
Ojos del Salado Expedition (6.893 Meter) – Verlängerung
Reisebeschreibung
Weltweit gibt es wohl kaum einen besser geeigneten Berg, um erstmals Höhenluft knapp unterhalb der 7000 m-Marke zu schnuppern, als den höchsten Vulkan der Erde, den in Chile gelegenen Ojos del Salado. Technisch unkompliziert, erfordert der Normalweg bei guten Bedingungen nicht einmal Eispickel oder Steigeisen. Diese Expeditionsreise ist daher die ideale Tour für alle, die hoch hinaus wollen, mit aufwendiger Expeditions-Logistik aber nichts am Hut haben! Wohl nirgendwo sonst auf der Welt kommt man relativ einfach in so große Höhen. Der Charakter der Tour macht den „Ojos“ zum besonderen Tipp für alle, die ihre Höhentauglichkeit schon auf anderen 6000er Bergen getestet haben und nun bei ähnlichen Anforderungen noch höher hinaus möchten.
Vom See Laguna Verde geht es zuerst auf den 6.034 m hohen Berg San Francisco, dann per Allrad durch die fantastische menschenleere Bergwüste bis zum Base Camp auf 5.150 m Höhe. Über ein Hochlager (Biwakschachtel Cesar Tejos ca. 5.750 m) führt der Weg hinauf auf den zweithöchsten Gipfel des amerikanischen Kontinents. Die letzten 15 Höhenmeter des fast schneefreien Berges müssen leicht geklettert werden, doch dann genießen Sie vom Gipfel eine überwältigende Fernsicht. In Santiago de Chile können Sie gemütlich die Tour bei sommerlichen Temperaturen ausklingen lassen.
Charakter und Anforderungen der Reise
Hierbei handelt es sich um eine sehr anspruchsvolle Tour, die für geübte und ausdauernde Bergsteiger und Höhenbergsteiger geeignet ist. Sie gehen teilweise durch wegloses Gelände und teils durch felsige und geröllbedeckte Abschnitte. Trittsicherheit ist ein unbedingtes Muss. Die Gehzeiten liegen an den Gipfeltagen bei 8-12 Stunden und stellen damit eine hohe Belastung für Körper und Geist dar. Diese Tour ist nur für Leute geeignet, die sich bereits zuvor auf Höhen um die 6000 m akklimatisiert haben, um die Gefahr der Höhenkrankheit zu minimieren. Für beide Berge sind keine Kenntnisse mit Pickel und Steigeisen notwendig, nur am Ojos del Salado muss mit Schneefeldern oder kleinen Büßereisfelder (hier nehmen Sie nur Steigeisen und einen Leichtgurt mit Karabiner mit) und im Gipfelbereich (25 m) mit leichter Blockkletterei im 1-2 Grad gerechnet werden. Die Ausrüstung sollte den klimatischen Bedingungen, wie z.B. den sehr kalten Temperaturen (an den Gipfeltagen bis zu minus 30°C und mehr), den starken Wind und Sturm angepasst sein. Gern sind wir behilflich bei der Auswahl und Beratung der entsprechenden persönlichen Ausrüstung. Wer diese Tour machen möchte, sollte eine Top-Kondition und Trittsicherheit mitbringen. Es stehen keine Träger zur Verfügung. Alle Sachen müssen gemeinsam in das Hochlager am Ojos del Salado getragen werden. Speziell am Ojos del Salado muss auch noch zusätzlich das Wasser in das Camp Tejos Hütte hochtransportiert werden. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Arzt und lassen Sie sich auf „Herz und Nieren“ prüfen. Mit landestypischen Fahrzeugen geht es über das teilweise menschenleere Hochland von Chile. Dieses unwegsame Gebiet beansprucht den Körper hart. Daher ist diese Tour für Personen mit Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenleiden) nicht geeignet. Die Straßen sind streckenweise sehr schlecht – Schlaglöcher, Sand und Schotter, aber auch heftige Regenfälle können das Vorwärtskommen erschweren und verzögern. Genau das gehört aber zum Erlebnis dieser Expedition. Während der gesamten Tour wird ein einheimischer Bergführer Hilfestellung geben, wo es geht und erforderlich ist, vor allem am Berg. Er fungiert aber nicht als „Bergführer“ für unerfahrene Alpinisten. Der Gipfelanstieg ist als selbständige Hochtour und in eigener Verantwortung durchzuführen.

Ist diese Reise etwas für mich?
- SchwierigkeitsgradStufe 4 von 5
- BergzeichenDiese Reise hat das Bergzeichen.