Vom Makalu zum Basislager des Mt. Everest

Ausgangspunkt dieser faszinierenden Nepal-Tibet Reise ist die Hauptstadt Nepals, Kathmandu. Nach einer Stippvisite in der Königsstadt mit den vielen Tempeln, buddhistischen Heiligtümern und bunten Märkten fliegen Sie nach Lhasa, der Hauptstadt Tibets. Sie besichtigen die „verbotene Stadt“ Lhasa. Lassen Sie sich verzaubern von den goldenen Dächern des Potala-Palastes und der Klosterburgen. Über die Orte Gyantse, Shigatse und Shegar geht es nach dem interessanten Kulturteil und gleichzeitiger Höhenanpassung nach Kharta, wo Sie gemeinsam mit der Begleitmannschaft Ihre Trekkingtour entlang der Everest-Makalu-Nordseite beginnen. Die Route führt durch grüne Wald -und Weidelandschaften des Kharta-und Kama Tales geht es über den Shao 4.980 m und Langma 5.270 m Pass. Dabei haben Sie tolle Ausblicke auf die Nordseiten der Eisriesen Makalu, Mt. Everest und Chomolonzo. Unterwegs passieren Sie einsame und verträumte Dörfer und genießen die faszinierende Landschaft. Über das Kloster Rongbuk besuchen Sie das Everest Basislager auf ca. 5.200 m Höhe. Wer möchte kann hier noch einen Abstecher zum vorgeschobenen Basislager auf ca. 5.760 m unternehmen. Gewaltig thront der höchste Berg der Erde über der Hochebene. Über die Grenzstation Jilong erreichen Sie wieder Kathmandu, von wo aus Sie Ihre Heimreise oder die Verlängerung antreten.

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Reise-Informationen

Übersicht
Reiseverlauf und Leistungen
Preise und Termine

Highlights

  • 25 Tage Trekkingtour vom Makalu zur Everest Nordseite
  • Trekking zum Basislager des Mt. Everest
  • "Verbotene Stadt" Lhasa und Klosterburgen
  • Panoramaflug über den Himalaya

Kurzinformationen

  • Gruppengröße: 2 - 14 Personen
  • Reiseart: Individualreise
  • Reisewelten: Trekking, Kulturreisen, Bergwandern

Schwierigkeitsgrad

Stufe 4: anspruchsvoll
Es handelt sich um anspruchsvolle Trekkingreisen mit Tagesetappen von bis zu 8 Stunden Länge und max. ca. 1.400 Höhenmetern. Der Schwerpunkt dieser Reisen ist das Trekking und dies erfordert Stärke im physischen und psychischen Bereich. Die Etappen sind teilweise lang, steil und führen auch durch unwegsames Gelände. Trittsicherheit ist absolut notwendig. Außerdem tragen Teamgeist, Kameradschaft und Komfortverzicht zum Gelingen der Urlaubsreise bei. Zur Vorbereitung sollte ein intensiveres Training von mindestens 2-3x wöchentlich erfolgen.

Ihr Ansprechpartner


Steffen Kiefer
Geschäftsführer, Abteilungsleiter Asien und Amerika

Ihr Ansprechpartner für Nepal, Indien, Pakistan, Expeditionen, Firmenreisen

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Flüge ab/an Frankfurt nach Kathmandu und zurück (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Air India oder
  • anderer Fluggesellschaft in der Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 9/177)
  • 1x Flug: Kathmandu – Lhasa in der Economy Class inkl. Tax
  • Übernachtung in Hotels, während des Trekkings Übernachtung in Zelten (s. Tagesprogramm), 2 x festes Großraumzelt in der Nähe des Everest-Basislagers
  • Vollpension während des Trekkings, ansonsten Frühstück
  • alle Transfers, Überland- und Besichtigungsfahrten lt. Programm
  • Deutsch sprechender lokaler Reiseleiter in Nepal
  • Englisch sprechender lokaler Trekking-Guide in Tibet (zusätzlicher AT-Guide ab 10 Teilnehmer)
  • alle Eintritte lt. Programm
  • Flughafentransfers lt. Programm
  • Gepäcktransport während des Trekkings 15 kg persönliches Gepäck (Träger oder Tragetiere)
  • Satellitentelefon
  • Besorgung des Visum und Permit (Einreisegenehmigung) für Tibet
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visakosten Nepal ca. 40,- USD/ 35,- Euro
  • Visa - und Permitkosten Tibet 114 USD (zahlbar vor Ort )
  • Tagesausflug zum „Intermediate Basislager” am 20. Tag (300 USD – zahlbar vor Ort/ bitte bei der Buchung mit angeben)
  • Flughafengebühren
  • Gebühren für Foto- bzw. Filmaufnahmen
  • fehlende Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder (s. Informationsblatt ASNP000)
  • Übergepäck und Versicherungen
  • Einzelzimmerzuschlag 290,- Euro

Reiseverlauf

Tagesbeschreibung

1. Tag: Anreise

Linienflug mit Etihad von Frankfurt über Abu Dhabi nach Kathmandu.

2. Tag: Ankunft

Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Sie werden am Flughafen vom Reiseleiter abgeholt und in Ihr Hotel gebracht. Abendessen in der Altstadt (nicht inklusive). Übernachtung in Kathmandu.

3. Tag: Flug nach Lhasa

Von Kathmandu fliegen wir nach Lhasa. Nicht benötigtes Gepäck kann im Hotel deponiert werden. Die „Idealfluglinie" führt entlang Shishapangma, Gauri Shanker, Melungtse, Cho Oyu, Everest, Lhotse, Makalu und dann nach Norden. Der spektakulärste Teil des Fluges - fünf Achttausender in einer Reihe - dauert knapp 10 Minuten. Vom Flughafen fahren wir ca. 2 Stunden nach Lhasa in unser Stadthotel, wo wir aufgrund der Zeitverschiebung am frühen Nachmittag eintreffen. Schon von weitem sehen wir das Wahrzeichen der Stadt, den Potala. Nachmittags können wir vielleicht schon einen Bummel durch die Altstadt machen. Übernachtung im Hotel in Lhasa.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

4. - 5. Tag: Lhasa –

Zwei Tage stehen uns für den Besuch von Lhasa zur Verfügung. Im Mittelpunkt unserer Besichtigungen stehen der Jokhang und die angrenzenden Straßen, der Potala-Palast und die beiden Klöster Drepung und Sera. - Der Jokhang ist Tibets bedeutendster Tempel. Alle Straßen der Stadt führen zu dieser Anlage aus dem 7. Jhd., die den Jobo Shakyamuni, die heiligste Buddha-Statue Tibets, beherbergt. Auf dem Barkhor (der Name bedeutet „mittlerer Rundgang" und bezeichnet den Weg der Pilger) kann der Jokhang umwandelt werden. Der Potala Palast thront auf einem 130 m hohen Felssockel über der Stadt. Mitte des 17. Jhd. vom 5. Dalai Lama Lobsang Gyatso erbaut, wurde er von dessen Nachfolgern erweitert. Der Komplex besitzt ca. 1000 Räume, darunter prunkvoll ausgestattete Kapellen. Wir besuchen auch die Klöster Drepung („Reishaufen") und Sera. Sie zählen zu den großen Gelugpa-Klöstern und wurden zum Studium der buddhistischen Lehre von Schülern des Gelugpa-Ordens (gelug bedeutet „tugendreich") gegründet. Als geistiger Vater gilt der 1357 geborene Gelehrte Tsongkhapa, der bestrebt war, die Reinheit von Lehre und Ethik zu wahren. Das Kloster Sera wurde unter einer Klause errichtet, in der Tsonghapa mehrere Jahre gelebt, meditiert und geschrieben hat. Übernachtung in Lhasa.

Verpflegung: SightseeingFrühstück/Mittagessen/Abendbrot

6. Tag: Lhasa - Gyantse

Heute verlassen wir Lhasa und fahren nach Gyantse über Yamdrok Tso. Wir besuchen den Kumbum – Tempel, das Kloster Phalkor und den freien Markt. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

7. Tag: Gyantse – Shigatse

Die Route führt zunächst ins Tsangpo-Tal und dann hinauf auf den Kamba La 4.794 m, von dem sich ein phantastischer Blick bietet. Unterhalb liegt der riesige türkisfarbene, mineralreiche Yamdrok Yumtso mit dem heiligen Berg Donang Sangwari 5.340 m auf einer der Halbinseln. Im Hintergrund erheben sich die Schneegipfel des Nojin Gangzang 7.191 m und der Jangzang Lhomo. Vorbei am Ort Nakartse geht es über den 5010 m hohen Karo La und den Simi La nach Gyantse auf ca. 3.900 m. Gewaltige Gletscher, die vom Nojin Gangzang herunter kommen, reichen weit ins Hochtal am Karo La hinab. Jenseits des Simi La erreichen wir die "Kornkammer Tibets" mit vielen Gerste-Feldern. Gyantse, einst drittgrößte Stadt Tibets, liegt im Schutz mehrerer Hügel am Nordufer des Flusses Nyang. Gut erhaltene Klöster prägen das heute noch traditionelle Stadtbild. Auf einem Berg über Gyantse thront der wieder aufgebaute Dzong (Festung). Am Nachmittag besuchen wir den berühmten, künstlerisch reich ausgestatteten Kumbum Chörten (15. Jhd.) in der Klosteranlage Palkor Tschöde. Nach der Besichtigung fahren wir weiter nach Shigatse. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

8. Tag: Shigatse – Xegar

Nach dem Frühstück sehen wir uns das Kloster Tashilunpo ("Segensberg") an - seit dem 16.Jh. Sitz des Panchen Lama, der neben dem Dalai Lama der ranghöchste Würdenträger der Gelugpa-Schule ist. Das Kloster gehört neben Sera, Drepung und Ganden nicht nur zu den wichtigsten Gelbmützen-klöstern Zentraltibets, sondern auch zu den schönsten Anlagen des Landes. Rot ist die vorherrschende Farbe der aus zahlreichen Gebäuden bestehenden Klosterstadt. Vor den höheren Bauten mit goldglänzenden Dächern liegen die niedrigeren, weißen Wohnhäuser der etwa 600 Mönche, die heute im Kloster leben. Ein Rundweg, an dem Gebetsmühlen, Reliefinschriften und kleine Schreine zu finden sind, verläuft um das Kloster, das von Pilgern im Uhrzeigersinn umwandelt wird. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Xegar. Mit etwas Glück sehen wir die schneebedeckten Gipfel von Everest und Lhotse bereits auf der Fahrt. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

9. Tag: Kharta 3750 m

Wir fahren auf den Pang La 5.200 m, von dem sich bei klarer Sicht ein traumhafter Blick bietet; er reicht vom Kanchenjunga bis zur Annapurna. Anschließend führt die Route über Peruche (Zhaxizom) weiter nach Kharta 3.750 m. Der kleine Verwaltungsort am Phung Chu (Arun Fluss), unweit der nepalesischen Grenze, ist der Ausgangspunkt unseres Trekkings. Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

10. Tag: Das Trekking beginnt!

Am Morgen erwarten wir die Tragtiere und unser Gepäck wird auf die Yaks gepackt. Mit unserer Begleitmannschaft und den Tieren brechen wir am späten Vormittag zum Trekking auf. Der Weg führt zunächst sanft ansteigend das Tal entlang. Noch herrscht vorwiegend „typisch tibetische" Vegetation vor, aber Edelweißbüschel mit, je nach Jahreszeit, riesigen Blüten durchsetzen die Hänge, ebenso verschiedene Enzianarten, Fingerkraut, Sonnenröschen und Rosenbüsche. Durch den aus Indien herüberwirkenden Sommermonsun ist die Vegetation in diesem entlegenen Trekkinggebiet Zentraltibets üppig. Auf der anderen Talseite liegen kleine Dörfer, in einem Wacholderwäldchen eine Klosteranlage. Nach ca. 3 Stunden erreicht man bei einem Dorf, das durch große, alte Birken auffällt, die Abzweigung zum Shao La. Etwa 20 Minuten geht es nun steiler hinauf zum 4.045 m hohen Pass Kumba Kang La, in dessen Nähe wir eine Mittagspause einlegen. Rund eine Stunde Gehzeit ist es noch bis zu unserem Zeltplatz auf 4.280 m. Der Weg führt wieder etwas steiler an einer Rampe hinauf in das Bachtal zurück, das von vielen Azaleenbüschen, kleinen Weiden und Erlen durchsetzt ist. Ein bequemer erster Tag! Gehzeit: 4-5 h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

11. Tag: Trekking - Shurim Tso 4.550 m

Auch heute haben wir einen einfachen Wandertag vor uns, der unserer Akklimatisation vor der Überquerung des folgenden hohen Passes dient. Etwa 15 Minuten vom Zeltplatz entfernt geht es über eine Stein-/Holz-Brücke, dann entlang dem orographisch linken Ufer über mehrere Rampen und flache Zwischenstücke, zum Teil über Blockgestein, dann wieder über mit Azaleen, Zwergerlen, Enzian, Knöterich und Edelweiß bewachsene Almwiesen zum großen Shurim Tso 4.550 m, den wir nach ca. 3 Stunden erreichen. Wer möchte, kann noch einen kleinen Ausflug zum nächsten See, dem Shao Tso, machen. Gehzeit: 3 h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

12. Tag: Trekking – Joksom

Zunächst folgen wir dem Pfad zum Ende des Sees, dann beginnt der Anstieg, in mehreren Stufen, zum 4970 m hohen Shao La. Die Spitzkehren sind gut angelegt und teilweise recht steil. Über dem Shurim Tso liegt noch einmal ein großer See, der Shao Tso, auf den man beim Aufstieg hinabblickt. Vor dem letzten Steilstück geht es fast eben an einem Gletschersee entlang, dann folgt links der Anstieg zum Pass. Bei guter Sicht ein herrlicher Fernblick! Der Abstieg, auf gut angelegtem Weg, führt hinunter auf einen grünen Bergrücken, der Metog Tsalching (Blumengarten) genannt wird. Danach geht es steil abwärts, teilweise durch Geröll. Da es feucht genug ist, gedeiht hier der Riesenrhabarber und mit Knöterich bewachsene „Kissen" bedecken den Hang - Rot leuchtend, je nach Jahreszeit. Am Ende des Abstiegs 4.170 m folgen wir dem Flusslauf talaufwärts. Das ganze Tal wird von kleinen Flussläufen und Bächlein durchzogen, die während der nächsten 1½ -2 Stunden immer wieder überquert werden müssen. Malerisch bewachsene Findlinge und eine üppige Flora (jahreszeitlich bedingt) belohnen uns auf dem mitunter feuchten Weg durch dieses schöne Tal. Über Trittsteine und einen kleinen Steg überqueren wir schließlich den Fluss und schlagen in Joksom, einer Wiese am Waldrand, unsere Zelte auf. Gehzeit: 7-8 h; Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

13. Tag: Trekking: Joksom - Mikpik - Tsona – Hochalm

Gleich hinter dem Zeltplatz steigen wir auf schönem Zickzackweg durch herrlichen Zedernwald mit Blick auf das Kama Chu-Tal die ersten 150 Höhenmeter steil hinauf zum Nadong La, der das Ende der Steigung markiert. Von dort bietet sich bei gutem Wetter eine prachtvolle Sicht! Durch Hochmoor und über Almwiesen wandern wir weiter nach Mikpik 4.315 m, einer schön gelegenen Hochalm. Nach Mikpik sind es noch 45 Minuten den Hang entlang auf einem Panoramaweg (bei gutem Wetter) durch Wiesen nach Tsona (schwarzer See, 4.295 m), wo wir unsere Mittagspause verbringen. Der Weg führt uns immer in leichtem Auf und Ab weiter den Hang entlang. Es geht eine Kuppe hinauf, von der sich bei gutem Wetter ein grandioser Panoramablick bietet: Chomolungma, Lhotse, Pethangtse, Makalu und Chomolonzo zeigen sich. Auf einer Hochalm zelten wir auf einem schönen Platz. Gehzeit: 5 h; Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

14. Tag: Trekking: Panoramaweg – Hochalm

Immer im Anblick der grandiosen Berglandschaft - der Chomolonzo zum Greifen nahe auf der anderen Talseite, dahinter das Makalu-Massiv - wandern wir auf dem Panoramaweg weiter. Von der ersten Kuppe können wir bei klarem Wetter bis zum Everest sehen. Vorbei an Gletscherseen, über eine weitere Kuppe und durch das Tal des Shalou, dessen Wasserstand monsunabhängig ist, geht es hinauf auf einen Pass mit Blick auf Makalu und den ehemaligen Kangshung Gletscher. In 45 Minuten haben wir unseren Zeltplatz auf einer Hochalm erreicht. Am Nachmittag finden wir Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden. Gehzeit: 3 h; Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

15. Tag: Trekking - Shurim Tso 4.990 m

Unsere Route führt hinauf auf 4.990 m zum Shurim Tso am Fuß des Langma La. Auf einem Zwischenplateau, das zur Blütezeit über und über mit Enzian bedeckt ist, wandern wir in mehreren parallel ausgetretenen Bahnen etwa knöcheltief durch eine mit Azaleen bewachsene Ebene. Etwa eine Stunde gehen wir fast eben weiter, mit jedem Schritt wird bei gutem Wetter die Aussicht noch eindrucksvoller, zu sehen ist auch der Rakbar-Gletscher. Der linke Moränenkamm ist trotz der großen Höhe immer noch mit Rhododendren und Wacholder bewachsen. Nun geht es kontinuierlich, aber nicht besonders steil und unterbrochen von einem weiteren kleinen Zwischenplateau mit kleineren, flachen Seen zum Shurim Tso hinauf. Gehzeit: 4-5 h; Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

16. Tag: Trekking: Langma La 5.350 m - Shomale 4.220 m - Alm Lhatse

Aufstieg zum Langma La auf 5.350 m! Der Weg wird von Nomaden begangen und ist gut angelegt. In kleinen und großen Kehren führt er über Blockfelder, kleine Wiesenflecken und feste Geröllhänge. Bei günstigen Witterungsbedingungen ein unerwartet leichter Passanstieg auf 5.350 m und ein phantastischer Blick! (Bei Eis kann der Passanstieg kritisch sein.) Der Abstieg führt über mehrere Steilstufen, aber immer auf gut angelegtem Zickzackweg, zuerst auf eine Almwiese, dann über Almmatten, Enzianwiesen, Wacholder- und Rhododendrenhänge hinunter nach Shomale (4.220 m). Vor dem großen, steilen, aber problemlosen Abstieg zur Alm Lhatse kommt man an einem See vorbei, der die Form der tibetischen Laute hat und auch so genannt wird, Sgrasnan. Gehzeit: 7-8 h; Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

17. Tag: Letzte Trekkingetappe - Fahrt nach Rongbuk

Gleich nach Shomale steigen wir auf einem breiten Pfad ins Kharta-Tal hinab. Das üppige Grün wird allmählich von Gerstenfeldern und - je nach Jahreszeit - leuchtend roten Wolfsmilchgewächsen ab-gewechselt. Durch den Ort Lhundrubling wandern wir in ca. 3 Stunden zum Ausgangsort zurück und fahren nach Rongbuk (5.030 m). Hier beeindruckt der Everest mit seiner steilen Nordseite. Gehzeit: 3 h; Übernachtung im Zelt oder Gästehaus.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

18. Tag: Rongbuk – Trekking zum Mt. Everest Basislager

Der Vormittag Besichtigung des Kloster Rongbuk. Anschließend Trekking hinauf zum Mt. Everest Basislager 5.170 m. Wie ein Magnet wird man magisch von der spektakulären Everest-Nordwand angezogen. Übernachtung in der Nähe vom Basislager ca. 20 min entfernt (festes Großraumzelt). Gehzeit ca. 4-5 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

19. Tag: Ruhetag oder Tagestour zum "Intermediate Basislager“

Heute können Sie den Tag zum Ausruhen und genießen nutzen oder wer möchte kann einen Tagesausflug zum vorgeschobenen "Intermediate Basislager“ ca. 5.760 m unternehmen (Tagesgebühr von 300 USD pro Person. Bitte bei der Buchung mit angeben ). Mit jedem Schritt kommen Sie näher an den Gigant und man spürt das die Luft merklich dünner geworden ist. Genießen Sie den Blick in Richtung Gipfel und zu den Lagern wie Camp1 (7.100m), Camp2 (7.500m), Camp3 (7.900m) .Die größten Schwierigkeiten stellen die letzten Schritte bis zum Gipfel dar. Man spricht hier von den sogenannten " First Step" und " Second Step". Zumeist sind diese Passagen von den ersten Expeditionsgruppen mit Fixseilen gesichert - im "Second Step" steht seit den 70iger Jahren die 35 m lange chinesische Aluleiter. Hauptproblem der Route in diesem Bereich ist neben der enormen Höhe die Windexponiertheit. Der Gipfel wird über ein etwa 45 Grad steiles Schnee- / Eisfeld erreicht. Rückkehr auf dem gleichen Weg zum Basislager. Übernachtung wie im Vortag. Gehzeit ca. 8-10 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

20. - 21. Tag: Fahrt nach

Am Morgen kehren Sie zurück nach Rongbuk, wo bereits die Fahrzeuge auf Sie warten. Nachdem alle Gepäckstücke verstaut worden sind fahren Sie in Richtung neuer Grenze in Jilong. Sie fahren entlang der mächtigen Gebirgskette mittollen Ausblicken bei guter Sicht auf Shisha Pangma (8013 m) und Khangbenchen (7295 m). Sie passieren den malerischen und 4330 m hoch gelegen Pelkhu Tsho und biegen dann ab auf neuer Straße in Richtung Grenzübergang Jilong. Der Tag 22 dient als Reservetag für die gesamte Reise. Sollte der nicht genutzt werden, besteht die Möglichkeit 1 Tag eher nach Kathmandu zu fahren oder zu einer zusätzlichen Wanderung z.B. am Pelkhu Tsho.. Gehzeit: 3 h; Übernachtung im Gästehaus. (zusätzliche Übernachtung in Kathmandu ist nicht im Preis enthalten / pro Person. 40,-Euro)

Verpflegung: JilongFrühstück/Mittagessen/Abendbrot

22. Tag: Jilong – Kathmandu

Auf der neunen Grenzstraße fahren Sie zur Grenze Jilong/Rasuwagadhi und bewältigen die restli-chen Kilometer auf manchmal etwas abenteuerlicher Straße (je nach Witterungsbedingungen) bis Kathmandu. Fahrzeit: 6-7 h; Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

23. Tag: Stadtbesichtigung in Kathmandu

Heute lernen Sie die Stadt Kathmandu kennen. Dabei erhalten Sie einen ersten Einblick in den Hinduismus und Buddhismus. Sie sehen das Haus der „lebenden Göttin“, den Königspalast sowie einige Pagoden. Nachdem Sie nach Pashupatinath gefahren sind, besuchen Sie den Affentempel und die größte Stupa (Bodnath) von Kathmandu.

Verpflegung: Frühstück

24. Tag: Freizeit und Rückreise

Je nach Flugverbindung steht Ihnen heute entweder ein halber oder ganzer Tag zur freien Verfügung (Einkaufsbummel oder Besichtigung). Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Verpflegung: Frühstück

25. Tag: Rückreise

Rückflug nach Deutschland und Ankunft am gleichen Tag.

Individuell zum Wunschtermin

ab ... Personen Preis pro Person Flug Einzelzimmerzuschlag
Preis auf Anfrage 2 auf Anfrage Flug inkl. auf Anfrage
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Reisecode: ASNP201
individuell
Preis auf Anfrage
2 - 14 Personen