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Nepal - Große Annapurna Umrundung

Geschrieben von Angelika und Günther Schulze

Nach 4 Jahren Planung konnten wir in diesem Jahr endlich unseren Wunsch verwirklichen: Vom 03.04.13 bis 27.04.13 reisten wir nach Nepal und umrundeten die Annapurna. Vorweg sei erwähnt, dass wir die Reise in vollen Zügen genossen haben und gesund wieder zurück nach Leipzig gekommen sind.

Wir dachten im Vorfeld, dass wir ungefähr wissen, was uns in Nepal erwartet, aber im Nachhinein müssen wir sagen, wir wussten nur sehr wenig. Wir haben eine Reise der Superlative angetreten: Wir wanderten etwa 240 km bergauf und bergab entlang der Großen Annapurna-Runde und bewältigten dabei etwa 15.000 Höhenmeter. Nach reichlicher Akklimatisierung bezwungen wir den höchsten Pass der Welt, den Thoring La-Pass mit 5.416 m. Außerdem sind wir durch das tiefste Tal der Welt, das Kali Gandaki-Tal, gewandert.

Nach der Landung in Kathmandu, einem Tag im quirligen Leben der nepalesischen Hauptstadt sowie der Besichtigung der größten Stupa Bodnath ging es mit dem Jeep zum Ausgangspunkt unserer Trekking-Tour. Wir waren insgesamt 7 Personen: unser nepalesischer Guide Binod, die beiden Träger Tempa und Jerge, ein Paar aus Leipzig sowie Günther und ich. Jeden Morgen um 8:00 Uhr ging unsere Tour los vorbei an gewaltigen Felsmassiven, an denen wir uns nicht satt sehen konnten. Bis Mittag schien immer die Sonne, so dass wir eine grandiose Sicht hatten. So nah waren wir den Bergen noch nie. Die Landschaft änderte sich sehr oft, manchmal ging es tagelang durch ausgetrocknete Flussbetten und ein extrem starker Wind war dann unser Begleiter. Andere Tage liefen wir durch herrliche Rhododendren-WäIder und nach der nächsten Wegbiegung blühten die Apfel- und Aprikosenbäume. Wir kamen durch zahllose kleine Dörfer, wo uns die Kinder entgegenliefen und nach Luftballons und Schokolade fragten (natürlich waren wir vorbereitet). Die Menschen in den Bergen leben in bescheidensten Verhältnissen und scheinen dennoch glücklich und zufrieden. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.

Übernachtet haben wir in Lodges, manchmal etwas komfortabel, d.h. eine Toilette war in der Nähe, oft auch ganz einfach, da musste ein Feuchttuch zur Körperhygiene herhalten, da fließend Wasser nicht verfügbar war. In den Logdes herrschte ein Sprachen-Wirrwarr, da viele junge Leute unterwegs waren. Wir kramten unsere bescheidenen Englisch-Kenntnisse heraus. Unterwegs freuten wir uns, wenn wir uns wiedergetroffen haben. Nach jedem Abendessen erzählte uns unser Guide eine Gute-Nacht-Geschichte: Oft erzählte er uns von den Göttern Nepals, manchmal baten wir ihn auch einfach, vom Leben der Menschen zu berichten. Um 20:00 Uhr - wenn es ganz spät war gegen 20.30 Uhr lagen wir bereits immer in unseren Schlafsäcken.

Der Annapurna Trek war nicht so mit Menschen überfüllt, wie es uns prophezeit wurde. Das mag auch daran liegen, dass ein Teil des schönen ursprünglichen Weges durch eine Straße ersetzt wurde und sich viele Touristen nun bis kurz unter den Pass fahren lassen. Wir sind jeden Tag unsere ca. 20 km gelaufen, dank unserer Schuhe hatten wir überhaupt keine Beschwerden, die Strecke zu bewältigen.

Nach 18 Trekking-Tagen kamen wir schließlich in Pokhara an und waren kurz überfordert vom Straßenlärm. Ausgiebig genossen haben wir die Dusche im Hotel - ich glaube wir standen jeder eine halbe Stunde darunter. Wir haben drei Ruhetage gehabt, die uns gut getan haben.

Als die Trekking-Tour beendet war, haben wir uns gefragt, wie wir diesen Urlaub kurz schildern können. Das ist wirklich sehr schwer. Wir hoffen allerdings, dass uns dies mit den vorangegangenen Zeilen ein wenig gelungen ist. Wenn Bilder aufbereitet sind, wird uns sicher erst so richtig bewusst werden, was wir wann alles erlebt haben.

Informationen zum Annapurna Trekking finden Sie hier

Geschrieben von Angelika und Günther Schulze
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