Von den Bergdörfern Tuschetiens auf den Prometheus-Berg

Kommen Sie mit uns auf eine einzigartige Trekkingreise durch die ursprünglichsten Gebiete Georgiens! Ihre Reise startet im schönen Tiflis, welches das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes darstellt. Hier tauchen Sie auch in reiche Geschichte des Landes ein. Mit den vielen tollen Kirchen, Kathedralen und Festungen der Stadt, sowie herrlichen Altstadtvillen mit morbiden Charme werden Sie wunderbar auf das Land eingestimmt. Schließlich verlassen Sie die Hauptstadt und fahren in die wilde Bergregion von Tuschetien. Hier tauchen Sie ein in eine Landschaft voller saftiger Wiesen, steiler Berghänge, tief eingeschnittene Täler, schroffe Bergspitzen und rustikale Wehrdörfer. Während Ihres Trekkings durch die wunderschöne einsame Region von Tuschetien werden Sie kaum anderen Touristen, sondern viel mehr einfachen Schafhirten mit ihren Herden begegnen. Beim Trekking überschreiten Sie die Grenze von Tuschetien nach Chewsuretien und passieren die tolle Chaukhi-Bergkette bevor Sie am bekannten Bergdorf Stepanzminda (Kasbegi) am Fuße des Kasbeks ankommen. Viele Touristen genießen den Blick auf diesen mächtigen Berg nur vom Dorf aus oder steigen auf bis zur Dreifaltigkeitskirche in Gergeti. Sie hingegen haben das große Ziel bis auf den Gipfel des Kasbek zu steigen! Nach erfolgreicher Besteigung kehren Sie nach Tiflis über die bekannte Georgische Heerstraße zurück. Auf dem Rückweg stoppen Sie unter anderem in Mzcheta, der ehemaligen Hauptstadt und religiöses Zentrum der Stadt!

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Reise-Informationen

Übersicht
Reiseverlauf und Leistungen
Preise und Termine

Highlights

  • Hauptstadt Tbilisi (Tiflis) & alte Hauptstadt Mzcheta
  • Trekking vorbei an vergessenen Bergdörfern in Kachetien/Tuschetien
  • Urige Wehrtürme in Schatili und Muzo
  • Dreifaltigkeitskirche in Gergeti
  • Besteigung des Kasbek (5.047 m)

Kurzinformationen

  • Gruppengröße: 6 - 12 Personen
  • Reiseart: Gruppenreise
  • Reisewelten: Trekking, Naturreisen

Schwierigkeitsgrad

Stufe 3: mittelschwer
Es handelt sich um Trekkingreisen mit Wanderungen in einfachem Gelände mit hin und wieder etwas anspruchsvolleren Wegpassagen. Auf den Tagesetappen werden dabei maximal 1.200 Höhenmeter in bis zu 6 Stunden zurückgelegt. Eine konditionelle Vorbereitung sollte mit mindestens 2x wöchentlichem Training stattfinden.

Bergzeichen:
Für diese Touren ist es unerlässlich, dass Sie mit Pickel und Steigeisen umgehen können. Außerdem ist Gletschererfahrung zwingende Voraussetzung.

Ihr Ansprechpartner


Alexander Fleischer
Sales Manager Asia/America

Ihr Ansprechpartner für Trekking/Bergsteigen Südamerika und Asien

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Flüge ab/an Frankfurt nach Tiflis (Tbilisi) und zurück (weitere Abflughäfen wie Berlin, München, Leipzig, Hannover, Hamburg usw. auf Anfrage und eventuell mit Aufpreis) in der Economy Class
  • Alle Transfers in privaten Fahrzeugen, Überland- und Besichtigungsfahrten lt. Programm
  • Übernachtung im Hotel in Tbilisi (Tiflis) & Stepanzminda, während des Trekkings Übernachtung in Gästehäusern bzw. Zelt lt. Programm
  • Mahlzeiten lt. Programm
  • Deutschsprachiger einheimischer Guide beim Trekking
  • Deutschsprachiger einheimischer bei Kulturprogramm
  • Sämtliche Ausflüge inklusive Eintritte lt. Programm
  • Gepäcktransport durch Maultiere/Pferde bzw. per Fahrzeug während der Trekkingtage (jeder Teilnehmer trägt nur sein Tagesrucksack) und am Kasbek bis zur Bethlemi-Hütte (12 kg pro Person)
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)

Nicht enthaltene Leistungen

  • Fehlende Mahlzeiten & Getränke
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Flughafengebühren
  • Individuelle Besichtigungen und Ausflüge
  • Mögliches Übergepäck
  • Einzelzimmerzuschlag: 210,- Euro
  • Versicherung

Tagesbeschreibung

1. Tag: Flug von Deutschland nach Tbilisi (Tiflis) und Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Stadtbesichtigung Tbilisi (Tiflis)

Sie starten nach dem Frühstück mit einer kleinen Stadtbesichtigung durch die sehenswerte Stadt. Die Stadt soll von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt werden. In der Altstadt befinden sich alle interessanten Baudenkmäler nahe zusammen, sodass diese leicht zu erreichen sind.

Zuerst auf dem Programm steht die Besichtigung der Metechi-Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Dann fahren Sie mit der Gondelbahn über den Mtkwari-Fluss hinauf zur Zitadelle der Narikala-Festung, von der man einen schönen Ausblick auf die Stadt genießen kann. Zu Fuß geht es dann wieder hinab in die Altstadt und Sie kommen vorbei an den historischen Schwefelbädern, welche einer Legende nach der Stadt (Tbilisi = warme Quelle) ihren Namen gaben. Dann geht es durch die kleinen Gassen bis zur Sioni-Kathedrale, welche aus dem 7. Jahrhundert stammt. Unterwegs passieren Sie eine Synagoge, kommen an der Skulptur von Tamada (Tischführer in Restaurants) vorbei und besichtigen noch den ältesten Sakralbau der Stadt, die Antschischati-Basilika aus dem 6. Jahrhundert. Während der Stadttour können Sie optional ein leckeres Mittagessen in einem typischen georgischen Restaurant in der Stadt einnehmen. Probieren Sie doch einmal "Chatschapuri", eine der vielen leckeren georgischen Nationalspeisen. Das mit Käse und zerlaufener Butter gefüllte Blätterteiggebäck ist absolut köstlich und bekommt man in jedem Restaurant oder auch als Imbiss.

Am Nachmittag unternehmen Sie einen Besuch im Nationalmuseum von Georgien. Der Rest des Nachmittages steht Ihnen dann zur freien Verfügung. Wer möchte, kann noch am Abend auf der Rustaveli-Straße entlang bummeln. Auf dieser Flaniermeile befinden sich das Parlamentsgebäude, das Theater sowie verschiedene Paläste und Wohnhäuser im Stil des Klassizismus, Jugendstils und Barocks. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

3. Tag: Über den Abano-Pass nach Omalo

Heute werden Sie mit den Geländewagen abgeholt und Sie starten Ihre spannende Fahrt nach Omalo im Herzen von Tuschetien. Zuerst geht es über das Gombori-Gebirge nach Telawi. Hier wird sich Ihre Verpflegungsmannschaft nochmal richtig für das anstehende Trekking eindecken, da weiter oben in den Bergen weniger Auswahl zur Verfügung steht. Über weitere kleine Ortschaften wie z.B. Alwani und Pschaweli geht es über zunehmend abenteuerliche Pisten in das tuschetische Hochland. Ebenfalls besichtigen Sie die Alawerdi-Kathedrale und Kloster aus dem 11. Jahrhundert, welches als eines der strengsten des Landes gilt. Mitten in der Weinbauregion Kachetiens auf der Ebene des Alasanital erhebt sich dieses mächtige Bauwerk des heiligen Georg. Die gewaltige Kreuzkuppel umschlossen von einer Festungsmauer wird Sie beeindrucken. Schließlich passieren Sie mit dem Abano-Pass (2.926 m) den höchsten befahrbaren Pass des Landes. Hier oben genießen Sie bei gutem Wetter ein leckeres Picknick und genießen die herrliche Aussicht auf die wilde Bergwelt Tuschetiens im Norden und auf das Alasanital im Süden. Im Anschluss erreichen Sie Omalo, den Verwaltungszentrum von Tuschetien. Am späten Nachmittag steigen Sie noch hinauf zur Wehrfestung Kesselo (oder am nächsten Tag am Morgen). Übernachtung im Gästehaus. Fahrzeit: ca. 6-7 Stunden

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

4. Tag: Über Dartlo bis nach Girewi

Heute fahren Sie am frühen Morgen weiter bis nach Dartlo (1.850 m), dem schönsten Dorf Tuschetiens. Ab hier geht es für Sie zu Fuß weiter. Nun verpackt Ihre Begleitmannschaft das gesamte Equipment auf die Pferde, welche Sie die nächsten Tage begleiten. Sie beginnen Sie Ihre mehrtägige Wanderung durch die dünnbesiedelten und abgelegenen Bergdörfer Tuchetiens. Zuerst laufen Sie noch ein Stück weiter auf der Verbindungsstraße bis zum Turmdorf Parsma. Ab jetzt gibt es nur noch einen kleinen Fußpfad, welchen Sie bis zum Dorf Girewi (2.125 m) folgen. Dieses letzte feste bewohnte Dorf ist ein altes Wehrdorf, um welches sich zahlreiche Legenden und Mythen ranken. Die Bewohner erzählen sich, dass einige Türme von gefangenen Geistern erbaut wurden. Hier werden auch aufgrund des Eintritts in einen Nationalpark Ihre Pässe kontrolliert. Übernachtung im Zelt. Gehzeit: 4-5 h , Aufstieg: ca. 200 m, Abstieg: ca. 100 m

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

5. Tag: Von Girewi nach Kwachidi

Es steht Ihnen einer der schönsten Tage des Trekkings bevor. Auf einem Bergpfad oberhalb des Flusses Alasani passieren Sie das verlassene Wehrdorf Tschontio und erreichen schließlich die schöne Schäfersiedlung Kwachidi (2.400 m). Die Natur wird heute immer ursprünglicher und den einzigen Menschen, denen Sie begegnen werden, sind Schafhirten mit ihren Herden. Übernachtung im Zelt. Gehzeit: 7-8 h , Aufstieg: ca. 750 m, Abstieg: ca. 400 m

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

6. Tag: Von Kwachidi über den Atsunta-Pass

Der heutige Tag wird der wohl anstrengendste während des gesamten Trekkings. Die Berge werden nun merkbar höher und das Gelände anspruchsvoller. Je nach Wasserstand müssen Sie auch 1-2 Flüsse überqueren. Der Pfad übersteigt die Vegetationszone und die letzten 300 m auf den Atsunta-Pass sind im Zickzack über steile Geröllhalden aufzusteigen. Schließlich haben Sie es nach 5-6 Stunden geschafft und Sie haben den höchsten Punkt des Tages mit 3.430 m erreicht. Sie gönnen sich bei gutem Wetter eine ausgiebige Rast und genießen den Blick auf den mächtigen Berg Tebulo (4.493 m), welcher der höchste im Ostkaukasus darstellt. Nun überqueren Sie die unsichtbare Grenze in das ebenso reizvolle Chewsuretien. Schließlich steigen Sie noch ca. 1,5 h ab, bis Sie auf einer Höhe von 2.800-2.900 m einen gemütlichen Platz für Ihr heutiges Nachtlager finden. Bei guter Sicht können Sie von hier aus bereits das schöne Chaukhi-Massiv und den riesigen Kasbek sehen. Übernachtung im Zelt. Gehzeit: 7-8 h , Aufstieg: ca. 1.200 m, Abstieg: ca. 700 m

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

7. Tag: Wanderung nach Ardoti und Fahrt nach Schatili

Sie steigen weiter ab und durchwandern ein Meer aus Rhododendronwiesen. Im Hintergrund zieht der mächtige Tebulo wieder Ihre Blicke auf sich. Weiter unten passieren Sie die ersten Siedlungen, welche nun mehr und mehr im Tal auftauchen. Im Tal laufen Sie entlang des Flusses bis zum kleinen Dorf Ardoti. Hier leben gerade einmal zwei Familien unter einfachsten Verhältnissen wie vor hunderten von Jahren. Nun werden Sie von den Geländefahrzeugen abgeholt und nach Schatili (1.420 m) gebracht. Unterwegs stoppen Sie in Muzo und schauen sich die dortigen einzigartigen Wehrturm-Ruinen an. Übernachtung im Gästehaus. Gehzeit: 5-6 h , Aufstieg: ca. 100 m, Abstieg: ca. 1.400 m

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

8. Tag: Schatili – Kistani

Heute haben Sie ein wenig mehr Zeit diesen einzigartigen Ort gemeinsam mit Ihrem Guide ein wenig genauer anzuschauen. Diese Region ist definitiv eine der ursprünglichsten und beeindruckendsten Regionen des gesamten Kaukasus. Im Winter ist der Ort aufgrund des vielen Schnee nicht einmal erreichbar. Nichtsdestotrotz nennen einige Familien diesen idyllischen Ort noch immer ihre Heimat. Es handelt sich um ein historisches Hochlanddorf mit einzigartigen festungsartigen Flachdachbauten (über 60 Wohn- und Wehrtürme) nahe der tschetschenischen Grenze, welches über der tief eingeschnittenen Arghuni-Schlucht hängt. Man hat regelrecht das Gefühl dass Schatili aus dem Felsen herauswächst. Gegen Mittag bringen Sie dann die Geländefahrzeuge nach Kistani, wo Sie nicht verbringen. Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

9. Tag: Kistani – Gudani

Sie lassen Kistani hinter sich und steigen hinauf zum Borbalo Pass (2.990 m). Vom Pass aus genießen Sie eine herrliche Weitsicht auf die Bergwelt von Chewsuretien. Danach steigen Sie bis zum Dorf Gudani ab (1.860 m).

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

10. Tag: Authentisches Bergleben bei der Wanderung bis Roschka

Von Gudani wandern Sie heute nach Guli. Dort steigen Sie ab zum Fluss Aragvi und im Anschluss geht es wieder bergauf nach Roschka. Übernachtung im Gästehaus.

Gehzeit: 6-7 h

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

11. Tag: Wanderung über den Abudelauri Pass nach Dschuta & Fahrt nach Stepanzminda

Heute laufen Sie das Hochtal hinauf Richtung des mächtigen Chaukhi-Massivs. Die mächtigen Felsnadeln immer im Blick geht es über den Abudelauri-Pass (3.200 m) mit fantastischer Aussicht auf das gesamte Tal und bei gutem Wetter bis hinüber zum Kasbek weiter bis nach Dschuta. Heute genießen Sie nochmal das echte Bergdorfleben mit seiner traditionellen Kultur und Gastfreundschaft erleben. Auf dem Weg zum Pass wandern Sie auf ca. 2.500 m Höhe vorbei an den drei verschiedenfarbigen Bergseen von Abudelauri (der größte von ihnen ist glasklar und es spiegelt sich das Grün der Umgebung darin, der zweite See ist türkisblau und der dritte etwas milchig-weiß), welche Sie in ihren Bann ziehen werden. Oben am Pass angekommen haben Sie eine fantastische Fernsicht auf die raue Bergwelt Chewsuretiens und bei gutem Wetter können Sie den mächtigen Kasbek zum Greifen nahe sehen. In Dschuta angekommen, werden Sie abgeholt und innerhalb von ca. 1h Fahrt nach Stepanzminda (1.740 m) gebracht, dem Bergdorf am Fuße des Kasbek. Übernachtung im Hotel in Stepanzminda. Gehzeit ca. 7-9 Stunden.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch

12. Tag: Ruhetag zur freien Gestaltung

Nach Ihrem anstrengenden Trekking dient dieser Tag als Ruhetag vor Ihrer anstehenden Besteigung des Kasbek. Spazieren Sie doch ein wenig durch das gemütliche Bergdorf Stepanzminda oder steigen Sie bereits auf zur Dreifaltigkeitskirche in Gergeti. Ebenfalls könnten Sie optional die Darial-Schlucht besichtigen oder eine kleine Wanderung zu den Gveleti-Wasserfällen unternehmen. Übernachtung im Hotel in Stepanzminda

Verpflegung: Frühstück

13. Tag: Stepanzminda – Bethlemi-Hütte (Meteorologische Station)

Von der Ortschaft Stepanzminda (1.740m) wandern Sie durch die kleine Siedlung Gergeti und folgen dem schmalen Fußweg entlang der alten Seilbahn. Dieser Weg führt Sie bis zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti (15.Jh; 2.170 m). Von der Kirche aus hat man eine grandiose Aussicht auf den Kasbek und auf die umgebenden Berglandschaften. Von hier aus folgen Sie über eine Wiese den Weg in Richtung des Gletschers und sehen schon von weitem die Meteorologische Station (ein Betonbau, der 1933 erbaut wurde; 3.670 m). Der Höhenunterschied zwischen Stepanzminda und der Bethlemi-Hütte beträgt fast 2.000 m und die Strecke dauert in der Regel 6 bis 8 Stunden. Für den finalen Aufstieg zur Hütte müssen Sie auf den letzten 200 Höhenmetern bereits das erste Mal den Gergeti-Gletscher überqueren und dafür kommen auch die Steigeisen zum Einsatz. Übernachtung in einer Berghütte im Mehrbettzimmer oder im Zelt (in der Berghütte gibt es nur begrenzte Schlafmöglichkeiten).

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

14. Tag: Bethlemi Hütte – Gletscherausflug – Bethlemi Hütte

Heute steht eine notwendige Akklimatisierung auf dem Programm. Nach dem Frühstück unternehmen Sie mit dem Bergführer einen Ausflug auf den Gletscher (ca. 4.400m Höhe) und machen einige Eisübungen mit dem Eispickel und Steigeisen. Dabei müssen Sie viel Geröll und Schutt der Seitenmoräne des Gergeti-Gletschers überqueren bis Sie an die Einstiegsstelle des Gletschers gelangen. Diese Route ist bereits die gleiche Route wie für die finale Gipfelbesteigung. Gleichzeitig verbessern Sie Ihre Höhenanpassung. Nach der der Rückkehr und dem Mittagessen besteht optional noch die Möglichkeit eine kleine Kapelle auf einem Bergrücken zu besichtigen. Der Aufstieg dauert nur ca. 60 min (3.950 m). Von der Kapelle hat man eine tolle Aussicht auf die Bethlemi-Hütte, auf die gigantische Gletscherzunge des Gergeti-Gletschers und den gegenüberliegenden Ortsveri (4.258 m) und auf andere 4.000er Berge umliegend von Stepanzminda. Am Nachmittag erfolgen dann die letzten Vorbereitungen für den Aufstieg zum Kasbek. Der Kasbek soll jener Berg der griechischen Mythologie sein, an den Prometheus gekettet wurde, weil er den Göttern das Licht stahl. Der Aufstieg ist technisch nicht schwierig, verlangt aber sehr gute Kondition und Gletschererfahrung. Übernachtung in einer Berghütte im Mehrbettzimmer oder im Zelt (in der Berghütte gibt es nur begrenzte Schlafmöglichkeiten/ sehr einfach).

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

15. Tag: Gipfelbesteigung des Mt. Kasbek

Der Aufstieg erfolgt heute sehr zeitig. Auf einem gut ausgetretenen Pfad geht es bergauf. Nach ca. einer Stunde auf Geröll erreichen Sie den Gletschereinstieg, Sie ziehen Ihre Steigeisen an und per Seilschaft geht es nun weiter auf dem Gletscher und unterhalb der Süd-West Flanke weiter zum Maili Plateau auf 4.500 m. Vom Plateau aus geht es stetig bergauf. Der Anstieg beträgt ca. 20-25 Grad bis zum Sattel auf 4.950 m. Vom Sattel aus geht es nochmal recht steil (ca. 35-40 Grad Steigung) die letzten ca. 100 m bis zum Gipfel. Der Gipfel belohnt Sie mit einer einmaligen Aussicht zu den Bergspitzen des Kaukasus: im Nordwesten der Elbrus, im Norden das russische Flachland und im Süden das Bergland Georgiens. Der Weg ist verschneit bzw. vereist (je nach Witterung). Insgesamt dauert der Aufstieg von der Hütte ca. 6–8 Stunden. Nach einer Fotopause und kurzem Stopp geht es ca. 3–4 Stunden den ganzen Weg hinunter zurück zur Hütte. Übernachtung in einer Berghütte im Mehrbettzimmer oder im Zelt (in der Berghütte gibt es nur begrenzte Schlafmöglichkeiten/ sehr einfach).

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

16. Tag: Reservetag für Gipfelbesteigung oder Abstieg

Dieser Tag dient als Reservetag. Sollte am Vortag wegen Schlechtwetter oder anderen Gründen der Gipfel nicht geklappt haben, so haben Sie heute die Möglichkeit zu einem weiteren Gipfelversuch. Ansonsten steigen Sie wieder nach Stepanzminda ab. Übernachtung im Hotel in Stepanzminda. Gehzeit ca. 4-5 Stunden.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

17. Tag: Rückfahrt nach Tiflis (Tbilisi) über Mzcheta und Freizeit

Am Morgen erfolgt der Transfer zurück nach Tiflis (3-4h). Unterwegs besuchen Sie die Wehrkirche Ananuri (17.Jh). Die Fahrt führt durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in den hohen Lagen des großen Kaukasus. Ebenfalls passieren Sie dabei den Kreuzpass (2.395 m). Schließlich besichtigen Sie Mzcheta, die ehemalige Hauptstadt und das religiöse Zentrum Georgiens (UNESCO-Weltkulturerbe) mit der Dschwari-Kirche, welche im 6. Jahrhundert erbaut wurde und der im 11. Jahrhundert erbauten Swetizchoveli-Kathedrale, in der sich der Leibrock von Christi befindet. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Das Abschiedsessen nehmen Sie in einem traditionellen georgischen Restaurant ein. Übernachtung im Hotel.

Tipp: Es lohnt sich der Besuch der gewaltigen Sameba-Kathedrale auf dem Elias-Hügel. Sie ist die größte Kirche in Transkaukasien und erreicht eine Höhe von 84 m und hat eine Grundfläche von 56x44 Metern. Im Kirchengebäude befinden sich 9 Kapellen und es ist der derzeitige der Sitz des Patriarchen.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

18. Tag: Rückflug in die Heimat

Transfer zum Flughafen und Heimflug oder Start Anschlussprogramm.

Verpflegung: Frühstück
Garantierte Durchführung
Restplätze / nur noch wenige Plätze frei
Deutschsprachige Reiseleitung
Freie Plätze
Ausgebucht
Englischsprachige Reiseleitung

Gruppentermine

Anreise / Abreise Preis pro Person Flug Einzelzimmerzuschlag
01.07. - 18.07.2020 3.195,00 Euro Flug inkl. 210,00 Euro Anfragen Buchen
05.08. - 22.08.2020 3.195,00 Euro Flug inkl. 210,00 Euro Anfragen Buchen
Reisecode: ASGE225
18 Tage
3.195 Euro
6 - 12 Personen

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ab 2.295 Euro
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  • Alte Hauptstadt und UNESCO-Weltkulturerbe Mzcheta
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9 Tage
1.590 Euro
2 - 14 Personen