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Tibet • Vom Kailash zum Everest Basislager inklusive Lhasa

Ausgangspunkt dieser faszinierenden Nepal-Tibet Reise ist die Hauptstadt Nepals, Kathmandu. Nach einer Stippvisite in der Königsstadt mit den vielen Tempeln, buddhistischen Heiligtümern und bunten Märkten fliegen Sie über Nepalgunj nach Simikot, in Westnepal. Gemeinsam mit der Begleitmannschaft starten Sie anschließend zur 6-tägigen Trekkingtour bis zur tibetischen Grenze nach Sher. Unterwegs passieren Sie einsame und verträumte Dörfer und begegnen den freundlichen Nepalis. Mit dem Jeep geht es dann weiter über den 4.850 m hohen Gula Pass und Sie gelangen dann zu dem schönen, auf ca. 4.400 m Höhe gelegenen, Manasarovarsee. An dessen Südseite liegt der wuchtige 7.728 m hohe Berg Gurla Mandata. Auf kurzem Weg erfolgt die Fahrt nach Drachen. Hier beginnt nun die 3-tägige „Kora“ um den Mt. Kailash. Der Mt. Kailash ist für die Gläubigen von vier Religionen (Hindus, Jains, Böns und Buddhisten) der heiligste Punkt der Welt, die kosmische Weltachse. An diesem Schneejuwel entspringen auch die vier Hauptflüsse wie Indus, Brahmaputra, Sutlej und Karnali. Die Umrundung (Kora) des Kailash stellt für viele Tibeter das wichtigste religiöse Ziel ihres Lebens dar. Auch Sie wandern mit gehörigem Respekt und Distanz um den Berg, vorbei an Gebetssteinen und wedelnden Fahnen, den Fußabdrücken Buddhas und überschreiten den 5.636 m hohen Dölma Pass. Die Kailash Tage klingen aus und auf abenteuerlichen Straßen geht es nun direkt über das tibetische Hochland bis nach Rongbuk. Unterwegs kommen Sie vorbei an Nomaden Camps, Yakherden, 5.000er Pässe und besichtigen Sie die Klöster Tashilunpun, Kumbum und Phalkor. Dabei werden prächtige Blicke auf die 8.000er Manaslu, Annapurna und Shisha Pangma frei. Wie ein Magnet wird man dann magisch von der spektakulären Everest-Nordwand angezogen. Nach einem Abstecher zum Everest-Basislager und der Möglichkeit zum Aufstieg zum 5.760 m hohen vorgeschobenen Intermediate-Basislagers, geht es nun nach Lhasa, dem letzten Höhepunkt der Reise und das großes Finale mit 2-tägiger Besichtigung der „verbotenen Stadt“ . Lassen Sie sich verzaubern von den goldenen Dächern des Potalapalastes und der Klosterburgen. Per Panoramaflug über den Himalaya, dem Traumblick auf den Mt. Everest, geht es zurück nach Kathmandu und weiter in die Heimat.

Fotos
Reiseverlauf
Detailprogramm1. Tag: Anreise

Flug von Deutschland nach Kathmandu

2. Tag: Ankunft

Ankunft in Nepals Hauptstadt und Transfer zum Hotel . Der Rest des Tages steht zur freien Verfü-gung und kann zu einem ersten Bummel durch die Bazare von Thamel genutzt werden.

3. Tag: Kathmandu – Stadtbesichtigung — [F]

Stadtbesichtigung durch Kathmandu. Heute bekommen Sie einen Einblick in den Hinduismus und Buddhismus. Sie sehen das Haus der „lebenden Göttin“, den Königspalast, einige Pagoden, fahren nach Pashupatinath, zum Affentempel und zur größten Stupa (Bodnath) von Kathmandu. Am Nachmittag fliegen Sie mit einer Propellermaschine nach Nepalgunj, einem relativ großen Ort in-mitten eines Reisanbaugebietes an der Grenze zu Indien. Der Rest des Tages steht zur freien Ver-fügung. Achtung: Flugplanumstellungen wegen des Wetters sind möglich. Nicht benötigte Sachen können im Hotel in Kathmandu deponiert werden. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Flug Simikot – Darchen — [F/M/A]

Zeitig fliegen (ca. 45 min) Sie heute nach Simikot im Nordwesten von Nepal. Die Maschine landet hoch über einem Flusstal auf ca. 2910 m Höhe. Simikot ist die wichtigste Siedlung im nepalesischen Distrikt Humla und ist von bewaldeten Bergen umgeben. Hier treffen Sie Ihre Begleitmannschaft. Nachdem alles verpackt und verteilt ist, starten Sie zu Ihrem ersten Tagesziel nach Darchen. Vorbei an Weizen- und Gerstenfeldern wandern Sie auf einem von Cannabis- und Nesselnpflanzen ge-säumten Weg hinauf auf einen kleinen bewaldeten Bergrücken und genießen einen schönen Aus-blick auf die Landschaft. Der Weg führt dann abwärts über einen felsigen Serpentinenpfad (ca. 1000 m Abstieg) bis über die Dächer vom Dorf Dandaphoya, auf der entgegengesetzten Seite des Flusses Shara. Sie passieren das Dorf Tuling, ein kleines Thakuri-Dorf auf 2270 m Höhe. In Dharapori auf ca. 2300 m Höhe werden heute erstmals die Zelte aufgebaut. Übernachtung im Zelt. Gehzeit ca. 4-5 Stunden/Aufstieg ca.350 m/Abstieg ca. 1000 m.

5. Tag: Darchen – Kermi — [F/M/A]

Angenehm beginnt Ihre Wanderung im Schatten von Obstbäumen. Nach Passieren eines Dorfes folgt ein steiler Abschnitt – Sie queren einen steinigen Hang hinab zu einem Bach. Unterhalb des Pfades führt eine Brücke über den Humla-Karnali-Fluss nach Dherapani, dem letzten Thakuri-Dorf in diesem Tal. Die Reisfelder erreichen hier ihre oberste Anbaugrenze. Sie bleiben auf der nördli-chen Seite des Flusses, wo sich die Spur im stetigen Auf und Ab nach Chachera schlängelt. Dabei passieren Sie das Camp eines Schäfers, nahe eines Wasserfalls auf 2350 m Höhe. Sie wandern über einen Bergkamm dem Etappenziel Kermi ca. 2700 m entgegen. Das Lager wird in der Nähe, etwa 10 Minuten unterhalb der linken Seite des Dorfes aufgebaut. Es gibt eine heiße Quelle oberhalb Ker-mis. Diese erreichen Sie über einen Anstieg von einer Stunde. Gehzeit ca. 4-5 h/Aufstieg ca.800 m/Abstieg ca. 300 m.

6. Tag: Kermi – Yalbang — [F/M/A]

Heute geht es in einem ständigen Bergauf und Bergab durch schöne und abwechslungsreiche Berg-landschaft. Sie kommen hinab zum rasant dahinfließenden Humla Karnali und wandern oberhalb des Hirtenlagers von dem Ort Yalbang 2780 m. Dann verengt sich das Tal und die Wände werden sehr steil. Nach einem Anstieg erreichen Sie das 2900 m hoch gelegene Dorf Yalbang. Übernach-tung im Zelt. Gehzeit ca. 5-6 h/Aufstieg ca.850 m /Abstieg ca. 550 m.

7. Tag: Yalbang – Tumkot — [F/M/A]

Ihr heutiges Etappenziel heißt Tumkot. Es ist nicht mehr nötig, den 3500 m hohen Illing La (La=Pass) zu überqueren. Ein neuer, an einigen Stellen in den Fels gehauener Weg führt am Humla Karnali 2770 m entlang. In stetigem Auf und Ab wandern Sie bis zu einer Hängebrücke, überqueren den Fluss und steigen von seinem Südufer aus, vorbei an Aprikosengärten, nach Muchu auf ca. 3000 m. Nach weiteren ca. 40 Minuten gelangen Sie in Tumkot. Übernachtung im Zelt. Gehzeit ca. 5 h/Aufstieg ca. 650 m /Abstieg ca. 550 m.

8. Tag: Tumkot – Dhunga — [F/M/A]

Gut gestärkt und erholt von der langen Nacht liegt heute eine sehr schöne Tagesetappe vor Ihnen. Vorbei an den Steinhäusern, Gärten und Feldern des Dorfes wandern Sie Richtung Palbang und haben unterwegs tolle Aussichten ins Tal. Es geht weiter zum Bumachiya Khola (Khola = Bach, Fluss), den Sie überqueren. Nach einem langen, teilweise steilen Aufstieg erreichen Sie Palbang auf ca. 3380 m Höhe. Die Route führt dann in ein großes, immer weiter öffnendes Tal bis nach Tha-do Dhunga, einer von ausgedehnten Feldern umgebenen Siedlung. Übernachtung im Zelt. Gehzeit ca. 7 h/Aufstieg ca. 1100 m/Abstieg ca. 350 m.

9. Tag: Trekking nach Tibet — [F/M/A]

Höhepunkt des heutigen Tages ist die Passüberquerung. Oberhalb von Sipsip beginnt der steile An-stieg zum etwa 4580 m hohen Nara Lagna. Kurz nach dem Pass kann ein Aussichtspunkt erreicht werden, der bei klarer Sicht den Blick auf das tibetische Hochland und hinab zum Humla Karnali freigibt. Auf einem neu angelegten Weg steigen Sie nach Hilsa ca. 3550 m am Humla Karnali ab. Von hier ist es nicht mehr weit bis zur Grenze nach Tibet. Sie wandern nach Sher (bereits auf tibeti-schem Gebiet), wo Sie abgeholt und per Jeeps nach Taklakot (Purang) gebracht werden. Über-nachtung in einem sehr einfachen Gästehaus oder Zelt. Gehzeit ca. 7 h/Aufstieg ca. 600 m/Abstieg ca. 600 m/Fahrzeit ca. 2 Stunden.

10. Tag: Taklakot – Fahrt zum Mansarovar-See — [F/M/A]

Heute fahren Sie zum Manasarovarsee, einem heiligen Pilgerziel viele Tibeter. Dieser wunderschö-ne See liegt auf ca. 4558 m Höhe und ist somit der höchste Süßwassersee der Erde. Direkt am Fuße des 330 km² großen Sees schraubt sich der 7728 m hohe Eiskoloss Gurla Mandata in den Himmel. Kurz bevor Sie den großen See erblicken, sehen Sie westlich den Raksas Tal, einen länglichen See in Form eines Halbmondes – der größere Manasarovar-See ist eher rund und wird gerne mit der Form der Sonne verglichen. Nach hinduistischem Glauben hat Brahma den Manasarovar-See für die rituelle Reinigung geschaffen. Jede Person, die darin ein Bad nimmt, geht in Brahmas Paradies ein, wer davon trinkt, dem werden die Vergehen von 100 Leben vergeben. Einst war der See von 8 buddhistischen Klöstern umgeben, heute sind 6 der Klöster wieder aufgebaut. Nur Trugo Gompa, das wichtigste unter ihnen, von dem sich ein prachtvoller Blick auf den Kailash eröffnet, liegt direkt am See, alle anderen Klöster an Berghängen. Hindus nehmen an dieser glückverheißenden Stelle ein Bad im eiskalten Seewasser. Die meisten tibetischen Pilger benetzen nur den Kopf und trinken vom Wasser. Traditionell ist hier der Handelsplatz für Wolle und Salz, auf dem sich die Nomaden der Region Changthang und nepalesische Händler treffen. Übernachtung im Zelt. Fahrzeit ca. 4 Stunden.

11. Tag: Darchen – Kailash-Umrundung (Kora) — [F/M/A]

Zeitig am Morgen nach dem Frühstück fahren Sie nach Darchen, dem Ausgangspunkt Ihrer Kailash-Umrundung. Die Kora beginnt. In den nächsten 3 Tagen umrunden Sie den Kailash und legen dabei ca. 50 km zu Fuß zurück. Am ersten Tag kommen Sie vorbei an zahlreichen Tschörten und Mani-Steinen und wandern in die breite Talschlucht an der Westseite des Berges. Gemeinsam mit tibeti-schen und indischen Pilgern kommen Sie am berühmten Gebetsfahnenmast (in Darboche), an den "Fußabdrücken Buddhas" und an ehemaligen Eremitenklausen vorbei. Nach ca. 7 Stunden reiner Gehzeit erreichen Sie Ihren ersten Lagerplatz am Kloster Driraphuk in ca. 5000 m Höhe. Von hier haben Sie einen Traumblick auf die wilde Nordwand des Mt. Kailsah. Übernachtung im Zelt. Geh-zeit ca. 7-8 h/Aufstieg ca. 500 m.

12. Tag: Kailash-Umrundung über den Dölma La — [F/M/A]

Die heutige Etappe ist sehr anstrengend und sogleich auch die bedeutendste Etappe der Kailash-Umrundung. Sie erreichen die heiligste Stelle, den 5600 m hohen Dölma La. Auf dem Pass liegt ein mit vielen Gebetsfahnen geschmückter "heiliger" Stein. Der Kailash ist für die Anhänger von vier Religionen - für die Hindus, Buddhisten, Jains und Böns - der heiligste Punkt der Welt, die kosmi-sche Weltachse. Die Hindus glauben, hier lebe die Gottheit Shiva mit ihrer weiblichen Entsprechung Parvati; die tibetischen Buddhisten glauben, am Kailash wohne die Gottheit Demchog. Die Um-wanderung des Kailash soll nicht nur von Sünden befreien, sondern auch die Reinkarnation günstig beeinflussen. Vom Lagerplatz benötigen Sie etwa 3-4 Stunden bis zum Dölma La. Nach dem Pass kommen Sie am See Thuji Zimbo vorbei, der von den Hindus Gauri-Kund genannt wird und als heilig gilt. Anschließend geht es steil bergab ins östliche Kailash-Tal bis zum Lagerplatz etwa 1 ½ Stunden vor dem Kloster Zutrulpuk (Gehzeit insgesamt 7 bis 8 Stunden). Sie übernachten in einem Camp di-rekt neben einem Bach in einer Höhe von 4850 m. Aufstieg ca. 650 m/Abstieg ca. 800 m.

13. Tag: Kailash-Umrundung — [F/M/A]

Die letzte Etappe führt Sie an zahlreichen Manimauern vorbei. Die Manisteine sind mit heiligen Sil-ben beschriftet, die der Meditation dienen. Am frühen Nachmittag erreichen Sie den Ausgangsort Darchen. Am Nachmittag fahren Sie für ca. 3 Stunden (150km) noch einmal zum Manasarovar-See vorbei bis zu einem schönen Zeltplatz bei Mayum La 4800 m. Übernachtung im Camp. Gehzeit 3-4 Stunden. Hinweis: Bei der Tour mit Saga Dawa Fest bleiben Sie in Darchen.

14. Tag: Saga Dawa Fest am 21.05. / nur bei der Tour vom 08.05. - 31.05.2016 — [F/M/A]

Heute besuchen Sie das Saga Dawa Fest. Das Fest zählt zu dem wohl bedeutendsten Festen in Ti-bet. Der Saga-Dawa Tag ist der heiligste Tag im Land, denn gleich drei bedeutende Ereignisse sind zu feiern: Die Geburt des historischen Buddhas, - Siddhartha Gautama, auch Buddha Shakyamuni genannt, dessen Tod sowie seine Erleuchtung, der Eintritt ins Nirwana. Nach der tibetischen Zeit-rechnung findet das Ereignis am 15. Tag des 4. Monats statt, was bei uns in etwa der Zeit zwischen Mai und Juni entspricht. Bei diesem Fest wird Buddha in Form eines bestimmten Rituals angebetet. Rundgänge um den inneren Kreis – das Shianglang, den mittleren Kreis sowie den äußeren Kreis sind bei diesen Gebeten obligatorisch. Die gesamte Zeremonie dauert den kompletten vierten Monat. Der Rundgang um den äußeren Kreis, welcher am 15. dieses Festmonats stattfindet, bietet ein besonderes Schauspiel. Alljährlich wird die Tarbucher Fahnenstange erneut errichtet. Es han-delt sich dabei um einen Mast, der sich vor dem Heiligen Kailash Berg befindet. Menschen aus allen Teilen Tibets kommen, um ihre von weit her mitgebrachten Gebetsfahnen dort am Fahnenmast anzubringen, den Mast zu umringen, zu beten sowie die riesige Stange gemeinsam zu errichten. Nur wenn die Fahnenstange exakt senkrecht steht, laufen die Dinge für Tibet gut. Der Lama des in der Nähe befindlichen Klosters leitet die gesamte Zeremonie. Begleitet wird das Ganze von viel Musik. Übernachtung im Zelt.

14. Tag: Reservetag / Mansarovar-See — [F/M/A]

Sie genießen das Panorama und nach dem Frühstück besichtigen Sie die Chiu Gompa (Kloster). Das kleine Kloster wurde auf einem Hügel im Nordwesten des Sees errichtet; hier soll der indische Tantra-Meister Padmasambhava (tib. Guru Rinpotsche, der „Lotusgeborene") während der letzten sieben Tage seines Lebens geweilt haben. Bei klarem Wetter lässt sich der verschneite Gipfel des Kailash blicken. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Hinweis: Eventuell schon am Nach-mittag Weiterfahrt in Richtung Mt. Everest-Basislager in Absprache mit der Gruppe und dem Guide (dadurch ist die Etappe am nächsten Tag nicht zu lang). Übernachtung im Zelt.

15. Tag: Kailash – Saga — [F/M/A]

Sie starten mit der Überlandfahrt durch das fantastische tibetische Hochland. Die heutige Fahrzeit liegt zwischen 7-9 Stunden und auf der rechten Seite bilden die gewaltigen Achttausender wie An-napurna, Manaslu und Shishapangma eine eindrucksvolle Kulisse und laden immer wieder zu Foto-pausen ein. Ankunft in Saga ca. 4600 m/ca. 500 km und Übernachtung in einem einfachen Gäste-haus oder im Zelt.

16. Tag: Saga – Lake Pelkhu – Rongbuk (am Fuße des Mount Everest) — [F/M/A]

Weiterfahrt nach Rongbuk. Sie passieren dabei den wunderschönen tiefblauen Pelkhu-Tso-See, welcher mit den schneebedeckten Berge eine traumhafte Kulisse abgibt. Beim nächsten Fotostopp sehen Sie den Shisha Pangma 8013 m, den Cho Oyu 8201 m und den Mount Everest 8848 m – ein umwerfender Anblick! Nach ca. 7-8 Stunden (480 km) erreichen Sie die kleine Ortschaft Rongbuk ca. 5030 m. Hier beeindruckt der Everest mit seiner steilen Nordseite. Übernachtung im Zelt oder in einem einfachen Gästehaus.

17. Tag: Rongbuk – Trekking zum Mt. Everest Basislager — [F/M/A]

Am Vormittag Besichtigung des Kloster Rongbuk. Anschließend Trekking hinauf zum Mt. Everest Basislager. Wie ein Magnet wird man magisch von der spektakulären Everest-Nordwand angezo-gen. Wer möchte, kann am Nachmittag zu einem Aussichtspunkt wandern, von wo man eine be-sonders gute Sicht auf den höchsten Berg der Welt hat (Gehzeit ca. 1-2 Stunden). Übernachtung in der Nähe des Basislagers ca. 5170 m/Zelt. Gehzeit ca. 2-3 h.

18. Tag: Ruhetag oder Tagestour zum "Intermediate Basislager“ — [F/M/A]

Heute können Sie den Tag zum Ausruhen und genießen nutzen oder wer möchte kann einen Ta-gesausflug zum vorgeschobenen "Intermediate Basislager“ ca. 5760 m unternehmen (Tagesgebühr von 300 USD pro Person. Bitte bei der Buchung mit angeben ). Mit jedem Schritt kommen Sie nä-her an den Gigant und man spürt das die Luft merklich dünner geworden ist. Genießen Sie den Blick in Richtung Gipfel und zu den Lagern wie Camp1 (7100m), Camp2 (7500m), Camp3 (7900m) .Die größten Schwierigkeiten stellen die letzten Schritte bis zum Gipfel dar. Man spricht hier von den sogenannten " First Step" und " Second Step". Zumeist sind diese Passagen von den ersten Expeditionsgruppen mit Fixseilen gesichert - im "Second Step" steht seit den 70iger Jahren die 35 m lange chinesische Aluleiter. Hauptproblem der Route in diesem Bereich ist neben der enormen Hö-he die Windexponiertheit. Der Gipfel wird über ein etwa 45 Grad steiles Schnee- / Eisfeld erreicht. Rückkehr auf dem gleichen Weg zum Basislager. Übernachtung im Basislager./ Zelt. Gehzeit ca. 8-10 h

19. Tag: Sakya – Shigatse – Gyantse — [F/M/A]

Zeitig am Morgen Weiterfahrt nach Sakya, wo Sie die Klosteranlage besichtigen werden. Anschlie-ßend Fahrt nach Schigatse 3900 m. Hier unternehmen Sie eine kleine Stadtrundfahrt. Zwischen der tibetischen Altstadt und dem chinesischen Neubauviertel ragen die Ruinen des Dzong (Festung) auf. Sie besichtigen das 1447 gegründete Gelugpakloster Tashilunpo, das zugleich der historische Sitz des Panchen Lama ist. Von Shigatse fahren Sie dann weiter nach Gyantse ca. 4070 m. Die Stadt liegt im Schutz mehrerer Hügel am Nordufer des Flusses Nyang und hatte dank ihrer günstigen La-ge lange Zeit eine Schlüsselposition im Wollhandel mit Indien, Nepal, Bhutan und Sikkim. Heute noch bietet sich dem Betrachter in der Altstadt von Gyantse ein traditionelles Stadtbild mit gut er-haltenen Klöstern. Auf einem Berg über der Stadt thront die Festung. Sie besuchen die Klosteran-lage Palkhor Chöde mit ihrem berühmten, künstlerisch reich ausgestatteten Stupa (Kumbum) - ei-nem begehbaren Reliquienschrein aus dem frühen 15. Jahrhundert. Übernachtung im sehr einfa-chen Hotel. Fahrzeit ca. ca. 6-7 Stunden/ 280 km.

20. Tag: Gyantse – Lhasa — [F/M/A]

Ihre letzte Fahretappe trennt Sie ca. 250 km von Gyantse und Lhasa 3650 m, Ihrem Tagesziel. Die Route führt nordwärts über den ca. 5045 m hohen Karo La und den etwa 4790 m hohen Gampa La, von dem sich bei gutem Wetter eine prachtvolle Aussicht auf den türkisfarbenen Yamdrok-See bie-tet. Entlang dem Kyichu-Fluss legen Sie die letzte Wegstrecke bis zur tibetischen Hauptstadt zurück. Übernachtung im Hotel. Fahrzeit ca. 7 Stunden.

21. Tag: Lhasa Stadtbesichtigung — [F/M/A]

Die nächsten Tage gehören voll und ganz Lhasa. Zuerst erkunden Sie den Potala-Palast. Das mächti-ge, auf einem 130 m hohen Felssockel thronende Bauwerk ist das Wahrzeichen der Stadt. Mitte des 17. Jh. vom 5. Dalai Lama Lobsang Gyatso erbaut, wurde der Komplex von dessen Nachfolgern erweitert und soll ca. 1000 Räume besitzen, darunter eine Vielzahl prunkvoll ausgestatteter Kapel-len. Außerhalb der Stadt sehen Sie den sogenannten „Juwelenpark", Norbulinka, die Sommerresi-denz des tibetischen Gottkönigs, des Dalai Lama. Übernachtung im Hotel.

22. Tag: Lhasa Stadtbesichtigung — [F/M/A]

Weiter geht es mit der Besichtigung des Jokhang Tempels – Tibets heiligsten Tempel. Alle Straßen der Stadt gruppieren sich rund um den Tempel. Das Gebäude stammt aus dem 7. Jahrhundert, sein Herzstück ist der Jobo Shakyamuni, die am meisten verehrte Buddha-Statue Tibets. Auf dem Bark-hor wird der Jokhang umwandelt. Gläubige aus allen Teilen des Landes, unter ihnen Mädchen mit zu 108 Zöpfen geflochtenem Haar, Tibeterinnen mit schönem Türkis- und Korallenschmuck, hoch gewachsene Kham-Tibeter mit roten und schwarzen Bändern im Haar folgen dem „Mittleren Rundgang" im Uhrzeigersinn. Manch frommer Pilger misst den Weg um den Tempel mit seiner Körperlänge aus. Ein Besuch führt Sie auch zu den Klosteranlagen Drepung und Sera, die zu den bedeutendsten Gelugpa-Klöstern Tibets zählen. Gegründet wurden diese beiden Zentren des Stu-diums der buddhistischen Lehre von Schülern des Gelugpa-Ordens (gelug bedeutet tugendreich). Als geistiger Vater dieser Schule gilt der 1357 geborene Gelehrte Tsongkhapa. Sera wurde unter-halb einer Klause errichtet, in der Tsongkhapa mehrere Jahre als Einsiedler gelebt haben soll. Übernachtung im einfachen Hotel.

23. Tag: Lhasa – Kathmandu — [F/A]

Am Morgen haben Sie noch mal die Möglichkeit, Lhasa zu besichtigen ehe es dann per Transfer zum Flughafen Gongar etwas außerhalb der Stadt geht und der Rückflug über die Himalaya Kette bis nach Kathmandu stattfindet. Transfer zum Hotel und der Rest des Tages steht zur freien Verfü-gung. Am Abend steht dann noch mal ein schönes Abschlussdinner auf dem Programm. Übernachtung im Hotel.

24. Tag: Freizeit und Rückreise — [F]

Je nach Flugverbindung steht Ihnen heute entweder ein halber oder ganzer Tag zur freien Verfü-gung (Einkaufsbummel oder Besichtigung). Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutsch-land.

25. Tag: Rückreise

Rückflug nach Deutschland und Ankunft am gleichen Tag.

Legende: [F] Frühstück, [M] Mittagsessen, [BL] Lunch Box, [A] Abendessen
Leistungen
  • Linienflug Flüge ab/an Frankfurt nach Kathmandu und zurück (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit
  • Air India oder anderer Fluggesellschaft in der Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen
  • (Stand 09/15)
  • Inlandsflug von Kathmandu nach Nepalgunj (20 kg Freigepäck + 5kg Handgepäck - Stand 09/15) und
  • Nepalgunj nach Simikot (10 kg Freigepäck + 5kg Handgepäck - Stand 09/15) in der Economy Class inkl.
  • Tax und Kerosinzuschlägen (Übergepäck muss extra bezahlt werden – ca. 2-3 Euro pro kg)
  • Rückflug Lhasa – Kathmandu in der Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen
  • (Stand 09/15)
  • alle Transfers, Überland- und Besichtigungsfahrten lt. Programm in Privatfahrzeugen
  • Übernachtung in Hotels, während des Trekkings Übernachtung in Gästehäusern/Zelten (s.Tagesplan)
  • Koch, Träger o. Tragetiere während des Trekkings, Hilfspersonal, Speisezelt mit Tischen und Stühlen sowie örtliche Führer
  • Verpflegung: 22 x Frühstück / 19 x Mittagessen / 20 x Abendessen
  • Trekking-Getränke: inkl. 2 Liter Schwarztee oder heißes Wasser pro Tag und alle Heißgetränke
  • (Kaffee, Tee, Wasser) zu den Mahlzeiten
  • Deutsch sprechender nepalesischer Guide währende des Trekking in Nepal
  • Englisch sprechender tibetischer Guide während des Trekkings in Tibet
  • Deutsch sprechender nepalesischer Guide bei Stadtbesichtigungen in Kathmandu
  • Deutsch sprechender AT- Reiseleiter (bei Mindestteilnehmerzahl von 12 Personen)
  • notwendige Genehmigungen für diese Tour
  • Trekkinggenehmigung und TIMS Karte
  • Vorbereitungstreffen in Leipzig (ggf. telefonisch)
Nicht enthaltene Leistungen
  • Visakosten Nepal ca. 40,- USD/ 35,- Euro
  • Visa - und Permitkosten Tibet ca. 114 USD ( Besorgung durch unsere Vorortagentur)
  • fehlende Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder (s. Nepal-Infoblatt)
  • Flughafengebühren Inlandsflüge
  • individuelle Besichtigungen und Ausflüge
  • Tagesausflug zum „Intermediate Basislager” am 18. Tag (300 USD – zahlbar vor Ort/ bitte bei der
  • Buchung mit angeben)
  • Übergepäck
  • Einzelzimmerzuschlag 490,- Euro
  • Versicherung
Gruppentermine
Von ... bisPreis pro PersonEZZ
mit Saga Dawa Fest27.05. - 19.06.17
garantierte Durchführung
5190 EUR490 EURAnfrageBuchen
22.07. - 15.08.175090 EUR490 EURAnfrageBuchen
14.09. - 07.10.175090 EUR490 EURAnfrageBuchen
22.03. - 14.04.185090 EUR490 EURAnfrageBuchen
16.05. - 08.06.185090 EUR490 EURAnfrageBuchen
13.09. - 06.10.185090 EUR490 EURAnfrageBuchen
  • Termine
  • 27.05. - 19.06.2017 5190 EUR p.P. Restplätze Anfrage Buchen
  • 14.09. - 07.10.2017 5090 EUR p.P. Restplätze Anfrage Buchen
  • 22.07. - 15.08.2017 5090 EUR p.P. buchbar Anfrage Buchen
  • 22.03. - 14.04.2018 5090 EUR p.P. buchbar Anfrage Buchen
  • mehr Termine
Kontakt

Steffen Kiefer

+49 (0) 341 55 00 94-40
Mo-Fr. 10:00 - 18:00 Uhr
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