Amerika Argentinien

Besteigung Aconcagua (6.962 m) - über Valle de Vacas

19-tägige Expedition zum höchsten Berg Amerikas über das Valle de Vacas

  • 11 Termine
  • 19 Tage
  • 1-12 Personen

Reisebeschreibung

  • Besteigung und Überschreitung des höchsten Bergs in Südamerika über das Valle de Vacas
  • Professioneller Expeditionsleiter und einheimisches Begleitteam
  • Optimale Akklimatisierung
  • Bereitstellung der gesamten Hochlagerausrüstung
  • Komplette Verpflegung am Berg und Gepäcktransport ins Basislager

An seinem Gipfelpunkt auf 6.962 m erreicht die über 7.500 km lange Bergkette der Kordilleren ihre höchste Erhebung. Er ist der höchste Berg des gesamten amerikanischen Kontinents und somit einer der Seven Summits. Durch seine exponierte Lage – er überragt seine Nachbarn um ca. 1.500 m – verbunden mit seiner Nähe zum Pazifik, der häufig spontanen Wetterstürze und der kalten Höhenstürme, ist er eine ernstzunehmende Herausforderung.

Der Aufstieg zum Gipfel des Aconcagua durch das Valle de Vacas und der Abstieg über die Normalroute stellt ein außergewöhnliches Programm dar. Es bietet einen umfassenden Blick auf den höchsten Berg Amerikas und ermöglicht es Ihnen, die gewaltige Dimension und die Pracht des Berges in vollen Zügen zu genießen. Die Expedition führt über eine Route, die eine Kombination aus der Polenroute, der Ameghino-Traverse, der „Upper Guanacos“-Route und der Normalroute darstellt. Alles beginnt mit einem dreitägigen Trekking durch das Valle de Vacas hinauf zum Basislager Plaza Argentina, stets mit Blick auf die Ostwand des Aconcagua. Nach den letzten Vorbereitungen beginnen Sie den Aufstieg über die Nordwand des Aconcagua und steigen zu den Hochlagern 1 und 2 auf. Von dort aus geht es über den oberen Abschnitt der Valle-de-Guanacos-Route weiter zum Lager 3. Den Gipfel erreichen Sie schließlich über das letzte Teilstück der Normalroute.

 Am Gipfeltag steigen Sie über einen Serpentinenweg via der zerstörten Biwakschachtel „Independencia“ (ca. 6.370 m), weiter der Normalroute folgend, über den „Paso del Viento“ und die „Canaleta“ (6.660 m) auf zum Gipfel. Der letzte Abschnitt der „Canaleta“ besteht aus Sand und losem Geröll und fordert noch einmal alle Kräfte. Der Gipfel ist ein großes Plateau und bietet einen gewaltigen Blick in die spektakuläre Südwand und auf die Andenkette. Der Abstieg erfolgt über die Normalroute zum Basislager Plaza de Mulas, von wo aus Sie die Westwand des Aconcagua bewundern können. Den Abschluss bildet der Parkausgang bei Horcones, wo sich Ihnen noch einmal der majestätische Anblick der Südwand des Aconcagua bietet. Diese Route eröffnet Ihnen den Blick auf eine einzigartige Landschaft: Die Pracht des Polengletschers, sämtliche Flanken des Aconcagua sowie die Erhabenheit der Anden. Und – was am wichtigsten ist – sie ermöglicht Ihnen eine optimale Akklimatisierung und somit deutlich bessere Chancen, den Gipfel zu erreichen.

Charakter und Anforderungen der Reise

Die Besteigung und Überschreitung des Aconcagua, mit seinen 6.962 m der höchste Berg Amerikas, ist auf Grund seiner Höhe und der dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen keine leichte Bergexpedition und nicht zu unterschätzen. Eine bergsteigerisch technische Schwierigkeit ist auf der Route über das Valle de Varcas nicht vorhanden. Diese Tour wird als Expedition im Westalpenstil durchgeführt. Jeder Teilnehmer trägt seine eigene Ausrüstung. Die Träger tragen das Gemeinschaftsequipment (Zelte, Kocher, Verpflegung etc.). Vor Ort sind Träger für das persönliche Gepäck zubuchbar. Von Puente del Inca werden Mulis das Hauptgepäck bis zum Basislager (Plaza Argentina) transportieren. Bevor es an den Gipfel des Aconcagua geht, werden Sie verschiedene Akklimatisationsausflüge absolvieren und haben durch den mehrtägigen Anmarsch bis zur Plaza Argentina eine sehr gute Höhenanpassung. Ab dem Erreichen des Basislagers steht eine weitere sinnvolle Höhenanpassung und gleichzeitig der selbstständige Gepäcktransport in die Lager 1 (5.000 m), Lager 2 (5.500 m) und Lager 3 (Plaza Colera, 5.970 m) im Vordergrund. Bei guten Wetterverhältnissen und guter körperlicher Verfassung kann nach ca. 9 Tagen seit Eintreffen im Basislager der Aufstieg zum Gipfel erfolgen. Der Anstieg ist technisch leicht und es werden keine Kletterkenntnisse verlangt. Im oberen Bereich ist meist harter, windgepresster Schnee, welcher den Gebrauch von Steigeisen erforderlich macht. Sollten die Bedingungen nicht gleich beim ersten Versuch passen, stehen noch zwei Reservetage zum Aufstieg zur Verfügung. Generell wird die Besteigungstaktik vor Ort an die aktuellen Verhältnisse (Wetter, persönliches Befinden etc.) angepasst.

Um an dieser Expedition teilnehmen zu können, sind besondere körperliche Voraussetzungen zu erfüllen. Natürlich sind sehr gute Kondition und gesamtkörperliche Fitness, Schwindelfreiheit und absolute Trittsicherheit ein unbedingtes Muss. Das heißt sicheres und selbständiges Gehen, auch mit schweren Rucksäcken, in schwierigem Gelände wie z. B. Geröllhalden, Moränenschutt, Grashängen, Blockwerk und auf flachen, geröllbedeckten Gletschern. Selbständiges und sicheres Gehen in Schnee und Eis sowie ein außerordentliches physisches und psychisches Durchhaltevermögen und eine gewisse Leidensfähigkeit sind weitere entscheidende Voraussetzungen und gehören zum Expeditionsalltag dazu. Jeder Teilnehmer muss selbständig seine eigenen Lasten (persönliches Equipment und einen Teil der Verpflegung) ab dem Basislager von Hochlager zu Hochlager transportieren. Die Zelte und die Gemeinschaftsausrüstung werden von Trägern befördert. Es besteht die Möglichkeit, gegen Aufpreis Hochträger zu engagieren (Preise siehe unten). Es ist ratsam, vor der Tour eine ärztliche Untersuchung vorzunehmen und somit den Gesundheitsstand von Herz/Kreislauf/Lunge sowie den allgemeinen Zustand zu überprüfen.

Der Schwerpunkt der Reise liegt klar bei der Besteigung der Berge und diesem Ziel wird auch alles untergeordnet. Die Expedition ist so organisiert, dass alle Teilnehmer den größtmöglichen Handlungsspielraum haben, um persönliche Vorstellungen zu verwirklichen. Trotzdem kann nicht jeder machen, was er will. Wer sich auf solch eine Expedition einlässt, muss wissen, dass Kompromisse notwendig sind.

Es gelten die Grundregeln der Expeditionsgemeinschaft: Toleranz, gegenseitige Abhängigkeit, Rücksichtnahme untereinander und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden, der Reiseleitung und den einheimischen Helfern. Jeder trägt somit zum guten Gelingen der Expedition bei. Der Expeditionsleiter wird von uns ermächtigt, Teilnehmer von der Expedition auszuschließen, wenn eine Gefährdung des Unternehmens und der Gemeinschaft vorliegt oder der Teilnehmer den Anforderungen dieser Expedition nicht gewachsen ist.

Wenn besondere Gefährdungssituationen (z.B. schlechtes Wetter, defekte Ausrüstung) eintreten oder bei Unfällen und Krankheiten die Organisation der Tour oder die Sicherheit des oder der Teilnehmer in Frage gestellt ist, kann es notwendig werden, dass die Teilnehmer persönliche Interessen zurückstellen müssen und der vorgeschlagene Reiseverlauf Änderungen unterliegt. Über eine ggf. notwendige Änderung des Tourenplans entscheidet in derartigen Fällen der Expeditionsleiter. Soweit dem Reiseleiter/Bergführer kein schuldhaftes Verhalten vorzuwerfen ist, scheiden in derartigen Fällen Ansprüche auf Minderung oder Schadensersatz gegen AT REISEN aus.

Es ist wünschenswert, dass jeder Teilnehmer an dem Expedition-Vorbereitungstreffen (Digital/Zoom-Meeting -Termin wird langfristig vorher bekannt gegeben) teilnimmt oder eine telefonische Beratung wahrgenommen wird. Bitte schicken Sie uns vorab eine aussagekräftige Tourenliste der letzten zehn Jahre zu.

Nächster Termin
bis
ab 5.590 € p. P. zzgl. Flug
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  • Wandern & Trekking
    5 von 5 Punkten
  • Abenteuer
    4 von 5 Punkten
  • Bergsteigen
    5 von 5 Punkten
  • Natur & Tiere
    2 von 5 Punkten
  • Schwierigkeitsgrad
    Stufe 5 von 5
  • Bergzeichen
    Diese Reise hat das Bergzeichen.

Reiseverlauf (19 Tage)

Tourverlauf

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Leistungen

Das ist inbegriffen

  • Full Service – komplette Organisation der Expedition
  • Alle Transfers und Überlandfahrten inkl. 1 Flughafentransfer (Ankunft)
  • 2x Übernachtungen im Hotel in Mendoza (3*) im Doppel- oder Dreibettzimmer, 1x Übernachtung in Puente del Inca (3*) im Mehrbettzimmer, alle übrigen Nächte im Doppel-/Dreibettzelt oder Gemeinschaftszelt (Dome)
  • Verpflegung laut Programm: 17x Frühstück, 15x Mittagessen (oder Box Lunch) und 16x Abendessen (siehe Tagesbeschreibung)
  • Einheimisches Küchenteam im Basislager mit täglich frisch zubereiteten Mahlzeiten; in Höhenlagern bereiten die Bergführer die Speisen unter Verwendung der mitgeführten Zutaten in speziellen Höhenküchen zu

Nicht enthalten

  • Internationale Flüge nach Mendoza - gern erstellen wir Ihnen ein separates Flugangebot
  • Flughafentransfer Rückflug (für 70,- Euro zubuchbar)
  • Getränke in den Hotels & nicht genannte Mahlzeiten
  • Persönliche Ausrüstung

Termine & Preise

An Gruppenreise teilnehmen (11 Termine)

Garantierte Durchführung
Sprache der Reiseleitung
  • bis · 19 Tage
    Garantiert
    ab 5.590 € p. P.
    zzgl. Flug
    Sprache der Reiseleitung
  • bis · 19 Tage
    Ausgebucht
    Garantiert
    ab 5.590 € p. P.
    zzgl. Flug
    Sprache der Reiseleitung
  • bis · 19 Tage
    Garantiert
    ab 5.590 € p. P.
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    Sprache der Reiseleitung
  • bis · 19 Tage
    Garantiert
    ab 5.590 € p. P.
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    Sprache der Reiseleitung
  • bis · 19 Tage
    Garantiert
    ab 5.590 € p. P.
    zzgl. Flug
    Sprache der Reiseleitung

Wichtige Informationen zur Buchung

Zusatzkosten für das Besteigungspermit/

Eintrittsgenehmigung Aconcagua-Park:       ca. 1.170 USD

 

Hinweis: Die Genehmigung muss in bar (USD oder Argentinische Pesos) vor Ort gezahlt werden (Preis der Saison 2025/26 – Preise für Saison 2026/27 werden im Oktober oder November 2026 von der argentinischen Regierung bekanntgegeben).

  

Trägerkosten für die Hochlager:

BC (Plaza Argentina) zu C1: USD 335

BC (Plaza Argentina) zu C2 (Guanacos Camp): USD 546

BC (Plaza Argentina) zu C3 (Cólera): USD 665

C3 (Cólera) zu Plaza de Mulas: USD 570

Kompletter Träger-Service (BC-C1-C2-C3-BC): USD 2.116

 

Hinweis: Der Trägerservice ist keine Leistung von AT-Reisen und die Preise daher nur eine grobe Orientierung.

Jeder Träger darf bis zu 20 kg tragen. Die Trägerdienste beginnen und enden im Basislager, da die Träger nach jedem Transport dorthin zurückkehren. Alle Preise verstehen sich kumulativ, sind in US-Dollar angegeben und nicht erstattungsfähig. Zahlungen können jedoch auf eine andere Person übertragen werden. Die Träger transportieren die Ausrüstung ausschließlich an den Tagen, an denen die Gruppe zum nächsten Lager weiterzieht. Sie begleiten die Bergsteiger weder während des Treks, noch bauen sie Zelte auf oder helfen bei Aufgaben wie dem Schneeschmelzen. Ihre Aufgabe beschränkt sich darauf, die Ausrüstung zum nächsten Lager zu tragen, sie dort abzulegen und anschließend ins Basislager zurückzukehren.

 

Einzelzimmer-/Einzelzelt-Zuschlag:

Einzelzimmer-Zuschlag Mendoza (2 Nächte): 220,- Euro

Einzelzelt Pampa de Leñas, Casa de Peidra & Plaza Argentina: 165,- Euro

Einzelzelt Hochlager: 165,- Euro

Einzelzelt Pampa de Leñas, Casa de Peidra, Plaza Argentina + Hochlager: 330,- Euro

Auf- und Abbau der Zelte: 130,- Euro

 

Hinweis: Falls Sie in Erwägung ziehen, ein Einzel-Zelt für die Hochlager zu mieten, bitten wir Sie, die folgenden Punkte zu beachten:

  • Wärme: Zwei Personen in einem Zelt haben es im Allgemeinen wärmer als eine Einzelperson – insbesondere unter den kalten Bedingungen am Aconcagua.
  • Zelt-Service: Der Transport von Zwei-Personen-Zelten ist in den Leistungen inbegriffen, wodurch sich das Gewicht, das Sie selbst tragen müssen, verringert. Entscheiden Sie sich hingegen für ein Ein-Personen-Zelt, müssen Sie dieses entweder selbst tragen oder einen Träger dafür engagieren; es wird nicht als Teil der Gemeinschaftsausrüstung betrachtet.
  • Wetterbedingungen: Der Aconcagua ist für seine starken Winde bekannt, die ein Zelt unter Umständen davontragen können. Es ist sicherer, wenn sich zwei Personen ein Zelt teilen, um es unter solchen Bedingungen gemeinsam sichern zu können.
  • Gesundheit und Sicherheit: Da wir mehrere Tage in großer Höhe verbringen werden, können Akklimatisierungsprobleme auftreten. Das Teilen eines Zeltes mit einer weiteren Person hilft dabei, Risiken zu minimieren, da Sie so gegenseitig aufeinander achten und bei Bedarf Rat von den Bergführern oder Ärzten einholen können.

Hilft bei Fragen zur Buchung

Die Daten passen nicht?

Gerne passen wir die Reise an Sie an oder benachrichtigen Sie, sobald neue Termine feststehen.

Wichtige Informationen

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