Asien Nepal

Himlung Expedition (7.126 Meter)

  • 2 Termine
  • 32 Tage
  • 5-14 Personen

Reisebeschreibung

Der Himlung Himal liegt an der Grenze zu Tibet und gehört zu den Bergen, die ihre Faszination nicht aus technischer Schwierigkeit ziehen, sondern aus der Kombination aus Höhe, Einsamkeit und landschaftlicher Weite. Eingebettet zwischen Annapurna und Manaslu erhebt er sich in einer Region, die erst Anfang der 1990er Jahre für Expeditionen geöffnet wurde. Der Berg gilt als idealer Einstieg in die Welt der Siebentausender, ist aber dennoch eine Aufgabe, die Respekt verlangt. Die Route führt über den Nordwestgrat – eine Linie aus Schnee und Eis, ohne Kletterpassagen im Fels, dafür mit langen Etappen in großer Höhe und stetigen Aufstiegen, die Kraft und Konzentration fordern.

Der Weg zum Berg beginnt auf bekannten Spuren der Annapurna-Umrundung, bevor er in das stille und ursprüngliche Naar-Phu-Khola-Tal abzweigt. Tibetanisch geprägte Dörfer, lange Reihen von Manimauern und das stetige Läuten der Yak-Glocken begleiten die ersten Tage des Anmarschs. Die Landschaft verändert sich mit jedem Schritt. Wälder bleiben zurück, Täler öffnen sich, und die umliegenden Sechs- und Siebentausender rücken immer näher. Die Ruhe der Region und die langsame Annäherung an den Berg sorgen für eine solide Akklimatisation, die später am Himlung entscheidend ist.

Vom Basislager auf knapp 4.920 Metern führen zwei Hochlager weiter hinauf. Die Route ist klar, aber ausgesetzt – Fixseile sichern neuralgische Stellen. Die erfahrenen AT-Reiseleiter und Sherpa-Teams kümmern sich um Logistik, Lager und Sicherheit. Der Rhythmus aus Aufsteigen, Zurückkehren und erneutem Hochtragen prägt die Akklimatisationstage, bis der Moment kommt, an dem alles bereit ist. Reservetage sind eingeplant und erhöhen die Erfolgschancen erheblich.

Am Gipfeltag steigt man früh in die klare Kälte der Nacht. Mit jeder Stunde zeigt sich deutlicher, wie weit die Sicht reicht und wie nah die großen Nachbargipfel erscheinen. Die Formen von Nemjung und Himjung wirken zum Greifen nah. Der letzte Abschnitt führt über lange Schneehänge, die sich in der Morgensonne silbern färben. Schließlich öffnet sich der Gipfel als breites, ruhiges Plateau.

Von oben reicht der Blick über eine riesige Bergwelt – Annapurna, Manaslu, die tibetischen Plateaus und die unzähligen Gipfel des Peri-Himalaya. Es ist einer dieser Momente, die still werden, obwohl der Wind weht. Der Abstieg führt zurück ins Basislager, wo sich die Anspannung langsam löst und der Berg noch einmal ganz anders wirkt.

Diese Expedition ist eine Reise in große Höhe, aber auch eine Reise in eine der archaischsten Regionen Nepals. Sie verbindet körperliche Herausforderung mit kultureller Tiefe und landschaftlicher Präsenz. Wer den Himlung besteigt, nimmt mehr mit als nur den Gipfel – es bleibt ein Gefühl von Weite, Klarheit und einem Nepal, das man nicht so schnell vergisst.

Charakter und Anforderungen der Reise

Um an dieser Expedition teilnehmen zu können, sind besondere körperliche Voraussetzungen zu erfüllen. Natürlich sind sehr gute Kondition, Schwindelfreiheit und absolute Trittsicherheit ein unbedingtes Muss. Sicheres und selbständiges Gehen in schwierigem Gelände wie z. B. Geröllhalden, Moränenschutt, Grashänge, Blockwerk und auf flachen, geröllbedeckten Gletschern, in Schnee und Eis sowie ein außerordentliches physisches und psychisches Durchhaltevermögen und eine gewisse Leidensfähigkeit sind weitere entscheidende Voraussetzungen und gehören zum Expeditionsalltag dazu. Grundvoraussetzung ist der sichere Umgang mit Pickel und Steigeisen und selbständiges Gehen in einer Seilschaft, denn es sind zum Teil 30° bis 40° steile Eispassagen zu bewältigen. Einige 4000er in den Alpen (Westalpenerfahrung) sollten bereits bestiegen wurden sein. Die Kondition sollte ausgezeichnet sein! Die Expedition ist so organisiert, dass alle Teilnehmer den größtmöglichen Handlungsspielraum haben, um persönliche Vorstellungen zu verwirklichen. Trotzdem kann nicht jeder machen, was er will. Wer sich auf solch eine Gruppenreise einlässt, muss wissen, dass Kompromisse notwendig sind. Es gelten die Grundregeln der Expeditionsgemeinschaft, also Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden, der Reiseleitung und den einheimischen Helfern! Jeder trägt somit zum guten Gelingen der Expedition bei. Der Expeditionsleiter wird von uns ermächtigt, Teilnehmer von der Expedition auszuschließen, wenn eine Gefährdung des Unternehmens und der Gemeinschaft vorliegt oder der Teilnehmer den Anforderungen nicht gewachsen ist. Wenn ungünstige Bedingungen die Organisation der Tour oder die Sicherheit in Frage stellen, kann es notwendig werden, dass die Teilnehmer persönliche Interessen zurückstellen müssen. Die ungewohnte Höhenlage und der Aufenthalt in Regionen bis 7200 m Höhe setzen einen gesunden, belastbaren Organismus voraus. Gerade im Himalaya-Gebiet kommt es immer wieder durch zu schnelles Aufsteigen und Nichtbeachten der Grundregeln beim Höhentrekking zu akuten Höhenkrankheiten, die einen sofortigen Abtransport in tiefere Regionen – meist mit Hubschraubern – erfordern. Deshalb sollte Ihr Herz und Kreislauf in Ordnung sein und der Körper ausreichend konditionell auf diese Tour im Vorfeld darauf vorbereitet werden (Empfehlung von AT-Trainern – mindestens 3-4 x pro Woche Ausdauertraining mit ca. 1 –2 h Pensum wie z.B. Treppenlaufen, Bergsteigen, Skitouren, Laufen allgemein oder Radfahren – also tourspezifische Trainingseinheiten). Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Arzt. Selbst ein gesunder Organismus darf keinesfalls durch zu rasches Gehen überbeansprucht werden. Langsames und stetiges Gehen ist sehr wichtig (Pistari, Pistari!); erfahrungsgemäß können manche Teilnehmer bereits durch die Klimaumstellung sowie die Änderung der Schlaf- und Essgewohnheiten geschwächt und damit „anfälliger“ werden. Sie selbst tragen nur das Notwendigste (Anorak, Wasserflasche, Fotoapparat etc.) in Ihrem Tagesrucksack. Das restliche Gepäck wird von den Trägern und Tragtieren transportiert. Unterwegs übernachten Sie in Zelten. Es empfiehlt sich, die Rucksäcke/Reisetaschen in Schutzhüllen einzupacken. Grundvoraussetzung für die Tour ist Teamfähigkeit, Kameradschaft und Gruppentoleranz (Gruppenreise)! Hinweis: Bitte zur Buchung eine Tourenlisten zusenden (Touren, Gipfel. Trekkings usw.).

Nächster Termin
bis
ab 5.790 € p. P. zzgl. Flug
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    Stufe 5 von 5
  • Bergzeichen
    Diese Reise hat das Bergzeichen.

Reiseverlauf (32 Tage)

Tourverlauf

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Leistungen

Das ist inbegriffen

  • alle Transfers, Überland- und Besichtigungsfahrten lt. Programm
  • Organisation der gesamten Expedition
  • Übernachtung in Hotels (Kathmandu), während des Trekkings in Zelten o. Lodges (lt. Detailprogramm)
  • Gipfelgebühren (Permit) und Nationalparkeintritt
  • Vollpension während des Trekkings (inkl. 2 Liter Schwarztee oder heißes Wasser pro Tag für das Trekking und alle Heißgetränke (Kaffee, Tee, Wasser) zu den Mahlzeiten), sonst Frühstück (lt. Detailprogramm)

Nicht enthalten

  • Flüge nach/ ab Kathmandu ab 950,- Euro inkl. Tax (gern sind wir Ihnen bei der Flugbuchung behilflich)
  • Visakosten 50,- USD/ca. 45,- Euro
  • fehlende Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder allgemein (s. Nepal-Infoblatt) / Climbing-Sherpa-Bonus 400 USD pro Teilnehmer

Termine & Preise

An Gruppenreise teilnehmen (2 Termine)

Garantierte Durchführung
Sprache der Reiseleitung
  • bis · 32 Tage
    Freie Plätze
    Garantiert
    EZ-Zuschlag
    150 €
    ab 5.790 € p. P.
    zzgl. Flug ab 1.050 €

    3 Anmeldungen

  • bis · 32 Tage
    Freie Plätze
    Garantiert
    EZ-Zuschlag
    150 €
    ab 5.790 € p. P.
    zzgl. Flug ab 1.050 €

Wichtige Informationen zur Buchung

<u>Tipp: Rundflug zum Mt. Everest</u>
Flug zum höchsten Berg der Erde- dem Mt. Everest – Dauer ca. 60 min; Preis 285,- Euro inkl. Transfer zum Flughafen und zurück. Fensterplatz garantiert. Bitte rechtzeitig bei uns bestellen!
Wann: täglich frühmorgens ab/an Hotel in Kathmandu

Hilft bei Fragen zur Buchung

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Wichtige Informationen

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