Nomadentrekking und die Perlen Persiens

Auf dieser Reise lernen Sie nicht nur die vielseitige Kultur des Irans kennen, sondern wandern auch zu den Nomaden im Zagros-Gebirge. Der Iran verfügt über eine uralte Hirtentradition. Das Gebiet des zentralen Zagros zwischen Isfahan und dem Tiefland von Khuzestan ist im Wesentlichen Nomadenterritorium und wird vorwiegend von der Stammesgruppe der Bakhtiari besiedelt. Hier findet man schroff abfallende Gebirgstäler und viele Gipfel über 4.000 m. Auf einem 6-tägigen Eseltrekking zu den Bakhtiari-Nomaden ziehen Sie von Lager zu Lager und erleben das Hirtenleben hautnah. Dabei genießen Sie, etwa vom Gipfel des Tang-e Zendan, tolle Fernblicke und begeben sich im Naturschutzgebiet des Ladjan-Gebirges auf die Spur der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Am Abend sitzen Sie am knisternden Lagerfeuer und lauschen den Erzählungen vom harten, aber freien Leben im Einklang mit der Natur. Natürlich erkunden Sie auch den anderen Iran mit seinen Städten Persepolis, Isfahan, Shiraz, Yazd, Kashan und Teheran. Prächtige Herrenhäuser und Moscheen sowie duftende Rosengärten werden Sie begeistern.

Reise-Informationen

Übersicht
Reiseverlauf und Leistungen
Preise und Termine

Highlights

  • 21 Tage Natur, Kultur & Völker
  • 6-tägiges Eseltrekking zu den Bakhtiari-Nomaden
  • Trekking im Zagros-Gebirge
  • Orient-Perlen Isfahan & Shiraz

Kurzinformationen

  • Gruppengröße: 6 - 14 Personen
  • Reiseart: Gruppenreise
  • Reisewelten: Trekking, Kulturreisen

Schwierigkeitsgrad

Stufe 2: leicht
Es handelt sich um Touren mit etwas längeren Trekkingabschnitten (bis zu 4 Stunden), meist auf breiten Wegen und im sicheren Gelände. Die körperliche und psychische Belastung ist relativ gering. Die konditionelle Vorbereitung sollte mit 1x wöchentlichem Training genügen. Touren dieser Schwierigkeitsstufe sind ein leichter Genuss für Körper, Geist und Seele.

Ihr Ansprechpartner


Steffen Kiefer
Geschäftsführer, Abteilungsleiter Asien und Amerika

Ihr Ansprechpartner für Nepal, Indien, Pakistan, Expeditionen, Firmenreisen

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Flug ab/an Deutschland in der Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 09/15)
  • Inlandsflug Teheran – Shiraz in der Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 09/15)
  • alle Transfers, Besichtigungsfahrten, alle Eintritte lt. Programm in Privatfahrzeugen
  • Trekking mit Lasteseln (15 kg persönliches Gepäck) zum Gepäcktransport und mit lokaler Begleitmann-schaft + Englisch sprechender lokaler Trekkingführer ( Deutsch sprechender auf Anfrage!)
  • Camping-Ausrüstung mit 2-Personen-Zelten, Schlafmatten und Expeditionsküche
  • alle Hotelübernachtungen in Mittelklasse-Hotels lt. Programm im DZ mit DU/WC
  • Halbpension, Vollpension während des Trekkings Verpflegung – siehe Mahlzeiten an den einzelnen Ta-gen
  • lokale Deutsch sprechende Reiseleitung bei allen Stadtbesichtigungen
  • Einladung für das Visum
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)

Nicht enthaltene Leistungen

  • fehlende Verpflegungen
  • Getränke
  • persönliche Ausgaben
  • individuelle Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • Visum (ca. 70-90 Euro)
  • Übergepäck
  • Einzelzimmerzuschlag 580,-Euro
  • Versicherung

Reiseverlauf

Tagesbeschreibung

1. Tag: Deutschland – Teheran

Flug von Deutschland nach Teheran, der Hauptstadt des Iran 1220 m. Späte Ankunft und Fahrt zum Hotel. Sie beziehen die Zimmer für zwei Nächte und können sich auf die kommenden Tage freuen. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Teheran

Ganztägige Stadtbesichtigung durch die moderne Metropole, die zu Füßen des Tochal-Berges 3944 m liegt. Mit ca. 15 Mio. Einwohnern zählt die Stadt mit zu den größten Städten Asiens. Seit 1788 mit der Machtergreifung der Qadjaren wurde sie zur Hauptstadt gewählt. Heute konzentriert sich hier die Wirtschaft, Verkehr, Verwaltung und Kultur des Landes. Ihre Bedeutung verdankt sie in erster Linie der Lage am alten Handelsweg von Mesopotamien nach Zentralasien. Hier leben viele Kultu-ren wie Muslimische Iraner, Kurden, Türken, Juden, Armenier und Assyrer friedlich beieinander. Der Dialekt prägt das moderne Persisch. Im Gegensatz zu den klassischen Städten wie Isfahan, Ha-madan oder Yazd tritt Teheran erst spät ins Licht der Geschichte. Nur wenige Bauten haben die Modernisierung der Großstadt durch Reza Shah überlebt. Dennoch lohnt eine Besichtigung der Pa-läste vergangener Dynastien, Museen und Parks. Auf dem Programm stehen der Saudabad-Palast, die Ostad-Motahari-Moschee, der Azadi-Turm, welcher unserem Jahrhundert entstammt und das Wahrzeichen von Teheran ist. Außerdem sind das Nationalmuseum und ein Abstecher in den quir-ligen Imam-Hauptbasar sehr zu empfehlen. Am Abend wird Sie Ihr Reiseleiter gern noch in die Teehäuser im kühleren Norden begleiten. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

3. Tag: Teheran – Shiraz

Ganztagesbesichtigung mit Reza-Abbasi-Museum und Golestan-Palast und dem Nationalen Juwe-lenmuseum. Am späten Nachmittag Transfer zum Airport und Flug nach Shiraz. Transfer zum Hotel und Übernachtung.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

4. Tag: Shiraz – Stadt der Dichter und Rosen

Ganztägige Stadtbesichtigung in der Stadt der Dichter Saadi und Hafez. Eine fantastische Stadt, die durch den Einfluss der vielen Kulturen wie z.B. der Achämeniden, Araber, Bujiden, Dailamiten und Mongolen geprägt wurde. Sie ist mehr als 4000 Jahre alt. Hier sehen Sie u.a. die Gärten von Eram und Naranjestan. Sie besichtigen weiterhin die berühmte Jamé-Mosche, die Vakil-Moschee sowie die Nasir-Al-Molk-Moschee und das Waki-Baukomplex (Zitadelle, Basar und Badehaus). Am Nach-mittag besuchen Sie die beiden Mausoleen der bedeutendsten persischen Dichter, Hafez und Saadi. Anschließend steht noch ein Bummel durch den großen Basar auf dem Programm. Über-nachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

5. Tag: Shiraz – Persepolis – Naqshe-e Rostam (Felsengräber) – Yazd

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Persepolis. Bevor Sie jedoch die Stadt verlassen, erfolgt ein kurzer Stopp am Koran-Tor. Hier wurde einst im Tor ein Koran aufbewahrt, umso die Reisenden die durch das Tor schritten auf ihrer Reise zu segnen. Nach ca. 45 min (ca. 60 km) Fahrt erreichen Sie die Überreste von Persepolis. Lange Zeit war nicht bekannt, wer die Anlage und zu welchem Zweck erbaut hat. Die Iraner nennen sie heute noch Takht-e Jamshid („Thron des Djamshid“, einer der mythischen Könige aus der nationalen Überlieferung). Durch Ausgrabungsarbeiten der deutschen Archäologen Herzfeld und später Schmidt konnte geklärt werden, dass Persepolis (griech.“Stadt der Perser“) eine Palastanlage der achämenidischen Herrscher war. Danach besuchen Sie noch die, nur 7 km weiter von Persepolis liegenden, Felsengräber von Naqshe-e Rostam. Hier liegen fast in Sichtweite zu Persepolis die Gräber einiger sassanidischer und achämenidischer Könige. Von den vier kreuzförmigen Grabfassaden kann nur eine eindeutig identifiziert werden. Sie werde jedoch dem Darius den Großen, Xerxes, Artaxerxes II und Darius II. zugeschrieben. Der hinter der Wand gelegene Berg ist eine uralte Nekropole, wie viele der dort gefundenen Grabanlagen beweisen. Danach besichtigen Sie noch die alte Residenzstadt Pasargadae (UNESCO-Weltkulturerbe), wo die Perser im Jahre 550 v. Chr. über die Meder siegten. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Yazd (ca. 370 km/ca. 4 Stunden Fahrzeit). Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

6. Tag: Yazd

Die Stadt zählt zusammen mit Qom, Kashan, Naìn und Kerman zu einer Reihe sehr alter Städte, die wie Perlen auf einer Schnur am südlichen und westlichen Rand der Kavir-Wüste aufgereiht sind. Diese Schnur bildet gleichzeitig die Hauptverkehrsachse durch Zentraliran zum Indischen Subkonti-nent und hatte schon zur Achämenidenzeit große Bedeutung als Heerstraße. Im Gegensatz zu der ansonsten äußerst trockenen Umgebung sind die etwa 1200 m hoch gelegene Stadt und ihr Um-land begünstigt durch die Lage am nördlichen Abhang des Skir-Kuh-Gebirges (ca. 4055 m), wo sich im Frühjahr Schmelzwasser sammeln kann und durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem für Grün und Wachstum in der Stadt sorgt. Die Stadt ist durch eine spezifische Architektur seiner Lehmbauten geprägt, die Sie beim Rundgang durch die Altstadt entdecken können. Diese histori-sche Altstadt erstreckt sich vom Basarviertel aus in nordöstlicher Richtung. Hier findet man aus-schließlich Lehmhäuser in engen Gassen, mit teils überdachten Gängen und Kuppeln sowie zahlrei-chen Windtürmen (dienen als effektive Klimaanlage). Es lohnt ein Blick z.B. vom Dach der Freitags-moschee über das Meer an Lehmbauten! Sie besichtigen die Jameh-Moschee und das Zendan-e Iskander oder auch Alexander-Gefängnis. In diesem schlichten Ziegelbau soll Alexander der Große einer Legende nach einen achämenidischen Würdenträger gefangen gehalten haben (Rundgang zum Teil zu Fuß). Anschließend Fahrt zu zoroastrischen Feuertempel. Die Zoroastrier sind Anhänger der altpersischen Religion von Zarathustra. Bei den religiösen Ritualen prozessieren die Gläubigen um das Feuere herum. Nicht weit weg liegen die Türme des Schweigens auf einem Berghügel, wo die Zoroastrier einst die Toten bestattet haben. Diese wurden dann von den Geiern gefressen. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

7. Tag: Yazd – Kerman

Auf den Spuren der früheren Handelsleute reisen Sie weiter nach Kerman. Auf dem Weg genießen Sie die herrliche Landschaft des Irans und sehen die zahlreichen Pistazienfelder entlang der Route. Auf dem Weg machen Sie einen Zwischenstopp an der inmitten der Wüste gelegenen Karawanse-rei Zeynoddin. Die Provinzhauptstadt Kerman liegt auf ca. 1850 m Höhe und dadurch ist auch im Sommer das Klima erträglich. Die Stadt wurde vermutlich 225-242 n.Chr. von Ardeshir I. gegründet und eine Festung aus der Sasaniden-Zeit beherrscht noch heute einen Hügel am Rande der Stadt. Nach der islamischen Eroberung wechselten die Herrscher in rascher Folge. Nach der Ankunft be-geben Sie sich auf einen Ausflug zur Grabstätte des Sufiführers Nemat Ollah-e Vali in Mahan, süd-östlich von Kerman. Im Anschluss verweilen Sie im wunderschönen Shahzadeh-Garten (auch Prin-zengarten). Der Garten bildet eine Oase inmitten der Wüste. Der Schlosspavillon im Zentrum des Gartens diente 1850 als Sommerresidenz des Prinzen. Der Garten bezaubert mit mehreren Terras-sen, Wasserspielen und Pavillons. Wieder in Kerman besuchen Sie den Basar und können sich vom orientalischen Treiben mitreißen lassen, um dann sich den Ganj-Al-Khan-Komplex mit der traditio-nellen Karawanserei und dem Badehausmuseum anzusehen. Bei klarer Nacht beeindruckt ein be-sonders sternreicher Nachthimmel! Fahrstrecke ca. 380 km. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

8. Tag: Fahrt nach Shiraz: Die Landschaft genießen

Am heutigen Tag begeben Sie sich auf die lange, aber sehr interessante, Reise nach Schiraz. Un-terwegs haben Sie die Chance, die reizvolle Landschaft des Irans in vollen Zügen zu genießen und auf sich wirken zu lassen. Die Salzseen, Maharlu und Bakhtegan, bieten Ihnen traumhafte Aussich-ten. Bei einem Zwischenstopp besuchen Sie den Sarvestan-Palast. Die Ruinenanlage ist ein Über-bleibsel aus dem 5. Jahrhundert. Die Reise führt weiter nach Shiraz. Hier verbringen Sie die kom-mende Nacht.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

9. - 10. Tag: Fahrt zu den Bakhtiari-Nomaden

Zeitig am Morgen fahren Sie durch die trockenen hügeligen Szenerien des zentraliranischen Hoch-lands nach Yasudj (170 km). Auf dem Weg machen Sie einen Stopp am Abshar-e-Margon-Wasserfall. Laut den Einheimischen ist er der schönste des ganzen Landes. Wie ein Schleier fällt er über eine riesige Felswand aus 30 Meter Höhe. Zusätzlich quillt aus unzähligen Felsenspalten das Wasser in ein flaches Becken herab, um dann kaskadengleich seinen Weg in den tiefer gelegenen Bach zu nehmen. Am Wochenende kommen die Iraner aus der Umgebung, um das Naturschau-spiel zu erleben. Übernachtung in Yasudj. Am nächsten Morgen geht’s entlang den Ausläufern der Zagros-Gebirgskette und Sie erreichen nach 200 Kilometern Vastegan, wo Sie das ausgebaute Straßennetz verlassen und wenige Kilome-ter in das einsam gelegene Sabzkuh-Tal hineinfahren. Jetzt befinden Sie sich im Gebiet der Som-merweiden der Bakhtiari-Nomaden. Jedes Jahr im April ziehen die Bakhtiari-Nomaden mit ihren Tieren, mit Sack und Pack, aus den Tiefebenen am Persischen Golf zu ihren hier gelegenen Som-merweiden. Nahe einer beeindruckenden Schlucht treffen Sie auf die Begleitmannschaft und die Packesel auf 2500 Meter Höhe. Nach einer leichten Wanderung von drei Stunden erreichen Sie das Nomadenlager Chahe Hadj Abbas (2600 m), wo Sie Kontakt zu den Nomaden haben und auch zel-ten werden.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

11. - 16. Tag: Trekking auf Nomadenpfaden mit Packeseln

Die nächsten 5 Tage sind Sie nun mit den Bakhtiari-Nomaden und deren Packeseln auf Nomaden-pfaden unterwegs. Zunächst wandern Sie weiter in das bezaubernde Sabzkuh-Tal hinein. Am 12. Tag genießen Sie von Tang-e Zendan (2750 m) einen überwältigenden Fernblick über kahle Ge-birgszüge hinweg. Eine Aussicht, die von Isabella Bird, einer bewundernswerten englischen Welt-reisenden, um 1890 als eines der für sie großartigsten Gebirgspanoramen beschrieben wird. Nach-dem Sie wieder zum Ufer des Sabzkuh hinabgestiegen sind, erreichen Sie am 13. Tag das Noma-den-Hauptlager von BardBolland (2300 m) und lernen das Nomadenleben einmal mehr aus nächs-ter Nähe kennen. Nach einem kurzen Bustransfer mit Stopp im lebhaften Örtchen Naghan wan-dern Sie am 14. und 15. Trekkingtag über Chehraz (2000 m) durch das Ladjan-Gebirge. Unterwegs sehen Sie kleine Nomadenlager und beobachten die einheimische Tier- und Pflanzenwelt dieses Naturschutzgebiets. Das Trekking endet am 16. Tag in Durak im Tal des Karun-Flusses. Von dort fol-gen Sie dem Karun-Tal, passieren den malerisch gelegenen Choghakhor-See und gelangen über Boldadji und Borudjen nach Isfahan (200 km). Isfahan (1773 m) nennt man "die edelste Perle des Iran" und niemand macht der Stadt diesen Rang streitig. Von Schah Abbas I. im Jahre 1598 zur Met-ropole des alten Persiens erhoben, glänzt Isfahan mit berühmtesten Beispielen islamischer Bau-kunst. Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

17. Tag: Isfahan – der Garden Eden

Heute steht eine ganztägige Stadtbesichtigung durch den „Garden Eden“ auf dem Programm. Die Lebensader der Stadt bildet seit Jahrtausenden der Zayandeh Rud River, der sein lebensspenden-des Nass von dem Zagros-Gebirge in die Oasen transportiert. So spendet er auch im Sommer an-genehme Frische. Isfahan verfügt über eine große Anzahl von Sehenswürdigkeiten und man bräuchte mindestens 4 Tage, um alle anzuschauen. Wir haben die wichtigsten für 2 Tage zusam-mengestellt. Die meisten kann man bequem zu Fuß erlaufen. Fast alle Besichtigungen beginnen am Großen Platz „Meydan-e Imam“ mit seinen gigantischen Maßen von 150 Meter Breite und 500 Meter Länge. An diesem zentralen Imam-Platz, dem Mittelpunkt der Stadt, herrscht immer an den Feiertagen und Freitagabend geschäftiges Treiben. Die Stadtbewohner liegen in den Grünan-lagen, auf dem mitgebrachten Samovar dampft der Tee und es wird gegrillt. Reisende werden schnell zu einem Tässchen Tee eingeladen und erleben authentisches iranisches Leben. Nach Be-such des Platzes besichtigen Sie den Aliqapu-Palast, die Imam-Moschee und schlendern durch den bunten Basar. Weiterhin besuchen Sie die Shaik-Lotfollah-Moschee, die Siosehpol-Brücke mit ihren 33 Bögen (1602 erbaut/290 m lang/14 m breit), die Pol-e-Khadjou-Brücke, gilt als schönste Brücke in Isfahan mit zweistöckigen Arkaden (1630 erbaut/115 m lang/13 m breit). Sie stellte den Anschluss an die Fernstraße nach Shiraz her. Auch der Ali-Qapu-Torpalast wartet auf Ihren Besuch. Übernach-tung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

18. Tag: Isfahan – prächtige Kultur und der Vierzig-Säulen-Palast

Am Morgen Fahrt in das armenische Viertel „Djolfa“ auf der südlichen Seite des Flusses. Zwar ist die armenische Gemeinde in Isfahan auf wenige Tausend Menschen zusammengeschrumpft, den-noch lohnt sich der Abstecher hierher. Sie besichtigen hier einige Kirchen, die durch ihren schlich-ten Backsteinkuppeln jedoch kaum auffallen und gut an die Umgebung angepasst sind. Weiterhin besuchen Sie die Vank-Kathedrale aus dem 16. Jh. mit dem schönen Glockenturm. Anschließend Fahrt zum Vierzig-Säulen-Palast, einem der zuletzt gebauten Gartenpaläste aus der Safaviden-Zeit und Besuch der schwingenden Türme. Der Rest des Nachmittages steht zur freien Verfügung und Entdeckungen (ohne Reiseleiter und Fahrer). Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

19. Tag: Natanz und Wüste

Nach dem Frühstück verlassen Sie die „Perle Irans“ in Richtung Norden. Das erste Ziel ist Natanz am Fuße des knapp 3900 m hohen Kuhe-e Karkas. Schon zu sasanidischer Zeit war es ein beliebter Jagdgrund für die damaligen Herrscher. Schon von Weitem sind die hochragenden Minarette der Freitagsmoschee sichtbar. Sie werfen einen Blick in die Djame-Moschee mit dem Mausoleum des Sheikh Abd as-Samad aus dem Jahr 1307. Anschließend geht es in die Wüste, in das Camp Matin Abad am Rande der Dasht-e Kavir. Der späte Nachmittag steht Ihnen für Wanderungen oder einen Kamelritt zur Verfügung. Die dortige Bevölkerung wird aktiv eingebunden, das Camp wirtschaftet nachhaltig. Sie nächtigen in fest installierten und recht komfortabel ausgestatteten großen Zelten und lassen sich am Abend ein vorzügliches, ökologisch produziertes traditionelles Abendessen schmecken. Übernachtung im Zelt/Camp.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

20. Tag: Natanz, Wüste und weiter nach Qom

Wer möchte, kann am Morgen einen Kamelritt (inkl.) unternehmen. Anschließend verlassen Sie die Wüstenregion und fahren nach Abyaneh. Der Ort ist in ganz Iran wegen seiner Bewohner be-kannt, die auch lange nach der Islamisierung der Lehre von Zarathustras treu blieben. Trotz vieler Einflüsse und ihrer Abgeschiedenheit am Nordabhang des Karkas-Gebirges haben die Einwohner ihre Eigenheiten dennoch bewahrt. Sie sprechen einen altertümlichen Dialekt und die Frauen tra-gen zudem meist keinen Chador. Bevor man jedoch das Dorf erreicht, verläuft die Straße direkt durch die Ruinen eines Feuertempels. Die Menschen hier sind sehr freundlich und verkaufen gern selbst gebastelte Gegenstände und getrocknetes Obst. Es lohnt ein Abstecher zum Heiligengrab oder zu der alten Moschee (Imamzadeh Yahya) in der Nähe des Feuertempels. Dann geht es wei-ter nach Kaschan. Die Stadt und seine Vorläufersiedlungen gehören zu den am längsten besiedel-ten Plätzen auf dem iranischen Hochland. Der Grund ist eine äußerst ergiebige Quelle in der Nähe der Stadt, die heute noch die ehemaligen königlichen Gärten (Baq-e Fin) bewässert. Die ehemals wichtige Handelsstadt ist auch für die Entwicklung der Keramik-Fliesen bekannt, die heuete noch „Kashis“ genannt werden. Sie besichtigen den Garten Baq-e Fin, den Shah Abbas 1590 zu einem persischen Paradiesgarten ausgebaut hatte. Anschließend besuchen Sie die archäologische Stätte von Tepe Sialk mit dem prähistorischen Siedlungshügel. Die ältesten gefundenen Artefakte stam-men aus dem 5. Jh. v. Christus. Nach einem kurzen Abstecher durch den Basar geht es weiter nach Qom. Der Reichtum von Qom gründet sich auf die Grabmoschee der Fatima, eine der heiligsten Stätten der Schiiten, die mit der Geschichte der Stadt aufs Engste verknüpft ist. Die große Zeit der Stadt begann mit dem Aufstieg der Safaviden und der Zwangs-Schiitisierung ganz Irans. Shah Abbas ließ das Heiligtum ausbauen und Shah Ali Fath ließ zu Beginn des 19. Jhs. die 32 m hohe Kuppel ver-golden. Heute ist Qom das Zentrum der Theologieschulen und nach Maschhad der wichtigste Pil-gerort. Der bekannteste Religionsschüler war Ajatollah Khomeini (Gründer der islamischen Repub-lik Iran). Der Reiseleiter wird versuchen (keine Garantie), vor Ort eine Genehmigung zu erhalten, damit Sie den Außenhof des Schreins der Fatemeh Ma`soumeh (Schwester des achten schiitischen Imams) besichtigen können. Übernachtung in Qom oder Weiterfahrt nach Teheran und Übernach-tung. Abschiedsessen in einem traditionellen Restaurant. Hinweis: Um den dichten Verkehr in Tehe-ran und lange Staus zu vermeiden, empfiehlt sich eine Übernachtung in Qom. Der Transfer zum Flughafen dauert ungefähr von Qom 90 min. Die Entscheidung trifft der Reiseleiter vor Ort (abhän-gig vom Verkehr und Zeit) .

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

21. Tag: Qom oder Teheran – Frankfurt

Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Heimat.

Verpflegung: Frühstück

Gruppentermine

Anreise / Abreise Preis pro Person Flug Einzelzimmerzuschlag
09.06. - 29.06.2019 4.090,00 Euro Flug inkl. auf Anfrage Buchbar Anfragen Buchen
14.07. - 03.08.2019 4.190,00 Euro Flug inkl. auf Anfrage Buchbar Anfragen Buchen
11.08. - 31.08.2019 4.190,00 Euro Flug inkl. auf Anfrage Buchbar Anfragen Buchen
Reisecode: ASIR016
21 Tage
ab 4.090 Euro
6 - 14 Personen