
Besteigung Aconcagua (6.962 m) - Normalweg
20-tägige Expedition zum höchsten Berg Amerikas
Reisebeschreibung
- Besteigung des höchsten Bergs in Südamerika über die Normalroute
- Professioneller Expeditionsleiter und einheimisches Begleitteam
- Optimale Akklimatisierung, einschließlich Besteigung des Cerro Bonete
- Bereitstellung der gesamten Hochlagerausrüstung
- Umfangreiches Vorbereitungstreffen (Zoom-Meeting von AT REISEN)
- Komplette Verpflegung am Berg und Gepäcktransport ins Basislager
An seinem Gipfelpunkt auf 6.962 m erreicht die über 7.500 km lange Bergkette der Kordilleren ihre höchste Erhebung. Er ist der höchste Berg des gesamten amerikanischen Kontinents und somit einer der Seven Summits. Über die Normalroute ist der Aconcagua ein relativ leichter „Fast-7.000er“. Aber durch seine exponierte Lage – er überragt seine Nachbarn um ca. 1.500 m – verbunden mit seiner Nähe zum Pazifik, der häufig spontanen Wetterstürze und der kalten Höhenstürme, ist er eine ernstzunehmende Herausforderung.
Nach einem kurzen Stopp in der argentinischen Stadt Mendoza geht es in die Anden nach Puente del Inca. Am nächsten Tag werden Sie nach Horcones gebracht, dem Eingang zum Aconcagua Nationalparks. Nach kurzer Registrierung wandern Sie zuerst zum Camp Confluencia und weiter bis zur imposanten Südwand des Aconcagua, die sich ca. 3.000 m senkrecht in die Höhe schraubt. Dann wartet der lange Marsch bis ins Basislager Plaza de Mulas. Dieses fest installierte und bewirtschaftete Lager bietet eine ideale Ausgangsbasis, um den Körper bei einigen kleinen Akklimatisationstouren bis auf 5.000 m langsam an die Höhe anzupassen. Der gesamte Aufstieg führt über die Normalroute (NW-Flanke), welche nicht vergletschert ist. Felskletterkenntnisse sind nicht erforderlich. Am Gipfeltag steigen Sie über einen Serpentinenweg via der zerstörten Biwakschachtel „Independencia“ (ca. 6.370 m), weiter der Normalroute folgend, über den „Paso del Viento“ und die „Canaleta“ (6.660 m) auf zum Gipfel. Der letzte Abschnitt der „Canaleta“ besteht aus Sand und losem Geröll und fordert noch einmal alle Kräfte. Der Gipfel ist ein großes Plateau und bietet einen gewaltigen Blick in die spektakuläre Südwand und auf die Andenkette. Nach dem Gipfelfoto, sollte noch genügend Kraft für den Abstieg vorhanden sein, welcher über den Normalweg bis zum Parkausgang erfolgt. Bei sommerlichen Temperaturen lassen Sie die Tour in Mendoza ausklingen.
Charakter und Anforderungen der Reise
Die Besteigung des Aconcagua, mit seinen 6.962 m der höchste Berg Amerikas, ist auf Grund seiner Höhe und der dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen keine leichte Bergexpedition und nicht zu unterschätzen. Eine bergsteigerisch technische Schwierigkeit ist auf der Normalroute nicht vorhanden. Diese Tour wird als Expedition im Westalpenstil durchgeführt und erfolgt ohne Hochträger (gegen Aufpreis zubuchbar). Von Puente del Inca werden Mulis das Hauptgepäck bis zum Basislager (Plaza de Mulas) transportieren. Bevor es an den Gipfel des Aconcagua geht, werden Sie verschiedene Akklimatisationsausflüge absolvieren und haben durch die 4 Tage Anmarsch bis zur Plaza de Mulas eine sehr gute Höhenanpassung. Ab dem Erreichen des Basislagers steht eine weitere sinnvolle Höhenanpassung und gleichzeitig der selbstständige Gepäcktransport in die Hochlager Plaza Canada (5.050 m), Nido de Cóndores (5.560 m) und Plaza Colera (5.970 m) im Vordergrund. Bei guten Wetterverhältnissen und guter körperlicher Verfassung kann nach ca. 9 Tagen seit Eintreffen im Basislager der Aufstieg zum Gipfel erfolgen. Der Normalanstieg über die „Ruta Normal" ist technisch leicht und es werden keine Kletterkenntnisse verlangt. Durch die zahlreichen Besteigungen in den letzten Jahren, hat sich inzwischen ein kleiner Pfad gebildet, der das alte Motto „3 Schritte vor und 1 zurück" ungültig werden ließ. Im oberen Bereich ist meist harter, windgepresster Schnee, welcher den Gebrauch von Steigeisen erforderlich macht. Sollten die Bedingungen nicht gleich beim ersten Versuch passen, stehen noch zwei Reservetage zum Aufstieg zur Verfügung. Generell wird die Besteigungstaktik vor Ort an die aktuellen Verhältnisse (Wetter, persönliches Befinden etc.) angepasst.
Um an dieser Expedition teilnehmen zu können, sind besondere körperliche Voraussetzungen zu erfüllen. Natürlich sind sehr gute Kondition und gesamtkörperliche Fitness, Schwindelfreiheit und absolute Trittsicherheit ein unbedingtes Muss. Das heißt sicheres und selbständiges Gehen, auch mit schweren Rucksäcken, in schwierigem Gelände wie z. B. Geröllhalden, Moränenschutt, Grashängen, Blockwerk und auf flachen, geröllbedeckten Gletschern. Selbständiges und sicheres Gehen in Schnee und Eis sowie ein außerordentliches physisches und psychisches Durchhaltevermögen und eine gewisse Leidensfähigkeit sind weitere entscheidende Voraussetzungen und gehören zum Expeditionsalltag dazu. Jeder Teilnehmer muss selbständig seine eigenen Lasten (persönliches Equipment und einen Teil der Verpflegung) ab dem Basislager von Hochlager zu Hochlager transportieren. Die Zelte und die Gemeinschaftsausrüstung werden von Trägern befördert. Es besteht die Möglichkeit, gegen Aufpreis Hochträger zu engagieren (Preise siehe unten). Es ist ratsam, vor der Tour eine ärztliche Untersuchung vorzunehmen und somit den Gesundheitsstand von Herz/Kreislauf/Lunge sowie den allgemeinen Zustand zu überprüfen.
Der Schwerpunkt der Reise liegt klar bei der Besteigung der Berge und diesem Ziel wird auch alles untergeordnet. Die Expedition ist so organisiert, dass alle Teilnehmer den größtmöglichen Handlungsspielraum haben, um persönliche Vorstellungen zu verwirklichen. Trotzdem kann nicht jeder machen, was er will. Wer sich auf solch eine Expedition einlässt, muss wissen, dass Kompromisse notwendig sind. Es gelten die Grundregeln der Expeditionsgemeinschaft: Toleranz, gegenseitige Abhängigkeit, Rücksichtnahme untereinander und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden, der Reiseleitung und den einheimischen Helfern. Jeder trägt somit zum guten Gelingen der Expedition bei.
Der Expeditionsleiter wird von uns ermächtigt, Teilnehmer von der Expedition auszuschließen, wenn eine Gefährdung des Unternehmens und der Gemeinschaft vorliegt oder der Teilnehmer den Anforderungen dieser Expedition nicht gewachsen ist. Wenn besondere Gefährdungssituationen (z.B. schlechtes Wetter, defekte Ausrüstung) eintreten oder bei Unfällen und Krankheiten die Organisation der Tour oder die Sicherheit des oder der Teilnehmer in Frage gestellt ist, kann es notwendig werden, dass die Teilnehmer persönliche Interessen zurückstellen müssen und der vorgeschlagene Reiseverlauf Änderungen unterliegt. Über eine ggf. notwendige Änderung des Tourenplans entscheidet in derartigen Fällen der Expeditionsleiter. Soweit dem Reiseleiter/Bergführer kein schuldhaftes Verhalten vorzuwerfen ist, scheiden in derartigen Fällen Ansprüche auf Minderung oder Schadensersatz gegen AT REISEN aus.
Es ist wünschenswert, dass jeder Teilnehmer an dem Expedition-Vorbereitungstreffen (Digital/Zoom-Meeting/ Termin wird langfristig vorher bekannt gegeben) teilnimmt oder eine telefonische Beratung wahrgenommen wird. Bitte schicken Sie uns vorab eine aussagekräftige Tourenliste der letzten zehn Jahre zu.

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- Wandern & Trekking3 von 5 Punkten
- Abenteuer5 von 5 Punkten
- Bergsteigen5 von 5 Punkten
- Natur & Tiere2 von 5 Punkten
- Kultur & Geschichte1 von 5 Punkten
- SchwierigkeitsgradStufe 5 von 5
- BergzeichenDiese Reise hat das Bergzeichen.
Reiseverlauf (20 Tage)
Tourverlauf
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Leistungen
Das ist inbegriffen
- Full Service – komplette Organisation der Expedition
- Alle Transfers und Überlandfahrten inkl. 1 Flughafentransfer (Ankunft)
- 2x Übernachtungen im Hotel in Mendoza (3*) im Doppel- oder Dreibettzimmer, 1x Übernachtung in Puente del Inca (3*) im Mehrbettzimmer, alle übrigen Nächte im Doppel-/Dreibettzelt oder Gemeinschaftszelt (Dome)
- Verpflegung laut Programm: 18x Frühstück, 16x Mittagessen (oder Box Lunch) und 17x Abendessen (siehe Tagesbeschreibung)
- Einheimisches Küchenteam im Camp Confluencia & Plaza de Mulas mit täglich frisch zubereiteten Mahlzeiten; in Höhenlagern bereiten die Bergführer die Speisen unter Verwendung der mitgeführten Zutaten in speziellen Höhenküchen zu
Nicht enthalten
- Internationale Flüge nach Mendoza - gern erstellen wir Ihnen ein separates Flugangebot
- Flughafentransfer Rückflug (für 70,- Euro zubuchbar)
- Getränke in den Hotels & nicht genannte Mahlzeiten
- Persönliche Ausrüstung
Termine & Preise
An Gruppenreise teilnehmen (12 Termine)
- bis · 20 TageGarantiertab 5.590 € p. P.zzgl. Flug
- bis · 20 TageGarantiertab 5.590 € p. P.zzgl. Flug
- bis · 20 TageGarantiertab 5.590 € p. P.zzgl. Flug
- bis · 20 TageGarantiertab 5.590 € p. P.zzgl. Flug
- bis · 20 TageGarantiertab 5.590 € p. P.zzgl. Flug
Wichtige Informationen zur Buchung
Zusatzkosten für das Besteigungspermit/
Eintrittsgenehmigung Aconcagua-Park: ca. 1.170 USD
Hinweis: Die Genehmigung muss in bar (USD oder Argentinische Pesos) vor Ort gezahlt werden (Preis von ca. 1.170 USD ist Preis der Saison 2025/26 – Preise für Saison 2026/27 werden im Oktober oder November 2026 von der argentinischen Regierung bekanntgegeben).
Trägerkosten für die Hochlager:
Plaza de Mulas zu C1 (Canada): USD 305
Plaza de Mulas zu C2 (Nido de Condores): USD 485
Plaza de Mulas zu C3 (Cólera): USD 570
C3 (Cólera) zu Plaza de Mulas: USD 570
Kompletter Träger-Service (BC-C1-C2-C3-BC): USD 1.930
Hinweis: Der Trägerservice ist keine Leistung von AT-Reisen und die Preise daher nur eine grobe Orientierung.
Jeder Träger darf bis zu 20 kg tragen. Die Trägerdienste beginnen und enden im Basislager, da die Träger nach jedem Transport dorthin zurückkehren. Alle Preise verstehen sich kumulativ, sind in US-Dollar angegeben und nicht erstattungsfähig. Zahlungen können jedoch auf eine andere Person übertragen werden. Die Träger transportieren die Ausrüstung ausschließlich an den Tagen, an denen die Gruppe zum nächsten Lager weiterzieht. Sie begleiten die Bergsteiger weder während des Treks, noch bauen sie Zelte auf oder helfen bei Aufgaben wie dem Schneeschmelzen. Ihre Aufgabe beschränkt sich darauf, die Ausrüstung zum nächsten Lager zu tragen, sie dort abzulegen und anschließend ins Basislager zurückzukehren.
Einzelzimmer-/Einzelzelt-Zuschlag:
Einzelzimmer-Zuschlag Mendoza (2 Nächte): 220,- Euro
Einzelzelt Confluencia + Plaza de Mulas: 165,- Euro
Einzelzelt Hochlager: 165,- Euro
Einzelzelt Confluencia, Plaza de Mulas + Hochlager: 330,- Euro
Auf- und Abbau der Zelte: 130,- Euro
Hinweis: Falls Sie in Erwägung ziehen, ein Einzel-Zelt für die Hochlager zu mieten, bitten wir Sie, die folgenden Punkte zu beachten:
- Wärme: Zwei Personen in einem Zelt haben es im Allgemeinen wärmer als eine Einzelperson – insbesondere unter den kalten Bedingungen am Aconcagua.
- Zelt-Service: Der Transport von Zwei-Personen-Zelten ist in den Leistungen inbegriffen, wodurch sich das Gewicht, das Sie selbst tragen müssen, verringert. Entscheiden Sie sich hingegen für ein Ein-Personen-Zelt, müssen Sie dieses entweder selbst tragen oder einen Träger dafür engagieren; es wird nicht als Teil der Gemeinschaftsausrüstung betrachtet.
- Wetterbedingungen: Der Aconcagua ist für seine starken Winde bekannt, die ein Zelt unter Umständen davontragen können. Es ist sicherer, wenn sich zwei Personen ein Zelt teilen, um es unter solchen Bedingungen gemeinsam sichern zu können.
- Gesundheit und Sicherheit: Da wir mehrere Tage in großer Höhe verbringen werden, können Akklimatisierungsprobleme auftreten. Das Teilen eines Zeltes mit einer weiteren Person hilft dabei, Risiken zu minimieren, da Sie so gegenseitig aufeinander achten und bei Bedarf Rat von den Bergführern oder Ärzten einholen können.
Hilft bei Fragen zur Buchung

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