
Mera Peak (6.461 m) & Baruntse (7.129 m) Doppel-Expedition
Reisebeschreibung
1. Etappe Obwohl der Mera Peak 6.461 m mit seiner Höhe ein Expeditionsgipfel darstellt, ist sein Aufstieg technisch einfach. Nach Stadtbesichtigung in Kathmandu fliegen Sie mit einer kleinen Propellermaschine ins Khumbu-Gebiet. Be-gleitet von einer einheimischen Mannschaft mit Trägern, wandern Sie zuerst gemütlich durch das Himalaya Vor-land. Der Weg schlängelt sich langsam immer höher, vorbei an Kiefern- und Rhododendronwäldern und beschau-lichen Sherpa- und Rai-Dörfern mit kleinen buddhistischen Klöstern. Überall begegnen Ihnen die stets netten und freundlichen Sherpas, die hier im völligen Einklang mit der Natur leben. Nach 9 Trekkingtagen erreichen Sie das Basislager in Khare auf ca. 4.910 m Höhe. Nun geht es bestens akklimatisiert über die technisch leichte Nor-malroute und einem Hochlager 5.800 m zum Gipfel. Oben angekommen, eröffnen sich Ihnen spektakuläre Blicke auf die höchsten Berge der Welt. In Richtung Norden thront der König aller Berge, der Mount Everest, umgarnt von Nuptse, Lhotse, Pumori, Baruntse und Cho Oyu.
2. Etappe Der Baruntse mit seinen 7.129 m zählt zu den schönsten und technisch leichten 7.000ern im Himalaya. Der Aufstieg führt über den West Col zum Südgrat auf der Route der Erstbesteiger. Mit seiner symmetrischen Form liegt er im Mittelpunkt dreier Gletscherströme. Schon der Anmarsch ins Basislager (5.450 m) am Hongu-Gletscher über den 5.415 m hohen Mera La ist grandios und fördert durch zwei hohe Passübergänge eine ausgezeichnete Höhenan-passung für die Expedition. Die Route verläuft fast ausschließlich über Schnee und Eis und ist technisch nicht besonders schwierig, mit Ausnahme des Steilaufschwunges zum West Col und des manchmal stark überwechteten Grates im Gipfelbereich (Fixseile). Vom Gipfel gibt es einen spektakulären Blick auf den Lhotse, Everest und Ma-kalu.
3. Etappe (optional): Mit der Überschreitung des Amphu-Laptsa-Pass (5.780 m) gelangen Sie mit der „Hintertür“ ins Everest-Hauptgebiet. Vorbei am Lhotse, Island Peak und Ama Dablam geht es nun gemütlich talwärts und Sie passieren dabei die schöne Klosteranlage in Tengpoche sowie stoppen in der Sherpa-Hauptstadt Namche Bazar. Mit dem Kleinflieger geht es dann von Lukla via Ramechap zurück nach Kathmandu. Die Zivilisation hat Sie wieder. Nach einer ausgiebigen Dusche geht s es nun zum Abschiedsessen und wer möchte zu einem Bummel durch die quirligen Gassen der Altstadt oder Thamel.
Charakter und Anforderungen der Reise
Um an dieser Expedition teilnehmen zu können, sind besondere körperliche Voraussetzungen zu erfüllen. Natür-lich sind sehr gute Kondition, Schwindelfreiheit und absolute Trittsicherheit ein unbedingtes Muss. Sicheres und selbständiges Gehen in schwierigem Gelände wie z. B. Geröllhalden, Moränenschutt, Grashänge, Blockwerk und auf flachen, geröllbedeckten Gletschern, in Schnee und Eis sowie ein außerordentliches physisches und psychisches Durchhaltevermögen und eine gewisse Leidensfähigkeit sind weitere entscheidende Voraussetzungen und gehö-ren zum Expeditionsalltag dazu. Grundvoraussetzung ist der sichere Umgang mit Pickel und Steigeisen und selb-ständiges Gehen in einer Seilschaft, denn es sind zum Teil 30° bis 50° steile Eispassagen zu bewältigen. Jeder Teilnehmer muss selbständig seine eigenen Lasten (persönliches Equipment, komplette Hochlagerausrüstung und seine Verpflegung), welche bis über 15 kg wiegen kann, von Hochlager zu Hochlager transportieren (ein Sher-pa-Hochträger wird Sie dabei unterstützen und einen Teil der Lasten abnehmen). Die Expedition ist so organi-siert, dass alle Teilnehmer den größtmöglichen Handlungsspielraum haben, um persönliche Vorstellungen zu verwirklichen. Jeder Teilnehmer muss die Fähigkeit zum Gehen in eigenverantwortlichen Seilschaften mitbringen! Einige 4000er in den Alpen (Westalpenerfahrung) oder diverse Fünf-oder Sechsstausender sollten bereits bestie-gen wurden sein. Die Kondition sollte ausgezeichnet sein! Trotzdem kann nicht jeder machen, was er will. Wer sich auf solch eine Gruppenreise einlässt, muss wissen, dass Kompromisse notwendig sind. Es gelten die Grundregeln der Expeditionsgemeinschaft, also Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden, der Reiseleitung und den einheimischen Helfern! Jeder trägt somit zum guten Gelingen der Expedition bei. Der Expeditionsleiter wird von uns ermächtigt, Teilnehmer von der Expedition auszuschließen, wenn eine Gefährdung des Unterneh-mens und der Gemeinschaft vorliegt oder der Teilnehmer den Anforderungen nicht gewachsen ist. Wenn ungüns-tige Bedingungen die Organisation der Tour oder die Sicherheit in Frage stellen, kann es notwendig werden, dass die Teilnehmer persönliche Interessen zurückstellen müssen. Die ungewohnte Höhenlage und der Aufenthalt in Regionen bis 7.129 m Höhe setzen einen gesunden, belastbaren Organismus voraus. Gerade im Himalaya-Gebiet kommt es immer wieder durch zu schnelles Aufsteigen und Nichtbeachten der Grundregeln beim Höhentrekking zu akuten Höhenkrankheiten, die einen sofortigen Abtransport in tiefere Regionen – meist mit Hubschraubern – erfordern. Deshalb sollte Ihr Herz und Kreislauf in Ordnung sein und der Körper ausreichend konditionell auf diese Tour im Vorfeld darauf vorbereitet werden (Empfehlung von AT-Trainern – mindestens 4-7 x pro Woche Aus-dauertraining mit ca. 1 –2 h Pensum wie z.B. Treppenlaufen, Bergsteigen, Skitouren, Laufen allgemein oder Rad-fahren – also tourspezifische Trainingseinheiten). Es ist ratsam, vor der Tour eine ärztliche Untersuchung vorzu-nehmen und somit den Gesundheitsstand von Herz/Kreislauf/Lunge sowie den allgemeinen Zustand zu überprü-fen. Selbst ein gesunder Organismus darf keinesfalls durch zu rasches Gehen überbeansprucht werden. Langsa-mes und stetiges Gehen ist sehr wichtig (Pistari, Pistari!); erfahrungsgemäß können manche Teilnehmer bereits durch die Klimaumstellung sowie die Änderung der Schlaf- und Essgewohnheiten geschwächt und damit „anfälli-ger“ werden. Sie selbst tragen beim Anmarschtrekking nur das Notwendigste (Anorak, Wasserflasche, Fotoapparat etc.) in Ihrem Tagesrucksack. Das restliche Gepäck wird von den Trägern und Tragtieren transportiert. Unterwegs übernachten Sie in einfachen Lodgen oder Zelten. Es empfiehlt sich, die Rucksäcke/Reisetaschen in Schutzhüllen einzupacken. Grundvoraussetzung für die Tour ist Teamfähigkeit, Kameradschaft und Gruppentoleranz (Gruppen-reise)! Hinweis: Bitte zur Buchung eine Tourenliste zusenden (Touren, Gipfel. Trekkings usw.).

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- SchwierigkeitsgradStufe 5 von 5
- BergzeichenDiese Reise hat das Bergzeichen.
Reisevarianten
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- Variante 1Variante mit Heli
- Variante 2Variante mit Amphu-Laptsa-Pass
Reiseverlauf (28 Tage)
Tourverlauf
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Leistungen
Das ist inbegriffen
- Organisation der gesamten Expedition
- alle Transfers, Überland- und Besichtigungsfahrten lt. Programm
- Willkommensabendessen
- Übernachtung im Komfort-Hotel in Kathmandu im Doppelzimmer
- Übernachtung während des Trekkings in Zelten o. Lodges (lt. Detailprogramm)
Nicht enthalten
- Flüge ab/an Deutschland nach Kathmandu und zurück in der Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen ab 950,-Euro (gern können wir für Sie auch die Flüge mitbuchen)
- Visakosten ca. 50,- USD oder 90 USD (abhängig ob man mit oder ohne Amphu-Laptsa-Pass gebucht hat)
- fehlende Mahlzeiten, Getränke
- Trinkgelder allgemein ca. 250-300,-Euro (s. Nepal-Infoblatt) + Climbing-Sherpa-Bonus 400 USD pro Teilnehmer
Termine & Preise
An Gruppenreise teilnehmen (4 Termine)
- bis · 28 TageFreie Plätzeab 8.190 € p. P.zzgl. Flug ab 1.050 €
- bis · 28 TageFreie Plätzeab 8.290 € p. P.zzgl. Flug ab 1.050 €
- bis · 28 TageFreie Plätzeab 8.190 € p. P.zzgl. Flug ab 1.050 €
- bis · 28 TageFreie Plätzeab 8.290 € p. P.zzgl. Flug ab 1.050 €
Wichtige Informationen zur Buchung
<span class="cf0">Optionale Verlängerungsmöglichkeit via </span><span class="cf0">Amphu-Laptsa</span><span class="cf0"> nach </span><span class="cf0">Lukla</span><span class="cf0"> (Everest-Gebiet/min. 2 Teilnehmer)</span>
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