
Aconcagua Expedition (6.962 Meter)
Besteigen Sie den höchsten Berg Südamerikas über die Normalroute. Optimale Akklimatisierung mit dem Cerro Bonete, ein professionelles Team, Hochlagerausrüstung und kompletter Gepäcktransport erwarten Sie!
Besteigung des höchsten Berg Amerikas
Der Aconcagua ist einer dieser Berge, die man schon lange kennt, bevor man jemals einen Fuß an seinen Hang setzt. Mit 6.962 Metern ist er der höchste Gipfel des amerikanischen Kontinents und einer der berühmten Seven Summits. Sein mächtiger Kegel überragt die gesamte Umgebung um rund 1.500 Höhenmeter und steht frei im Wind der Anden, direkt gegenüber dem Pazifik. Dadurch wirkt er klar, kalt und manchmal unberechenbar. Auf der Normalroute gilt der Aconcagua als technisch vergleichsweise leichter Siebentausender – doch seine Höhe, sein Wetter und seine Exponiertheit machen ihn zu einer echten Herausforderung.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Mendoza, wo die Besteigungsgenehmigung ausgestellt wird, beginnt das Abenteuer. Die Anden rücken näher, die Luft wird trockener und mit einer ersten Akklimatisationstour auf einen Dreitausender findet man langsam in den Rhythmus des bevorstehenden Aufstiegs. Am nächsten Tag führt der Weg nach Horcones, dem Eingang des Aconcagua-Nationalparks. Von hier startet der lange Anmarsch, zunächst nach Confluencia, dann weiter zur spektakulären Südwand, die rund dreitausend Meter nahezu senkrecht aufragt. Wenig später beginnt der letzte Abschnitt ins Basislager Plaza de Mulas. Dort oben entsteht ein kleines Bergdorf auf Zeit – ein Ort aus Zelten, eisigem Wind und dem alltäglichen Blick auf die gewaltige Nordwestflanke.
Die kommenden Tage dienen ganz der langsamen Anpassung an den Berg. Kleine Touren führen Schritt für Schritt höher, bis sich der Körper an die Höhe gewöhnt. Das Basislager bietet dafür eine sichere Grundlage. Während die Ausrüstung sortiert, vorbereitet und nach oben transportiert wird, entsteht ein Teamgefühl, das später wichtig sein wird. Insgesamt stehen elf Tage für den Aufstieg zur Verfügung. Die beiden Hochlager, Nido de Cóndores und Camp Berlin, werden nacheinander aufgebaut, Material wird gemeinsam getragen, jede Etappe bringt die Gruppe näher an das Dach Amerikas. Die Route verläuft über die Normalweg-Rinne der Nordwestseite. Klettern muss man hier nicht – die Herausforderung liegt im langen Gehen, im Wind, in der Höhe und darin, den eigenen Rhythmus zu halten.
Am Gipfeltag beginnt der Anstieg früh. Der Weg führt in Serpentinen hinauf zur ehemaligen „Independencia“-Biwakschachtel auf etwa 6.370 Metern. Weiter geht es über den Paso del Viento und schließlich hinein in die Canaleta, ein steiler, sandig-gerölliger Hang, der noch einmal jeden Schritt fordert. Wenn man hier ankommt, ist der Gipfel nicht mehr weit. Oben öffnet sich ein großes Plateaugipfelfeld, das einen fast bescheiden empfängt. Die Südwand fällt tief hinab, und die Andenkette liegt wie ein unendlicher Grat in der Ferne. Es ist ein Moment, der still macht.
Der Abstieg folgt der gleichen Route zurück Richtung Parkausgang. Nach Tagen im Zelt wirkt eine heiße Dusche wie ein kleines Wunder. Anschließend geht es weiter nach Santiago de Chile, wo sommerliche Temperaturen, eine Stadttour und ein gemeinsames Abschiedsessen die Expedition ruhig ausklingen lassen.
Diese Aconcagua-Reise gehört zu den großen Bergmomenten. Sie fordert – aber sie schenkt dafür einen der eindrucksvollsten Ausblicke der Welt.
Charakter und Anforderungen der Reise
Die Besteigung des Aconcagua, mit seinen 6.962 m der höchste Berg Amerikas, ist auf Grund seiner Höhe und der dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen keine leichte Bergexpedition und nicht zu unterschätzen. Eine bergsteigerisch technische Schwierigkeit ist auf der Normalroute nicht vorhanden. Diese Tour wird als Expedition im Westalpenstil durchgeführt und erfolgt ohne Hochträger.
Von Puente del Inca werden Mulis das Hauptgepäck bis zum Basislager (Plaza de Mulas) transportieren. Danach heißt es mit Hand anlegen und jeder Teilnehmer muss sein Hochlager selbst errichten. Bevor es an den Gipfel des Aconcagua geht, werden Sie 3 Akklimatisationsausflüge in Höhen von ca. 3.600 m / 4.300 m / 5.050 m absolvieren und haben durch die 4 Tage Anmarsch bis zur Plaza de Mulas eine sehr gute Höhenanpassung. Ab dem Erreichen des Basislagers „Plaza de Mulas" steht eine weitere sinnvolle Höhenanpassung und gleichzeitig der Gepäcktransport in die beiden Hochlager Nido de Condores (5.560 m) und Camp Berlin (5.930 m) / Camp Colera (5.980 m) im Vordergrund. Bei guten Wetterverhältnissen und guter körperlicher Verfassung, kann nach ca. 8 Tagen seit Eintreffen im Basislager, der Aufstieg zum Gipfel erfolgen.
Der Normalanstieg über die „Ruta Normal" ist technisch leicht und es werden keine Kletterkenntnisse verlangt. Durch die zahlreichen Besteigungen in den letzten Jahren, hat sich inzwischen ein kleiner Pfad gebildet, der das alte Motto „3 Schritte vor und 1 zurück" ungültig werden ließ. Im oberen Bereich ist meist harter, windgepresster Schnee, welcher den Gebrauch von Steigeisen erforderlich macht. Sollten die Bedingungen nicht gleich beim ersten Versuch passen, ist noch Zeit für einen zweiten Angriff zur Verfügung.
Um an dieser Expedition teilnehmen zu können, sind besondere körperliche Voraussetzungen zu erfüllen. Natürlich sind sehr gute Kondition und gesamtkörperliche Fitness, Schwindelfreiheit und absolute Trittsicherheit ein unbedingtes Muss. Das heißt sicheres und selbständiges Gehen (auch mit schweren Rucksäcken) in schwierigem Gelände wie z. B. Geröllhalden, Moränenschutt, Grashängen, Blockwerk und auf flachen, geröllbedeckten Gletschern. Selbständiges und sicheres Gehen in Schnee und Eis sowie ein außerordentliches physisches und psychisches Durchhaltevermögen und eine gewisse Leidensfähigkeit sind weitere entscheidende Voraussetzungen und gehören zum Expeditionsalltag dazu. Jeder Teilnehmer muss selbständig seine eigenen Lasten (persönliches Equipment, komplette Hochlagerausrüstung und seine Verpflegung), welche bis zu über 20 kg wiegen können, von Hochlager zu Hochlager transportieren (es besteht die Möglichkeit gegen Aufpreis Hochträger zu engagieren). Für die Hochlager wird die Verpflegung zur Verfügung gestellt. Seien Sie darauf vorbereitet, dass Sie diese selber zubereiten müssen. Das bedeutet, Sie müssen Schnee schmelzen, um Ihre Mahlzeiten zuzubereiten.
Es ist ratsam, vor der Tour eine ärztliche Untersuchung vorzunehmen und somit den Gesundheitsstand von Herz/Kreislauf/Lunge sowie den allgemeinen Zustand zu überprüfen.
Der Schwerpunkt der Reise liegt klar bei der Besteigung der Berge und diesem Ziel wird auch alles untergeordnet. Die Expedition ist so organisiert, dass alle Teilnehmer den größtmöglichen Handlungsspielraum haben, um persönliche Vorstellungen zu verwirklichen. Trotzdem kann nicht jeder machen, was er will. Wer sich auf solch eine Expedition einlässt, muss wissen, dass Kompromisse notwendig sind. Es gelten die Grundregeln der Expeditionsgemeinschaft: Toleranz, gegenseitige Abhängigkeit, Rücksichtnahme untereinander und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden, der Reiseleitung und den einheimischen Helfern! Jeder trägt somit zum guten Gelingen der Expedition bei. Der Expeditionsleiter wird von uns ermächtigt, Teilnehmer von der Expedition auszuschließen, wenn eine Gefährdung des Unternehmens und der Gemeinschaft vorliegt oder der Teilnehmer den Anforderungen dieser Expedition nicht gewachsen ist. Wenn besondere Gefährdungssituationen (z.B. schlechtes Wetter, defekte Ausrüstung) eintreten oder bei Unfällen und Krankheiten die Organisation der Tour oder die Sicherheit des oder der Teilnehmer in Frage gestellt ist, kann es notwendig werden, dass die Teilnehmer persönliche Interessen zurückstellen müssen. Über eine ggf. notwendige Änderung des Tourenplans entscheidet in derartigen Fällen der Expeditionsleiter. Soweit dem Reiseleiter/Bergführer kein schuldhaftes Verhalten vorzuwerfen ist, scheiden in derartigen Fällen Ansprüche auf Minderung oder Schadensersatz gegen AT REISEN aus.
Während der gesamten Tour wird ein Reiseleiter von AT REISEN Hilfestellung geben, wo es geht und erforderlich ist, vor allem am Berg. Er fungiert aber nicht als „Bergführer“ für unerfahrene Alpinisten. Der Gipfelanstieg ist als selbständige Hochtour und in eigener Verantwortung durchzuführen. Bitte senden Sie uns mit der Anmeldung einen kurzen Tourenbericht zu! Die Auswahl der Teilnehmer behalten wir uns vor. Persönliche Wünsche können nur nach Rücksprache mit AT REISEN berücksichtigt werden, wenn dadurch nicht die Expedition gefährdet wird.
Es ist wünschenswert, dass jeder Teilnehmer an dem Expeditionstreffen (Termin wird langfristig vorher bekannt gegeben) teilnimmt oder eine telefonische Beratung wahrgenommen wird.

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- Wandern & Trekking5 von 5 Punkten
- Abenteuer4 von 5 Punkten
- Bergsteigen5 von 5 Punkten
- Natur & Tiere4 von 5 Punkten
- SchwierigkeitsgradStufe 5 von 5
- BergzeichenDiese Reise hat das Bergzeichen.
Reiseverlauf (24 Tage)
Tourverlauf
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Leistungen
Das ist inbegriffen
- Full Service – komplette Organisation der Expedition
- Alle Transfers, Besichtigungen und Überlandfahrten
- 5x Übernachtungen im Hotel (1x Mendoza(3*), 3x Penitentes und 1x Santiago de Chile 3*), alle übrigen Nächte in Zwei-Personen-Zelten
- Verpflegung Tour: 15x Frühstück, 10x Mittagessen (oder Box Lunch) und 13x Abendessen (s. Tagesbeschreibung)
- Verpflegung Hochlager (Tage 10-20:) wird die Verpflegung für Frühstück und Abendessen zur Verfügung gestellt (Expeditionsnahrung/Trockennahrung)
Nicht enthalten
- Flüge von Deutschland/ Österreich/ Schweiz nach Mendoza und zurück von Santiago de Chile, Economy-Class (gern erstellen wir Ihnen ein separates Flugangebot)
- Getränke in den Hotels & nicht genannte Mahlzeiten
- Zusätzliches Freigepäck auf den Flügen (23 kg für ca. 100,- Euro je Hin- und Rückflug)
- Persönliche Ausgaben und Trinkgelder ca. 30,- USD
Termine & Preise
An Gruppenreise teilnehmen (2 Termine)
- bis · 24 TageFreie PlätzeEZ-Zuschlag360 €ab 5.195 € p. P.zzgl. Flug ab 1.100 €
- bis · 24 TageFreie PlätzeEZ-Zuschlag360 €ab 5.195 € p. P.zzgl. Flug ab 1.100 €
Wichtige Informationen zur Buchung
Zusatzkosten für das Besteigungspermit:
zahlbar in bar vor Ort an die Parkverwaltung in Mendoza (Stand 01/26)
- Nebensaison (20.11.–14.12. & 01.02.–15.02.) = ca. 800 USD
- Hochsaison (15.12.–31.01.) = ca. 1170 USD
Trägerkosten für die Hochlager VALLE DE HORCONES - Ruta Normal:
Plaza de Mulas zum to C1 (Canada) = 185 USD pro 20 kg oder 125 USD pro 10 kg
Plaza de Mulas zum Cambio de Pendiente = 1240 USD pro 20 kg oder 150 USD pro 10 kg
C1 zum C2 (Nido de Condores) = 240 USD pro 20 kg oder 150 USD pro 10 kg
C2 to C3 (Cólera) = 295 USD pro 20 kg oder 180 USD pro 10 kg
C3 (Cólera) to Plaza de Mulas (PM) = 360 USD pro 20 kg oder 220 USD pro 10 kg
Kompletter Träger-Service (BC-C1-C2-C3-BC) = 1200 USD pro 20 kg oder 745 USD pro 10 kg
Hilft bei Fragen zur Buchung

Gerne passen wir die Reise an Sie an oder benachrichtigen Sie, sobald neue Termine feststehen.