
Großer Markha Valley Trek, buddhistische Klöster und große Gipfel
Reisebeschreibung
Jeder Klang, jeder Geruch lässt Euch spüren, dass Ihr in einem besonderen Land seid, einem Land das Ihr nicht so schnell vergessen solltet! Der Nördlichste Teil Indiens, Ladakh, wird Euch für die nächsten 22 Tage mit seiner ein-maligen, schönen und einsamen Natur begeistern. Die Ruhe und der Blick auf die schneebedeckten Berge des Himalajas werden diese Trekkingtour zu einem einmaligen Erlebnis werden lassen. Am Anfang stehen einige Tage zur Akklimatisation in Leh (3.500 m) und in Stok zur Verfügung. Dabei erkundet man die Königspaläste, Klöster und den Basar. Heiß auf weitere Abenteuer geht es nun mit dem Team aus Trägern, Köchen und Guides und den Pferden in Richtung Markha Valley, zur Überquerung des Stok – La Pass (4.800 m). Sie werden langsam die dünner werdende Luft merken und dabei das Tempo automatisch verringern. Gemütliche Teehäuser der Ladakhis am Wegesrand laden zum Verweilen und Träumen ein. Tiefblauer Himmel und eine Sonne, die schneebedeckte Berge glitzern lässt, begleitet Sie diese Tage. Über einsame Hochebenen, durch gewaltige Schluchten und über Bäche führt die Wanderung mit dem Ziel Nimaling Plateau, wo auf 5.000 m Höhe das Basislager errichtet wird. Von hier besteht nun die Möglichkeit, zwei leichte Sechstausender (Dzo Jongo 6.120 m und Kang Yatze 6.150 m) zu bestei-gen. Eine Bergwelt mit einzigartigen Ausblicken in Richtung Karakorum und China wird Sie verzaubern, ehe es nach einem Besuch der faszinierenden Klöster in Hemis und Tiksi zurück nach Leh geht. Zum Abschluss genießen Sie den Ausflug zum glasklaren Pangong-See, berühmt für seine tollen Farbspiele im Sonnenlicht. Nun besteht noch die Möglichkeit einer Kulturverlängerung. Von Delhi startet die 4-tägige Reise - es beginnt das andere Indien. Schier unglaublich wirkt der Glanz der Mogul Ära - Agra, die Stadt des Taj Mahals, der Traum aus Marmor. Aber auch das „Rote Fort“ und der Palast der Winde in Jaipur sowie die Geisterstadt Fatehpur Sikri werden Sie in Erstaunen versetzen.
Charakter und Anforderungen der Reise
Technisch weist das Trekking keine besonderen Schwierigkeiten auf, allerdings erfordert es aufgrund seiner Länge und dem teilweise ständigen bergauf- und ab viel Ausdauer und eine sehr gute Kondition. Die Gehzeiten liegen bei etwa 6 bis 9 Stunden pro Tag, wobei Höhendifferenzen im Auf- und Abstieg bis zu 1000 m bewältigt werden müssen. Wichtig sind außerdem Schwindelfreiheit und Trittsicherheit, da die Wege teilweise durch felsiges Gelände oder Geröll und durch kleine Bäche führen. Auch sollten Sie eine gute Höhenverträglichkeit besitzen – das heißt, Herz und Kreislauf müssen gesund sein, da Sie in Regionen über 5000 Höhenmeter kommen. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt den Arzt. Selbst ein gesunder Organismus, darf keinesfalls durch zu rasches Gehen überbeansprucht werden. Langsames und stetiges Gehen sind sehr wichtig; erfahrungsgemäß können manche Teilnehmer bereits durch die Klimaumstellung sowie die Änderung der Schlaf- und Essgewohnheiten geschwächt und damit „anfälliger“ sein. Während des Trekkings werden Sie von einer Begleitmannschaft betreut, die sich um das Gepäck kümmert. Sie selbst werden nur das Notwendigste (Anorak, Wasserflasche, Fotoapparat etc.) in einem Tagesrucksack tragen; das restliche Gepäck wird von den Trägern und Tragtieren transportiert. Sie sollten teamfähig und gruppentolerant sein (Gruppenreise, Mithilfe bei den Lageraufgaben). Als Vorbereitung für diese Reise empfehlen wir regelmäßige Wanderungen, Konditionstraining und Waldläufe. Mit Fahrzeugen geht es auf schmalen Straßen und teilweise in luftiger Höhe entlang. Diese Fahrten beanspruchen den Körper sehr. Daher ist diese Tour für Personen mit Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenleiden) nicht geeignet. Die Verpflegung richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten und nach dem, was im Lande üblich ist. Bitte haben Sie Verständnis und stellen keine hohen Ansprüche, wenn die Mahlzeiten im Laufe des Trekkings etwas einseitig werden. Da Sie in einer sehr einsamen Gegend wandern, sind Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse) nicht immer erhältlich.
Gipfelmöglichkeiten: Kang Yatze (6150 m) und Dzo Jongo (6120 m) Die Besteigungen des Kang Yatze und Dzo Jongo sind technisch einfach, setzen aber eine Grunderfahrung im Umgang mit Steigeisen und Pickel voraus (Grundkurs Eis) sowie eine sehr gute Kondition mit einer ca. Gesamtgehzeit von 9-12 Std. im Auf- und Abstieg. Wer an den Bergtouren nicht teilnehmen möchte, kann im Basislager einen Faulenzertag einlegen.
Allgemeine Informationen zu Ladakh (Jammu-Kashmir): „Wenn ein Tal nur über hohe Pässe zu erreichen ist, kom-men nur gute Freunde oder schlimme Feinde“. Diese tibetische Weisheit gilt besonders für Ladakh, der nördlichs-ten Region in Indien und im westlichen Himalaya gelegen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das kleine Königreich für die britische Krone eingenommen und der „westlichen Welt“ angeschlossen. Mit dem Buddhismus als Grund-lage hat sich hier über 1.000 Jahre eine einzigartige Kultur entwickelt, der die ca. 150.000 Bewohner Ladakhs größ-tenteils treu geblieben sind und dem Besucher das traditionelle Leben am „Dach der Welt“ wahrscheinlich besser vor Augen führen als im heutigen Tibet selbst. Auf den Gipfeln der Berge, in den Flüssen und in der Erde leben nach Ansicht der Ladakhis ihre Götter und Dämonen. Vielleicht fühlen sie sich deshalb besonders mit einer Natur verbunden, die kaum sonst wo auf der Erde in solchen Kontrasten zu finden ist. Bizarre, zum Teil vergletscherte Berge in leuchtenden Erdfarben, üppig grüne Felder in oasenhaften Flusstälern, Häuser mit bunten Gebetsfahnen auf den Dächern, prächtige Klosteranlagen, oft auf schroffen Felsklippen erbaut - „Klein-Tibet“. Erst 1974 wurde Ladakh für westliche Besucher geöffnet und auch heute liegt Ladakh abseits der „Großen Reiserouten“. Die meis-ten der etwa 15.000 Besucher pro Jahr wählen die Anreise mit dem Flugzeug direkt von Delhi nach Leh, dem Hauptort von Ladakh in ca. 3.600 m Höhe. Seit sich Pakistan und Indien politisch wieder angenähert haben, ist es für Reisende auch kein Problem mehr, die Schönheiten dieser Region zu erkunden. Leh hat heute wegen der gro-ßen Militärareale in und um die Stadt leider viel vom Charme des früheren Handelszentrums im westlichen Hima-laja eingebüßt, doch beim Bummel durch den Markt und die engen Gassen der Altstadt ist die Atmosphäre aus der Zeit der großen Karawanen (nachzulesen bei Sven Hedin) noch immer zu spüren. Klimatisch liegt Nordindien im Einflussbereich des Sommermonsuns mit einer Regenperiode von Juli bis September. Da aber nur wenige Wolken den Himalaja-Hauptkamm nach Ladakh überqueren können, sind die warmen Sommermonate die optimale Reise- und Trekkingzeit. „Himalajakälte“ wie bei einem Nepaltrekking im Oktober ist unbekannt, doch kann auch ein kurzer Schauer vorkommen. Erst wenn der asiatische Winter Kälte und Schnee nach Ladakh bringt und das Land für mehr als sechs Monate von der Außenwelt abgeschnitten ist, ziehen sich die Ladakhi-Familien in ihre großen Wohnküchen zurück, erzählen ihre Geschichten und feiern Familienfeste wie eh und je. Es gibt kaum eine intensi-vere Art, das „richtige“ Ladakh zu erleben, als bei einer Trekkingreise. Wer die trockenen Täler mit den üppigen grünen Feldern und die kleinen Dörfer durchwandert, die Ladakhis bei ihrer mühsamen Arbeit auf den Feldern beobachtet und ihre freundliche, vom Buddhismus geprägte Geselligkeit erlebt, bekommt ein authentisches Bild dieses wohl einmaligen Stückes Himalaja.

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- SchwierigkeitsgradStufe 3 von 5
Reiseverlauf (21 Tage)
Tourverlauf
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Leistungen
Das ist inbegriffen
- 2x Inlandsflüge Delhi – Leh – Delhi, Economy-Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen mit 15 kg Gepäck und 7 kg Handgepäck
- alle Transfers, Überland– und Besichtigungsfahrten lt. Programm
- alle Eintritte lt. Programm
- Unterkunft in ½ DZ in Mittelklassehotels in den Städten, während des Trekkings in 2 Pers. Zelten
- Frühstück in den Städten, sonst Vollpension (20x F,18x M, 18x A) siehe Tagesprogramm
Nicht enthalten
- Flüge nach/ab Delhi ab 750,-Euro inkl. Tax (gern sind wir Ihnen bei der Flugbuchung behilflich)
- fehlende Mahlzeiten und Getränke
- persönliche Ausgaben
- Visa für Indien (64,- Euro – Stand 10/25)
Termine & Preise
An Gruppenreise teilnehmen (5 Termine)
- bis · 21 TageFreie PlätzeEZ-Zuschlag470 €ab 2.890 € p. P.zzgl. Flug ab 750 €
- bis · 21 TageFreie PlätzeEZ-Zuschlag470 €ab 2.890 € p. P.zzgl. Flug ab 750 €
- bis · 21 TageFreie PlätzeEZ-Zuschlag470 €ab 2.890 € p. P.zzgl. Flug ab 750 €
- bis · 21 TageFreie PlätzeEZ-Zuschlag470 €ab 2.890 € p. P.zzgl. Flug ab 750 €
- bis · 21 TageFreie PlätzeEZ-Zuschlag470 €ab 2.890 € p. P.zzgl. Flug ab 750 €
Individuell zum Wunschtermin
- ab 2 Personen21 TageEZ-Zuschlag470 €ab 3.190 € p. P.zzgl. Flug ab 750 €Ganzjährig möglich, täglich ab 2 Personen zum Wunschtermin /beste Reisezeit von Juni bis September
Wichtige Informationen zur Buchung
Warum mit AT REISEN / Einschätzung von AT Reiseleiter Steffen Kiefer:
Indien ist für mich eines der faszinierendsten Reiseländer der Welt, den der „Subkontinent“ hat einfach alles zu bieten. Von Traumstränden, Nationalparks, einer Kultur mit unzähligen Göttern und Tempeln sowie zahlreichen Himalaya-Bergen, werden hier alle Facetten bedient.
Der Markha Valley Trek ist ein echter AT Klassiker und begeistert alle Teilnehmer schon beim Verlassen des Flug-zeuges. Die Tour führt durch „Kleintibet“ und ist auf Schritt und Tritt geprägt von der reichhaltigen Kultur des Buddhismus. Trekkingfans kommen hier so richtig auf Ihre Kosten. Unberührte Natur und der tiefe Einblick in das Alltagsleben der Dorfbewohner und Klöster macht diese Reise sehr authentisch. Das sogenannte I-Tüpfelchen für Bergaspiranten bei der Tour ist die Möglichkeit, zwei relativ leichte Sechstausender zu besteigen (optional). Diese sind aufgrund der guten Höhenanpassung im Anmarschtrekking absolut lohnenswert. Hier sind auch bis auf Tritt-sicherheit und Umgang mit den Steigeisen /Eispickel keine weiteren alpinen Kenntnisse notwendig. Diese Tour gehört mit zu den schönsten Trekkingtouren in Indien.
Hilft bei Fragen zur Buchung

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