Beim Bergsteigen kann es zur sogenannten Höhenkrankheit kommen. Diese zeichnet sich durch Wasseransammlungen im Bereich der Lunge oder des Gehirns aus und wird als Höhenlungenödem bzw. Höhenhirnödem bezeichnet. Beides beruht auf geänderten Druck- und Sauerstoffkonzentrationsverhältnissen. Um eine Höhenkrankheit rechtzeitig zu erkennen, sollte man unbedingt auf die Symptome achten – nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei anderen Mitgliedern der Reisegruppe.
Folgende Anzeichen sollte man beachten:
- Ändert sich die Stimmungslage eines Tourengefährten?
- Rastet jemand plötzlich auffallend oft?
- Wirkt jemand beim Rasten oder im Lager ungewohnt still und teilnahmslos?
- Beobachtet man einen plötzlichen Leistungsabfall oder eine Trittunsicherheit?
Außerdem sind Anzeichen, wie z.B. Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Sehstörungen, Apathie, Halluzinationen und Atemnot unbedingt ernst zu nehmen. Die Symptome können sowohl plötzlich als auch schleichend eintreten.
Wichtig: Atemnot bei Anstrengungen, gelegentliche Kopfschmerzen, Beklemmungsgefühle, Schlaflosigkeit oder unregelmäßiges Atmen im Schlaf sind in der Höhe normal und daher keine Anzeichen von Höhenkrankheit. Trotz allen Ernstes können wir einer solchen Unternehmung durchaus positiv entgegensehen, denn wenn alle Vorschriften und die jeweiligen Empfehlungen des Tourenbegleiters befolgt werden, kann nichts "schief gehen".