Doyala Trek zum Mt. Everest & Kailash-Umrundung

Nachdem Sie zahlreiche schneebedeckte Sechs- und Siebentausender auf dem Hochland von Tiber überflogen haben, landen Sie in Tibets Hauptstadt Lhasa (3600 m). Eingerahmt von den spektakulären Himalaya-Bergen gele-gen, ist die Stadt ein kleines Juwel und verzaubert jeden Neuankömmling. Neben dem Potala-Palast, der ehemali-gen Residenz des Dalai Lama, besichtigen Sie das berühmte Jokhang-Kloster mit der sitzenden Statue des Buddha (Sakyamuni) und gilt als Zentralheiligtum der Tibeter. Bei einer Akklimatisierungstour auf einen Aussichtshügel über der Stadt genießen Sie den Traumblick. Der Barkhor mit seinen vielen Pilgern ist immer ein Besuch wert. Über den Friendship Highway geht es nun vorbei am „Scorpion-See“ passieren die Gletscherhänge des Nochin Kansang (7.138 m) und erreichen Gyantse mit dem das Pelkhor-Kloster und dem weltgrößten Chörten Kumbum. Dann Start endlich der Doyala-Trek und in den nächsten 5 Tagen geht es gemeinsam mit den urigen-zotteligen Yaks entlang der nördlichen Achttausender Everest und Makalu – was für Giganten! Der Ausflug zum Everest Basis-lager und Besuch des Klosters in Rongbuk bleiben unvergesslich. Entlang der Himmalya-Kette geht es nun zum heiligen Kailash. Unterwegs stoppen Sie bei den Sanddünen von Prayang oder besuchen den Manasarovar-See und im Hintergrund glänzt die gigantische Gurla Mandata (7.728 m). Dann ist es so weit, denn Sie starten zu Fuß mi der 53 km langen Umrundung des Kailash. Flatternde Gebetsfahnen, Mani Steine und Pilger aus der gesamten Welt verleihen dieser Kora-Umrundung etwas Magisches, Besonderes! Der d 5.636 m hohen Dölma La Pass ist der höchste Kulminationspunkt der Reise. Eine Umrundung befreit den Gläubigen von irdischen Schmerzen. Zum Schluss beliebt es weiterhin spannend, des Sie besuchen noch die wichtigen Kunstschätze wie das Sakya-Kloster mit seiner gewaltigen Bibliothek oder das Tashilhunpo Klosters mit dem 26 m hohen Maitreya-Buddha und Sitz des Penchen Lama. Diese Reise begeistert durch die Ruhe und Faszination der tibetischen Hochebene, der 2 schönen Trekkingtouren und der Spiritualität der hier lebenden Tibeter!

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Reise-Informationen

Übersicht
Reiseverlauf/Leistungen
Preise/Termine

Highlights

  • 5 Tage Doyala Trek zum Mt. Everest
  • 4 Tage Umrundung des Mt. Kailash 6.714 m
  • Übernachtung am Everest-Basislager
  • Überschreitung des Drölma-La-Passes 5.650 m
  • Der heilige Manasarovar-See
  • Besuch des Klosters in Rongbuk am Mt. Everest Nordseite
  • Kloster-und Stadtbesichtigung in Sakya, Shigatse und Gyantse
  • Lhasa die einst verbotene Stadt mit Potala-Palast und Jokhang Tempel
  • Heilige Städte Gyantse u. Shigatse
  • Fahrt auf der Strasse der Achtausender: Shishapangma (8.013m), Cho Oyu (8.201m), Mt. Everest (8.848m), Lhotse (8.516m), Makalu (8.463m) und Kangchendzönga 8.586m)

Kurzinformationen

  • Gruppengröße: 2 - 14 Personen
  • Reiseart: Gruppenreise, Individualreise
  • Reisewelten: Trekking und Wandern

Schwierigkeitsgrad

Stufe 4: anspruchsvoll
Es handelt sich um anspruchsvolle Trekkingreisen mit Tagesetappen von bis zu 8 Stunden Länge und max. ca. 1.400 Höhenmetern. Der Schwerpunkt dieser Reisen ist das Trekking und dies erfordert Stärke im physischen und psychischen Bereich. Die Etappen sind teilweise lang, steil und führen auch durch unwegsames Gelände. Trittsicherheit ist absolut notwendig. Außerdem tragen Teamgeist, Kameradschaft und Komfortverzicht zum Gelingen der Urlaubsreise bei. Zur Vorbereitung sollte ein intensiveres Training von mindestens 2-3x wöchentlich erfolgen.

Ihr Ansprechpartner

Steffen Kiefer
Geschäftsführer, Abteilungsleiter Asien und Amerika

Ihr Ansprechpartner für Nepal, Indien, Bhutan, Sri Lanka, Russland, Elbrus, Ararat, Myanmar, Usbekistan, Expeditionen, China, Iran, Kirgistan, Firmenreisen

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Alle Transfers, Überland- und Besichtigungsfahrten lt. Programm
  • Alle Eintrittspreise/ Eintrittskarten lt. Programm
  • Einreiseerlaubnis für Sondergebiet Tibet
  • Unterkunft im Doppel-/ oder Zweibettzimmer lt. Programm (in landestypischen Mittelklassehotels, 1x Ge-meinschaftszelt (Everest-BC/Mehrbettzelt) oder einfachen Lodge / in einfachen Gästehäusern (Mehrbett-zimmer), im 2-Personen-Zelt (s. an den einzelnen Tagen)
  • Verpflegung lt. Programm (Frühstück 21 x Frühstück / 18 x Mittagessen / 14 x Abendessen)
  • Deutschsprachiger AT-Guide ab 10 Teilnehmer
  • Englischsprachiger einheimischer Reiseführer/ Trekkingguide
  • Tibetische Begleitmannschaft /Koch+ sämtliche Utensilien für Camping inkl. Teller und Besteck, Yakführer (ggf. auch Mulis) und Gehilfen, Fahrer
  • Gepäcktransport mit Mulis/Yaks während des Trekkings um den Kailash (ggf. mit LKW)
  • Zeltequipment wie 2-Pers.-Zelte, Isomatte (Schaumstoffmatte) / Speisezelt beim Doyala-Trek
  • Abschiedsessen in Lhasa
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)
  • Reisvorbereitungstreffen per Zoom-Meeting

Nicht enthaltene Leistungen

  • Flüge ab/ an Deutschland ab 1000,00 Euro in der Economy-Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen/ gern un-terbreiten wir Ihnen ein Angebot
  • Rail & Fly (99,-Euro) / Bitte bei der Buchung mit angeben
  • Visa für China (aktuell für China bis 31.1.2026 ausgesetzt)
  • individuelle Besichtigungen und Ausflüge
  • Übergepäck
  • Einzelzimmerzuschlag 495,- Euro 10.10. -30.06. / 572,-Euro 1.7.-9.10. (Gästehäuser kein EZ möglich)
  • Versicherungen
  • fehlende Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • sonstige persönliche Ausgaben

Tagesbeschreibung - 24 Tage

1. Tag: Abflug aus Deutschland Österreich oder Schweiz

Heute fliegen Sie über Peking oder Chengdu nach Lhasa, der sogenannten „Stadt der Götter“. Nun kann Ihr Abenteuer Tibet beginnen.

Verpflegung: /

2. Tag: Willkommen in Tibet

Nach Ihrem Stopp in Peking oder Chengdu (Tibet Visum abholen) fliegen Sie über das tibetanische Hochland (auch als Dach der Welt bezeichnet) weiter nach Lhasa. Bereits nach Ihrer Ankunft am Flug-hafen auf 3.570 m und der Fahrt in die Stadt (ca. 45 min), werden Sie nicht nur aufgrund der großen Höhe nach Luft schnappen – Ihnen wird auch bereits von der landschaftlichen Schönheit des Yarlung Tals der Atem stocken. Willkommen im Zentrum der tibetischen Kultur! Bereits ein erstes Mal haben Sie die Möglichkeit die volle Pracht des mächtigen Brahmaputra’s (von den Tibetern Yarlung Tsangpo bezeichnet), welcher am Kailash entspringt, zu spüren und zu sehen. Am Nachmittag erreichen Sie schließlich Lhasa (ca. 3630 m) und beziehen Ihr Hotel in der Nähe Jokhang Tempel (ca. 7 min zu Fuß). Man spürt natürlich den stärker werdenden Einfluss der Chinesen – aber nichtsdestotrotz hat sich Lhasa bis in die Gegenwart seinen einzigartigen Charme und hohes Maß an religiöser Spiritualität bewahrt. Nach Zimmerbezug haben Sie nun das erste Mal die Möglichkeit in die Altstadt zu bummeln und das Jokhang-Kloster auf dem Barkhor einmal komplett zum Umrunden. Viele kleine Gassen und Straßen zweigen vom Jokhang-Kloster ab, welches als Zentralheiligtum der Tibeter gilt und jeder Buddhist einmal im Leben besucht haben. Zum Abschluss des Tages kehren Sie in einem traditionel-len tibetischen Restaurant ein und kommen in den ersten Kontakt mit der leckeren tibetischen Kü-che (z.B. Yak-Steak, Momos (Teigtaschen verschieden befüllt), diverse Suppen und landestypische Spezialitäten. Übernachtung im Hotel Kyichu o. ä.

Verpflegung: Abendbrot

3. Tag: Besichtigung des Jokhang-Klosters

Heute lassen Sie es weiter ruhig angehen, um sich weiter an die ungewohnte Höhe anzupassen. Sie kehren mit Ihrem Reiseleiter zum Barkhor zurück und schauen sich das spirituelle Zentrum des tibetischen Buddhismus, das Jokhang-Kloster an. Hier haben die Gelupga, der sogenannte gelbe Zweig im Buddhismus, ihren Hauptsitz. Die über einen quadratischen Mandala-Grundriss erbauten Kerngebäude stammen aus dem 7. Jahrhundert. Innerhalb des Tempels haben Sie die Möglichkeiten den vielen Pilgern bei ihren Ritualen zu zuschauen. Dabei wird Ihnen der kräftige Geruch von Yak-Butter in die Nase steigen und Sie werden stets das Vor-sich-her murmeln von Mantras im Ohr haben. Ein Highlight des Tempels ist der Anblick der sitzenden Statue des Buddha (Sakyamuni), als er zwölf Jahre alt war. Diese wurde im 7. Jahrhundert von der damaligen Prinzessin, Wen Cheng aus deren Heimat hierher transportiert. Es ist eine der heiligsten Statuen der Buddhisten. Am Nachmittag haben Sie ein wenig Freizeit und können die Altstadt auf eigene Faust erkunden. Übernachtung im Hotel Kyichu o.ä.

Tipp: Besuchen Sie am Abend den Hauptplatz am Potala mit dem Traumblick auf den angeleuchteten Potala (Wasserspiel am Springbrunnen verzaubern mit Musik die Abendstunden)

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

4. Tag: Besuch des Potala-Palasts und Kloster Sera

Ein wahres Architekturwunder dieser Welt steht auf dem Programm. Sie besuchen den berühmten Potala-Palast, welcher burgartig in 130 m Höhe auf dem Berg „Marpori“ („Roter Berg“) über der Stadt Lhasa thront. Zwischen 1642 und 1959, bis zur Vertreibung des 14. Dalai Lama, diente der Potala-Palast ebenfalls als offizielle Residenz und Regierungssitz des Dalai Lama (5. - 14. Dalai Lama). Bereits im Jahre 637 ordnete Songtsen Gampo einen Palastbau für seine Frau Wen Cheng an. Die Erstellung dauerte nur vier Jahre – jedoch wurde dieser gleich im 8. Jahrhundert von chinesischen Truppen zerstört. Die Reste der Anlage wurden beim Bau des Potala-Palastes integriert. Zum Glück konnte die Anlage die Kulturrevolution weitgehend unversehrt überstehen und gilt heute als Museum und weiterhin wichtigste Pilgerstätte der Buddhisten, neben dem Jokhang-Tempel. Heute besitzt der Palast ganze 13 Stockwerke und 999 Zimmer. Es können zahlreiche Privat-Gemächer des Dalai Lama, Gebets- und Meditiationsräume sowie teils prunkvolle Grabstätten vorheriger Dalai Lama besichtigt werden. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit prachtvolle und majestätische Skulpturen und Buddha-Statuen, sowie detailreiche Mandalas und Wandbilder zu bestaunen. Ihr Reiseleiter versucht Sie Ihnen die Gedankenwelt der Tibeter so gut wie möglich näherzubringen. Nach dem Besuch des Klosters schlendern Sie noch ein wenig über den Pilgerweg und umrunden dabei den Potala und essen im angrenzenden Park zu Mittag. Am Nachmittag besuchen Sie das zur gelben Sekte gehörende Sera Kloster. Es gehört mit zu den 3 größten Klöster in Lhasa. Dieses schöne Kloster wurde von Tsongkapas Schüler, Sagya Yeshes, gegründet. Nach einer alten Überlieferung wurde es nach einer gleichnamigen, aus der Umgebung beheimateten Wildrose benannt. Ein Höhepunkt des Besuchs findet von Montag bis Freitag zwischen 15-17 Uhr im Innenhof des Klosters statt, denn unter den schattenwerfenden Bäumen treffen sich die in roten Kutten/Gewändern Mönche zum Debattieren. Entweder zu weit oder in kleinen Gruppierungen findet das unterhaltsame Spektakel statt. Ein Mönch sitz dabei auf dem Boden und der andere steht und läuft dabei herum und stellt dem sitzenden Mönch dabei Fragen und prüft sein buddhistisches Wissen. Bei jeder Antwort klatschen sie dabei laut in die Hände, drehen sich teilweise um 360° um die eigene Achse und zeigen mit dem Finger, lachen und brüllen laut auf. Als Besucher können Sie am Rande gemütlich im Kreis spazieren gehen, fotografieren, filmen und das schöne quirlige Schauspie/Spektakel beobachten. Natürlich genießen auch die Mönche die Besucher und sind teilweise gute Schauspieler bei den Debatten.

Das Sera-Kloster beherbergte 1959 mehr als 5.000 Mönche. Obwohl es stark beschädigt ist, steht es immer noch und wurde größtenteils repariert. Es beherbergt heute ein paar hundert buddhistische Mönche. Den Rest des Tages haben Sie Freizeit. Übernachtung im Hotel Kyichu o.ä.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

5. Tag: Wanderung auf einen Aussichtspunkt und Ausflug zum Kloster Drak Yerpa

Nach dem Frühstück (ca. 08:30 Uhr) unternehmen Sie eine Wanderung auf den 4.070 m hohen Aussichtsberg von Lhasa. Über ein Aussichtsplattform und zahlreiche Stufen geht es auf fast direkter Linie hinauf zum Gipfel (Gehzeit ca. 1 h). Genießen von hier oben den Traumblick auf Lhasa und natürlich auf den gewaltigen Potala-Palast. Über einen Rundwanderweg erreichen Sie nach ca. 45 min den Ausgangspunkt. Anschließend verlassen Sie Lhasa und begeben sich auf einen Ausflug zum Kloster Drak Yerpa. Dabei handelt es sich um ein Felsenkloster des tibetischen Buddhismus und geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Die Höhlen des Klosters befinden sich ca. 30 km entfernt von Lhasa, nahe des Dorfes Yerpa, direkt am Fuße des Berges Yerpa Lhari. Das Höhlenkloster zählt zu den heiligsten in der Umgebung und viele berühmte Heilige des Buddhismus haben hier meditiert. Das Kloster liegt bereits auf 4.400 m und wird von wenigen Touristen besucht, was natürlich auch zu der einzigartigen Stimmung beiträgt. Der Ort wirkt sehr spirituell und ist eine gute Abwechslung vom quirligen Lhasa. Natürlich trägt die Höhe auch zur weiteren Akklimatisierung für das anstehende Tour ins Hinterland bei. Anschließend kehren Sie nach Lhasa zurück. Der Rest des Tages steht dann zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel Kyichu o.ä.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

6. Tag: Auf dem „Friendship Highway“ vorbei am Yamdrok See nach Gyantse (4.130 m)

Nun ist es soweit und schließlich verlassen Sie Lhasa. Auf dem sogenannten „Friendship Highway“ fahren Sie in Richtung in Shigatse. Auf dem Weg dorthin überwinden Sie den 4.794 m hohen Khamba-La Pass. Bereits von hier genießen Sie einen fantastischen Blick auf den wundervollen türkisfarbenen Yamdrok See. Nach dem Pass stoppen Sie an den Ufern des Sees und haben Zeit zum Fotografieren und entlangzulaufen. Hier haben Sie auch die Gelegenheit sich mit Yaks oder den scheinbar possierlichen tibetischen Hirtenhunden (Mastiff) gegen ein kleines Entgelt (ca. 10-20 RNB) fotografieren zu lassen.

Die zahlreichen Ausbuchtungen des Sees führten zu seinem Namen „Skorpions-See“ und er gilt, als einer der heiligsten Seen Tibets (Baden verboten!). Ebenfalls befindet sich hier der größte Nistplatz für Zugvögel in Süd-Tibet. Nach der Wanderung geht es per Kleinbus weiter über den Karo-La-Pass mit knapp 5.086 m mit seinen vergletscherten Hängen des Nochin Kansang (7.138 m) vorbei. Hier haben Sie vom Parkplatz aus die Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung zu einer Aussichtsplattform (5.170 m) mit tollem Blick auf die Berghänge und Gletscher. Dann wieder im Bus, geht es über Serpentinen abwärts und erreichen ein wenig später Gyantse. Hier werden Sie das Pelkhor-Kloster besichtigen, welches am Fuße des Berges Zong liegt und von drei Seiten von Bergen umschlossen wird. Besonders berühmt ist das Kloster für sein Kumbum – der größte Chörten Tibets! Es besitzt vier Stockwerke, 108 Kapellen und über 10.000 Wandbilder. Chörten sind Kultbauten des tibetischen Buddhismus, welche eine Weiterentwicklung von Stupas darstellen. Es handelt sich um zumeist weiß-getünchte Hauptkörper, welche an die Form einer umgestülpten Glocke erinnern und einen runden Grundriss besitzen. Dies erhebt sich auf einem meist vielfach abgestuften Unterbau mit quadratischem Grundriss. An der Spitze der Chörten thront ein Ehrenschirm, von welchem mit Schnüren abgespannte bunte Gebetsfahnen im Wind flattern.

Je höher man die Stockwerke erklimmt, desto näher soll man der Erleuchtung einen Schritt näherkommen.

Nach der Besichtigung fahren Sie zum Hotel. Gyantse liegt im Schutz mehrerer Hügel am Nordufer des Flusses Nyang und hatte dank ihrer günstigen Lage lange Zeit eine Schlüsselposition im Wollhandel mit Indien, Nepal, Bhutan und Sikkim. Heute noch bietet sich dem Betrachter in der Altstadt von Gyantse ein traditionelles Stadtbild mit gut erhaltenen Klöstern und der alten Festung, die über der Stadt thront (Optional Auf- und Abstieg ca. 1,5 Stunden/Einritt ist nicht enthalten). Übernachtung im Hotel Yuthok Tibetan o.ä./ ca. 260 km /Fahrzeit 5h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

7. Tag: 21.05.2026 Auf zum höchsten Berg der Erde – Fahrt nach Shelkar (Tingri)

Nach dem Frühstück geht es zuerst nach Shigatse um dort das Permit für den Everest-Abstecher ab-zuholen. Anschließend geht es weiter ins Everest-Gebiet. Anschließend fahren Sie über den Yalung La Pass (4.520 m) und weiter nach Shekar (4.200 m). Unterwegs stoppen Sie auch und unternehmen eine kleine Wanderung, um die Höhenanpassung zu verbessern. Nachdem das Tagesziel erreicht wurde, besteht am Nachmittag noch die Möglichkeit zu einem kleinen Bummel durch die Gassen von Shelkar. Die gewaltigen Berge der Himalaya-Kette sind nun fast greifbar. Übernachtung im Hotel / ca. 290 km / Fahrzeit ca. 6–7 Stunden

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

8. Tag: Fahrt zum Trekkingstart des Doyala Treks und erste Wanderung nach Tamche

Nach dem Frühstück geht es über eine gut asphaltieren Straße in einem ständigen auf- und ab durch das wellige Hochland von Tibet, dem Vorgebirge des Himalaya. Sie befinden sich auf dem Dach der Welt, denn die Höhe variiert hier zwischen 4000 und 500 m Höhe. Nach dem Sie den 5150 m hohen Pang La Pass passiert haben, stehen nun direkt vor Ihnen die Könige des Himalaya wie der Mt. Eve-rest, Lhotse, Cho Oyu und Makalu. Die ragen noch einmal 3.500 m in den Himmel.

Nach ca. 140 km Fahrstrecke (ca. 3-4 h) haben Sie Ihren Ausgangspunkt Qudang (ca. 3.800 m) für den Doyala-Trek erreicht. Nach dem Mittagessen begrüßen wir die Begleitmannschaft und dann kann es endlich losghen. Zuerst geht es auf der kleinen und wenig befahre asphaltierten Straße entlang und das letzte Stück (ca. 1 Stunde) auf einem unbefestigten Pfad. Sie wandern dabei durch kleine tibeti-sche Siedlungen mit Ihren einfachen Häusern und kargen Feldern. Das heute Nachtlager wird am Rande der des Dorfes Tamche (4.380 m) errichtet. Übernachtung im Zelt / Verpflegung ab jetzt aus der Trekkingküche / Aufenthaltszelt mit Tisch und Stühlen / Gehzeit ca. 3 h /

Hinweis: Aufgrund der Höhe wird aus Sicherheitsgründen für den Notfall für die nächsten TRekking-tageSauerstoff mitgeführt

Verpflegung: Frühstück /Mittagessen/Abendbrot

9. Tag: Wanderung nach Saga - Hochland von Tibet

Nach dem Wecken und Verlassen des warmen Schlafsacks erwartet Sie ein stärkendes Frühstück.

Dann werden die Lasten entweder auf die zotteligen Yaks oder Mulis verladen. Sie tragen nur Ihren leichten Tagesrucksack. Der Weg führ auf einfachen Schotterwegen und Pfaden entlang und unterwgs kommen Sie vorbei an den typischen Nomadenlager mit Ihren Yakherden.

Das tibetische Yak ist auch heute noch das typische Symbol für den traditionellen tibetischen Le-bensstil. Der Grund, warum Tibeter Yaks als „Schatz“ bezeichnen, liegt darin, dass die Yaks in der tra-ditionellen tibetischen Gesellschaft die grundlegende Lebensgrundlage der Menschen sichern. Das Yak schenkt den Tibetern Kleidung, Nahrung, Unterkunft, Transport, Brennstoff, Landwirtschaft und Medizin. Das Yak begleitet die Tibeter von der Geburt bis zum Tod und ist daher der „enge Begleiter“. Die Nomaden nennen Yak „Noor“, was „Reichtum“ oder „Schatz“ bedeutet. Die Wanderung führt heu-te über teilweise grüne Wiesen und vorbei an kleine und vom Wetter gezeichneten Wacholderbäu-men und nach ca. 6-7 h erreichen Sie das schöne Sagatal auf 4.750 m Höhe. Am Ende des Tals ragen die majestätischen Berggiganten wie eine Mauer auf. Hier an einem schönen Platz wird das Lager für die nächsten 2 Tage erreichtet. Am Nachmittag kann man entweder Faulenzen oder sich in der Gegen umsehen und vielleicht kommt man ja mit einem Nomaden ins Gespräch. Übernachtung im Zelt/ Gehzeit ca. 6 h / Höhenmeter ca. 450 m / Abstieg ca. 60 m

Verpflegung: Frühstück /Mittagessen/Abendbrot

10. Tag: Wanderung im Saga-Tal und Blick auf den Everest

Heute müssen Sie nicht Ihre Tasche packen und starten gemütlich mit Ihrem Guide zu einer Erkun-dungstour durch das schöne Fleckchen Erde. Die Landschaft ist geprägt mit den gewaltigen Glet-schern der Siebentausender, Bergseen, Grasland und Weiden. Der türkisfarbene Gletschersee Tso Meinei befindet sich direkt unterhalb Gletscherzunge. Sie haben die Möglichkeit zu einem Aufstieg zu einem perfekten Aussichtshügel um den Blick auf den König des Himlaya, den Mt. Everest und seine Nachbarberge zu genießen. Nach Rückkehr zum Zeltlager wird schon bald zum Abendessen geläutet. Das traditionelle Essen der Tibeter sind ja die köstlichen Momos (Teigtaschen mit Gemüse- oder Fleischfüllung). Diese werden mit einer scharfen Sauce serviert. Genießen Sie die Köstlichkeit der Ti-beter. Übernachtung im Zelt/ Gehzeit ca. 4-6 h / Höhenmeter ca. 500 m / Abstieg ca. 500 m

Verpflegung: Frühstück /Mittagessen/Abendbrot

11. Tag: Aussichtsgipfel Doya Ri

Die Wanderung geht weiter und heute steht die Besteigung des Aussichtsgipfel Doya Ri mit 5.330 m auf dem Programm. Durch die gute Höhenanpassung der letzten Tage, fällt uns der Aufstieg nicht mehr ganz so schwer und die Pausen werden kürzer. Die letzten Höhenmeter führ über leichtes Blockgestein, was aber nicht allzu schwierig ist. Oben angekommen, werden Sie von der gigantischen Gipfelparade belohnt. Ganz im Osten der dritthöchste Achttausender Kangchendzönga, dann der Ma-kalu als Fünfthöchster und im Westen steht stolz der 8.201 Meter hohe Cho Oyu und damit der sechs-höchste Achttausender der Erde. Anschließend erfolgt der Abstieg zum Camp am Revi-Fluss auf ca. 4.580 m Höhe. Übernachtung im Zelt/ Gehzeit ca. 7-8 h / Höhenmeter ca. 600 m / Abstieg ca. 750 m

Verpflegung: Frühstück /Mittagessen/Abendbrot

12. Tag: Kloster Rongbuk – am Fuße des Mt. Everest

Nach dem alles verpackt wurde steigen Sie entlang der Straße bis Tondrak (4.400 m) ab. Hier warten bereits die Fahrzeuge, die Sie weiter nach Rongbuk bringen.Nach Verabschiedund der Begleitmann-schaft startet die Fahrt zum höchsten Berg der Erde, dem Mount Everest. Die Mittagspause ist im klei-nen Ort Basong. Schließlich erreichen Sie nach knapp 45 min das kleine Dorf Rongbuk (ca. 5.030 m). Vom Parkplatz aus können sie ca. 400 m bis zu einer Aussichtsplattform laufen und haben einen be-eindruckenden Blick auf die steile Nordseite der Mt. Everest – einfach Mega! Anschließend haben Sie die Möglichkeit das berühmte Rongbuk-Kloster zu besichtigen. Die Nacht verbringen Sie im Antlitz des höchsten Berges der Erde entweder im stationären Gemeinschaftszelt in einem großen Camp vor dem Basislager (ca. 5030 m Höhe) oder einer einfachen Lodge-Unterkunft (abhängig von der Auslas-tung). Nach dem Sonnenuntergang am Everest, wartet ein beheizter Raum zum Genießen der Abend-stimmung und zum Austausch der erlebten Reiseabenteuer / Fahrzeit ca. 45 min /Gehzeit ca. 1 h / Höhenmater ca. 100 m/ Abstieg ca. 250 m

Hinweis: Wem die Schlafhöhe zu hoch ist oder Probleme mit der Höhe hat, kann auch mit dem staatl. Bus bis nach Tashi Dzom fahren und im schönen Hotel übernachten (gegen Aufpreis)

Verpflegung: Frühstück /Mittagessen/Abendbrot

13. Tag: Weiterfahrt via Tingri zum Palku-See (Pekutso)

Sie stehen zum Sonnenaufgang auf und genießen einen einzigartigen Sonnenaufgang am höchsten Berg der Erde. Anschließend besteht die Möglichkeit den kleinen Hügel Nähe des Klosters zu besteigen und den Anblick auf den höchsten Berg zu genießen. Dann heißt es leider Abschied nehmen vom Everest und Sie fahren weiter durch das tibetische Hochland nach Tingri. Hier unternehmen Sie einen kurzen Abstecher zu dem im Jahr 2021 neu gebauten chinesischen Tempel auf einer Anhöhe. Bei gutem Wetter haben Sie von hier oben (ca. 4560 m) einen großartigen Ausblick auf die Berge des Himalayas. Weiter geht die Fahrt zum tiefblauen Palku-See (Pekutso). Hier schlagen wir nun für eine Nacht die Zelte (ca. 4.670 m) auf. Genießen Sie ein spektakuläres Panorama bei einer kleine Erkundungstour am See. Im Süden glitzern die Eisriesen des nepalesischen Gebirgszugs Langtang Himal (z.B. Langtang Ri und Ganesh-Gruppe) hervor. Mit ein wenig Glück können Sie auch die volle Pracht des Shishapangma, dem einzigen Achttausender, welcher komplett auf chinesischer Seite liegt, genießen. Übernachtung im Zelt / ca. 280 km / Fahrzeit ca. 4-5 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

14. Tag: Über das tibetische Hochland zu den Sanddünen von Paryang

Entlang der Himalaya-Kette führt der Weg weiter über das tibetische Hochland. Mit etwas Glück entdecken Sie neben den zotteligen Yaks und Schafen auch Hochland-Antilopen, Füchse oder Schwarzhalskraniche. Zahlreiche Stopps unterwegs laden zum Fotografieren und Beobachten ein. So langsam erreichen Sie nun die Landschaften von West- Tibet. Von nun an begleitet Sie der (Brahmaputra (tibetisch Yarlung River), dessen Quelle sich nur unweit von Ihrer Route befindet. Der Brahmaputra fließt über eine Länge von knapp 3200 km nach Indien und Bangladesch und zählt ab dem Zusammenfluss mit dem Ganges zu dem wasserreichsten Strom der Welt. Unterwegs stoppen Sie auch um einen kleinen Aussichtsberg zu besteigen und die schöne Aussicht auf das Hochland zu genießen. Auch besteht die Möglichkeit das kleine, aber schöne Kloster Taldun Tze unterwegs zu besichtigen. In der Nähe vom kleinen Ort Paryang werden für die kommende Nacht die Zelte aufgeschlagen. Genießen Sie heute wieder die tolle Bergkulisse mit den schneebedeckten Gipfeln des Himalayas. Mit etwas Glück wandert auch ein prächtiger Yak über die saftig grünen Wiesen und lässt einen den gesamten Alltag vergessen. Übernachtung im Zelt / ca. 330 km / Fahrzeit 5-6 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

15. Tag: Tagesziel Manasarovar-See und die gigantische Gurla Mandata (7.728 m)

Nachdem die Zelte wieder abgebaut und in die Autos verstaut wurden, geht es heute zum Manasaro-var-See welcher sich unmittelbar am Fuße der riesigen Gurla Mandhata (7.728) m befindet. Unterwegs stoppen Sie an den gewaltigen Sanddünen von Paryang. Über angelegte Stege kann man richtig nah an die Dünen herankommen und auch auf die Dünen klettern. Schöne Fotomotive mit den weißen Bergen im Hintergrund verzaubern den Abstecher. Anschließend Weiterfahrt zum Tagesziel Manasa-rovar-See. Die Landschaften der nächsten Tage zählen zu den schönsten von Tibet! Ebenfalls können Sie bereits den heiligen Berg Kailash erblicken. Nach Ankunft am See beziehen Sie Ihr nächtliches La-ger in einer einfachen Unterkunft direkt am See. Nach dem Mittagessen besuchen Sie das See nahe Chiu Kloster, welches majestätisch auf einem kleinen Hügel thront. Von der Spitze dieses Klosters hat man einen herrlichen Blick auf die Seen Rakshastal und Manasarovar sowie auf die schneebe-deckten Gipfel des Kailas und Gurla Mandata. Der Name des Klosters bedeutet in der Übersetzung “kleiner Vogel”. Dieser Name wurde ihm offenbar wegen seiner geringen Größe und seiner hohen Or-tungsgenauigkeit gegeben. Aktuell leben nur vier bis fünf Mönche in dem Kloster. Neben dem Kloster befindet sich ein weiterer Schrein, die Höhle von Guru Rinpoche, dem Gründer des Buddhismus in Ti-bet. Die Legende besagt, dass er dort die letzten sieben Tage seines Lebens verbrachte. Der Rest des Nachmittages steht zur freien Verfügung. Wer möchte, der kann noch einen kleinen Aussichtsberg in der Nähe der Unterkunft (Aufstieg ca. 40 min) besteigen. Vom Gipfel hat man einen grandiosen Blick auf den See, auf die fast greifbare 7.728 m hohe heilige Gurla Mandata, auf das Chiu Kloster und dem dahinter thronenden und immer noch weit entfernten Kailash.

Manasarovar-See, höchstgelegener Süßwassersee der Welt (4.582 m), hat die Form einer Sonne und bildet gemeinsam mit dem halbmondförmigen Raksastal und dem in Zentrum befindlichen Kailash ein riesiges Naturmandala. Nach hinduistischem Glauben hat Brahma den Manasarovar-See für die ri-tuelle Reinigung geschaffen. Jede Person, die darin ein Bad nimmt, geht in Brahmas Paradies ein, wer davon trinkt, dem werden die Vergehen von 100 Leben vergeben. Einst war der See von 8 buddhisti-schen Klöstern umgeben, heute sind 6 der Klöster wieder aufgebaut. Nur Trugo Gompa, das Wichtigs-te unter ihnen, von dem sich ein prachtvoller Blick auf den Kailash eröffnet, liegt direkt am See, alle anderen Klöster an den Berghängen. Hindus nehmen an dieser glückverheißenden Stelle ein Bad im eiskalten Seewasser. Die meisten tibetischen Pilger benetzen nur den Kopf und trinken vom Wasser.

Tipp: Wer möchte kann in den nahegelegenen heißen Quellen (jeder Gast bekommt eine eigene Ba-dewanne) entspannen (optional/ ca. 8 Euro). Übernachtung im sehr einfachen Gästehaus

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

16. Tag: Fahrt nach Darchen am Fuße des Kailash

Für die Frühaufsteher besteht heute die Möglichkeit noch im Schein der Stirnlampen auf den gleichen Aussichtshügel (direkt am See) wie am Vortag aufzusteigen und den Sonnenaufgang am Mt. Kailash und Gurla Mandata (ca. 7:35 Uhr) zu erleben. Nach dem Frühstück geht die Reise weiter nach Darchen (4.620 m). Nach ca. 1 StundenFahrzeit erreichen Sie den Ort Darchen. Dieser Ort ist der Ausgangspunkt für die am übernächsten Tag startende Umrundung des „Schneejuwels“, wie die Tibeter den Kailash oft nennen. Sie besprechen das anstehende Trekking und können letzte Einkäufe erledigen. Vom Ort aus genießt man den schönen Blick auf den Kailash und Gurla Mandata. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung kann zum Bummel durch den Ort mit seinen kleinen Märkten genutzt werden. Übernachtung im Hotel /Fahrzeit ca. 5 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

17. Tag: Beginn Ihres Trekkings (Kora = rituelle Umwanderung des Berges) um den Kailash

Sie beginnen das Trekking direkt vom Hotel in Darchen. Nachdem Sie den Ort verlassen haben, reihen Sie sich in den Pilgerstrom ein. Auch hier treffen Sie wie schon auf dem Barkhor, der heiligen Straße in Lhasa oder am Kloster Zhida Burisi Pilger, die den gesamten Weg in „Prostration“ zurücklegen werden. Dabei legen Sie sich mit der vollen Körperlänge, egal ob spitze Steine, Sand oder Stufen auf den Boden, vollführen dabei Ihre Gebete, um dann wieder aufzustehen 2-3 Schritte zu laufen, um sich abermals hinzulegen. Dabei tragen Sie um die Knie, Oberkörper und Hände Schützer. Ihre Gesichter sind verstaubt, aber glücklich und man bekommt stets ein Lächeln geschenkt. Um die die gesamte Kora zu bewältigen, benötigen diese Pilger über einen Monat!

Während dieser Prostration, entledigt sich der Pilger seines bisherigen Lebens.

Der Weg führt nun zu dem eigentlichen Startpunkt der Kora, dem Mani Lakhang („Götterfluss“). Unterwegs kommen Sie vorbei an zahlreiche Chörten und Manimauern und wandern in die breite Tal-Schlucht an der Westseite des Berges. Gemeinsam mit den Pilgern der vier Religionen des Hinduismus, Buddhismus, Jain und der Bön-Religion kommen Sie am berühmten Gebetsfahnenmast Tarpoche (Festival am Vortag), mit den „Fußabdrücken Buddhas" und an ehemaligen Eremitenklausen vorbei. Etwas später passieren Sie das wieder aufgebaute Chuku-Kloster, welches an einem steilen Berghang thront. Wer möchte kann natürlich ein Besuch abstatten und auch den Blick auf den Kailash erhaschen! Nach ca. 7 Stunden reiner Gehzeit erreichen Sie heute Ihren ersten Lagerplatz unterhalb des Diraphuk-Klosters auf 5.100 m Höhe. Übernachtung in einem sehr einfachen Gasthaus ohne Duschmöglichkeit (Toiletten nicht im Zimmer).

Wer möchte kann am Nachmittag schon einmal das Kloster besuchen und natürlich den Traumblick auf die Nordwand des Kailash genießen. Aufstieg: 450 m/ Abstieg: 100 m / Gehdistanz: 20 km / Gehzeit: ca. 7h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

18. Tag: Kailash-Umrundung: Über den Dölma La Pass

Die heutige Etappe ist sehr anstrengend und sogleich auch die bedeutendste Etappe der Kailash-Umrundung. Sie erreichen die heiligste Stelle, den 5.636 m hohen Dölma La. Auf dem Pass liegt ein mit vielen Gebetsfahnen geschmückter „heiliger" Stein. Der Kailash ist für die Anhänger von vier Reli-gionen – für die Hindus, Buddhisten, Jains und Böns – der heiligste Punkt der Welt, die kosmische Weltachse. Die Hindus glauben, hier lebe die Gottheit Shiva mit ihrer weiblichen Entsprechung Par-vati; die tibetischen Buddhisten glauben, am Kailash wohne die Gottheit Demchog. Die Umrundung des Kailash soll nicht nur von Sünden befreien, sondern auch die Reinkarnation günstig beeinflus-sen. Vom Lagerplatz benötigen Sie etwa 3-4 Stunden bis zum Dölma La. Durch die gute Höhenanpas-sung der bisherigen Reise, fällt Ihnen der Aufstieg gar nicht mehr so schwer. Dennoch müssen Sie langsam und stetig gehen und ausreichend trinken. Nach dem Pass kommen Sie am See Thuji Zimbo vorbei, der von den Hindus Gaurikund genannt wird und als heilig gilt. Anschließend geht es steil bergab ins östliche Kailash-Tal bis zum Lagerplatz Nähe des Klosters Zutrulphuk (4.790 m). Übernach-tung in einem sehr einfachen Gasthaus im Mehrbettzimmer ohne Duschmöglichkeit (Toiletten nicht im Zimmer). Aufstieg: ca. 700 m / Abstieg: ca. 900 m / Gehdistanz: 22 km / Gehzeit: ca. 9 h.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

19. Tag: Ende der Kailash-Umrundung und Weiterfahrt nach Saga

Die letzte Etappe führt Sie an zahlreichen Manimauern vorbei. Die Manisteine sind mit heiligen Sil-ben beschriftet, die der Meditation dienen. Ebenfalls haben Sie einige kleine Flüsse zu überqueren und Sie kommen durch einen märchenhaften Canyon. Dann öffnet sich wieder das Tal und die gewal-tige Gurla Mandata (7.728 m) rückt ins Blickfeld. Von hier aus ist es nur noch ca. 1 h bis zum Hotel in Darchen, welches Sie noch weit vor dem Mittag erreichen werden. Glückwunsch, Sie haben es ge-schafft und die Kora und damit eine Reise um die Achse des Kosmos vollendet! Von hier es aus geht es nun mit dem Bus ostwärts bis nach Saga. Da die Straßen gut ausgebaut sind, kommt man schnell voran und erreicht am späten Nachmittag den kleinen Ort. Am Abend laden viele kleine Restaurants zum Abendessen ein. Abstieg: ca. 200 m / Gehdistanz: 11 km / Gehzeit: 2-3 h /Fahrzeit ca. 7 h / Über-nachtung im Hotel

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

20. Tag: Fahrt nach Sakya

Sie verlassen Saga und fahren auf gut ausgebauter Straße (teilweise über 5000 m hoch) bis nach Sak-ya. Auf dem Hinweg zum Everest sind Sie eine andere Route gefahren. Sie legen mehrere kleine Stopps ein und vertreten sich immer wieder die Beine. Nun verlassen Sie allmählich das tibetische Hochland und bei Lhatse den Friendship-Highway und machen einen Abstecher nach Sakya, wo Sie die Nacht verbringen werden. Am Nachmittag besuchen Sie mit Ihrem Guide das lokale Kloster, wel-ches zur Sakya-Sekte des tibetischen Buddhismus gehört. Sakya bedeutet im Tibetischen “hellgraue Erde”, weil es sich in der Nähe des Berges Benbori befindet, dessen verwittertes Gestein eine hell-graue Farbe hat. Das Sakya-Kloster besteht aus einem südlichen und einem nördlichen Teil, also dem Südkloster und dem Nordkloster. Dazwischen fließt der Fluss Zhongqu. Das Sakya-Kloster wurde im Jahr 1073 erstmals gebaut. Der Begründer des Klosters, Khon Konchog Gyalpo, war zugleich auch der Begründer der Sakya-Sekte.

Es handelt sich um das Stamm- und Hauptkloster der gleichnamigen Sakya-Schule und bildete im 13. und 14. Jahrhundert das politische Zentrum Tibets. Während das Nordkloster größtenteils während der Kulturrevolution zerstört wurde, ist das Südkloster recht gut erhalten. Besonders wertvoll ist die hiesige Bibliothek mit über 84.000 Schriftstücken! Anschließend können Sie noch ein wenig durch die Gassen von Sakya schlendern. Fahrzeit ca. 7 h / Gehzeit 1 h Übernachtung im Hotel

Verpflegung: Frühstück

21. Tag: Fahrt nach Shigatse mit Besuch des Tashilhunpo Klosters

Wer möchte kann schon vor dem Frühstück das Sakya-Kloster besuchen und die Mönche bei dem morgendlichen Ritual mit Gesängen und meditieren erleben. Ebenfalls lohn sich nach dem Frühstück eine kleine Wanderung zum Nordkloster mit dem schönen Blick auf das Süd-Kloster und den Ort be-vor Sie schließlich weiter nach Shigatse fahren. Nachdem Sie Shigatse erreicht haben, starten Sie am Nachmittag mit der Besichtigung der bedeutendsten Sehenswürdigkeit von Shigatse, dem Tashil-hunpo Kloster. Die Anlage wurde im Jahr 1447 gebaut und seit dem 17. Jahrhundert gilt es als Sitz des Penchen Lama. Im Anschluss hat es sich zu einer der größten Klosteruniversitäten der Gelug-Sekte entwickelt. Penchen Lama ist der Titel für eine bedeutende Reinkarnationslinie des Gelug-Ordens im tibetischen Buddhismus. Das höchste Gebäude des Klosters ist der Maitreya-Tempel. Hier befindet sich die bis heute größte Statue eines Maitreya-Buddha – sie ist 26 m hoch, es wurden 279 kg Gold und 150 Tonnen Messing verarbeitet (ebenfalls Bernstein, Diamanten und Korallen) und mehr als 100 Goldschmiede, Maler und Bildhauer waren für deren Fertigstellung nötig. Neben vielen Stupas, Grä-bern und Kunstgegenständen ist besonders die Besichtigungsplattform eindrucksvoll, welche bereits von weit weg ersichtlich ist. Ebenfalls wird der gesamte Komplex von der neun Stockwerke hohen Thangka-Mauer umgeben.

Hinweis: Ab 15:30 Uhr kann man auch an Gebetszeremonien teilnehmen.

Am Abend wartet ein besonderer kulinarischer Höhepunkt auf Sie mit dem Besuch eines Hot-Pot-Restaurants. Übernachtung im Hotel Shiga Yancha Hotel o. ä. / Fahrzeit ca. 1,5 h / 150 km

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

22. Tag: Rückfahrt nach Lhasa

Über den sehr gut ausgebauten Freundschafts-Highways fahren Sie zurück nach Lhasa. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und kann zum Bummeln und letzten Einkäufen genutzt werden. Ein Abstecher zum Potala-Palast oder eine Kora auf dem Barkhor um das Jokhang-Kloster lohnen sich immer. Am Abend Abschiedsessen in einem schönen Restaurant in der Altstadt.

Fahrzeit: ca. 2,5 Stunden / 145 km / Übernachtung im Kyichu Hotel

Verpflegung: Frühstück /Mittagessen /Abendbrot

23. Tag: Fahrt zum Flughafen von Lhasa und Rückflug nach Deutschland

Je nach der Abflugzeit werden Sie zum Flughafen von Lhasa gebracht und Sie treten Ihren Rückflug Richtung Deutschland an. Genießen Sie aus dem Flugzeug einen letzten Ausblick auf die gewaltigen Himalaya-Berge.

Verpflegung: Frühstück

24. Tag: Ankunft in Deutschland Österreich oder Schweiz

Mit vielen großartigen neuen Erlebnissen im Gepäck landen Sie in der Heimat.

Verpflegung: /
Garantierte Durchführung / freie Plätze
Garantierte Durchführung / nur noch wenige Plätze frei
Deutschsprachige Reiseleitung
Freie Plätze
Ausgebucht
Englischsprachige Reiseleitung

Individuell zum Wunschtermin

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ab ... Personen Preis pro Person Anreise Einzelzimmerzuschlag
2 5.490,00 Euro individuell 495,00 Euro Anfragen Buchen
3 4.550,00 Euro zzgl. Flug ab 1.100,00 Euro 495,00 Euro 3-4 Teilnehmer / 10.10.-30.06.26 / 27 Anfragen Buchen
5 3.695,00 Euro zzgl. Flug ab 1.100,00 Euro 495,00 Euro 5-6 Telnehmer / 10.10.-30.06.26 / 27 Anfragen Buchen
7 3.139,00 Euro zzgl. Flug ab 1.100,00 Euro 495,00 Euro 7-9 Teilnehmer / 10.10.-30.06.26 / 27 Anfragen Buchen
10 2.920,00 Euro zzgl. Flug ab 1.100,00 Euro 495,00 Euro 10-11 Teilnehmer / 10.10.-30.06.26 / 27 Anfragen Buchen

Gruppentermine

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Anreise / Abreise Preis pro Person Anreise Einzelzimmerzuschlag
14.10. - 06.11.2026 3.139,00 Euro zzgl. Flug ab 1.100,00 Euro 495,00 Euro Anfragen Buchen
15.10. - 07.11.2026 3.139,00 Euro zzgl. Flug ab 1.100,00 Euro 495,00 Euro Anfragen Buchen

Preisinformationen

AT REISEN Individuell: Zum Wunschtermin jederzeit möglich (beste Reisezeit von März bis Oktober)

Preis p.P.: Zeitraum vom: 10.10.-30.06.26 / 27

2 Teilnehmer: 5490,-Euro 
3-4 Teilnehmer: 4.550,- Euro
5-6 Teilnehmer: 3.695,- Euro
7-9 Teilnehmer: 3.139,-Euro
10 Teilnehmer: 2.920 Euro
        

Preis p.P.:  Zeitraum vom: 1.7.-9.10.26 / 27      

2 Teilnehmer: 5.830,-Euro 
3-4 Teilnehmer: 4.910,-Euro
5-6 Teilnehmer: 3.995,-Euro
7-9 Teilnehmer: 3.390,-Euro
10 Teilnehmer: 3.120,-Euro

Zusätzliche Informationen

Optional zubuchbar 

1. Tag:     Saga-Dawa-Festival  (31.05.2026 /18.6.2027)    F/M/A
Heute besuchen Sie das Saga-Dawa-Fest. Das Fest zählt zu dem wohl bedeutendsten Festen in Tibet. Der Saga-Dawa Tag ist der heiligste Tag im Land, denn gleich drei bedeutende Ereignisse sind zu fei-ern: Die Geburt des historischen Buddhas, - Siddhartha Gautama, auch Buddha Shakyamuni genannt, dessen Tod sowie seine Erleuchtung, der Eintritt ins Nirwana. Nach der tibetischen Zeitrechnung fin-det das Ereignis am 15. Tag des 4. Monats statt, was bei uns in etwa der Zeit zwischen Mai und Juni entspricht. Bei diesem Fest wird Buddha in Form eines bestimmten Rituals angebetet. Rundgänge um den inneren Kreis – das Shianglang, den mittleren Kreis sowie den äußeren Kreis sind bei diesen Ge-beten obligatorisch. Die gesamte Zeremonie dauert den kompletten vierten Monat. Der Rundgang um den äußeren Kreis, welcher am 15. dieses Festmonats stattfindet, bietet ein besonderes Schau-spiel. Alljährlich wird die Tarbucher-Fahnenstange erneut errichtet. Es handelt sich dabei um einen Mast, der sich vor dem Heiligen Kailash Berg befindet. Menschen aus allen Teilen Tibets kommen, um ihre von weit her mitgebrachten Gebetsfahnen dort am Fahnenmast anzubringen, den Mast zu um-ringen, zu beten sowie die riesige Stange gemeinsam zu errichten. Nur wenn die Fahnenstange exakt senkrecht steht, laufen die Dinge für Tibet gut. Der Lama des in der Nähe befindlichen Klosters leitet die gesamte Zeremonie. Begleitet wird das Ganze von viel Musik. Sie haben ausreichend Zeit, sich das Fest anzusehen, zu spazieren und mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen. Gegen späten Mit-tag erfolgt dann wieder die Rückfahrt zur Unterkunft. Übernachtung wie am Vortag
Tipp für den Nachmittag: Wer noch genügend Energie hat, der kann auch das Kloster Selong am Ein-gang zu inneren Kora besuchen (Gehzeit ca. 3 h). Das Selung-Kloster (ca. 5.000 m hoch) ist das erste Kloster, das Sie auf der inneren Kora von Mount Kailash antreffen werden. Vor mehreren Jahrhunder-ten wurde es als Meditationsstätte für die Mönche errichtet. Beim Wandern können Sie deutlich das natürliche Hakenkreuz (Swastika) sehen, das durch große Eisspalten an der Südseite des Mount Kailash und durch Felsenbettspuren am Hang gebildet wurde. 
Hinweis: Aktuell ist die innere Kora von Mount Kailash für Touristen gesperrt, aber der Zugang bis zum Kloster Selung ist möglich (Stand 6/25).
Preis auf Anfrage



1. Tag:    Kailash-Umrundung: North Face of Mt. Kailash    F/M/A
Die heutige Tagestour zur Nordwand des Mount Kailash, wird auch als kürzere innere Kora bezeich-net. Die Nordseite des Mount Kailash oder die Nordwand des Mount Kailash wird Charansparsh ge-nannt und man kann mit den Händen die Nordseite des Mount Kailash berühren. Der Ausflug ist ca. 8,5 km lang (Hin- und Rückweg) und dauert ca. 4-5 Stunden.  Auf dem Weg nach Charansparsh finden Sie Guggul, einen Kräuterduft und viele andere Arten von Blumen. Sie müssen unterwegs den Glet-scherbach überqueren und den Kamngjam-Gletscher betreten und schließlich stehen Sie vor der senkrechten Wand des Kailash. Die Landschaft strahlt eine Ruhe und Erhabenheit aus und man ver-gisst die Anstrengung der letzten Stunden. Mit der Berührung des Berges erhält man einen sehr tie-fen Segen und der Geist fängt an zu meditieren und das Herz springt vor Freude. Diejenigen, die nicht zu Charansparsh kommen, können in Dhiraphuk bleiben, das Kloster besuchen oder die Gegend er-kunden.Sie erhalten auch einen spektakulären Blick auf den Berg Kailash in der Ferne. Übernachtung im einfachen Gasthaus. 
Hinweis: Der Zugang zum North Face kann zeitweise von den örtlichen Behörden geschlossen werden. Sollte es am Morgen nicht erlaubt sein, empfehlen wir einen weiteren Versuch am Nachmittag zu un-ternehmen.  
Preis auf Anfrage

Reisecode: ASCN501
24 Tage
ab 2.920 Euro zzgl. Flug
2 - 14 Personen