m

17. Tag: Cashpapampa – Laguna Jahuacocha / fakultative Besteigung Diablo Mudo (5.340 m) — [F/BL/A]

Für die Wanderer: Heute überschreiten Sie innerhalb von 2 h den 4.870 m hohen Yaucha-Pass. Von hier oben haben Sie eine spektakuläre Aussicht auf den Ninashanca (5.607 m), den Rondoy, den Jirishanca Grande und den Chico sowie auf den Yerupajá. Vor Ihnen erstreckt sich eine herrlich grüne Wiesenlandschaft. Von Yaucha steigen Sie nordöstlich ins Tal des Río Achin ab. Nach weiteren 2,5 h kommen Sie an der La-guna Jahuacocha (4.066 m) an und bauen Sie für zwei Nächte die Zelte auf und erwarten am Nachmit-tag die Bergsteiger, die von Ihrer Diablo Mudo Besteigung zurückkehren. Übernachtung im Zelt. Gehzeit: 5 h; Aufstieg: 370 m; Abstieg: 800 m Für die Bergsteiger (fakultativ): Es steht Ihnen ein langer Tag steht bevor, wenn Sie den Diablo Mudo (5.350 m) besteigen wollen. So brechen Sie bereits gegen 4:00 Uhr am Morgen auf. Mühsam, teils über Schotterhänge, erreichen Sie auf knapp 5.000 m den Gletscherrand. Hier legen Sie Ihre Steigeisen an und setzen Ihren Aufstieg über steile Schneefelder fort. Dem ersten Aufschwung folgt ein kurzer, steiler Abschwung, bei dem je nach Bedingungen auch "Hand angelegt" werden muss. Das folgende Schneefeld zieht ähnlich steil auf das Gipfelplateau und in wenigen Schritten erreichen Sie schließlich den Gipfel. Spalten stellen sich Ihnen in der Regel nicht in den Weg (Achtung: die Bedingungen können sich ändern!), doch das schwach ausgeprägte Büßereis macht den Aufstieg zu einer Art Treppensteigen. Die Aussicht vom Gip-fel auf die gesamte Cordillera Huayhuash ist fantastisch. An klaren Tagen erscheinen auch die Cordil-lera Blanca am nördlichen Horizont und die Cordillera Raura im Süden. Beim Abstieg verlassen Sie den Gletscher bereits nach wenigen Metern. Der Weiterweg führt steil und kiesig-felsdurchsetzt hin-unter zur Laguna Huacrish. Hier wartet die Küchenmannschaft bereits mit dem Mittagessen auf Sie und nun können Sie Ihre Gletscherausrüstung wieder abgeben. Auf dem mäßig abfallenden Weg wandern Sie entspannt zu einer Aussichtskanzel oberhalb der Laguna Jahuacocha. Ein steiler Pfad führt dann hinunter zum Talgrund. Am Nachmittag erreichen Sie den Zeltplatz an dem Hochlandsee Jahuacocha. Übernachtung im Zelt. Gehzeit: 8-10 h; Aufstieg: 850 m; Abstieg: 1.280 m

18. Tag: Freier Tag mit verschiedenen Wanderoptionen — [F/BL/A]

Heute ist ein Ruhetag an einem der schönsten Zeltplätze des Trekkings vorgesehen. Mehrere Touren sind von hier aus möglich. Wer es sportlich mag, steigt in ca. 4,5 bis 5 Stunden auf gutem Pfad auf den Sambunya oder Rondoy Pass (beide ca. 4.750 m) hinauf, um nochmals die mächtige Bergwelt der Cor-dillera Huayhuash zu genießen. Wer eine kurze Tour bevorzugt, wandert in ca. 3 Stunden zur idylli-schen Laguna Solteracocha. Übernachtung im Zelt.

19. Tag: Trekking-Ende: Laguna Jahuacocha – Llamac / Fahrt nach Huaráz — [F/BL]

Die letzte Etappe führt Sie zu Beginn relativ eben auf einem schönen Panoramaweg entlang des Nordufers des Flusses Jahua nach Westen. Dann ändern Sie abrupt die Richtung und es geht weiter nach Norden, steil aufwärts zum Pass Pampa Llamac (4.300 m). Ebenso steil geht es auf der anderen Seite bergab. Unzählige Kakteen, ein für diese Region eher ungewöhnlicher Bewuchs, legen nahe, dass hohe Temperaturen hier keine Seltenheit sind. Nach einem anstrengenden Abstieg erreichen Sie dann das Dorf Llamac (3.300 m). Hier wartet bereits Ihr Transfer auf Sie, welcher Sie aus der herr-lichen Abgeschiedenheit zurück nach Huaráz bringt. Hier wartet bereits eine heiße Dusche auf Sie. Übernachtung im Hotel. Gehzeit: 4-5 h; Fahrzeit: 3 h; Aufstieg: 510 m; Abstieg: 975 m

20. Tag: Huaráz – Lima — [F]

Nun geht es mit einem komfortablen Linienbus zurück nach Lima, wo Sie am Nachmittag ankommen werden. Am Abend können Sie nochmal gemütlich durch die Altstadt von Lima bummeln und z.B. ein traditionelles Cerviche essen. Übernachtung im Hotel.

21. Tag: Lima – Heimreise — [F]

Genießen Sie Ihren letzten freien Tag in Peru. Wenn Sie möchten, können Sie über den nahegelege-nen Indiomarkt schlendern und dort Ihre letzten peruanischen Souvenirs erstehen. Gegen Gebühr können Sie auch das weltbekannte archäologische Museum „Larco Herrera“ besuchen, in dem über 45 000 peruanische Exponate ausgestellt werden, die bis in die Zeit 2000 v.Chr. zurückreichen. Je nach Flugzeit werden Sie schließlich zum Flughafen gebracht. Mit einer Menge schöner Erinnerungen tre-ten Sie dann Ihre Heimreise an.

22. Tag: Ankunft in Deutschland

Mit vielen neuen Erlebnissen im Gepäck landen Sie zurück in Deutschland.

Legende: [F] Frühstück, [M] Mittagsessen, [BL] Lunch Box, [A] Abendessen
Leistungen
  • Flug von Frankfurt am Main (andere Flughäfen auf Anfrage) nach Lima und zurück in der Econo- ny Class
  • Alle Transfers, Überlandfahrten und Besichtigungsfahrten lt. Programm
  • Alle Eintritte, Parkgebühren usw. lt. Programm
  • Übernachtung in Mittelklassehotels
  • Verpflegung lt. Programm
  • Camping- und Kochausrüstung, Gruppenzelt mit Tischen und Stühlen beim Trekking
  • Koch, Tragtiere sowie örtlicher Führer
  • Englischsprachiger einheimischer Trekkingguide/Bergführer bei den Tagesausflügen in der Cor-dillera Blanca und anschließend beim Trekking durch die Cordillera Huayhuash
  • Deutschsprachiger Kultur-Guide in Cusco, heiliges Tal der Inkas und Machu Picchu
  • Deutschsprechender AT Reiseleiter ab 10 Reiseteilnehmern
  • Bei Besteigung Diablo Mudo: Ausrüstung (Gurt & Karabiner, Helm, Steigeisen, Seil)
  • ußer Bergschuhe und Kleidung
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)
Nicht enthaltene Leistungen
  • Fehlende Mahlzeiten, Getränke (Preise haben teilweise europäischen Standard)
  • Einzelzimmer- und Zeltzuschlag: 370,- Euro p.P.
  • Zug-zum-Flug-Ticket: 70,- Euro pro Person
  • individuelle Besichtigungen und Ausflüge
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Fakultative Besteigung des Diablo Mudo: 120,- Euro p.P. ab 2 Personen
Gruppentermine
Von ... bisPreis pro PersonEZZ
15.06. - 06.07.194295 EUR370 EURAnfrageBuchen
03.08. - 24.08.194195 EUR370 EURAnfrageBuchen
  • Termine
  • 15.06. - 06.07.2019 4295 EUR p.P. buchbar Anfrage Buchen
  • 03.08. - 24.08.2019 4195 EUR p.P. buchbar Anfrage Buchen
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