
Spantik Expedition (7.028 Meter)
Reisebeschreibung
Blickt man von Karimabad im Hunza-Tal nach Südosten, erhebt sich in der Ferne ein gewaltiger Marmorturm. In der Abendsonne leuchtet der Nordwestpfeiler des Spantik besonders eindrucksvoll, daher der Name „Golden Peak“. Ziel der Expedition ist natürlich nicht die extrem schwierige Nordseite, sondern der Südgrat des Spantik mit seiner objektiv sicheren und technisch nicht allzu schwierigen Route über dem riesigen Chogo-Lungma-Gletscher im zentralen Karakorum. Die Route führt über leichte Felspassagen zum Beginn des Südgrates (Lager I, 5.000 m), dann den flachen Firngrat zum Ansatz einer 600 m hohen und bis 45° steilen Schnee-/Eisflanke (Lager II, 5.300 m), die auf ein flaches Plateau hinaufzieht (Fixseile, Lager III, ca. 6.200 m). Über weite Schneehänge und den stellenweise steilen Gipfelaufbau geht’s schließlich zum höchsten Punkt, 7.028 m! Phantastischer Panoramablick über das „wildeste Gebirge der Welt“: zu den nahegelegenen 7.000ern Rakaposhi, Malubiting und Haramosh, bei klarer Sicht auch zum Nanga Parbat und sogar zum K2. Der Spantik bietet sich ideal als Ziel auch für „Expeditions-Neulinge“ an. Bei guter Hochlagertaktik sind die Gipfelchancen am Spantik so hoch wie an keinem anderen Siebentausender im Karakorum. Der Spantik war einer der ersten Siebentausender, dessen Besteigung versucht wurde: Bereits im Jahr 1906 erreichte das amerikanische Paar William und Fanny Bullock Workman eine Höhe von 6.700 Metern. Auch die deutschen Erstbesteiger von 1955 wählten den heutigen »Normalanstieg« von Süden.
Charakter und Anforderungen der Reise
Neben Top-Kondition und bester gesundheitlicher und psychischer Verfassung setzen wir alpinistisches Allroundkönnen (auch mit schwerem Gepäck in mittelsteilen Gelände bis 50° Neigung), Eis- und Gletschererfahrung (Spaltenbergung etc.) und die Fähigkeit zu eigenverantwortlichem Handeln am Berg voraus. Steilstufen werden, falls nötig, mit fixen Seilen abgesichert. Hochlageraufbau und Zubereitung der Verpflegung in den Hochlagern ab Basislager erfolgen durch die Expeditionsteilnehmer selbst. Obwohl der Spantik unter normalen Bedingungen (!) als „leichter“ Siebentausender gilt, können objektive Gefahren wie „Höhe“ oder „Wettersturz“ zu hohen physischen und psychischen Anforderungen führen! „Last but not least“ sind Teamgeist und Kameradschaft gefragt. Es sollte selbstverständlich sein, etwa beim Lageraufbau oder beim Kochen in den Hochlagern mitzuhelfen. Bei dieser Expedition gelten für jeden Teilnehmer die Grundregeln der Expeditionsgemeinschaft: Toleranz, Hilfs- und natürlich Kompromissbereitschaft gegenüber den Mitreisenden und den einheimischen Helfern! Jeder trägt somit zum guten Gelingen der Expedition bei. Es ist ratsam, vor der Tour eine ärztliche Untersuchung vorzunehmen und somit den Gesundheitsstand von Herz/Kreislauf/Lunge sowie den allgemeinen Zustand zu überprüfen. Mit Fahrzeugen (die in sehr schlechtem Zustand sein können) geht es über das teilweise menschenleere Hochland von Pakistan. Dieses unwegsame Gebiet beansprucht den Körper hart. Daher ist diese Tour für Personen mit Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenleiden) nicht geeignet. Die Straßen sind streckenweise sehr schlecht. Schlaglöcher, Sand und Schotter, aber auch heftige Regenfälle können das Vorwärtskommen erschweren und verzögern. Genau das gehört aber zum Erlebnis dieser Expedition. Während der gesamten Tour wird ein Expeditionsleiter Hilfestellung geben, wo es geht und erforderlich ist, vor allem am Berg. Er fungiert aber nicht als „Bergführer“ für unerfahrene Alpinisten. Der Gipfelanstieg ist als selbständige Hochtour und in eigener Verantwortung durchzuführen.
Hinweis: Bitte senden Sie uns zur Buchung auch eine aussagekräftige Tourenliste zu (Auflistung und Stichpunkte wie Jahr, Berg, Route, Gipfel erreicht usw.).

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- SchwierigkeitsgradStufe 5 von 5
- BergzeichenDiese Reise hat das Bergzeichen.
Reiseverlauf (11 Tage)
Tourverlauf
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Leistungen
Das ist inbegriffen
- Flughafentransfers in Islamabad bei Ankunft/Abflug mit der Gruppe
- Halbtägige City-Tour in Islamabad/Rawalpindi mit lokalem Führer
- Alle Transfers in Pakistan inklusive Gepäcktransport (Träger) ins Basislager und retour (40 kg pro Person)
- Unterkünfte laut Expeditionsablauf: sehr gutes Mittelklassehotel in Islamabad und Skardu sowie einfachen Hotels entlang des „KKH“
- Gepäcktransport während des Anmarschtrekkings max. 40 kg persönliches Gepäck
Nicht enthalten
- Flüge ab/an Deutschland nach Islamabad und zurück (weitere Abflughäfen auf Anfrage) t in der Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen ab 800,-Euro (gern erstellen wir Ihnen ein separates Flugangebot)
- Visumgebühren für Pakistan (€ 44,– (50 USD) Stand 2022)
- Zusätzliche Übernachtung bei einer Ankunft in Islamabad in der Nacht zum zweiten Tag hinzubuchbar (Einzelzimmer 80,- €, Doppelzimmer 50,- € p.P.)
- Flughafentaxen, Security Gebühr, Treibstoffzuschläge.
Termine & Preise
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