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Myanmar • Große Rundreise „Mingalaba“

Die Erlebnisreise beginnt mit der Besichtigung der weltberühmten Shwedagon Pagode in der ehemaligen Hauptstadt Yangon. Nach einem Abstecher zum Goldenen Felsen und Bago, wo Sie die höchste Pagode des Landes besichtigen, geht es nach Mandalay. Die Stadt gilt als kulturelles Zentrum des Landes. Neben der berühmten Mahamuni-Pagode und dem Königspalast kann man hier auch das größte Buch, die schwerste Glocke oder die längste Teakholzbrücke der Welt besichtigen. Mit dem Boot geht es auf dem Ayeyarwady-Fluss in die Tempelstadt Bagan. Ein weiterer Höhepunkt der Erlebnisreise ist ein Aufenthalt am Inle-See mit seinen berühmten Beinruderern.

Fotos
Reiseverlauf
Detailprogramm1. Tag: Anreise

Abflug von Deutschland nach Myanmar /Yangon.

2. Tag: Ankunft in YANGON — [F]

Nach der Ankunft am Flughafen Yangon werden Sie von Ihrem Guide begrüßt und zu Ihrem Hotel gebracht. Nach einer Ruhepause und Mittagessen besuchen Sie die Maha Wizaya Pagode auf dem Dhamarekkhita Hill, die 1984 im Auftrag vom General Ne Win (gegenüber der Shwedagon Pagode) erbaut wurde. Sie beenden Ihren ersten Tag in Myanmar mit einem Besuch des bedeutendsten Heiligtums des Landes und Pilgerstätte für Buddhisten aus aller Welt, der SHWEDAGON PAGODE. Über vier Himmelsrichtungen führen je ein Aufgang auf den Hügel hinauf, wo man dann im Uhrzeigersinn die ca. 90 m hohe Pagode umrunden kann. Lassen Sie sich von Gold, Diamanten sowie von den Menschen verzaubern. Hier ist wirklich alles Gold, was glänzt!

Tipp:

Genießen Sie den Sonnenuntergang an diesem besonderen Ort. Übernachtung in Yangon.

3. Tag: YANGON StadtbesichtigungF

Heute steht eine ausgiebige Stadtbesichtigung auf dem Programm. Sie besichtigen inmitten im Zentrum eine stehende Sule Pagode, die schon 235 v.Chr. erbaut wurde, sowie die City Hall (Rathaus). Anschließend unternehmen Sie einen Spaziergang durch den Kandawgyi Park am gleichnamigen See. Weiterhin sehen Sie die Kyaukhtatkyi Pagode mit einem 72 m langen überdacht liegenden Buddha. In dem angegliederten Kloster leben über 600 Mönche. Am Nachmittag besuchen Sie das Nationalmuseum mit dem berühmten Löwenthron und unternehmen einen Bummel durch den „Scott Markt“, der 1926 von den Engländern erbaut wurde.

Tipp:

Genießen Sie das Mittagessen im 25. Stock des Sakura Towers, von wo Sie einen Traumblick über die Stadt haben. Übernachtung in Yangon.

4. Tag: Über Bago nach Mawlamyine F

Zeitig am Morgen verlassen Sie die pulsierende Metropole in Richtung Osten. Vorher jedoch machen Sie einen Kurzstopp bei den weißen Elefanten. In einem palastartigen Gebäude werden die sogenannten „Albino-Elefanten“ gehalten und von den Einheimischen verehrt. Sie stehen für Wohlstand und Glück. Nach einer kurzen Zeremonie am „Auto-Schutzgeistbaum“ sowie dem Besuch am Heldenfriedhof von Htaukkyant, wo ca. 27000 alliierte Soldaten aus dem 2. Weltkrieg begraben wurden, fahren Sie nach Bago, der ehemaligen Hauptstadt des Mon-Reiches Pegu. Höhepunkt ist die gewaltige 115 m hohe und mit ca. anderthalb Tonnen Gold bedeckte Shwemawdaw Pagode. Der Schirm an der Spitze ist mit Diamanten verziert und es werden hier auch einige Haarreliquien von Buddha aufbewahrt. Weitere Highlights sind der ca. 55 m lange liegende Buddha in der Shwethalyang Pagode und die vier auf einem Sockel sitzenden und 30 m hohen Buddhafiguren in der Kyaikpun Pagode. Die Gesichter (Norden – Gautam, im Süden – Konagama, im Osten – Kaukusandha und im Westen – Kassapa) schauen in je eine Himmelsrichtung und erwarten die Ankunft des fünften Buddhas. Am Nachmittag verlassen Sie Bago und fahren an Kautschukplantagen, Zuckerrohr- und Reisfeldern nach Mawlamynie vorbei, das malerisch zwischen Meer und Hügeln liegt. Die einstige Hauptstadt von Britisch-Birma wird nur noch selten besucht, dennoch gibt es viele Kulturdenkmäler und Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Per Fahrradrikscha sehen Sie viele der noch gut erhaltenen Kolonialbauten sowie die auf den Hügeln um die Stadt strahlenden weißen buddhistischen Pagoden. Sollte noch Zeit übrig sein, fahren Sie zu einem Aussichtspunkt mit schönem Blick über die in einer Bucht liegende Stadt von Martaban (ansonsten dann am 6. Tag morgens). Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Tagesausflug auf die Insel Bilu Kyun – Andamanen See (Ogre Island) — [F]

Mit der Fähre setzten Sie in ca. 45 min auf die Insel über. Sie ist mit 512m² die größte der vorgelagerten Inseln. Ihre Bewohner leben in ca. 80 Dörfern. Sie stellen Spazierstöcke, hölzerne Kugelschreiber und kleine Schiefertafeln her. Die meisten jedoch gehen dem Fischfang nach und verkaufen dann den Fisch auf den Märkten in Mawlamyine oder in Yangon. Mit einem Pick-up oder einem Open-Air-Bus besichtigen Sie die Insel. Sie haben Gelegenheit zu kleinen Spaziergängen durch die Dörfer und erfahren so Einiges über die Lebensweise der Insulaner. Am Nachmittag Rückfahrt nach Mawlamyine. Anschließend besichtigen sie noch in Mudon (ca.30 km von Mawlamyine) den größten liegenden Buddha der Welt. Win Sein Taw Ya Kyaung ist 180 m lang und 30 m hoch und im inneren der Figur befindet sich ein Kloster mit ca. 200 Zimmern auf 12 Stockwerken verteilt. Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Fahrt zum Golden Felsen – Kyaikhtiyo Pagode — [F]

Am Morgen besichtigen Sie das ca. 100 Jahre alte Daw-Mein-Kloster. Anschließend fahren Sie an Reisefeldern vorbei bis zum Pilgerort Kinpun (Ausgangsbasis für den goldenen Felsen). Unterwegs besuchen Sie die Kawtgoon Höhle, in der viele kleine in die Wände geritzte Buddhazeichnungen zu sehen sind. Auf dem Weg liegt auch das Kyauk Ka Lat Kloster, welches idyllisch auf einer spitzen Felsnadel in einem künstlichen See liegt. Man erreicht es über einen langen Steg und steigt dann über eine steile Treppe hinauf. In Kinpun steigen Sie in einen offenen LKW um, auf dessen Ladefläche Sitzbänke eingebaut sind. Sobald alle Plätze belegt sind, erleben Sie eine ca. 40-minütige abenteuerliche Fahrt hinauf bis zur Zwischenstation Yathetaung. Von hier kann man entweder noch bis zum Endpunkt Kyaikhtiyo hochfahren oder wer möchte, kann auch ab hier zu Fuß den Pilgerweg hinauf nehmen. Die Gehzeit liegt bei ca. 45-60 Minuten und führt an kleinen Ständen vorbei, die Souvenirs, Naturmedizin und Getränke verkaufen. Natürlich kann man sich auch auf einer Bambussänfte (ca. 15000 Kyat = ca. 15 Euro) hoch tragen lassen. Der Ort liegt auf knapp 1200 m Höhe und das Klima ist sehr angenehm, im Winter kann es jedoch in den Abendstunden recht kühl werden. Nachdem Sie das Hotel bezogen haben, starten Sie am Nachmittag zu einer Besichtigung des Goldenen Felsen. Die Kyaikhtiyo Pagode ist mit 5 m Höhe ziemlich klein. Sie steht auf einem 8 m hohen und geschätzt 620 Tonnen schweren vergoldeten Findlingsblock aus Granit, der den Eindruck erweckt, als würde er jeden Moment in die Tiefe stürzen. Wer möchte, kann hier kleine Goldplättchen auftragen, die man vorher in kleinen Läden erstehen kann. Genießen Sie die tolle Atmosphäre mit den betenden Pilgern, den Mönchen in ih-ren roten Gewändern, genießen Sie den Duft der zahlreichen Räucherstäbchen sowie die Geräusche der Windspiele. Genießen Sie den Ausblick von hier oben auf die umliegenden Berge und Dschungel. Der Sonnenuntergang ist ein eindrucksvolles Erlebnis. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Flug nach MANDALAY — [F]

Am Morgen besteht die Möglichkeit zu einer weiteren Besichtigung des Goldenen Felsens. Ansonsten erfolgt nach dem Frühstück der Abstieg an den vielen kleinen Verkaufsläden vorbei bis zum Buspoint in Yathetaung, von wo Sie wieder mit dem Kleinlaster bis nach Kinpun hinunterfahren. Von hier erfolgt die Rückfahrt nach Yangon. Unterwegs zeigt Ihnen der Reiseleiter, wie Kautschuk hergestellt wird und sie passieren auch Ortschaften, wo die bei den Einheimischen beliebten Snake Head Fische angeboten werden. Am Nachmittag fliegen Sie nach Mandalay, dem buddhistischen Zentrum von Myanmar. Mandalay war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die letzte Hauptstadt des birmanischen Königreiches. Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel.

8. Tag: MANDALAY – Stadtbesichtigung — [F]

Heute entdecken Sie die zweitgrößte Stadt des Landes, die unter König Mindon ihren Höhepunkt erreichte. Sie liegt direkt am Ayeyarwady Fluss und besitzt einen bedeutenden Flusshafen. In den vielen Klöstern leben schätzungsweise bis zu 50.000 Mönche. Bei der Besichtigung entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten wie z. B. das anmutige Teakholzkloster SHWE IN-BIN; das GOLDENE PALASTKLOSTER (SHWENANDAW), ein herrliches Beispiel eines traditionellen Holzgebäudes und einziges Überbleibsel des Königspalastes sowie die KUTHODAW PAGODE, das größte aus Marmor gemachte Buch der Welt mit 729 Marmortafeln. Am Nachmittag besuchen Sie das am meist verehrteste Denkmal im Myanmar, die MAHAMUNI PAGODE. Im Zentrum des Tempels befindet sich eine 4 m hohe Buddhafigur, die pausenlos von den Gläubigen mit Blattgold beklebt wird, so dass die Goldschicht schon an einigen Stellen mehr als 15 cm dick ist und der Buddha etwas unförmig wirkt. Die Stadt ist auch ein Zentrum des Kunsthandwerks. Sie besuchen verschiedene Handwerksbetriebe, bevor Sie zum MANDALAY HÜGEL (240 m) mit der Wunscherfüllungs-Pagode (TWO SNAKE) fahren und von der großen Terrasse den Sonnenuntergang über dem Ayeyarwaddy Fluss betrachten. Wer möchte, kann natürlich auch den Weg über die mit 1700 Stufen überdachte Treppe „barfuß“ bis zur Spitze ersteigen. Nach einer Legende wird Derjenige ein langes Leben haben, dem es gelingt, den Berg von unten zu besteigen (Gehzeit ca. 45 –60 min). Unterwegs gibt es kleine Verkaufsstände, man kann sich ausruhen oder einfach auch die Pilger beim Beten und Meditieren beobachten. Die Aussicht von hier oben ist beeindruckend. Sie blicken auf Reisfelder, weiße und goldene Stupas, auf das Shew Nandaw Kloster, die Shan-Berge und auf den Ayeyarwady Fluss bis zu den Pilgerhügeln von Sagaing. Durch diese Ebene zogen einst die Heere der Pyu und der Könige von Bagan.

Tipp:

Sonnenuntergang! Kurzer Abstieg bis zum Parkplatz und Transfer zum Hotel. Übernachtung in Mandalay

9. Tag: Amarapura, In-Wa (Ava) und SagaingF

Wer möchte, kann zeitig am Morgen (um 04:00 Uhr) an der Morgen-Puja in der Mahamuni Pagode teilnehmen, denn hier wird von den Mönchen das Gesicht des Buddhas gewaschen und geputzt. Nach dem Frühstück steht In-Wa auf dem Programm. Nach einer kurzen Busfahrt (21 km) setzen Sie mit einem kleinen Boot auf eine der künstlichen Inseln über und erreichen INWA (Ava), das sich am längsten als Hauptstadt behaupten konnte. Bei einer Rundfahrt mit einer Pferdedroschke sehen Sie die Reste der Palastanlage, den Nyanmyint-Bewachungsturm, auch als „der schiefe Turm von AVA“ bezeichnet, das Maha Aun Gmye Bonzaw Kloster, gebaut aus Ziegelsteinen mit Stuckreliefs und das Bargayar Kloster, eines der schönsten Burmas und berühmt wegen seiner eindrucksvollen reich verzierten Teakholzbauweise. Anschließend fahren Sie in die ehemalige Königsstadt Amarapura, 15 km von Mandalay entfernt, und besuchen das MAHAGANDHAYON, ein berühmtes buddhistisches Kloster, wo zeitweise mehr als 3500 Mönche leben und studieren. Sie überqueren zu Fuß die U BEIN Brücke, die mit einer Länge von 1,2 km, die längste Teakholzbrücke der Welt ist. Amarapura ist sehr bekannt für seine Seiden- und Baumwollwebereien. Sie besuchen eine traditionelle Seidenwerkstatt. Dort haben Sie die Gelegenheit, Seide- und Baumwollwaren zu kaufen. Am Nachmittag fahren Sie nach SAGAING mit seinen hunderten von Tempeln, Stupas und Klöstern und besichtigen die Sehenswürdigkeiten auf dem SAGAING HÜGEL, wo ca. 5000 Mönche und 3000 Nonnen buddhistische Einkehr halten. Nach dem Sonnenuntergang fahren Sie zurück nach MANDALAY. Übernachtung in Mandalay.

Tipp:

Sollte am Nachmittag noch etwas Zeit übrig sein, so lohnt sich, bevor Sie zum Sagain Hügel fahren, ein kurzer Abstecher zur Kaunghmudaw Pagode. Die ehemals weiße Pagode erstrahlt jetzt in Gold und wurde 1636 von König Thalun nach Vorbildern aus Sri Lanka erbaut. Die Kugelform (so die Legende) soll die Brust seiner Lieblingsfrau darstellen.

10. Tag: Tagesausflug nach MingunF

Nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Boot auf dem Ayeyarwaddy Fluss (ungefähr 11 Km/ca. 1 Stunde) stromaufwärts nach Mingun. Schon von Weiten erblicken Sie die gewaltigen Grundrisse der Mingun Pagode. Mingun Stadt ist das Ergebnis des größenwahnsinnigen Königs Bodawphaya, der im Jahr 1784 von Rakhine mit der Mahamuni Statue und ca. 20.000 Sklaven anreiste, um hier seine Ideen zu verwirklichen. Zuerst besuchen Sie die MINGUN Pagode, die von König Bodawphaya als eine der gewaltigsten Pagoden aller Zeiten begonnen, aber nie fertiggestellt wurde. Sie sollte seine Göttlichkeit bezeugen und ihn unsterblich machen. Auf einer Grundfläche von 150 m x 150 m sollte eine 150 m hohe Pagode in den Himmel gebaut werden. Sie war erst gut 50 m hoch, als der König verstarb und sein Nachfolger aufgrund von leeren Kassen den Bau einstellte. Weiterhin besuchen Sie die 90 Tonnen schwere Mingun-Glocke, die als der zweitgrößte funktionstüchtige Bronzeguss der Welt gilt. Der Glockengießer wurde nach Vollendung dieses Meisterwerkes getötet, damit er nicht noch einmal so eine gigantische Glocke gießen konnte. Dann besuchen Sie die SETTAWYA Pagode und zum Schluss die schneeweiße HSINBYUME Pagode, die der König zum Andenken an seine verstorbene Frau Hisnbyume bauen ließ. Das Boot bringt Sie zurück nach Mandalay, wo der Rest des Tages zur freien Verfügung steht. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Von Mandalay nach Monywa — [F]

Mit dem Bus weiter nach MONYWA (ca. 150 km – 2 ½ Stunden). Auf der Strecke besuchen Sie die THANBODDHAY PAGODE, wo 471 kleine Stupas auf den Terrassen den Anstieg bis zu der reich ge-schmückten zentralen Stupa umgeben. Die Pagode soll an den heiligen Berg Meru erinnern, und gehört landesweit zu den eindrucksvollsten Heiligtümern. Sie spazieren durch das nahe gelegene Banyanbaum-Wäldchen BODDHI-TATAUNG, wo sich tausende Buddha-Nachbildungen an den Füßen der Bäume ausruhen. Anschließend genießen Sie das Panorama von der AUNG SETKYA PAGODE auf dem 130 Meter hohen Po Khaung Hügel. Nach dem Mittagessen in einem einfachen lokalen Restaurant überqueren Sie den CHINDWIN FLUSS mit einem Fährboot und fahren mit einem Pick-Up oder Jeep (40 km – ca. 1 Stunde) weiter zum HPO-GEWINN DAUNG, einem Netz von 900 eindrucksvollen Sandstein-Höhlen, die tausende Buddha-Bildsäulen, Holzschnitzwerke und feine Wandmalereien, die bis auf das 15. Jahrhundert zurückgehen, enthalten. In großen und kleinen Höhlen sind ungefähr 450.000 Bildnisse im Gebiet des Hpo-Win-Hügels verborgen. Übernachtung in Monywa.

12. Tag: Monywa nach Bagan (Stadt der Tempel und Pagoden) — [F]

Nach dem Frühstück fahren Sie nach PAKOKKU (128 km – ca. 3 Stunden), einer Hafenstadt an der Mündung des Chindwin Flusses in den Ayeyarwaddy. Nach dem Mittagessen in einem einfachen lokalen Restaurant in Pakokku werden Sie den lebhaften lokalen Markt mit traditionellen Trishaws - (Rad-Taxis – wenn verfügbar!) besuchen. Es besteht auch die Möglichkeit, in einer Weberei den Webprozess von typischen Myanmar-Baumwolldecken kennen zu lernen. Mit einem Boot setzen Sie Ihre Reise auf dem AYEYARWADDY FLUSS nach BAGAN fort, wo Sie rechtzeitig zum Sonnenuntergang ankommen werden. Die Bootstour dauert etwa 2 Stunden (abhängig vom Wasserspiegel des Flusses). Nach der Ankunft in Bagan erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel. Übernachtung in BAGAN.

13. Tag: Bagan – archäologische Schatzkammer — [F]

Bagan zählt zu den größten archäologischen Stätten Asiens. Auf einer Fläche von 36 km² sind über 5000 Ruinen zu besichtigen, von denen ca. 70 wieder im alten Stil aufgebaut wurden. Bagan wurde im 2. Jh. n. Chr. von König Thamoddarit gegründet. Die Blütezeit des mächtigen Bagan-Imperiums lag zwischen der Regierungsperiode von König Anawratha in den Jahren 1044 –1077. König Anawratha war mit seinem großen religiösen Eifer maßgeblich an der Verbreitung des Theravada-Buddhismus beteiligt. Mit wenigen Ausnahmen stammen viele Bauwerke aus dieser Epoche. Innerhalb eines Jahrhunderts entstanden in Bagan etwa 2000 Tempel. Die hölzernen wurden durch Kriege zerstört, nur die Ziegelbauten blieben erhalten. Besuchen Sie die bedeutendsten Pagoden und Tempel von BAGAN einschließlich der SHWEZIGON PAGODE, die als religiöser Schrein vom König ANAWRAHTA am Anfang des 11. Jahrhunderts gebaut wurde. Ein unbedingtes Muss ist der ANANDA-TEMPEL, denn er ist einer der schönsten, größten und der meist verehrteste Tempel. Dieses Meisterwerk wurde unter der Regentschaft des Königs Kyansitthas im Jahre 1090 fertiggestellt. Der Tempel ist „Kult“ und bedeutet so viel wie „unendliche Weisheit“, eines der Attribute des Buddhismus. Im Innenraum steht in vier Räumen je eine ca. 10 m hohe Kolossalstatue. Jede zeigt eine andere Handhaltung und Gesichtsmimik und stellt die bereits vier erschienen Buddhas dar. Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant besuchen Sie eine Lackwaren-Werkstatt, ein Kunsthandwerk, für das Burma sehr berühmt ist, im nahegelegenen Dorf MYINKABA. Sie gehen zum MANUHA TEMPEL, 1059 von dem Mon-Regenten Manuha gebaut, danach sehen Sie den NANBAYA TEMPEL, ein einzigartiges Sandstein-Denkmal, das ursprünglich der Palast des Königs MANUHA gewesen sein soll. Als nächstes werden Sie den MYINGABA GUBYAUKGYI TEMPEL erforschen. Dieser Tempel ist berühmt für seine Wandmalereien, die 550 Jataka-Geschichten darstellen. Zum Schluss gehen Sie zur BUPAYA PAGODE, die in leuchtendem Gold erstrahlt, um den Sonnenuntergang über den berühmten AYEYARWADDY Fluss zu erleben. Am Abend besteht die Möglichkeit des Besuches eines lokalen Restaurant am Ayeyarwaddy für ein Abendessen und wer möchte kann dort fakultativ ein typisches Puppenspiel erleben (Fragen Sie ihren Reiseleiter /Aufpreis ca.15 USD). Übernachtung in Bagan.

14. Tag: Tagesausflug zum Mount Popa – Bagan — [F]

Erleben Sie früh am Morgen vom MINYEINGON TEMPEL aus den Sonnenaufgang über dem 36 km² großen Tempelareal (für 280 € kann man mit einem Heißluftballon einen 30-45 min. Flug über das Areal unternehmen). Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Tagesausflug zum heiligen Mt. Popa (70 km entfernt von Bagan). Sie fahren durch eine savanneähnlichen Ebene mit vielen kleinen Dörfern. Die Leute sind bekannt für ihre Herstellung des Palmenzuckers oder des beliebten gegorenen alkoholischen Saftes, der auch „Myanmar Sky Beer“ genannt wird. Sie haben Gelegenheit, die Männer zu beobachten, wie sie geschickt über die langen Bambusleiter die Palmen hinauf turnen, um den Saft der Palmen abzufüllen. Weiterhin bauen die Einheimischen aufgrund der Trockenheit Erdnüsse, Sesam und Tabak an. Kurz vor dem Mt. Popa ändert sich die Landschaft; es wird wieder grüner und die Straße ist gesäumt von Tamarind-Bäumen. Der Mount Popa gilt als Wohnort der „Nats“, Geistergötter der Ureinwohner. Der längst erloschene Vulkan misst bis zur Spitze 1518 m. Allerdings ist mit dem Mt. Popa nicht der eigentliche Berg gemeint, sondern der Mt. Popa Daung Kalat, eine niedrigere, aber steil in den Himmel ragende, Felskuppe. Das Wort Popa bedeutet „Herrin der Blume“, weil der Berg mit vielen Blumen und Heilpflanzen bewachsen ist. 777 überdachte Treppenstufen müssen Sie überwinden, um letztendlich auf der Spitze des heiligen Daung Kalat zu stehen. Auf halber Strecke steht ein Schrein der Mahagiri-Nats und oben auf der Felsspitze befinden sich eine Tempelanlage und kleine Stupas. Sie werden belohnt mit einer tollen Aussicht auf den Mt. Popa und die tropischen Landschaft. Am Nachmittag Rückfahrt nach Bagan und der Rest des Tages steht zu eigenen Entdeckungen, zum Bummeln durch den Ort oder zum Relaxen zur Verfügung. Übernachtung in BAGAN.

15. Tag: Bagan – Pindaya – Inle See (Shan Hochland) — [F]

Frühmorgens Flug von Bagan nach Heho. Von hier aus fahren Sie in nördliche Richtung nach Pindaya durch eine hügelige Landschaft, die mit Reis- und Kartoffelfeldern sowie Tee- und Tabakplantagen bebaut sind. Unterwegs haben Sie Gelegenheit, das Alltagsleben der Volksgruppen der Paoh, Danu, Palauung und Taungyo zu erleben. Diese Kleinstadt liegt rund 65 Kilometer oder anderthalb Busstunden von Heho entfernt. Sie besuchen die berühmte Shwe U Min Pagode (Goldene Höhle) die bis zu 150 m tief in die U Min Hügelkette führt. Sie wird seit dem 12. Jh. von den Gläubigen verehrt. Die Eingänge liegen an einem Berghang und man kann entweder den überdachten Treppenaufgang nehmen oder mit dem Auto hinauffahren. In der Haupthöhle (Kalksteinhöhle) sehen Sie Stalagmiten und Stalaktiten, doch der eigentliche Höhepunkt sind die über 8500 verschieden Buddhafiguren. Sie sind aus Bronze, Gips, Marmor, Teak oder Alabaster. Die meisten Figuren sind Spenden von Pilgern aus Myanmar und der Welt. Einen Besuch lohnt auch der lokale Markt von Pindaya. Nach dem Mittagessen fahren Sie weiter nach NyaungShwe am Inle-See. Hier spielt sich das Leben vorrangig auf dem Wasser ab. Wohnhäuser, Tempel, Hotels und Klöster stehen auf Stelzen und sogar das Gemüse wird auf schwimmenden Gärten angebaut. Sie steigen am Flusshafen in ein Longtail-Boot (man sitzt hin-tereinander/Schwimmweste vorhanden) ein und fahren weiter zu Ihrem Stelzen-Hotel im Inle-See. Schon bei der ersten Fahrt haben Sie die Chance, die Intha-Fischer zu sehen. Sie sind weltweit durch das Einbein-Rudern berühmt und bekannt geworden. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Inle-See — [F]

Mit dem Boot erkunden Sie heute den gesamten Tag den See und die wichtigen Sehenswürdigkeiten. Beim Besuch der PHAUNG DAW U Pagode, einer der wichtigsten Schreine in Burma, sehen Sie die fünf kleinen Figuren, die vom König Alaungsithu im 12. Jh. aus Malaysia mitgebracht wurden. Zwei der Figuren stellen Buddha dar, die anderen drei sind seine Jünger. Inzwischen ist ihre ursprüngliche Form kaum mehr zu erkennen, weil die gläubigen Männer über die Jahrzehnte Unmengen von Goldplättchen aufgeklebt haben. Dann besuchen Sie das NGA PHE KYAUNG Kloster mit seinen von Mönchen trainierten springenden Katzen. Von Außen sieht das Kloster eher unscheinbar aus, das Innere ist jedoch beeindruckend. Riesige hohe Teakholzstämme, die teilweise mit Gold bemalt sind, faszinieren. Von den ursprünglich 500 Buddhafiguren stehen noch 47 verteilt im Raum. Anschließend fahren Sie zu einer „Lotusweberei“ in INPAWKON. Hier werden die kostbaren Lotosstoffe hergestellt, die aus den Stängeln der Lotusblume vorsichtig herausgetrennt werden. Neben den ethnischen Minderheiten wie Pao, Shan und Intha lebt hier auch am See vereinzelt die Volksgruppe der Padaung. Die Frauen tragen Messingringe um den Hals (bis zu einer Höhe von 25 cm und einem Gewicht bis zu 9 kg). Man nennt Sie wegen ihrer langgestreckten Hälse auch „Giraffenfrauen“. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Bootsausflug nach Indain. Hier verlässt man mit dem Boot den See und biegt in den kleinen Fluss Nam Pilu ein. Nach reichlich 40 min Bootsfahrt stromaufwärts mit einigen engen Windungen und kleinen Aufstauungen erreicht man die Anlegestelle. Unterwegs sehen Sie das Alltagsleben der Paohs, denn Vieles spielt sich am Fluss ab. Über einen sehr langgezogenen leicht ansteigenden Treppenaufgang führt der Weg hinauf zum Heiligtum. Die Anlage mit den ca. 1054 Stupas und Pagoden sowie dem Haupttempel wurde vom König Anawratha und weitren Königen erbaut. Teils renoviert oder von Pflanzen überwuchert, haben Sie Zeit die Anlage zu erkunden. Besonders schön ist der Ausblick von einem nahegelegen Hügel auf die Anlage. Rückfahrt zum Hotel. Unterwegs sehen Sie die Fischer mit der Einbein-Rudertechnik, die vorwiegend frühmorgens oder abends auf Fischfang gehen. Übernachtung im Hotel.

17. Tag: Inle See – Tagesausflug nach Sagar und schwimmende Gärten — [F]

Nach dem Frühstück fahren Sie bis zum Ende des Inle Sees und von hier führt ein ca. 40 km langer Kanal nach Sagar. Dieser Ausflug ist erst seit einigen Jahren freigegeben und beeindruckt durch seine Ruhe und Abgeschiedenheit, durch unberührte Pagodenanlagen und Klöster. Man kommt an einigen Marktplätzen vorbei, wo man die verschiedenen Volksgruppen in ihren Trachten beim regen Handel beobachten kann. Es ist eine Fahrt vorbei an Feldern, Bambuswäldern, kleinen Ansiedlungen, Stupas und Klöstern. Im Hintergrund kommen die Shan-Berge immer näher. Neben der Tharkong Pagode mit der alten Glocke und vielen Stupas, besuchen Sie auch eine Reisschnapsbrennerei. Der Name Sagar, leitet sich von „Sagarbin“ oder dem Frangipani Baum (schöne große weiße duftende Blüte) ab. König Ashoka hat im Zentrum eine Pagode mit einem Abbild Buddhas aus dem Sagarholz gebaut. Auf dem Rückweg haben Sie noch die Möglichkeit zu einem Abstecher zur Kyaink Khant Pagode und zu den schwimmenden Gärten. Hier wird inmitten des Sees Gemüse angebaut, welches dann im gesamten Land verkauft wird. Übernachtung im Hotel

18. Tag: INLE SEE – HEHO – YANGON — [F]

Transfer zum Flughafen Heho und Rückflug nach Yangon. Anschließend besuchen Sie den Bogyoke (Scotts) Aung San Markt mit hunderten von Geschäften, um nach letzten Souvenirs Ausschau zu halten. Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt.

19. Tag:

Ankunft in Deutschland

Legende: [F] Frühstück, [M] Mittagsessen, [BL] Lunch Box, [A] Abendessen
Leistungen
  • Flüge ab/an Frankfurt nach Yangoon und zurück (weitere Abflughäfen auf Anfrage) in der Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 09/15)
  • 17 x Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück im gehobenen Mittelklasse-Hotel
  • Eintrittsgelder für die im Programm aufgeführten Besichtigungen
  • Deutsch sprechender einheimischer Reiseleiter
  • Transport in klimatisiertem Auto/Kleinbus/Bus (in Privatfahrzeugen)
  • Inlandsflüge: Yangon – Mandalay; Bagan – Heho; Heho – Yangon
  • Sämtliche Bootsfahrten lt. Programm
  • Service-Gebühren, Hotelsteuer und Gepäcktransport
  • Flughafengebühren für Inlandsflüge
  • Angebot von sauberem Trinkwasser und kalten Handtüchern im Bus
  • Willkommensgeschenk
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)
Nicht enthaltene Leistungen
  • Reiseversicherungen
  • Visagebühren für Myanmar
  • EZ-Zuschlag ca. 720,- Euro
  • Persönliche Dinge, z.B. Getränke, Souvenirs, Wäscherei etc.,
  • Internationale Flughafengebühr in Yangon (US $10 pro Person)
  • Service, der im Programm nicht aufgeführt ist
  • Kameragebühren
  • Ballonflug in Bagan 280,- Euro ( bitte unbedingt vorher anmelden)
Gruppentermine
Von ... bisPreis pro PersonEZZ
11.04. - 29.04.173490 EUR620 EUR
09.05. - 27.05.173490 EUR620 EURAnfrageBuchen
11.07. - 29.07.173490 EUR620 EURAnfrageBuchen
05.09. - 23.09.173490 EUR620 EURAnfrageBuchen
03.10. - 21.10.173490 EUR620 EURAnfrageBuchen
24.10. - 11.11.173490 EUR620 EURAnfrageBuchen
07.11. - 25.11.173490 EUR620 EURAnfrageBuchen
26.12. - 14.01.183790 EUR620 EURAnfrageBuchen
16.01. - 03.02.183490 EUR620 EURAnfrageBuchen
13.02. - 03.03.183490 EUR620 EURAnfrageBuchen
13.03. - 31.03.183490 EUR620 EURAnfrageBuchen
10.04. - 28.04.183490 EUR620 EURAnfrageBuchen
Individuell
ab ... PersonenPreis pro PersonEZZ
Komforthotel23980 EUR620 EURAnfrage
Standardhotel23790 EUR720 EURAnfrage
  • Termine
  • 09.05. - 27.05.2017 3490 EUR p.P. buchbar Anfrage Buchen
  • 11.07. - 29.07.2017 3490 EUR p.P. buchbar Anfrage Buchen
  • 05.09. - 23.09.2017 3490 EUR p.P. buchbar Anfrage Buchen
  • 03.10. - 21.10.2017 3490 EUR p.P. buchbar Anfrage Buchen
  • mehr Termine
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Steffen Kiefer

+49 (0) 341 55 00 94-40
Mo-Fr. 10:00 - 18:00 Uhr
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