
Ojos del Salado Expedition (6.893 Meter)
Entdecken Sie die Metropolen La Paz und Santiago de Chile sowie die faszinierende Salzwüste Salar de Uyuni. Es erwarten Sie Geysire, die farbigen Lagunen des Eduardo-Avaroa-Nationalparks, die Atacamawüste und Entspannung an der Bahía Inglesa – gekrönt von Gipfelmöglichkeiten wie dem Tunupa (5.256 m), Licancabur (5.920 m) oder dem mächtigen Ojos del Salado (6.893 m).
Einzigartige Erlebnisreise auf den höchsten Vulkan der Erde
Schon der Anflug auf La Paz wirkt wie der Auftakt zu einem Film. Die Stadt liegt eingebettet zwischen den schneebedeckten Riesen Illimani und Huayna Potosí, und mit jedem Meter Höhe öffnet sich ein Panorama, das ahnen lässt, wie groß diese Reise werden wird. Nach einer kurzen Eingewöhnung, ersten Stadtmomenten und einer Wanderung im Mondtal beginnt die Fahrt Richtung Süden. Die Landschaft wird weiter, trockener, eindrucksvoller. Oruro bleibt als farbenfrohe Karnevalsstadt zurück, der Lago Poopó glitzert kurz am Horizont, und wenig später steht man vor einer der unwirklichsten Kulissen Südamerikas: dem Salar de Uyuni.
Die riesige Salzfläche wirkt im ersten Moment wie Schnee, im zweiten wie ein Meer aus Licht. Man fährt über eine mächtige Kruste, die sich bis zum Horizont spannt. Lamas stehen am Rand, als hätten sie längst gelernt, dass Besucher manchmal staunend anhalten. Auf der Insel Incahuasi ragen Kakteen fast zwölf Meter in den Himmel und werfen lange Schatten über das Salz. Vom Vulkan Tunupa aus zeigt sich der Salar dann in seiner ganzen Größe, hell und endlos, ein Bild, das man so schnell nicht vergisst. Wenige Tage später wartet die nächste Besteigung. Der Tapaquillcha bietet einen stillen Blick über das Hochland, über Aschekegel, Vulkanketten und die Weite der Anden. Ab diesem Punkt beginnt das Gefühl, dass jede Etappe größer wird als die vorherige.
Mit der erreichten Höhe wächst auch die Landschaft. Die Laguna Colorada taucht plötzlich wie ein roter Spiegel in der Wüste auf. Flamingos stehen im seichten Wasser, rosa und weiß, als wäre hier jemand mit Pastellfarben experimentiert. Bestens akklimatisiert wartet danach der Licancabur, ein markanter Vulkan, der das Grenzgebiet prägt. Der Aufstieg führt über Geröll, aber am Gipfel öffnet sich eine Fernsicht, die fast surreal wirkt. Die Atacama dehnt sich unter einem aus, trocken, weit, wie ein eigenes Universum. Die nächste Station, das Geysirfeld El Tatio, wirkt dagegen wie ein anderer Planet. Heiße Quellen steigen dampfend aus der Erde, während der Morgen kalt und klar ist.
Ein Abstecher zum Vulkan Pili bringt noch einmal dieses Gefühl von grenzenloser Weite. Dann führt die Route über die Panamericana weiter nach Süden. In Bahía de Inglesa, einem kleinen Ort am Meer, mischen sich Leichtigkeit und Vorfreude: Es ist der Moment, an dem man Kraft sammelt für den letzten, höchsten Berg dieser Reise.
Vom smaragdgrünen Laguna-Verde-See beginnt der Weg Richtung Gipfelregion. Zuerst steht der San Francisco mit über 6.000 Metern an, ein weiterer Schritt in die Höhe, der gleichzeitig Ruhe gibt. Danach geht es mit dem Allradwagen durch eine der einsamsten Bergwüsten der Welt, bis das Basecamp auf 5.270 Metern erreicht ist. Der Ojos del Salado zeigt sich hier von seiner beeindruckendsten Seite. Der Berg ist fast schneefrei, aber hoch, mächtig und weit. Über ein Hochlager führt der Aufstieg langsam hinauf. Die Luft wird dünn, die Schritte kleiner, doch das Panorama intensiver.
Die letzten Meter müssen über leichtes, felsiges Gelände geklettert werden. Dann ist der Moment da: der Gipfel. Fast 6.900 Meter hoch, ein Aussichtspunkt über die gewaltige Landschaft der Anden, über Vulkanketten, Salzseen und die riesige Atacama. Die Rundumsicht ist klar, scharf und unendlich weit. Es ist einer dieser Augenblicke, der leise ist und gleichzeitig alles bedeutet.
Zum Abschluss führt die Reise nach Santiago de Chile. Die Wärme der Stadt, die Alltagsgeräusche, das Leben in den Straßen wirken wie ein sanftes Zurückkehren. Und doch bleibt das Gefühl, dass man oben auf einem der stillsten Punkte der Erde gestanden hat.
Charakter und Anforderungen der Reise
Hierbei handelt es sich um eine sehr anspruchsvolle Tour, die für geübte und ausdauernde Wanderer/Trekker und Höhenbergsteiger geeignet ist. Sie gehen teilweise durch wegloses Gelände und teils durch felsige und geröllbedeckte Abschnitte. Trittsicherheit ist ein unbedingtes Muss. Die Gehzeiten liegen pro Tag bei ca. 5-8 Stunden, an Gipfeltagen 8-12 Stunden und mehr. Eine besonders hohe Belastung stellt die Besteigung des Tunupa (5.256 m), Tapaquillcha (5.758 m), des Licancabur (5.920 m), des Mt. Pili (6.046 m) des Mt. San Francisco (6.063 m) und des Ojos del Salado (6.893 m) dar.
Bei dieser Tour passen Sie sich langsam und aufbauend an die Höhe an, so dass Sie sich optimal akklimatisieren und mit guten Gewissen die Herausforderung des Ojos del Salado angehen können. Dennoch dürfen Sie nicht die Gefahr der Höhenkrankheit unterschätzen und werden sich an die Regeln des Höhenbergsteigens halten müssen. Für alle 4 Berge sind keine Kenntnisse mit Pickel und Steigeisen notwendig, nur am Ojos del Salado muss mit Schneefeldern oder kleinen Büßereisfelder (hier nehmen Sie nur Steigeisen und einen Leichtgurt mit Karabiner mit) und im Gipfelbereich mit leichter Blockkletterei im 1.-2. Grad gerechnet werden.
Die Ausrüstung sollte den klimatischen Bedingungen, wie z.B. den sehr kalten Temperaturen (an den Gipfeltagen bis zu minus 30°C und mehr), dem starken Wind und Sturm angepasst sein. Gern sind wir behilflich bei der Auswahl und Beratung der entsprechenden persönlichen Ausrüstung.
Wer diese Tour machen möchte, sollte Lust auf Abenteuer, eine Top-Kondition, Trittsicherheit und Teamgeist mitbringen sowie Gruppentoleranz (Gruppenreise) zeigen. Es stehen keine Träger zur Verfügung. Alle Sachen müssen gemeinsam (in Absprache mit dem AT-Reiseleiter) z.B. in das Hochlager am Ojos del Salado getragen werden. Speziell am Ojos del Salado muss auch noch zusätzlich das Wasser in das Camp 1 hochtransportiert werden. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Arzt und lassen Sie sich auf „Herz und Nieren“ prüfen.
Mit Fahrzeugen (die in sehr schlechtem Zustand sein können) geht es über das teilweise menschenleere Hochland von Bolivien und Chile. Dieses unwegsame Gebiet beansprucht den Körper hart. Daher ist diese Tour für Personen mit Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenleiden) nicht geeignet. Die Straßen sind streckenweise sehr schlecht – Schlaglöcher, Sand und Schotter, aber auch heftige Regenfälle können das Vorwärtskommen erschweren und verzögern; genau das gehört aber zum Erlebnis dieser Expedition.
Die teilweise sehr langen Überlandfahrten verlangen von allen Teilnehmern Sitzfleisch und Ausdauer. Bei dem Einsatz von 4x4 Fahrzeuge (z.B. Typ Toyota Landcruiser) haben 5 Gäste und der Fahrer Platz – ein Fensterplatz kann daher nicht garantiert werden und das Gepäck wird teilweise auf dem Dach verschnürt. Der Schwerpunkt der Reise liegt klar bei der Besteigung der Berge und diesem Ziel wird auch alles untergeordnet. Während der gesamten Tour wird ein Reiseleiter von AT REISEN Hilfestellung geben, wo es geht und erforderlich ist, vor allem am Berg. Er fungiert aber nicht als „Bergführer“ für unerfahrene Alpinisten. Der Gipfelanstieg ist als selbständige Hochtour und in eigener Verantwortung durchzuführen.

Ist diese Reise etwas für mich?
- Wandern & Trekking5 von 5 Punkten
- Abenteuer5 von 5 Punkten
- Bergsteigen5 von 5 Punkten
- Natur & Tiere4 von 5 Punkten
- Kultur & Geschichte1 von 5 Punkten
- SchwierigkeitsgradStufe 4 von 5
- BergzeichenDiese Reise hat das Bergzeichen.
Reisevarianten
Wählen Sie im Menü Ihre bevorzugte Variante, um passende Details zu Reiseverlauf, Leistungen und Terminen zu sehen.
- Variante 12027
- Variante 22028
Reiseverlauf (25 Tage)
Tourverlauf
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Leistungen
Das ist inbegriffen
- Alle Transfers im privaten Fahrzeug (Kleinbus oder 4x4 Jeep)
- Eintritte für alle im Programm beschriebenen Besichtigungen und Aktivitäten
- Englischsprachiger bolivianischer Expeditionsleiter, ab 8 Teilnehmer zusätzlicher AT-Expeditionsleiter
- Bolivianische Begleitmannschaft (Fahrer / Koch)
- Übernachtung und Verpflegung wie im Programm beschrieben
Nicht enthalten
- Flug ab/an Deutschland in der Economy-Class (andere Länder wie Österreich oder Schweiz auf Anfrage) ab 1050,-Euro – gern erstellen wir Ihnen ein individuelles Flugangebot
- Fehlende Mahlzeiten und Getränke
- Trinkgelder (Empfehlung: ca. 130,- Euro)
- Individuelle Aktivitäten und Ausgaben (z.B. Bootstour zur Pinguinkolonie in Antofagasta)
Termine & Preise
An Gruppenreise teilnehmen (1 Termin)
- bis · 25 TageFreie PlätzeGarantiertEZ-Zuschlag320 €ab 4.290 € p. P.zzgl. Flug ab 1.050 €
Individuell zum Wunschtermin
- ab 2 Personen25 Tageab 5.520 € p. P.zzgl. FlugGanzjährig möglich, beste Reisezeit von Ende Oktober bis Ende AprilSprache der Reiseleitung
Wichtige Informationen zur Buchung
Aufpreise:
- Aufpreis bei 2 Personen = 1230,00 Euro
- Aufpreis bei 3 Personen = 660,00 Euro
- Aufpreis bei 4 Personen = 200,00 Euro
- Ab 5 TLN: Reisepreis = 4290,00 Euro
Reiseverlängerung: Gern organisieren wir Ihnen auch ein Vorprogramm in Bolivien oder auch ein Anschlussprogramm in Chile.
Hilft bei Fragen zur Buchung

Gerne passen wir die Reise an Sie an oder benachrichtigen Sie, sobald neue Termine feststehen.