Großer Aymara-Trek - Von der Königskordillere in die Atacama-Wüste

Diese einmalige Südamerikareise von La Paz bis nach Santiago de Chile ist das Abenteuer schlechthin und seit vielen Jahren ein echter AT-Klassiker. Eindrucksvolle Landschaften bestimmen das Bild Boliviens und den Norden Chiles. Hier im Hochland der Anden leben noch von Nord-Bolivien bis in den Norden von Chile die Aymaras, die indigene Urbevölkerung. Sie gelten als eine der ältesten noch lebenden Volksgruppen der Hochanden und sind nach heutigen Erkenntnissen die Nachkommen der (lange vor den Inka existierenden) Tiwanaku-Hochkultur.
Ausgangspunkt der Tour ist die höchstgelegenste Millionenstadt der Welt – La Paz in Bolivien auf 3.800 m. Nach einer Stadtbesichtigung in La Paz geht es anschließend weiter zum Titicacasee. Dort werden Sie per Boot auf die Sonneninsel gebracht. Nach diesen ersten Tagen und der nun guten Akklimatisierung startet dann Ihre 7-tägige Trekkingtour in die Königskordillere. Die Route führt um das Massiv des imposanten 6.345 m hohen Illampu herum, vorbei an glasklaren Seen und unzähligen Lamas. Die absolute Einsamkeit und Ruhe, die Schönheit der Landschaft und die traumhaften Ausblicke werden Sie beeindrucken. Mit etwas Glück schwebt über Ihnen ein Kondor, der Herrscher der Lüfte. Wer jetzt noch eins draufsetzen möchte, kann im Anschluss an die Trekkingtour, den 6.088 m hohen Huayna Potosí besteigen. Nichtbergsteiger haben die Möglichkeit bis zum Hochlager aufzusteigen oder in La Paz durch die Altstadt und Märkte zu bummeln. Weiter geht es dann im Flieger in Richtung Süden. Hier besichtigen Sie die Kolonialstädte Sucre und Potosí. Mit den 4x4-Jeeps geht es weiter zum größten Salzsee der Welt – dem Salar de Uyuni. Die Inseln des Salzsees und die tiefhängenden Wolken im blauen Himmel wirken wie eine Fata Morgana. Weiter geht es über Sandpisten, vorbei an gewaltigen Vulkanriesen, bis zur Laguna Colorada und den spuckenden Geysiren. Die schönen farbenprächtigen Flamingos auf 4.000 m Höhe geben ein schönes Fotomotiv ab. Anschließend erreichen Sie die Laguna Verde, ein Smaragd in grün am Fuße des Vulkans Licancabur. Über einen Serpentinenweg können Sie den 5.920 m hohen technisch leichten Licancabur besteigen. Die Mühe wird belohnt mit einem einzigartigen Rundblick auf die Atacamawüste. Weiter geht es nach San Pedro in Chile. Hier erfolgt eine Stadtbesichtigung und Sie erleben den Sonnenuntergang im wunderschönen Mondtal. Eine weitere Attraktion sind die sprudelnden, dampfenden und zischenden Geysire von El Tatio. Wenn Sie möchten, können Sie noch ein Bad im warmen Naturpool nehmen. Am Ende der Reise geht es von Calama nach Santiago und von dort per Flieger zurück nach Deutschland.

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Reise-Informationen

Übersicht
Reiseverlauf/Leistungen
Preise/Termine

Highlights

  • Stadtbesichtigung La Paz & Colca Canyon
  • Titicacasee und Sonneninsel
  • Königskordilleren-Trekking
  • Uyuni-Salzsee & Laguna Verde und Colorado
  • Beeindruckende Atacamawüste
  • Mondtal & El Tatio Geysire
  • Gipfelmöglichkeiten: Huayna Potosí (6.088 m) und Licancabur (5.920 m)

Kurzinformationen

  • Gruppengröße: 6 - 14 Personen
  • Reiseart: Gruppenreise, Individualreise
  • Reisewelten: Trekking und Wandern, Gipfeltouren, Naturreisen, Bergbesteigung

Schwierigkeitsgrad

Stufe 4: anspruchsvoll
Es handelt sich um anspruchsvolle Trekkingreisen mit Tagesetappen von bis zu 8 Stunden Länge und max. ca. 1.400 Höhenmetern. Der Schwerpunkt dieser Reisen ist das Trekking und dies erfordert Stärke im physischen und psychischen Bereich. Die Etappen sind teilweise lang, steil und führen auch durch unwegsames Gelände. Trittsicherheit ist absolut notwendig. Außerdem tragen Teamgeist, Kameradschaft und Komfortverzicht zum Gelingen der Urlaubsreise bei. Zur Vorbereitung sollte ein intensiveres Training von mindestens 2-3x wöchentlich erfolgen.

Bergzeichen:
Für diese Touren ist es unerlässlich, dass Sie mit Pickel und Steigeisen umgehen können. Außerdem ist Gletschererfahrung zwingende Voraussetzung.

Ihr Ansprechpartner

Steffen Kiefer
Geschäftsführer, Abteilungsleiter Asien und Amerika

Ihr Ansprechpartner für Nepal, Indien, Bhutan, Sri Lanka, Russland, Elbrus, Ararat, Myanmar, Usbekistan, Expeditionen, China, Iran, Kirgistan, Firmenreisen

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Inlandsflüge: La Paz-Sucre und Calama-Santiago de Chile (Economy Class)
  • Alle Transfers, Eintritte und Ausflüge lt. Programm
  • Verpflegung: 22x Frühstück, 14x Mittagessen , 13x Abendessen
  • Übernachtungen: einfache und saubere Hotels/Hostals (3 Sterne), bei der Überlandtour teilweise in sehr einfachen Hostals/Pensionen (kein europäischer Standard), während der Trekkingtour in 2-Mann-Zelten
  • Zelte, Kochausrüstung, Speisezelt mit Stühlen und Tischen
  • Koch, Träger bzw. Tragtiere
  • Bergführer für den Huayna Potosi (pro 3 Gäste 1 einh. Bergführer – nur der Chefbergführer spricht Deutsch, die anderen Bergführern nur Englisch. Der AT-Guide wird auch eine Seilschaft von 3 Gästen führen) und Licancabur
  • Bei 6-7 Reiseteilnehmern wechselnde lokale deutschsprachige einheimische Guides, ab 8 Reiseteilnehmern durchgängiger deutschsprachiger einheimischer Reiseleiter (außer beim Chile-Abschnitt der Reise)
  • Ab 10 Reiseteilnehmern lokale deutschsprachige Guides und deutscher AT Reiseleiter
  • Vorbereitungstreffen in Leipzig (ggf. telefonisch)
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)

Nicht enthaltene Leistungen

  • Flug ab/an Frankfurt (andere Abflugorte auf Anfrage) in der Economy Class ab 950,-Euro (gern erstellen wir Ihnen ein separates Flugangebot)
  • Nicht enthaltene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder (ca. 120,- Euro)
  • Individuelle Aktivitäten und Ausflüge
  • Individuelle Ausgaben
  • Eisausrüstung (kann bei uns geliehen werden) für das Bergsteigen
  • Einzelzimmerzuschlag: 320,- Euro

Reiseverlauf

Tagesbeschreibung - 25 Tage

1. Tag: Anreise nach Bolivien

Ihre Tour startet mit dem Abflug aus Deutschland in Richtung der Millionenmetropole La Paz im bolivianischen Hochland. Nun kann eine Reise voller Abenteuer beginnen.

2. Tag: Ankunft in La Paz

Heute landen Sie in La Paz am Flughafen El Alto Int. Airport auf knapp 4.000 m. Am Flughafen werden Sie direkt abgeholt und zu Ihrem Hotel ins Zentrum von La Paz auf 3.800 m Höhe gebracht. Der Rest des Tages steht erst einmal zur freien Verfügung, um sich an die ungewohnte Höhe zu gewöhnen. Wer mag kann den Nachmittag bereits nutzen, um bereits auf eigene Faust La Paz ein wenig zu erkunden. Übernachtung im Hotel/Hostal

3. Tag: La Paz – Stadtbesichtigung & Mondtal

Heute gehen Sie den Tag entspannt an, um sich weiter an die Höhe zu gewöhnen. Gemeinsam mit Ihrem Guide unternehmen Sie eine halbtägige Stadtbesichtigung (Hexenmarkt, Präsidentenpalast und Parlamentsgebäude am Plaza Murillo, Aussichtsberg Kili Kili oder ein anderer Aussichtspunkt, welchen Sie mit den neu-installierten Seilbahnen über die Stadt erreichen, diverse Märkte (z.B. Mercado Rodriguez) im Zentrum und alte Kirchen usw.). Am späten Nachmittag fahren Sie zum Mondtal mit seinen bizarren Erd- und Steintürmen, welches stark an eine Mondlandschaft erinnert. Danach kehren Sie nach La Paz zurück. Übernachtung im Hotel/Hostal

Verpflegung: Frühstück

4. Tag: Titicacasee & traumhafte Isla del Sol

Heute starten Sie mit Ihrem Ausflug zum höchsten schiffbaren See der Welt, dem Titicacasee. Mit dem Kleinbus fahren Sie zu dem Walfahrtsort Copacabana am Titicacasee (ca. 4 Stunden), wobei vorher auf der Strecke ein kurzes Stück per Boot übergesetzt werden muss. In Copacabana verlassen Sie das Festland und besteigen ein kleines Boot welches Sie innerhalb von ca. 2h bis zur Sonneninsel bringt. Hier können Sie optional Ihr Mittagessen neben ehemaligen Inka-Ruinen einnehmen. Nachdem Sie sich den Sonnenpalast und den Opferplatz in Ruhe angeschaut haben, wandern Sie weiter zu Ihrer Unterkunft. Übernachtung in einer gemütlichen Lodge

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

5. Tag: Entspannung auf der Sonneninsel

An diesem Tag wandern Sie gemütlich auf alten Inkapfaden zu Ihrer schönen Lodge für die nächste Nacht. Da der Weg fast immer oben auf dem Bergkamm der Insel verläuft, genießen Sie einen herrlichen Ausblick auf die Berge der Cordillera Real, den riesigen See, der ca. 13x so groß wie der Bodensee ist und auf die benachbarte Mondinsel. Übernachtung in einer Lodge

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

6. Tag: Titicacasee – Sorata (Tor zur Königskordillere)

Nach dem Frühstück wandern Sie zurück zur Bootsanlegestelle und fahren mit dem Boot zurück nach Copacabana. Vor dem Mittagessen besichtigen Sie noch die wunderschöne Basilika mit der blauen Jungfrau und wenn Sie möchten, können Sie entweder über den bunten Markt schlendern oder den Kreuzberg besteigen. Danach fahren Sie weiter nach Sorata (2.695 m), dem Tor zur Königskordillere und Ihr Ausgangspunkt für die Trekkingtour der nächsten Tage, welche sie final zum Base Camp des Huayna Potosí führt. Stolz präsentieren sich die vergletscherten Gipfel der östlichne Kordillere wie Pico Schulze (5.943 m), Pico Norte (6.070 m), Nevado Illampu (6.368 m) und Nevado Ancohuma (6.427 m). Übernachtung im Hostal

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

7. Tag: Start des Königskordilleren-Trek – Wanderung zur Laguna Chilata

Heute starten Sie zu Ihrer Trekkingtour. Sie treffen auf die fleißigen Mulitreiber, welche Sie begleiten werden und verladen Ihr Gepäck auf die Maultiere. Allmählich ansteigend führt der Weg vorbei an kleinen authentischen Dörfern und anfangs noch üppiger Vegetation, die jedoch mit zunehmender Höhe schwindet. Nach ca. 5 - 6 Stunden erreichen Sie Ihr Camp bei der Laguna Chilata auf ca. 4.200 m Höhe. Der Blick auf die mächtigen Eisriesen ist grandios.

Mächtig und imposant erhebt sich der Ancohuma (Aymara-Sprache: weißes Wasser) in die Lüfte.

Mit 6.425 m ist er der dritthöchste Berg Boliviens und der zweithöchste der Cordillera Real. Er gehört zum Bergmassiv des Illampú. Manchmal wird für das Bergmassiv auch der Name Nevado de Sorata verwendet, nach der Kleinstadt Sorata an den Westhängen des Illampú-Massivs.

Angaben über die Höhe des Ancohuma haben in der Vergangenheit zwischen 6.550 m und 6.423 m geschwankt, und mit 6.550 m wäre der Ancohuma noch vor dem Sajama der höchste Berg Boliviens. Im Juli 2005 ist eine 23-köpfige Expedition von „Outpost Wilderness Adventure“ und „Bear Creek Survey Service“ (Colorado, USA) mit Hilfe einer 14 kg schweren GPS-Ausrüstung diesen widersprüchlichen Höhenangaben auf den Grund gegangen. Das Ergebnis ihrer Messungen ist eine Höhenangabe von 6427 m. Übernachtung im Zelt

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

8. Tag: Königskordilleren-Trek – Tagesausflug zur Laguna Glaciar (5.038 m)

Nach einem gemütlichen Frühstück wandern Sie 4-5 Stunden hinauf zur Gletscherlagune. Die Weitsicht von dort oben auf das Dorf Sorata und den Titicacasee ist einzigartig und lassen alle Anstrengungen vergessen. Hinter Ihnen türmt sich neben dem Ancohuma auch noch der Zwillingsberg Illampú (der Gott der Stürme) mit seinen Doppelgipfeln Illampu Nord und Illampu Süd in die Lüfte. Mit 6.368 Metern ist er der vierthöchste Berg Boliviens und der dritthöchste der Cordillera Real. Er ist der erste hohe nördliche Gipfel in der Kette der Real Norte und seine beiden Gipfel sind mit einem furchteinflößenden Schnee- und Eisgrat miteinander verbunden sind. Der Name Illampú wird häufig für das gesamte Bergmassiv, das auch den Ancohuma umfasst, benutzt. Am Nachmittag kehren Sie zurück zur Laguna Chilata und haben neben der schönen Wandertour auch noch einen großen Fortschritt in Sachen Höhen-Akklimatisierung gemacht. Übernachtung im Zelt

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

9. Tag: Königskordilleren-Trek ¬¬- Wanderung zur Mina Susanna (3.950 m)

Sie wandern weiter entlang der Königskordillere, überwinden einen namenlosen Pass und steigen ins Nachbartal ab. Auf dem Weg wieder hinab können Sie spektakuläre Blicke auf die umliegende Landschaft und Berge wie Mt. Piramide (5.907 m) Mt. Wakana (6.200 m) genießen. Die heutige Wanderung dauert ca. 7-8 Stunden. Übernachtung im Zelt

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

10. Tag: Königskordilleren-Trek – Wanderung zur Laguna San Francisco (4.520 m)

Ihr heutiges Tagesziel ist die Laguna San Francisco. Dafür müssen Sie vorerst den 4.900 m hohen Chotalona-Pass überqueren. Wieder einmal begleiten Sie durchweg tolle Aussichten auf die umliegenden Gletschermassive wie z.B. Nevado Ancohuma oder Nevadi Kasiri (5.663 m), Nevado Chearoko (6.104 m) sowie Nevado Chachkumani (6.074 m). Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

11. Tag: Königskordilleren-Trek – Huayna-Potosí-Basislager

Zeitig am Morgen fahren Sie mit dem Auto in das andere Extrem der Königskordillere. Diese 3-4-stündige panoramareiche Fahrt entlang der Kordillere und vorbei am wilden Condoriri-Massiv wird Sie beeindrucken. Ihr heutiges Tagesziel ist das Basislager des Huayna Potosí am Zongo-Stausee auf 4.790 m Höhe. Schon vom Lager aus hat man einen ausgezeichneten Blick auf den Gipfel und teilwiese auch auf die Aufstiegsroute. Wer noch möchte und es die Zeit erlaubt, kann noch eine Wanderung um den Stausee unternehmen. Übernachtung in einer einfachen Berghütte.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

12. Tag: Königskordilleren-Trek - Besteigung des Charquini (5.392 m)

Heute ist der nahgelegene Charquini das Ziel. Dies ist zwar ein einfacher 5.000er, aber ideal geeignet um sich weiter zu akklimatisieren und das trittsichere Gehen auf Steigeisen zu üben. Vom Gipfel haben Sie einen perfekten Blick hinüber zum Huayna Potosi und zum Tikimani 5.550 m. Am Nachmittag kehren Sie auf gleicher Route zum Basislager des Huayna Potosís zurück. Übernachtung in einer einfachen Berghütte.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

13. Tag: Aufstieg ins Hochlager des Huayana Potosi Nichtbergsteiger: Fahrt nach La Paz

Nach einem gemütlichen Frühstück starten Sie mit der Besteigung des Huayna Potosí. Der Aufstieg erfolgt über eine Felsmoräne bis zum 5.170 m hohen Stein-Hochlager (Gehzeit 3 Stunden). Wenn Sie nicht mit an der Gipfelbesteigung teilnehmen möchten, können Sie entweder bis zum Hochlager mit aufsteigen oder vorher mit einem Bus nach La Paz zurückfahren (Übernachtung und Verpflegung in La Paz auf eigene Kosten/bitte rechtzeitig vorher anmelden). Übernachtung in einer einfachen Berghütte.

Verpflegung: / Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

14. Tag: Gipfelbesteigung Huayana Potosi Nichtbergsteiger: Freier Tag

Gegen 2 Uhr nachts starten Sie im Schein der Stirnlampen zur Gipfelbesteigung. Unter Ihnen werden Sie das Lichtermeer von La Paz deutlich erkennen. Nach ca. 6-8 Stunden durch Schnee und Eis ist es dann soweit – Sie stehen auf dem 6.088 m hohen Gipfel. Unterwegs müssen Sie eine ca. 70 m lange Steilstufe (bei Blankeis wird ein Fixseil eingehängt) und ein ca. 200 m hoher Gipfelaufschwung bewältigt werden. Nun sehen Sie, wie sich das gesamte schneebedeckte Gipfelmeer der Königskordillere vor Ihnen erstreckt. Imposant ganz im Südosten der Illimani (6.439 m), davor der 5.868 m hohe Murarata, in Richtung Nordosten der Condoriri (5.420 m) und dahinter der Chachakumani, Ancohuma und Illampu. Gratulation, Händeschütteln, Gipfelfoto und bei schönem Wetter ausgiebige Rast auf dem relativ kleinen Gipfelgrat. Anschließend steigen Sie zurück zum Base Camp ab und nach einer kurzen Verschnaufpause setzen Sie Ihren Abstieg bis zu den Jeeps am Basislager fort. Nun kehren Sie nach La Paz zurück. Übernachtung im Hotel. Gehzeit total ca. 12 Stunden

Verpflegung: / Frühstück/Box-Lunch

15. Tag: Flug nach Sucre und Stadtbesichtigung

Je nach Flugzeit werden Sie zum Flughafen von La Paz gebracht und fliegen nach Sucre. Die Stadt liegt auf rund 2.800 m Höhe und hat ein sehr angenehmes, gemäßigtes Klima. Aufgrund seiner gepflegten Parkanlagen und seiner gut erhaltenen weißgetünchten Kolonialbauten gilt Sucre als eine der schönsten Städte Südamerikas. Nicht nur deshalb gehört die historische Altstadt Sucres seit 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe. Am Nachmittag lernen Sie im Rahmen eines Stadtrundgangs alle Sehenswürdigkeiten und Höhepunkte dieser wunderschönen Stadt mit den zahlreichen Kirchen, Märkte, Museen und Parkanlagen kennen. Sie besuchen u.a. das Haus der Freiheit, ein Textilmuseum, den Aussichtspunkt am Kloster La Recoleta und wenn noch Zeit bleibt, das Schloss La Glorieta eines ehem. Zinnbarons. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung, um in einem der kleinen Cafés zu entspannen oder einen Ausflug in den Dinosaurierpark zu unternehmen. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück

16. Tag: Sucre – Silberstadt Potosí

Der Vormittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Sie können bspw. das Museo de Arte Indígena (Webereimuseum) besuchen oder in einer der vielen Schokoladenmanufakturen die Seele baumeln lassen. Sucre ist auch einfach die ideale Stadt zum Verweilen und Bummeln gehen. Nach dem Mittag erfolgt die Weiterfahrt in Richtung Süden nach Potosí (ca. 4 Stunden). Übernachtung im Hostal.

Verpflegung: Frühstück

17. Tag: Potosí Stadtbesichtigung – Uyuni

Am Morgen gehen Sie mit einem ortskundigen Guide in die so berühmte Mine am Cerro Rico (Schutzbekleidung und Helme werden zur Verfügung gestellt). Dies sollten Sie jedoch nicht tun, ohne vorher noch einige Gastgeschenke wie z.B. Coca-Blätter, Tabak oder hochprozentigen Alkohol für die lokalen Minenarbeiter einzukaufen. In der Mine selbst versuchen Sie soweit Sie können bzw. mögen vorzudringen und erfahren dabei einiges über das harte Alltagsleben der hiesigen „Mineros“. Anschließend unternehmen Sie noch gemeinsam mit Ihrem Guide eine kleine Stadttour durch die schöne koloniale Altstadt. Ebenfalls steht eine Besichtigung der Casa de la Moneda (ehem. spanische Münzfabrik) auf dem Programm. Am späten Nachmittag fahren Sie weiter nach Uyuni (3-4 h), welches als Ausgangspunkt für die gleichnamige gigantische Salzwüste dient. Übernachtung im Hostal.

Verpflegung: Frühstück

18. Tag: Größter Salzsee der Welt – Salar de Uyuni

Zeitig geht es heute mit den Jeeps zum atemberaubenden Salzsee Uyuni. Zuvor besuchen Sie aber noch den bekannten Zugfriedhof, nicht weit von Uyuni. Nach kurzer Zeit erreichen Sie über eine holprige Piste das Ufer des Salzsees. Der Salar de Uyuni ist eine 160 km lange und 135 km breite Salzebene und war gemeinsam mit weiteren Salaren Teil eines gewaltigen Andenbinnenmeeres, welches austrocknete und abflusslose Altiplano-Seen und die Salare hinterließ. Ab jetzt geht es nur noch gerade aus. Nach ca. 30 min erreichen Sie das Salzhotel, von dem man denken könnte, es befände sich an einer Polarstation am Südpol. Danach fahren Sie weiter zur ca. 65 km entfernten und inmitten des Salzsees gelegenen Isla Incahuasi. Eine einzigartige Insel mit einer fast endemischen Fauna und gigantischen Kakteen, die teilweise bis zu 10 m hoch sind. Von der Insel aus haben Sie eine fantastische Weitsicht auf den gesamten Salar und die angrenzenden schneebedeckten 5.000er Vulkane. Somit ist es mit dem Motiv der Kakteen der perfekte Ort für ein kleines Fotoshooting. Übrigens lagern im Salzsee Uyuni die größten Lithiumvorkommen der Welt. Danach erfolgt die Weiterfahrt bis an das andere Ufer und von dort aus geht es weiter in Richtung Süden. Nach nochmals ca. 1 Stunde nach Verlassen des Salzsees erreichen Sie Ihr heutiges Etappenziel San Juan. Übernachtung im einfachen Salzhostal.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

19. Tag: Immer Richtung Süden – Laguna Colorada ( Land der Flamingos)

Die Fahrt führt jetzt immer weiter südwärts, vorbei an der großen Salzpfanne Chiguana, am Vulkan Ollagüe (5.870 m), an unzähligen kleinen Altiplano-Seen wie die Laguna Hedionda, Chiar Khota und Honda und über viele flache Pässe. Dann kommt in der endlosen Weite des südbolivianischen Altiplanos in einer Höhe von fast 5.000 m der „Baum aus Stein“ zum Vorschein. Der stark erodierte 7 m hohe Felsen taucht so unvermittelt in der surrealen Landschaft der Pampa Siloli auf, dass selbst Dalí seine helle Freude daran gehabt hätte (nicht umsonst wird er auch „Dalí- Felsen“ genannt). Da der „Árbol de Piedra“ an seiner schmalsten Stelle nicht einmal mehr einen Meter breit ist, ist er wohl – in erdgeschichtlichen Dimensionen betrachtet – nur noch einen Wimpernschlag vom endgültigen Umstürzen entfernt. Anschließend nähern Sie sich langsam der riesigen Laguna Colorada – rotes Wasser und dazu die prächtigen rosafarbenen Flamingos bilden ein grandioses Bild. Weiße Boraxablagerungen, die wie Eisberge im Wasser treiben und das leuchtend-gelbe Andengras, formen den Hintergrund. Hier übernachten Sie ganz in der Nähe der Laguna Colorada in einer einfachen Pension. Übernachtung in einfacher Pension.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

20. Tag: Laguna Colorada – Laguna Verde am Licancabur

Heute geht es weiter in Richtung Süden durch die einzigartigen Landschaften des südlichen bolivianischen Altiplano. Nachdem Sie am Morgen nochmal auf die andere Seite der Laguna Colorada zurückgekehrt sind und dem endlosen Gekreische der unzähligen Flamingos gelauscht haben, erreichen Sie nach nicht langer Fahrt die Geysire „Sol de la Manana“ – die Erde brodelt und dampft, was für ein gewaltiges Naturschauspiel (ab hier beginnt die Atacamawüste – die Wüste aller Wüsten). Nach einer Mittagsrast an der Laguna Salada, gelegen in der Salar de Chalviri, und der Möglichkeit zum Bad in einem heißen Whirlpool, fahren Sie weiter und dringen immer tiefer in die Atacamawüste ein, in der die Landschaft immer karger und nahezu menschenfeindlicher wird. Langsam wächst am Horizont eine ebenförmige Pyramide aus dem Boden, der mächtige Vulkankegel des 5.920 m hohen Licancabur. Am Fuße des Berges befindet sich die paradiesische Laguna Verde mit unzähligen Flamingos. Ein prächtiges Farbenspiel für alle! Von hier fahren Sie nur nach ca. 15 min bis zu Ihrer heutigen einfachen Unterkunft an der Laguna Blanca. Übernachtung in einer einfachen Pension

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

21. Tag: Besteigung des Licancabur – San Pedro de Atacama in Chile

Heute besteht die Möglichkeit, den technisch leichten 6.000 m hohen Licancabur (ohne Eisausrüstung) zu besteigen. In aller Frühe steigen Sie in Richtung Gipfel. Zuerst auf alten Inkawegen, dann über größere Felspartien und im oberen Bereich über losen Schutt und Geröll. Nach ca. 6 Stunden ist es dann geschafft – Gipfel! Von hier oben haben Sie einen umwerfenden Ausblick auf die bizarre und einmalige Landschaft des Altiplano und in den Vulkankrater. Für den Abstieg benötigen Sie noch einmal ca. 3 h. Für die Nichtbergsteiger besteht die Möglichkeit, kleine Wanderungen in der Umgebung zu unternehmen oder die Ruhe und die einmalige Landschaft der Atacama zu genießen. Am späten Nachmittag überqueren Sie die Grenze zu Chile (Potazuela Cajon). Nach Erledigung aller Grenzformalitäten geht es weiter über Asphalt und nach ca. 40 km erreichen Sie die kleine grüne Oasenstadt San Pedro de Atacama. Übernachtung im Hotel.

Hinweis: Bei später Rückkehr vom Berg zur Unterkunft in der Laguna Blanca, wird noch einmal hier übernachtet und dann erst am nächsten Morgen zeitig nach San Pedro gefahren.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch

22. Tag: Ausflug ins Mondtal

Diese kleine Oasenstadt am Rande des Salar de Atacama liegt auf ca. 2.440 m Höhe und ist Ausgangsort für Touren in Richtung Bolivien und Nordchile. Der Tag steht zur freien Verfügung und kann zum Bummeln oder Ausruhen genutzt werden. Wer möchte kann sich das archäologische Museum mit den zahlreichen Funden aus der Atacamawüste oder die kleine Kirche von San Pedro (ist eine der ältesten von Chile – ihr Dach wurde aus Kaktusstämmen gebaut) anschauen. Kurz vor Sonnenuntergang unternehmen Sie noch einem Abstecher in das trockene Mondtal „Valle de la Luna“. Hier erleben Sie bei klarem Wetter einen traumhaften Sonnenuntergang auf einer riesigen Düne. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück

23. Tag: Geysirfeld El Tatio – Flug nach Santiago de Chile

Gegen 4 Uhr morgens Abfahrt in das ca. 90 km entfernte Geysirfeld El Tatio – mit 4.320 m Höhe das höchste der Erde. Hier erleben Sie das gigantische Schauspiel der ca. 50 aktiven Geysire. Wer möchte kann auch hier ein wohltuendes Bad in einer heißen Quelle genießen. Nach einem gemütlichen Frühstücks-Picknick fahren Sie zurück nach San Pedro. Unterwegs machen Sie noch einen Abstecher zu den historischen Dörfern Caspana, Chiu-Chiu und Lasana. Anschließend erfolgt die Weiterfahrt nach Calama, wo Sie direkt zum Flughafen gebracht werden und Ihren Flug nach Santiago de Chile nehmen. Dort angekommen werden Sie zu Ihrem Hotel im Zentrum gebracht. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch

24. Tag: Rückreise nach Deutschland

Je nach Abflugzeit fahren Sie zum Flughafen und treten die Heimreise nach Deutschland an. Falls Sie noch Zeit haben sollten, unternehmen Sie doch noch am Morgen einen kleinen individuellen Abstecher ins das Zentrum.

Verpflegung: Frühstück

25. Tag: Ankunft in Deutschland

Nach einer erlebnisreichen und spannenden Tour durch die Anden landen Sie mit einem Koffer voller Erinnerungen wieder in Deutschland.

Garantierte Durchführung / freie Plätze
Garantierte Durchführung / nur noch wenige Plätze frei
Deutschsprachige Reiseleitung
Freie Plätze
Ausgebucht
Englischsprachige Reiseleitung

Individuell zum Wunschtermin

Für weitere Informationen wischen Sie bitte nach links.
ab ... Personen Preis pro Person Anreise Einzelzimmerzuschlag
2 4.260,00 Euro zzgl. Flug ab 950,00 Euro 320,00 Euro Individuell täglich zum Wunschtermin / beste Reisezeit von Ende Mai bis September Anfragen Buchen

Gruppentermine

Für weitere Informationen wischen Sie bitte nach links.
Anreise / Abreise Preis pro Person Anreise Einzelzimmerzuschlag
30.06. - 24.07.2021 3.250,00 Euro zzgl. Flug ab 950,00 Euro 320,00 Euro Anfragen Buchen
28.07. - 21.08.2021 3.250,00 Euro zzgl. Flug ab 950,00 Euro 320,00 Euro Anfragen Buchen
29.06. - 23.07.2022 3.250,00 Euro zzgl. Flug ab 950,00 Euro 320,00 Euro Anfragen Buchen
27.07. - 20.08.2022 3.250,00 Euro zzgl. Flug ab 950,00 Euro 320,00 Euro Anfragen Buchen
Reisecode: AMBO002
25 Tage
ab 3.250 Euro zzgl. Flug
6 - 14 Personen

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5 Tage
525 Euro zzgl. Flug
ab 2 Personen

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