Huascarán Expedition (6.768 Meter)

Diese Tour ist ein Traum für versierte Bergsteiger mit viel Erfahrung und sehr guter physischer Kondition, denn schließlich stehen vier äußerst interessante Fünf- und Sechstausender auf dem Programm. Das riesige Gebirgssystem der Cordillera Blanca macht Peru zu einem ausgezeichneten Schauplatz für anspruchsvolles Bergsteigen. Gewaltige Gipfel, messerscharfe Firngrate, türkisfarbene Bergseen, freundliche Peruaner und dazu ein günstiges Klima mit oft stabilem Wetter und kurzen Zustiegen begeistern Bergsteiger aus aller Welt. Von der Bergsteigerhauptstadt Huaraz (das Zermatt im Norden Perus auf 3.050 m), starten Sie nach den Eingehtouren auf den Ishinca (5.530 m) und Tocllaraju (6.192 m) sowie Ruhetagen zu den eigentlichen Höhenpunkten der Reise, der Besteigung des traumhaften Alpamayo (5.947 m) und Huascarán (6.768 m). Während der erstere mit seiner spektakulären Eiswand als schönster Berg der Welt bezeichnet wird und mit seinem schmalen Gipfelgrat fasziniert, glänzt der andere als der höchste Gipfel von Peru und versprüht Himalayafeeling. Beide versprechen Schönheit, Höhe und fordern sehr gutes alpinistisches Können – eine Traumkombination für ambitionierte Bergsteiger! Unterstützt werden Sie während der Reise von den freundlichen und hilfsbereiten peruanischen Helfern sowie erfahrenen peruanischen Bergführern, deie Sie in Zweier - bzw. Dreierseilschaft zum Ziel führen.

Reise-Informationen

Übersicht
Reiseverlauf und Leistungen
Preise und Termine

Highlights

  • Bergsteigertraum der Superlative in der Cordillera Blanca!
  • Tagesausflug zur schönen Laguna Churup
  • Besteigung des Tocllaraju (6.192 m) und des Alpamayo (5.947 m) – Aufstieg an der steilen Eiswand des schönsten Berges der Welt
  • Besteigung des Huascarán (6.768 m) – Auf dem Dach von Peru

Kurzinformationen

  • Gruppengröße: 6 - 12 Personen
  • Reiseart: Individualreise
  • Reisewelten: Expeditionen, Trekking, Gipfeltouren

Schwierigkeitsgrad

Stufe 6: Bergtouren & Expeditionen
Bei diesen Touren steht die sportliche Leistungsfähigkeit voll und ganz im Vordergrund. Tagesetappen und Gipfeltouren von bis zu 12 Stunden mit Höhenunterschieden bis zu ca. 1.500 Höhenmetern zeichnen diese Touren aus. Eine absolute Topkondition, psychische Belastbarkeit, der perfekte Umgang mit Pickel und Steigeisen, Westalpenerfahrung, Improvisationstalent und Kommunikation sind Grundvoraussetzung. Sie sollten teamfähig sein und Freude daran haben, Hilfe bei anfallenden Arbeiten zu leisten. Zur Vorbereitung sollte ein intensives Training von mindestens 3-5x in der Woche erfolgen.

Bergzeichen:
Für diese Touren ist es unerlässlich, dass Sie mit Pickel und Steigeisen umgehen können. Außerdem ist Gletschererfahrung zwingende Voraussetzung.

Ihr Ansprechpartner


Steffen Kiefer
Geschäftsführer, Abteilungsleiter Asien und Amerika

Ihr Ansprechpartner für Nepal, Indien, Pakistan, Expeditionen, Firmenreisen

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Flug von Deutschland nach Lima und zurück in der Economy Class (23 kg Freigepäck + 10 kg Handgepäck)
  • Flughafentransfers zum/vom Hotel in Lima
  • Öffentlicher Transport mit komfortablen Bus Lima – Huaraz – Lima
  • Alle Transfers laut Reiseprogramm zu den Trekkingtouren und Bergexpeditionen
  • Übernachtungen laut Expeditionsplan/-ablauf: Mittelklassehotel in Lima; Mittelklassehotel in Huaraz (jeweils auf Basis DZ); Zweipersonenzelte beim Trekking und Bergsteigen
  • Verpflegung wie im Expeditionsplan/-ablauf angegeben
  • Gepäcktransport auf Tragetieren während der Trekkings
  • Gemeinschaftsausrüstung: Camp- und Küchenausrüstung, Basis-/Hochlagerzelte, Toilettenzelt
  • Seile/Fixseile, sonstiges Sicherungsmaterial (zusätzliche Eisschrauben usw.), Kochausrüstung für die Hochlager etc.
  • Expeditionsteam Trekking: Bergführer, Koch, Hilfskoch, Wächter, Eseltreiber
  • Expeditionsteam Bergtour: Hochträger, Bergführer
  • Eintrittsgebühr für den Huascarán-Nationalpark
  • Expeditionsleitung durch erfahrene englischsprechende peruanische Bergführer
  • deutschsprechender AT REISEN Expeditionsleitung ab 8 Personen

Nicht enthaltene Leistungen

  • Individuelle Übergepäckskosten bei den Flügen
  • Nicht im Tagesablauf angegebene Mahlzeiten und Getränke
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen außerhalb des Programms
  • Versicherungen
  • Zuschlag für Einzelzimmer- bwz. zelt: 130,-Euro/nur Einzelzelt: 100,-Euro
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben.
  • Extra Bergführer: Seilschaftstärke: Gäste, die allein mit einem Bergführer in einer Seilschaft sein wollen, müssen dafür pro Tag einen Aufpreis von US$130,00 zahlen
  • Extrakosten Hochträger: Die Hochträger sind dafür zuständig, die Zelte, die komplette Ausrüstung für die Essenszubereitung sowie die Nahrungsmittel bis in die Hochlager zu tragen. Jeder Gast ist selbst dafür zuständig, Schlafsack und persönliche Ausrüstungsgegenstände ins Hochlager zu transportieren. Gäste die einen Hochträger benötigen um ihre persönlichen Ausrüstungsgegenstände nach oben tragen zu lassen, müssen dafür einen Aufpreis von US$30 pro Tag bezahlen. Ein Hochträger trägt bis zu 20kg.

Reiseverlauf

Tagesbeschreibung

1. Tag: Abflug von Deutschland nach Lima in Peru Ankunft am Abend des gleichen Tages. Empfang am Flughafen von Lima und Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel

2. Tag: Busfahrt nach Huaraz (3.050 m), dem Bergsteiger-Mekka in der Cordillera Blanca

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Busbahnhof und anschließend erfolgt die Fahrt mit einem komfortablen Linienbus über 400 km in die Cordillera Blanca. Zuerst auf der „Panamericana“ entlang der Pazifikküste und eindrucksvollen Wüstenabschnitten. Später verlassen Sie die Küste und es geht hinauf in das Hochland und über den hohen Conococha-Pass (4.020 m) in der Cordillera Negra. Anschließend geht es hinab in das Santa-Tal nach Huaráz (3.050 m), der Bergsteigerhauptstadt von Peru. Übernachtung im Hotel. Fahrzeit ca. 8-9 Stunden

Verpflegung: Frühstück

3. Tag: Eingehtour und Höhenanpassung

Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt mit Blick über die Stadt von Huaraz. Am Nachmittag geht es mit dem Bus zur Cordillera Negra („schwarze Bergkette“; Höhe ca. 4.200m) und wandern gemütlich hinauf bis zu einem namenlosen Gipfel. Vom Gipfel genießen Sie den tollen Ausblick auf die direkt gegenüberliegenden schneebedeckten Berge der Cordillera Blanca („Weiße Kordillere“). Anschließend Abstieg und Rückfahrt nach Huaraz. Der restliche Nachmittag steht für einen Bummel durch die Stadt zur Verfügung. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück

4. Tag: Tagesausflug zur Laguna Churup

Fahrt mit dem Kleinbus von Huaraz nach Pitec (4.100 m). Von hier aus beginnt Ihre Wanderung zur Laguna Churup (4.485 m, ca.3 Stunden). Hier können Sie bei einem Outdoor-Picknick an dem herrlichen, türkisgrünen Gletschersee die Landschaft genießen. Unmittelbar hinter Ihnen erhebt sich der Nevado Churup mit einer Höhe von 5.495 m. Es folgt die Rückkehr nach Pitec und weiter nach Huaraz. Übernachtung im Hotel. Busfahrt ca. 2 Stunden / Gehzeit ca. 3-4 Stunden

Verpflegung: Frühstück

5. Tag: Fahrt zum Ishinca (5.530 m)

Heute heißt es Aufbruch zum ersten Gipfel dieser Tour – dem Ishinca. Mit dem Bus geht es bis Pashpa. Von hier aus erfolgt der Aufstieg zum Basislager im Ishinca-Tal (4.400 m). Während des Trekkings genießen Sie den wundervollen Ausblick auf den Huascarán, dem höchsten Berg von Peru. Das Gepäck wird während des vier- bis fünfstündigen Aufstiegs von Tragtieren transportiert. Sie tragen nur Ihren Tagesrucksack. Das Basislager wird auf einer Ebene am Fuß des Nevado Urus (5.495 m) mit schönem Blick zum Tocllaraju aufgebaut. Meterhohe Felsbrocken laden zum „Bouldern“ ein. Übernachtung im Zelt. Gehzeit ca. 5 Stunden/Fahrtzeit ca. 2 Stunden Vom Basislager im Ishinca-Hochtal aus erreichen Sie zwei Gipfel: den Nevado Ishinca (5.530 m) und den Nevado Tocllaraju (6.034 m). Zum Ishinca ist es ein technisch einfacher Aufstieg, der nicht besonders steil und daher gut zur Akklimatisation geeignet ist. Statt des Ishinca kann man vom gleichen Basislager aus auch den etwas steileren Urus (5.495 m) besteigen. Der Tocllaraju verlangt von einem sowohl in Punkto Technik, als auch Kondition bereits etwas mehr ab, nicht zuletzt wegen seiner Höhe. Beide Touren sind in zwei gut machbare Etappen aufgespaltet, auf etwa halbem Weg zum Gipfel wird ein Hochlager aufgeschlagen. Dies sichert Ihnen zum einen, eine gute und allmähliche Akklimatisation, zum anderen vermeiden wir damit Überanstrengung, denn die Kraft benötigen Sie für Ihren ersten Sechstausender.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

6. Tag: Aufstieg zum Hochlager (4.900 m)

Aufstieg in Richtung Ishinca. Die Zelte und Verpflegung werden von Trägern getragen. Der Weg führt Sie zunächst zweihundert Meter über eine Moräne hinauf und folgt dann dem Talgrund bis zum Ishinca-See am Talende. Hier am Fuße vom Ishinca und des Ranrapalca, schlagen Sie auf ca. 4.900 m das erste Hochlager auf. Übernachtung in Zelten. Gehzeit ca. 4 Stunden

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

7. Tag: Besteigung des Ishinca

Möglichkeit der Gipfelstürmung! Früh brechen Sie zum Gipfel des Ishinca auf. Nach ein bis zwei Stunden erreichen Sie den Gletscher. Dieser ist anfangs angenehm flach und spaltenfrei, erst kurz vor dem Gipfel wird das Eis steiler. Der Aufstieg dauert ca. 5 Stunden. Auf dem Gipfel in 5.530 m Höhe werden Sie eine Mittagsrast mit spektakulären Ausblick auf die umliegenden Fünf- und Sechstausender erleben. Ihr nächstes Ziel, den Tocllaraju haben Sie dabei bereits fest im Visier. Nach der Gipfelrast steigen Sie wieder bis zum Basislager ab. Der Abstieg dauert ca. 4 Stunden. Übernachtung in Zelten. Gesamtgehzeit ca. 8-10 Stunden

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

8. Tag: Wechsel zum Tocllaraju Hochlager (5.200 m)

Aufstieg über die steile Moräne Richtung Tocllaraju. Auch hier helfen Ihnen die Träger beim Transport des Gepäcks. Auf 5.200 m wird dann das Hochlager II aufschlagen. Übernachtung in Zelten. Gehzeit ca. 5 Stunden

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

9. Tag: Besteigung des Tocllaraju (6.192 m)

Es folgt der nächste Paukenschlag: Gipfelsturm auf den Tocllaraju! Im Morgengrauen betreten Sie bereits den Gletscher des Tocllaraju. Der Anstieg führt über eine steile Eisflanke zum Grat, auf dem Sie nach insgesamt ca. 6 Stunden den Gipfel erreichen. Die letzten 30-40 m des Gipfelaufbaus sind stark von den wechselnden Verhältnissen abhängig (Schneefall und Sturm). In manchen Jahren war der Gipfelgrat so stark überwächtet, dass es sehr schwierig war, die äußerste Spitze zu erreichen. Nach ausgiebiger Gipfelschau, Gipfelfotos und Gipfelrast treten Sie den Abstieg über die Aufstiegs-route an. Der Abstieg dauert noch einmal ca. 4 – 5 Stunden. Nachmittags erreichen Sie das Basis-lager, wo schon ein großes Abendessen auf Sie wartet. Übernachtung in Zelten. Gehzeit insgesamt 10-11 Stunden

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

10. Tag: Rückkehr nach Huaraz

Nach dem Abbau des Basislagers steigen Sie nach Pashpa (ca. 5 Stunden) ab, wo bereits der Bus auf Sie wartet. Nachdem das gesamte Gepäck und Equipment verstaut wurde, geht es zurück nach Huaraz. Nachmittags haben Sie Zeit zur Erholung. Es lohnt sich ein Besuch der heißen Quellen von Monterrey. Übernachtung im Hotel. Gehzeit ca. 5 Stunden

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

11. Tag: Start zum Huascarán Basislager

Nun wartet der nächste Höhepunkt auf Sie. Der höchste Berg Perus, der Huascarán. Am Morgen brechen Sie auf und fahren durch das Huaylas-Tal und besichtigen unterwegs den Friedhof des großen Lawinenunglücks vom 1970, bei dem ca. 20.000 Menschen starben. In Musho, dem Parkeingang (3.030 m) angekommen, wird das Gepäck auf die Maultiere geladen und Sie müssen sich bei der Parkverwaltung anmelden. Nachdem dies geschehen ist, wandern Sie 4- 5 Stunden bis zum Huascarán Base Camp auf ca. 4.400 m. Vom Lager hat man einen schönen Blick auf die Cordillera Negra. Übernachtung im Zelt. Fahrtzeit ca. 3 Stunden. Huascarán Südgipfel (6.768 m) Jedes Jahr ändern sich die Verhältnisse, besonders im Gletscherbruch zwischen dem ersten und zweiten Hochlager verschiebt sich die Aufstiegsroute durch neue Spalten. Deshalb gehört eine Ersteigung des Huascarán zweifellos zu den bergsteigerischen Höhepunkten eines Aufenthalts in den Anden. Das Hochlager II wird auf der „Garganta“, dem 6.000 m hoch gelegenen Sattel zwischen Nord- und Südgipfel aufgeschlagen.

Verpflegung: / Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

12. Tag: Aufstieg zum Hochlager I

Sie setzen den Weg über den Sendero Pedro Yanac, von Gletschern abgeschliffene Felsplatten, fort. Beim Transportieren der Campingausrüstung und Essen helfen Ihnen erneut die Träger. Bei etwa 5.000 m Höhe betreten Sie den Raymondi-Gletscher, auf dem Sie bis zum Fuß der Steilstufe aufsteigen und schließlich das Hochlager I auf 5.350 m aufschlagen. Von hier aus scheinen der Süd- und Nordgipfel des Huascarán schon zum Greifen nah. Ab dieser Höhe sinkt die Temperatur nachts auf bis zu 15°C unter Null. Übernachtung auf dem Gletscher in Zelten. Gehzeit ca. 6 – 7 Stunden.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

13. Tag: Aufstieg zum Hochlager II

Sie setzen heute den Aufstieg über die Steilstufe des Gletschers fort, wobei Spalten und kurze Passagen mit ca. 50° steilem Eis überwunden werden müssen, die immer wieder das Klettern im Eis erfordern. Dabei müssen Sie sich im zerklüfteten Gletscher einen guten Weg suchen, da dieser in jedem Jahr starken Veränderungen unterworfen ist. Technisch anspruchsvolle Passagen werden mit Fixseilen gesichert. Ein Picknick unterwegs gibt Ihnen mittags noch mal genug Kraft für den restlichen Aufstieg. Die Träger begleiten Sie bis zum Hochlager II in der „Garganta“, dem Verbindungssattel zwischen Nord- und Südgipfel. Am Abend bauen Sie dann das Hochlager II auf einer Höhe von 5.900 m auf. Übernachtung in Zelten auf dem Gletscher. Gehzeit ca. 8 Stunden

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

14. Tag: Gipfeltag Huascarán

Gipfelsturm! Noch in der Nacht beginnen Sie bei geeignetem Wetter und passenden Gletscher-verhältnissen den Aufstieg zum Südgipfel. Vom Sattel aus führt uns die Route zuerst steil ansteigend, dann über den flachen Grat zum Gipfel. Von hier aus kann man die ganze Cordillera Blanca, vom Alpamayo im Norden bis zum Hualcan im Süden, überblicken. Der unvergessliche Ausblick über das Gipfelmeer an Sechstausendern lässt Sie alle Anstrengungen vergessen. Ausgiebige Gipfelrast und anschließend kehren Sie zum Hochlager II in der Garganta zurück. Sollten alle Teilnehmer sich noch gut fühlen, besteht auch die Möglichkeit (bei geeigneten Wetterbedingungen!) eventuell bis zum Hochlager I abzusteigen. Übernachtung in Zelten auf dem Gletscher. Gehzeit: Aufstieg ca. 6-7 Stunden , Abstieg ca. 4-5 Stunden

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

15. Tag: Hochlager II (I) – Basislager Huascarán

Sie steigen allmählich in wärmere Gefilde zum Basislager ab, wobei Campingausrüstung und Essen wieder von den Trägern transportiert werden. Absolute Konzentration wird noch einmal von jedem Bergsteiger verlangt. Nachdem wir den Eisbruch überwunden haben, geht es hinab bis zur Schneegrenze und dann weiter bis zum Basislager. Mittags gibt es wiederum ein Picknick und für das Abendessen Sie sind zurück im Basislager. Übernachtung im Zelt. Gehzeit ca. 5 - 6 Stunden

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

16. Tag: Abstieg nach Musho und Rückfahrt nach Huaraz

Schon zeitig am Morgen kommen die Maultier-Treiber und nachdem das Gepäck verladen wurde, erfolgen der Abstieg bis nach Musho und der Transfer nach Huaraz. Die Zivilisation hat Sie wieder und angenehme „Frühlingsluft“ weht durch Ihr Haar. Genießen Sie die wiedergewonnenen die Dusche, dass Abendsessen und die Gipfelparty. Übernachtung zum Hotel. Gehzeit ca. 3-4 Stunden.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

17. Tag: Start zum Alpamayo – der letzte Streich

Nach dem Frühstück im Hotel erfolgt der Aufbruch mit unserem Expeditionsteam zum Alpamayo. Per Bus geht es in Richtung Norden durch das Huayhuash-Tal. Sie erreichen das verträumte Bergdorf Cashapampa (2.950 m). Von hier aus wandern Sie ca. 3 – 4 Stunden durch das idyllische Santa-Cruz-Tal und tauchen langsam in dessen zauberhafte Landschaft ein. Aufbau des Camps am Llamac-Corral auf ca. 3.750 m. Übernachtung im Zelt. Fahrtzeit ca. 3 Stunden und Gehzeit ca. 3-4 Stunden Der Weg zum Alpamayo ist lang, aber er führt durch das unbesiedelte Santa-Cruz-Tal, eine der schönsten Regionen der ganzen Cordillera Blanca. Der Gipfel des „schönsten Berges der Welt“ wird über die sogenannte „Französische Route“ in der Westwand erreicht. Diese bis zu 75° steile Route bietet schönstes Eisklettern in grandioser Umgebung. Tropisches Riffeleis bildet Rinnen, durch die der Anstieg in natürlicher und logischer Linie verläuft. Die Rinnen werden nach oben hin enger und verbergen ein wenig die atemberaubende Steilheit dieser Wand, die sich fast 400 m über dem Bergschrund erhebt. Während für den Ishinca drei Teilnehmer und ein Bergführer eine Seilschaft bilden, begleitet Sie hier, sowie am Tocclaraju und am Huascarán ein Bergführer pro zwei Personen. Der Abstieg führt über den Aufstiegsweg, dank fix angebrachter Eisanker kann der größte Teil abgeseilt werden.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

18. Tag: Trekking zum Basislager (4.350 m) des Alpamayo

Nach dem Frühstück führt der Weg an den beiden Gebirgsseen Jatuncocha (Großer See) und Ichincocha (Kleiner See) vorbei. Sie erreichen tropische Wälder, wo Sie ein Picknick genießen können. Der Blick schweift dabei über die atemberaubende Vegetation (Orchideen, Bromelien, u.v.m), die auf dieser Höhe gar unrealistisch erscheinen. Die Umrahmung des Tals mit den bizarren Eisbergen des Alpamayo, Quitaraju und Artesonraju ist kaum zu überbieten und präsentiert schönste Fotomotive! Danach steigen Sie in Richtung des Arhuaycocha-Hochtals auf. Der Großteil des Gepäcks wird dabei von Eseln transportiert. Aufbau des Basislagers auf 4.350 m Höhe. Genießen Sie den malerischen Blick auf die Südwand des Alpamayo, eine der drei schönsten Wände des Berges sowie auf das Pucajirca-Massiv. Übernachtung im Zelt. Gehzeit 3-4 Stunden.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

19. Tag: Aufstieg zum Hochlager (5.450 m)

Aufstieg zum Hochlager, welches auf dem Gletscher im Sattel zwischen Alpamayo und Quitaraju liegt. Der Weg dorthin führt Sie über eine steile Moräne bis zur Gletscherzunge. Durch den ständigen Rückzug des Gletschers gibt es jedes Jahr Veränderungen. Weiter geht es über den verhältnismäßig steilen Gletscher bis zum Sattel. Beim Transport des Gepäcks helfen Ihnen die Träger. Am Nachmittag erfolgt der Aufbau des Hochlagers. Nun haben Sie einen grandiosen Ausblick auf die Südwestwand, die zweite des Alpamayo, über die auch die Aufstiegsroute führt. Der Gipfel scheint zum Greifen nah. Übernachtung in Zelten auf dem Gletscher. Gehzeit ca. 6-7 Stunden.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

20. Tag: Gipfeltag Alpamayo – 5.947 m

Ihr letzter Gipfel dieser Tour! Noch vor Sonnenaufgang brechen Sie zur Gipfelbesteigung auf. Der Anstieg verläuft entweder über die Ferrari- oder über die Franzosenroute, durch einen steilen Eiskanal, der nach oben hin enger wird. Die Neigung der Wand beträgt 60°-70°, Ihre Höhe ab Bergschrund ist ca. 400 m. Bei guten Verhältnissen erreichen Sie den Gipfel noch am Vormittag. In beiden Routen erleichtern Fixseile den Auf- und Abstieg. Der Aufstieg beträgt ca. 5-6 Stunden. Nach dem Ausstieg aus der Wand müssen Sie noch auf dem schmalen Gipfelgrat einige Meter zum höchsten Punkt queren. Belohnt werden Sie von einem überragenden Blick auf die Cordillera Blanca! Der Nachbargipfel des Quitaraju (6.036 m) ist in fast greifbarer Nähe und in südwestlicher Richtung sieht man den markanten Gipfel des Huascarán. Nach kurzer Gipfelrast und Fotoshooting erfolgt die Rückkehr zum Hochlager indem Sie sich über die Aufstiegsroute abseilen. Hier ist noch einmal vollste Konzentration gefragt! Der Abstieg dauert ca. 4-5 Stunden. Übernachtung im Hochlager auf dem Gletscher. Gehzeit: Aufstieg ca. 5-6 Stunden, Abstieg ca. 4-5 Stunden

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

21. Tag: Abstieg zum Basislager

Nach dem Lagerabbau steigen Sie zurück zum Basislager. Auch hier helfen Ihnen wieder die unermüdlichen Träger. Am Nachmittag können Sie sich im Basislager von den Strapazen des Aufstiegs erholen. Übernachtung in Zelten. Gehzeit ca. 5 Stunden

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

22. Tag: Durch das Santa Cruz Tal zurück nach Huaraz

Sie stehen früh auf, denn Sie werden durch das Santa-Cruz-Tal bis Cashapampa absteigen (ca. 7 Stunden). Dort wartet der Kleinbus, um Sie zusammen mit dem Expeditionsteam nach Huaraz zurückzubringen. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

23. Tag: Ruhetag in Huaraz

Dieser Tag dient zur Erholung von den Strapazen der letzen intensiven Bergtouren. Es besteht die Möglichkeit zum Stadtbummel und Einkauf von Souvenirs oder einem Tagesausflug nach Chavín de Huantar. Hier können Sie die noch gut erhaltene Tempelanlage aus der Chavín-Kultur besichtigen (Ausflug nicht inklusive im Programm – Preis auf Anfrage!). Gemeinsames Abschlussessen mit peruanischer Folkloremusik und Pachamacna, dem landestypischen Nationalgericht. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück

24. Tag: Von Huaraz nach Lima

Nach dem Frühstück erfolgt die Rückfahrt in die Hauptstadt Lima. Nach ca. 2 Stunden erreichen Sie den Conococha-Pass, von wo Sie nochmals einen Traumblick über die Cordillera Blanca erleben können. Von hier geht es in ca. 6 Stunden hinab an die Küste und weiter nach Lima. Übernachtung im Hotel in Lima. Fahrzeit ca. 8-9 Stunden.

Verpflegung: Frühstück

25. Tag: Rückflug nach Deutschland

Der Vormittag steht bis zum frühen Nachmittag zur freien Verfügung und kann zu einem Bummel durch die Stadt, dem Besuch des Goldmuseums oder einfach nur zum Faulenzen genutzt werden. Später dann Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Verpflegung: Frühstück

26. Tag: Ankunft in Deutschland

Mit vielen neuen Erlebnissen im Gepäck landen Sie zurück in Deutschland.

Reisecode: EXAM008
individuell
Preis auf Anfrage
6 - 12 Personen