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Migration der Tiere

Die Migration ist die größte Massenwanderung an Säugetieren auf der Welt und ein einmaliges Schauspiel der Natur. Riesige Herden von Gnus, Thomson Gazellen, Zebras und Antilopen ziehen jährlich von der Serengeti nach Norden in die Masai Mara und bevölkern zusätzlich die großen Weideflächen in den Monaten Juli bis September. Im Oktober beginnt der allmähliche Rückzug nach Süden. Der millionenstarken Invasion der Pflanzenfresser folgen auch die Raubkatzen und Schakale. Die großen Herden sind eigentlich immer auf Wanderung und folgen nur dem besseren Nahrungsangebot. So entsteht die über 500 km lange Tour immer getrieben von Hunger und Durst. Wenn in der Serengeti die Lebensgrundlagen knapp werden, ziehen sie nach Norden in die Masai Mara, überqueren den immer Wasser führenden Mara Fluss und gelangen so wieder in Weidegebiete mit ausreichendem Nahrungsangebot an verschiedenen Gräsern und viel Wasser. Erst wenn dort die verschiedenen Gräser abgeweidet sind, geht der zyklische Rundkurs weiter und das Millionenheer der Pflanzenfresser zieht zurück nach Tansania in die Serengeti und das Ngorongoro Gebiet. Die Migration ist also ein einzigartiges Schauspiel der Natur und ein ewiger Kreislauf des Lebens.

Januar:
Die Tierwanderung erreicht die südlichen Ebenen der Serengeti, auf denen kurze Gräser wachsen. In dieser Zeit werden zahlreiche Zebrafohlen geboren.
Februar:
Im Februar halten sich etwa 2 Millionen Gnus, 250000 Zebras und Gazellen und die ihnen folgenden Raubtiere auf den Ebenen der südlichen Serengeti auf. In dieser Zeit werden die Gnukälber geboren.
März/April:
Ende März beginnt die große Regenzeit und die Tiere wandern in den Nordwesten.
Mai:
Überall ausreichend junges frisches Gras, auch im westlichen Teil. Die Tiere sind dann zwischen den Naabi Hügeln und dem Grumeti Fluss.
Juni:
Die große Tierwanderung bewegt sich auf den Ebenen des Western Korridor - Grumeti Gebiet. Die Tiere überqueren den Grumeti Fluss, wo viele Krokodile auf die Beute warten
Juli:
Die meisten Tiere wandern nun ins Grumeti Gebiet und von dort weiter nordwärts. Ein kleiner Teil bleibt im Bereich Lobo.
August:
Die Tiere erreichen das Ikorongo Gebiet / Region Klein`s.
September/Oktober:
Nun haben die Tiere die Masai Mara in Kenia erreicht und halten sich dort auf Grund der Wasservorräte auf. Oktober ist der trockenste Monat in der Serengeti.
November:
Nun kehren die Tiere wieder nach Tansania zurück. Die Tiere müssen dabei den Mara Fluss überqueren. Dramatische Szenen spielen sich ab.
Dezember:
Seit November bewegt sich die Migration aus der Masai Mara in die Serengeti. Dank der kleinen Regenzeit beginnt überall frisches Gras zu wachsen. Jetzt werden viele Zebrafohlen geboren und der jährliche Zyklus startet von neuem.
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