Husky Expedition im Dreiländereck

„Treriksrøysa”, das Dreiländereck zwischen Norwegen, Schweden und Finnland ist bei dieser Expedition unser Ziel. Ausgangspunkt ist der See Altevatn, den Sie auf einer Länge von 50 Kilometern von Westen nach Osten befahren. Anschließend passieren Sie den See Leinavatn und erreichen Schwedisch-Lappland. Hier führt die Route weiter in Richtung Norden über eine weite, offene Hügellandschaft, vorbei an Seen und Siedlungen von Samen. Wir haben bei dieser Tour immer grandiose Ausblicke auf die norwegische Gebirgswelt. Am Dreiländereck angekommen, fahren Sie durch ein Waldgebiet, verlassen aber schon bald die Baumgrenze und fahren auf norwegischer Seite wieder Richtung Süden. Dabei durchqueren Sie fast den ganzen Dividal Nationalpark. Für den Weg Richtung Norden benutzen Sie überwiegend die schwedischen Scootertrails, die die samischen Siedlungen mit den fischreichen Seen verbinden. Auf dem Rückweg müssen Sie sich eigene Wege durch unberührte Wildnis spuren. Bei harten Wetterbedingungen und viel Schnee ist diese Tour anspruchsvoll und Sie brauchen Kondition und Ausdauer. Übernachtet wird überwiegend in Hütten und mindestens zwei Nächte im Zelt. Bei dieser Tour sind keine Vorkenntnisse im Hundeschlittenfahren erforderlich. Der Guide führt die Tour an und betreut die Gruppe. Die Streckenlänge bei dieser Tour beträgt ca. 350 Kilometer.

Reise-Informationen

Übersicht
Reiseverlauf und Leistungen
Preise und Termine

Highlights

  • Dividal Nationalpark
  • Übernachtung in Lavvus
  • Traumhafte Winterlandschaft
  • 10 Tourentage mit den Husky‘s

Kurzinformationen

  • Gruppengröße: 1 - 6 Personen
  • Reiseart: Gruppenreise
  • Reisewelten: Hundeschlittentouren

Schwierigkeitsgrad

Stufe 1: sehr leicht
Es handelt sich um leichte Touren ohne große körperliche Belastung. Für diese Reisen sind keine konditionelle Vorbereitung und keine Wandererfahrung notwendig. Abhängig von der jeweiligen Reise liegt der Schwerpunkt auf Kultur, Tierbeobachtungen, Sightseeing sowie dem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung.

Ihr Ansprechpartner


Sophie Hensel
Sales Manager Europe

Ihr Ansprechpartner für Europa Sommerreisen und Winterreisen, Hundeschlitten, Fotoreisen

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Tour ab/an Flughafen Bardufoss
  • Transfer vom Flughafen zur Huskyfarm und zurück
  • 10 Tage Expedition mit englisch- oder deutschsprachigem Guide
  • 1 Einführungstag
  • Schlittengespann von 5-8 Hunden je Teilnehmer
  • Alle Übernachtungen
  • Vollpension
  • Rentierfell
  • Schneeschuhe

Nicht enthaltene Leistungen

  • Hin- und Rückflug
  • fehlende Mahlzeiten, Getränke
  • persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Rail & Fly Ticket
  • Übergepäck
  • Versicherung
  • Verlängerungen

Tagesbeschreibung

1. Tag: Individuelle Anreise nach Bardufoss

Ankunft am Flughafen Bardufoss oder am Busbahnhof Setermoen. Hier werden Sie von Ihrem Musher abgeholt. Auf der Huskylodge empfangen Sie die vierbeinigen Teilnehmer der Tour und eine Hütte mit allem Komfort wie Dusche, Küche etc. Beim Abendessen werden die ersten Details der Tour besprochen. ÜN Gästehütte.

Verpflegung: Abendbrot

2. Tag: Vorbereitung zur Expedition

Dieser Tag wird komplett für die Vorbereitungen der Expedition genutzt. Zunächst bekommt jeder sein Gespann zugeteilt, damit sich Hund und Mensch schon einmal beschnuppern können. Auch Namen müssen fleissig gelernt werden. Danach kommt die Einweisung in die Kunst des Hundesschlittenfahrens an die Reihe. Ziel hierbei ist es, jeden Teilnehmer in die Lage zu versetzten, möglichst selbstständig mit den Hunden und dem Schlitten umgehen zu können. Nach einer umfassenden Einweisung wird das Anschirren und Anleinen der Hunde praktisch geübt und eine kleine Hofrunde mit einem kompletten Gespann gibt erste Eindrücke über den zu erwartenden Spaß. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ausrüstung. Hier wird das Equipment der Teilnehmer gründlich auf die Tauglichkeit untersucht und fehlende Gegenstände ergänzt. Die Ausrüstung der Teilnehmer soll allen Gegebenheiten gewachsen sein. Dies wir durch ein umfangreiches Ausrüstungslager vor Ort gewährleistet. ÜN Gästehütte.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

3. Tag: Hundeschlitten Expedition

Nachdem Sie die Hunde in das Auto geladen haben und einstündige Fahrt hinter sich gebracht haben, werden die Schlitten gepackt, die Hunde eingespannt und die Startleinen gelöst. Nun endlich beginnt das Abenteuer, dass zunächst nur aus weißer, vorüber fliegender Landschaft und einer Meute äußerst arbeitswilliger Hunde besteht. Doch rasch haben sich die Vierbeiner zu einem ruhigeren Trab besonnen – der Urlaub kann beginnen. Um den Anfang nicht zu schwer beginnen zu lassen, verläuft die Etappe auf dem Eis des Sees Altevatn. Hier sind noch keine großen Fahr- und Lenkkünste von Nöten. Schon nach drei bis vier Stunden neigt sich die erste Etappe dem Ende zu. Ein Lavvu – das traditionelle Zelt der Samen – lädt in einem kleinen Birkenwald zur Übernachtung ein. Ein Ofen in der Mitte und Rentierfelle am Boden sorgen für einen traditionellen und gemütlichen Abschluss des Tages. ÜN Lavvu Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

4. Tag: Hundeschlitten Expedition

Auch dieser Tag stellt noch keine hohen fahrtechnischen Ansprüche an die Teilnehmer. Das Eis des Sees Altevatn erlaubt es, die Fahrt und die gebirgige Landschaft in vollen Zügen zu genießen. Nach ca. 25 Kilometern wird einer Hütte erreicht, die sich unweit der schwedischen Grenze im Birkenwald versteckt. Bei sehr guten Schneeverhältnissen kann an diesem Tag ein längerer Schlenker durch den Nationalpark Rohkunbori gefahren werden. Doch es ist erst der 2. Tag und es gilt die Kräfte der Hunde zu sparen. ÜN Hütte.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

5. Tag: Hundeschlitten Expedition

Der fünfte Tag führt die Gruppe über die schwedische Grenze. Doch dazu soll erst einmal ein Höhenzug überwunden werden, der die Seen Leinavatn und Store Gamas von einander trennt. Vierhundert Höhenmeter müssen überwunden werden, die dann aber einen fantastischen Ausblick in die von steilen Bergen durchfurchten Landschaft ermöglichen. Im Osten liegt das kleine Samendorf Vouskojaure – fast von der Landschaft aufgesogen. Die Hütten des Dorfes verstreuen sich weit in der Landschaft. Erst im Mai und im Oktober zeigt das Dorf mehr Leben. Dann werden hier die Rentierherden auf dem Weg zur Sommer- bzw. Winterweide vorbei getrieben. Lediglich ein ältere Same hält hier das ganze Jahr über die Stellung. Eine kleine Hütte dient weit über der Baumgrenze zur Übernachtung. ÜN Hütte.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

6. Tag: Hundeschlitten Expedition

Nun geht es weiter nach Norden in eine sich weit öffnende Landschaft, immer über der Baumgrenze. Oft halten sich in diesem Gebiet kleinere Rentierherden auf, die den großen Treck in Richtung Osten im Spätherbst verpasst haben. Haben die Huskys die Witterung der Rentiere aufgenommen, gilt es den Jagdtrieb der Hunde durch beherztes Bremsen des Schlittens unter Kontrolle zu halten. Die Landschaft bleibt nach wie vor gebirgig, doch die Täler sind sehr weit und die Anstiege weniger steil, wie man es vielleicht von den Alpen gewohnt ist. Dadurch ist diese Landschaft für das Hundeschlittenfahren sehr geeignet: Den Vierbeinern muss nur selten geholfen werden. Doch das Bild von Bergen, weiten Hochebenen, zugefrorenen Seen und Flüssen ändert sich laufend. Im Gegensatz zur Expedition Dividal, die nun nach Westen abbiegt, geht die Tour jetzt weiter nach Norden, auf dem markierten, nördlichsten Teil des berühmten Wanderwegs «Kungsleden”. Am Ende des Tages wird zum ersten Mal im Zelt übernachtet. Das Zelt wird mit Petroleumkochern und -lampen beheizt und Rentierfelle als Liegeunterlage sorgen für eine durchaus gemütliche und warme Atmosphäre. Die Tagesetappe dürfte bei ca. 60 Kilometern liegen. ÜN Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

7. Tag: Hundeschlitten Expedition

Heute wird eine lange Etappe immer noch auf schwedischer Seite zurückgelegt. Das Gelände ist nur noch leicht hügelig, die Aufstiege und die Abfahrten eher sanft. Hier bekommt man ein Gefühl der unendlichen Weite und eine ungefähre Vorstellung von der Ausdehnung der nahezu unberührten, arktischen Natur. Sie befinden sich auf der Leeseite des norwegischen Gebirges, dass uns im Westen greifbar nahe ist. Im Osten hingegen geht die Landschaft deutlich in die fast ebene Tundra über. Die Landschaft ändert sich gegenüber dem gestrigen Tag nur geringfügig. Auch heute sind eher sanfte Steigungen von vielleicht 300 Höhenmetern zu überwinden, aber langsam nähert man sich dem Dreiländereck und somit dem norwegischen Gebirge. Unweit der Pältsahütte steht der gleichnamige imposante Berg, der uns als Wegweiser schon seit mehreren Kilometern gedient hat. Die Hütte hat einen alten und einen neuen Teil. Bis Anfang März steht nur der alte Teil offen, ein robustes und gemütliches Blockhaus, dass schon einige Stürme abgewettert hat. Der neuere Teil wird erst kurz vor Ostern vom Hüttenwirt geöffnet. Dann steht auch eine Sauna zur Verfügung. ÜN Hütte.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

8. Tag: Hundeschlitten Expedition

Von der Pältsahütte, der nördlichsten schwedischen Hütte starten Sie Richtung Dreiländereck auf. Die Grenzmarkierung liegt unterhalb der Baumgrenze und wird unmittelbar nach einer rasanten Abfahrt erreicht. Ein dicker, gelber Betonklotz markiert den Punkt, an dem sich Finnland, Schweden und Norwegen treffen. Zunächst über norwegischen Grund geht es weiter nach Westen, vorbei an der Gåldahütte und der Gappohütte. Hier fahren Sie wieder auf schwedisches Gebiet. Vor einiger Zeit haben Sie die Baumgrenze bereits verlassen und fahren am Rande eines imposanten Urstromtals. Nach insgesamt 50 Kilometern erreichen Sie wieder die Pältsahütte. ÜN Hütte.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

9. Tag: Hundeschlitten Expedition

Zunächst geht es wieder in südwestlicher Richtung auf norwegisches Territorium. Die markierten Trails der schwedischen Motorschlittenwege enden vor der Grenze. Jetzt geht es querfeldein weiter. Der Dividal Nationalpark empfängt Sie mitten im Gebirge. Sie folgen den Haupttälern, überqueren gefrorene Flüsse und Seen. Hinter Ihnen türmt sich der Höhenzug des Pältsas auf. Die Schlitten sind nun alle leichter geworden. Jeder hat ca. 50 Kilogramm Hundefutter weniger auf den Kufen. Das ist natürlich für die Hunde eine erhebliche Erleichterung, aber auch für Sie wird das Lenken des Schlittens bequemer, da der Schlitten viel besser auf Ihre Gewichtsverlagerungen anspricht. Mitten im Gebirge taucht irgendwann die Dærtahytte auf und beendet diese Tagesetappe. ÜN Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

10. Tag: Hundeschlitten Expedition

Vorbei an schroffen Abbrüchen, weiten Tälern und über Anhöhen zieht der Huskytrupp. Mehrere Steigungen sind auch heute wieder zu nehmen aber es geht mehr abwärts als den Berg hinauf. Auf der gesamten Tour stoßen Sie immer wieder auf Zeugnisse der Rentierhaltung. Die Samen haben sich einige Hütten gebaut, die meist an einem der vielen kleinen und großen Seen liegen. Heute fahren Sie wieder an einer Samensiedlung vorbei, die aber im Winter wie ausgestorben mitten im Gebirge liegt. Hier beginnt erst das Leben, wenn die jungen Rentierkälber im Juli mit dem Zeichen der Sippe markiert werden. Das Ziel der Etappe ist eine kleine Hütte im Dividal. Sie zu erreichen geht aber nicht auf dem direkten Weg. Entweder ist es an den entsprechenden Stellen zu steil oder der Wald ist zu dicht – oder beides. So fahren Sie ein paar Kilometer parallel zum Tal, durchqueren ein benachbartes Tal und gelangen nach einer letzten Steigung langsam aber sicher in das Dividal. ÜN Hütte.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

11. Tag: Hundeschlitten Expedition

Sie verlassen das Dividal und folgen dem Ruf der Berge, die immer schroffer werden. Über zugefrorene Seen und Flüsse erreicht die Gruppe die Vuomahütte nach einer ca. fünfstündigen Fahrt. Dieser Teil des Nationalparks liegt inmitten mächtiger und steiler Bergwelt. Vereiste Wasserfälle schieben ihr Eis in den blauen Farbtönen der Gletscher herab und tiefschwarze Abbrüche heben sich eindrucksvoll von der weißen Pracht ab. ÜN Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

12. Tag: Hundeschlitten Expedition

An diesem Tag erreicht die kleine Expedition ihren höchsten Punkt, 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Auf dem Weg dorthin gibt es immer wieder steile Passagen, an denen die Hunde und Musher ordentlich zu tun haben werden, die inzwischen schon fast leeren Schlitten hinauf zu ziehen. Da hilft es viel, wenn neben dem Schlitten hergegangen wird, um damit den Hunden das Ziehen zu erleichtern. Belohnt wird das bei der Abfahrt, die nun ebenfalls zu bewältigen ist. Aber das tagelange, vorhergegangene Training lässt die zügige Geschwindigkeit genießen und selbst bei Schräghangfahrten kann jeder den Schlitten durch die richtige Gewichtsverlagerung sicher unter Kontrolle halten. Nach einer kurzen Waldfahrt ist das Eis des Sees Altevatn wieder unter den Kufen zu spüren. Die Hunde merken schnell, dass es in Richtung Hundehütten geht und ziehen das Tempo an. Deswegen braucht die Dusche in Innset nicht lange auf die Teilnehmer warten. Aber vorher müssen die Hunde noch ausgeschirrt und die Schlitten entladen werden. Nach dem Beladen des Autos und der Rückkehr auf die Huskylodge wartet schon die Sauna auf uns. Ein warmes Abendessen schließt den Tag ab. ÜN Gästehütte.

Verpflegung: Frühstück/Box-Lunch/Abendbrot

13. Tag: Leider heißt es heute Abschied nehmen

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von den Hunden und den Mushern. Der Transfer zum Flughafen Bardufoss wird zu den unterschiedlichen Abreisezeiten der Tourenteilnehmern unternommen.

Verpflegung: Frühstück
Garantierte Durchführung
Restplätze / nur noch wenige Plätze frei
Deutschsprachige Reiseleitung
Freie Plätze
Ausgebucht
Englischsprachige Reiseleitung

Gruppentermine

Anreise / Abreise Preis pro Person Flug Einzelzimmerzuschlag
25.02. - 08.03.2020 4.200,00 Euro zzgl. Flug auf Anfrage Anfragen Buchen
Reisecode: EUNO010
13 Tage
4.200 Euro zzgl. Flug
1 - 6 Personen

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1 - 6 Personen
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  • Expeditionscharakter
11 Tage
3.450 Euro zzgl. Flug
1 - 6 Personen