Iran der Legenden und Wunder

Auf dieser klassischen Rundreise durch den Iran sehen Sie die bedeutendsten Zeugnisse des antiken Persiens. In einer kleinen Reisegruppe und mit einem qualifizierten Reiseleiter besuchen Sie die Stätten des Weltkulturerbes in legendären Orten wie Hamadan, Persepolis und Pasargarde. Sie verweilen in Shiraz, Isfahan und Ysad immer mehrere Tage, um diese Märchenstädte intensiv auszukosten – ganz nebenbei übrigens auch die Köstlichkeiten der persischen Küche. Dafür sorgt Ihr Reiseleiter. Beim Bummel durch die Stadt oder über den Basar lernen Sie die reiche Kultur und das Alltagsleben der Iraner kennen. Sie werden überrascht sein, wie weltoffen und interessiert die Iraner sind.

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Reise-Informationen

Übersicht
Reiseverlauf und Leistungen
Preise und Termine

Highlights

  • 16 Tage Orientalische Gastfreundschaft
  • Besichtigung der Hauptstadt Teheran
  • Hamadan – Sommerresidenz berühmter Herrscher
  • Pilgerort Qom
  • Wüstenstädte Kashan, Yazd und Kerman an der alten Heerstraße
  • Shiraz – Stadt der Dichter Saadi und Hafez
  • Weltkulturerbe Persepolis
  • Türkis glänzende Kuppeln und Bogenbrücken von Isfahan
  • Deutsch sprechender Kulturguide
  • Garantierte Durchführung ab 2 Gästen

Kurzinformationen

  • Gruppengröße: 4 - 12 Personen
  • Reiseart: Individualreise
  • Reisewelten: Kulturreisen

Schwierigkeitsgrad

Stufe 1: sehr leicht
Es handelt sich um leichte Touren ohne große körperliche Belastung. Für diese Reisen sind keine konditionelle Vorbereitung und keine Wandererfahrung notwendig. Abhängig von der jeweiligen Reise liegt der Schwerpunkt auf Kultur, Tierbeobachtungen, Sightseeing sowie dem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung.

Ihr Ansprechpartner

Steffen Kiefer
Geschäftsführer, Abteilungsleiter Asien und Amerika

Ihr Ansprechpartner für Nepal, Indien, Pakistan, Expeditionen, Firmenreisen

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Flug ab/an Deutschland in der Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 10/15)
  • Inlandsflug Isfahan -Teheran in der Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 10/15)
  • alle Transfers und Besichtigungsfahrten in Privatfahrzeugen
  • alle Eintritte lt. Programm
  • alle Hotelübernachtungen in 3*-Häusern lt. Programm im ½ Doppelzimmer
  • Verpflegung – 15x Frühstück und 2x Abendessen
  • Deutsch sprechender örtlicher Kulturguide
  • Einladung für das Visum
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)

Nicht enthaltene Leistungen

  • fehlende Verpflegungen
  • Getränke
  • persönliche Ausgaben
  • individuelle Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • Visum
  • Übergepäck
  • Einzelzimmerzuschlag 370,-Euro Standardhotel und 480,-Euro Komfort-Hotel
  • Versicherung

Reiseverlauf

Tagesbeschreibung

1. Tag: Anreise

Individuelle Anreise von Deutschland nach Teheran. Sie werden von Ihrem Reiseleiter (deutsch-spr.) am Flughafen in Teheran in Empfang genommen. Zusammen fahren Sie zum Hotel, Übernach-tung.

2. Tag: Teheran

Die heutige Großstadt war lediglich ein kleiner Vorort von Rey, der Residenz der Seldjuken. Nach-dem Rey durch die Mongolische Invasion zerstört wurde, begann Teheran mit dem Aufstieg. An-fang des 15. Jhs. hat Claijo, der spanische Botschafter, erstmals von Teheran als Stadt gesprochen. Der Safaviden Herrscher „Schah Tahmsasb“ ließ im Jahre 1653 eine Stadtmauer, und später ließ „Karim Khan Zand“ eine Festungsanlage anlegen. Agha Mohamad, Begründer der Qadjaren-Dynastie, wählte Teheran zu seiner Residenzstadt (18 Jh.), als sie nur ca. 15000 Einwohner gezählt haben soll. Zurzeit ist Teheran die größte Stadt im Südwesten Asiens mit über 15 Mio. Einwohnern. Teheran übt eine gewaltige Faszination aus. Heute konzentriert sich hier die Wirtschaft, Verkehr, Verwaltung und Kultur des Landes. Ihre Bedeutung verdankt sie in erster Linie der Lage am alten Handelsweg von Mesopotamien nach Zentralasien. Hier leben vielen Kulturen wie Muslimische Iraner, Kurden, Türken, Juden, Armenier und Assyrer friedlich beieinander. Der Dialekt prägt das moderne Persisch. Im Gegensatz zu den klassischen Städten wie Isfahan, Hamadan oder Yazd, trat Teheran erst spät ins Licht der Geschichte. Wer den Reiz des Orients in Teheran sucht, der sucht vergeblich. Nur wenige Bauten haben die Modernisierung der Großstadt durch Reza Shah über-lebt. Dennoch lohnt eine Besichtigung der Paläste vergangener Dynastien, Museen und Parks. Nach dem Frühstück starten Sie dann zu einer ganztägigen Stadtbesichtigung. Auf dem Programm stehen der Saudabad-Palast, die Ostad-Motahari-Moschee, der Azadi-Turm, welcher unserem Jahrhundert entstammt und das Wahrzeichen von Teheran ist. Außerdem sind das Nationalmuse-um und ein Abstecher in den quirligen Imam-Hauptbasar sehr zu empfehlen. Am Abend wird Sie Ihr Reiseleiter gern noch in die Teehäuser im kühleren Norden begleiten. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

3. Tag: Teheran - Hamadan

Hamadan (1800 m) liegt im Westen des Landes am Fuße des fast immer mit Schnee bedeckten Al-vandsgebirges (3574 m). Die Stadt ist neben Kerman die am zweithöchsten gelegene Großstadt Irans. Die Sommer sind kühl und angenehm und die Winter kalt, lang und schneereich. Aufgrund des Wasserreichtums war das Gebiet bereits im 3. Jh. v. Chr. ein bevorzugter Siedlungsort. Ihre Ge-schichte reicht zurück bis zu den Medern (782 v.Chr.), unter denen sie Hauptstadt des Reiches war und Ekbatana (griech. „Ort der Versammlung“) hieß. Unter Kyaxares zwischen 625 und 585 v.Chr. blühte die Stadt so richtig auf, reichte bis Kleinasien und muss eine prächtige Stadt gewesen sein. Später wurde die Stadt dann von den Achämeniden erobert und diente als Sommerresidenz der Herrscher. Über die Jahrhunderte wechselten sich die Herrscher ab. Mit der Eroberung der arabi-schen Heere im Jahre 641 wurde die Stadt in das heutige Hamadan umbenannt. Am frühen Nach-mittag erreichen Sie die Stadt. Unweit von Hamadan, in einem malerischen Tal, bewundern Sie die achämendischen Schrifttafeln Ganj Nameh, die in den Felsen geschlagen sind. Anschließend besu-chen Sie den Meydan-e Imam-Khomeini-Platz, welcher als eines der schönsten Platzensembles ab dem 20. Jh. gilt. Die kreisrunde Umbauung aus zweistöckigen Ziegelfassaden ist noch weitgehend im Originalzustand. Sollte noch Zeit übrig bleiben, so besuchen Sie noch das Grabmal von Ibn Sina, dem Wahrzeichen der Stadt. Dieses pompöse Mausoleum wurde dem Wissenschaftler, Arzt, Philo-sophen und gleichnamigen Dichter gewidmet. Am Abend genießen Sie vom Abbasabad-Hügel ei-nen schönen Blick auf die Stadt Hamadan. Übernachtung im Hotel. Fahrstrecke ca. 340 km.

Verpflegung: Frühstück

4. Tag: Hamadan – Kermanschah

Nach dem Frühstück besuchen Sie den Hegmataneh-Hügel, wo sich einst die antike Stadt der Meder befand. Anschließend besichtigen Sie noch den „Steinernen Löwen“ mit seinem 2,50 m lan-gen Torso aus schwarzem Stein. Er wurde von griechischen Steinmetzen hergestellt und zierte einst eines der Stadttore zur Partherzeit. Bevor es weiter nach Kermanschah geht, lohnt noch ein Abstecher in den Basar mit seinen Lederwaren und Keramikständen. Inmitten des Basars ragt das Doppelminarett der Freitagsmoschee hervor. Sie fahren auf der historischen Karawanenroute nach Kermanshah. Unterwegs wartet der Anahitatempel in Kangavar, das berühmte Dariusrelief (UNE-SCO-Weltkulturerbe) in Bisotun sowie die Anlage von Taq-e-Bostan mit ihren Grotten und kunst-vollen Felsreliefs darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Übernachtung im Hotel. Fahrstrecke ca. 170 km.

Verpflegung: Frühstück

5. Tag: Kermanschah – Qom – Kashan

Weiter geht die Fahrt nach Kashan. Unterwegs besichtigen Sie Qom. Die Geschichte der Stadt reicht zurück bis zur Sassaniden-Zeit (4. Jh.). Im 9. Jh. wuchs Qom zu einem wichtigen Zentrum der Schiiten, nachdem im Jahre 816 dort „Fatima-al-Masoumeh“, die Schwester des 8. Imam, begraben wurde. Im 17. Jh. errichtete der Safaviden-Herrscher, Shah Abbas, ein prachtvolles Heiligtum über dem Grab und förderte damit Pilgerfahrten. Shah Ali Fath ließ zu Beginn des 19. Jhs. die 32 m hohe Kup-pel vergolden. Heute ist Qom das Zentrum der Theologieschulen und, nach Maschhad, der wich-tigste Pilgerort. Der bekannteste Religionsschüler war Ajatollah Khomeini (Gründer der islamischen Republik Iran). Die islamische Revolution hat auch ihren Anfang in Qom genommen. Der Reiseleiter wird versuchen (keine Garantie) vor Ort eine Genehmigung zu erhalten, damit Sie den Außenhof des Schreins der Fatim-al-Masoumeh (Schwester des achten schiitischen Imams) besichtigen kön-nen. Die Stadt ist auch bekannt für ihre Töpferarbeiten und Sohan, eine Art Süßspeise. Weiter geht es nach Kashan. Die Stadt und seine Vorläufersiedlungen gehören zu den am längsten besiedelten Plätzen auf dem iranischen Hochland. Der Grund dafür ist eine äußerst ergiebige Quel-le in der Nähe der Stadt, die heute noch die ehemaligen königlichen Gärten (Baq-e Fin) bewässert. Die ehemals wichtige Handelsstadt ist auch für die Entwicklung der Keramik-Fliesen bekannt, die heute noch „Kashis“ genannt werden. Sie besichtigen den Garten Baq-e Fin, den Shah Abbas 1590 zu einem persischen Paradiesgarten ausgebaut hatte. Nach einem kurzen Abstecher durch den Ba-sar geht es zum Hotel. Übernachtung im Hotel. Fahrstrecke ca. 450 km.

Verpflegung: Frühstück

6. Tag: Kashan – Yazd

Am Morgen besuchen Sie die archäologische Stätte von Tepe Sialk mit dem prähistorischen Sied-lungshügel. Die ältesten gefundenen Artefakte stammen aus dem 5.Jh. v. Christus. Anschließend Weiterfahrt entlang der Dasht-e-Kavir-Wüste bis nach Yazd. Die Stadt zählt zusammen mit Qom, Kashan, Naìn und Kerman zu einer Reihe sehr alter Städte, die wie auf einer Perlenschnur am südlichen und westlichen Rand der Kavir-Wüste aufgereiht sind. Diese Schnur bildet gleichzeitig die Hauptverkehrsachse durch Zentraliran zum Indischen Subkonti-nent und hatte schon zur Achämenidenzeit große Bedeutung als Heerstraße. Im Gegensatz zu der ansonsten äußerst trockenen Umgebung ist die etwa 1200 m hoch gelegene Stadt und ihr Umland durch ihre Lage am nördlichen Abhang des Skir-Kuh-Gebirges (ca. 4055 m) begünstigt, wo sich im Frühjahr Schmelzwasser sammeln kann und durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem für Grün und Wachstum in der Stadt sorgt. Die Stadt ist durch eine spezifische Architektur seiner Lehmbauten geprägt, die Sie beim Rundgang durch die Altstadt entdecken können. Diese histori-sche Altstadt erstreckt sich vom Basarviertel aus in nordöstlicher Richtung. Hier findet man aus-schließlich Lehmhäuser in engen Gassen mit teils überdachten Gängen und Kuppeln sowie zahlrei-chen Windtürmen (dienen als effektive Klimaanlage). Es lohnt einen Blick z.B. vom Dach der Frei-tagsmoschee über das Meer an Lehmbauten! Sie besichtigen die Jameh-Moschee und das Zendan-e Iskander oder auch Alexander-Gefängnis. In diesem schlichten Ziegelbau soll Alexander der Gro-ße einer Legende nach einen achämenidischen Würdenträger gefangen gehalten haben (Rund-gang zum Teil zu Fuß). Anschließend Fahrt zu dem zoroastrischen Feuertempel. Die Zoroastrier sind Anhänger der altpersischen Religion von Zarathustra. Bei den religiösen Ritualen prozessieren die Gläubigen um das Feuere herum. Nicht weit weg liegen die Türme des Schweigens auf einem Berghügel, wo die Zoroastrier einst die Toten bestattet haben. Diese wurden dann von den Geiern gefressen. Übernachtung im Hotel. Fahrstrecke ca. 400 km.

Verpflegung: Frühstück

7. Tag: Yazd – Kerman

Auf den Spuren der früheren Handelsleute reisen Sie weiter nach Kerman. Auf dem Weg genießen Sie die herrliche Landschaft des Irans und sehen die zahlreichen Pistazienfelder entlang der Route. Auf dem Weg machen Sie einen Zwischenstopp an der inmitten der Wüste gelegenen Karawanse-rei Zeynoddin. Die Provinzhauptstadt Kerman liegt auf ca. 1850 m Höhe und dadurch ist auch im Sommer das Klima erträglich. Die Stadt wurde vermutlich 22-242 n.Chr. von Ardeshir I. gegründet und eine Festung aus der Sasaniden-Zeit beherrscht noch heute einen Hügel am Rande der Stadt. Nach der islamischen Eroberung wechselten die Herrscher in rascher Folge. Nach der Ankunft be-geben Sie sich auf einen Ausflug zur Grabstätte des Sufiführers Nemat Ollah-e Vali in Mahan, süd-östlich von Kerman. Im Anschluss verweilen Sie im wunderschönen Shahzadeh-Garten (auch Prin-zengarten). Der Garten bildet eine Oase inmitten der Wüste. Der Schlosspavillon im Zentrum des Gartens diente 1850 als Sommerresidenz des Prinzen. Der Garten bezaubert mit mehreren Terras-sen, Wasserspielen und Pavillons. Wieder in Kerman besuchen Sie den Basar und können sich vom orientalischen Treiben mitreißen lassen, um sich dann den Ganj-Al-Khan-Komplex mit der traditio-nellen Karawanserei und dem Badehausmuseum anzusehen. Bei klarer Nacht beeindruckt ein be-sonders sternreicher Nachthimmel! Fahrstrecke ca. 380 km. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück

8. Tag: Kerman – Mahan – Bam

Verlässt man Kerman in südöstlicher Richtung, erreicht man nach 36 km Mahan, mit dem Grab vom Shah Nimatollah Valli, dem Begründer eines Derwischordens. Es wurde im 15 Jh. erbaut und die Konstruktion besitzt einen bedeutenden künstlerischen Wert. Weitere 2 km südöstlich kann der Garten von Shah Zadeh besichtigt werden. Im 18. Jh. angelegt, zeigt er eine großartige künstleri-sche Pracht. Von Mahan erreicht man nach ca. weiteren 18 km Bam, welche auch als „Legende des Osten“ be-zeichnet wird. Ein Erdbeben zerstörte die Altstadt mit ihren luftgetrockneten Lehmgebäuden, die nur langsam wieder restauriert werden. Die Stadt liegt auf einer Meereshöhe von 1075 m. Bam liegt an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt nach Pakistan und Indien und spielt somit eine be-deutende Rolle in der Geschichte. Sie hat eine hervorragende, einmalige archäologisch interessan-te Zitadelle. Die Zitadelle ist älter als die islamische Zeit. Sie enthält vier Teile auf fünf Stockwerken und besitzt 28 Wachtürme. Am Nachmittag Rückfahrt nach Kerman. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück

9. Tag: Fahrt nach Shiraz: Die Landschaft genießen

Am heutigen Tag begeben Sie sich auf die lange, aber sehr interessante, Reise nach Schiraz. Un-terwegs haben wir die Chance die reizvolle Landschaft des Irans in vollen Zügen zu genießen und auf uns wirken zu lassen. Die Salzseen, Maharlu und Bakhtegan, bieten Ihnen traumhafte Aussich-ten. Bei einem Zwischenstopp besuchen Sie den Sarvestan-Palast. Die Ruinenanlage ist ein Überbleibsel aus dem 5. Jahrhundert. Die Reise führt weiter nach Shiraz. Hier verbringen wir die nächsten bei-den Nächte.

Verpflegung: Frühstück

10. Tag: Shiraz – Stadt der bedeutenden Dichter Persiens

Ganztägige Stadtbesichtigung in der Stadt der Dichter Saadi und Hafez. Eine fantastische Stadt, die durch den Einfluss der vielen Kulturen wie z.B. der Achämeniden, Araber, Bujiden, Dailamiten und Mongolen geprägt wurde. Sie ist mehr als 4000 Jahre alt. Hier sehen Sie u.a. die Gärten von Eram und Naranjestan, besichtigen weiterhin die berühmte Jamé-Moschee, die Vakil-Moschee sowie die Nasir-Al-Molk-Moschee und das Wakil-Baukomplex (Zitadelle, Basar und Badehaus). Bei der Besichtigung der Moschee müssen Frauen einen Tschador tragen (Ausleihe vor Ort). Am Nachmit-tag besuchen Sie die beiden Mausoleen der bedeutendsten persischen Dichter, Saadi und Hafez. Hafez (1325-1390) – Dichtung ist geprägt durch seine Liebe zur Humanität und seinem Mitgefühl für die Probleme einfacher Leute, seiner Verachtung der Heuchelei und seiner Suche nach der grund-legenden Wahrheit. „Die Stadt verließ seit einer Woche mein Mond, mir scheint`s ein Jahr, du kennest nicht der Trennung Leiden, wie schwer sie sind. Ich sah von meinen schwarzen Augen auf ihr den Wiederschein, Und meint’, es sei auf ihren Wangen ein Moschusmaal. Es träufelt Milch von ihren Lippen, süß wie das Zuckerbrot, Doch sind die Wimpern, wenn sie koset, ein Todespfeil. (Übersetzt von: Joseph von Hammer-Purgstall, 1812) Weiterhin besuchen Sie den Schrein von Ali Ibn Hamzeh. Der Außenhof dient als Friedhof. Die In-nenräume des Schreins sind mit Spiegelmosaik verziert. Anschließend steht noch ein Bummel durch den großen Basar auf dem Programm. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück

11. Tag: Shiraz – Persepolis – Nekropolis

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Persepolis. Bevor Sie jedoch die Stadt verlassen, erfolgt ein kurzer Stopp am Koran-Tor. Hier wurde einst im Tor ein Koran aufbewahrt, um die Reisenden, die durch das Tor schritten, auf ihrer Reise zu segnen. Nach ca. 45 min (ca. 60 km) Fahrt erreichen Sie die Überreste von Persepolis, einst den Frühlingspalast der Achämeniden-Dynastie. Sie besichtigen die alte achämenidischen Residenzstadt und später besuchen Sie noch die nur 5 km weiter von Persepolis liegenden Königsgräber einiger sassanidischer und achämenidischer Könige von Nekro-polis. Am Nachmittag Rückfahrt nach Shiraz. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Über-nachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück

12. Tag: Shiraz – Yassoudj

Sie verlassen die schöne Stadt und fahren nach Yassoufj. Auf dem Weg besichtigen Sie die Ruinen der Stadt Bischapour. Hier ließ der sassanidische König „Schahpur“ die Stadt als Siegesdenkmal im Jahre 260 errichten. Die Sassaniden hatten damals das römische Heer in der Schlacht von Edessa besiegt. Heute sind nur noch Überreste von einst großartigen Reliefs zu sehen. In der Schahpur-Höhle steht die Kolossal-Statue des Königs Schahpur. Der Aufstieg dauert ca. 45 min, zum Teil geht es über Treppen. Die Stadt Bischapur war schon in elemitischer und parthischer Zeit besiedelt und wurde nach der Inschrift im Jahr 266 von Schahpur dem I. neu gegründet. Sie ist eine wichtige Epo-che aus der sassanidischen Zeit. Sie besichtigen den Anahita Temple, eine altpersische Göttin und das Tange Tschogan – einen Sassaniden-Relief. Anschließend Weiterfahrt nach Yassoudj. Über-nachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück

13. Tag: Yassoudj – Isfahan

Nach dem Frühstück geht es weiter nach Isfahan. Wenn man über das karge und staubige Hoch-land die ca. 1550 m hoch gelegene Oasen-Stadt erreicht, fühlt man sich wie im Paradies. Esfahan (persisch ausgesprochen) das sei die halbe Welt, so sagen es die Einheimischen stolz über Ihre Stadt mit den unzähligen türkisfarbenen Kuppeln, den herrlichen Gärten und Palästen. Nach dem Hotelbezug starten Sie am Nachmittag mit einer ersten Besichtigungstour. Die Lebensader der Stadt bildet seit Jahrtausenden der Zayandeh Rud River, der sein lebensspendendes Nass von dem Zagros-Gebirge in die Oasen transportiert. So spendet er auch im Sommer angenehme Frische. Is-fahan verfügt über eine große Anzahl von Sehenswürdigkeiten und man bräuchte mehrere Tage, um alle anzuschauen. Wir haben die wichtigsten auf 2 Tage zusammengestellt und die meisten kann man bequem zu Fuß erlaufen. Fast alle Besichtigungen beginnen am Großen Platz „Meydan-e Imam“. Nach Besuch des Platzes besichtigen Sie: Aliqapu-Hochtor & Palast (17 Jh.): Es war gleichzeitig ein Zeremonientor und ein königlicher Palast. Die Sehenswürdigkeit enthält bemalte Stukkaturen und berühmte Fresken. Imam-Moschee: Kleinod persischer Architektur; Sie hat eine bezaubernde Doppelkuppel und vier bemerkenswerte mosaikbesetzte Minarette. Shaik-Lotfollah-Moschee: Ihre Kuppel hat eine Grundfarbe, die je nach Tageszeit und Lichteinfall beige oder rosarot erscheint. Der Künstler hat eine feine Dekoration von Arabesken mit schwarzen und blauen Blumen geschaffen. Freitagsmoschee (Djameh): Aus dem 11. Jh., der Seldjuken, ist ein wunderschönes und mit Kera-mikarbeiten dekoriertes Haus, glasierte Backsteine, Platten und Stuckarbeiten. Ein Meisterstück der Architektur! Siosehpol-Brücke: Mit ihren 33 Bögen (1602 erbaut, 290 m lang und 14 m breit). Pol-e Khadjou-Brücke: Gilt als schönste Brücke in Isfahan mit zweistöckigen Arkaden (1630 erbaut, 115 m lang und 13 m breit) und stellte den Anschluss an die Fernstraße nach Shiraz her. Ali-Qapu-Torpalast: Ein Bauwerk aus der Zeit der Safawiden im Zentrum von Isfahan; Es stellt die Eingangspforte zur damaligen Residenzstadt dar. Sollte ein Programmpunkt nicht an diesem Tag geschafft werden, so wird dieser am 2. Tag nachge-holt. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück

14. Tag: Isfahan

Am Morgen Fahrt in das armenische Viertel „Djolfa“ auf der südlichen Seite des Flusses. Zwar ist die armenische Gemeinde in Isfahan auf wenige Tausend Menschen zusammengeschrumpft, den-noch lohnt sich der Abstecher hierher. Sie besichtigen hier einige Kirchen, die durch ihre schlichten Backsteinkuppeln jedoch kaum auffallen und sich gut an die Umgebung angepasst haben. Weiter-hin besuchen Sie die Vank-Kathedrale aus dem 16. Jh. Das Kirchenschiff und der Chor enthalten mehrere Malereien, die den westlichen Einfluss bezeugen. Es ist der Mittelpunkt der christlichen Gemeinde im islamischen Raum. Eindrucksvoll ist auch der schöne Glockenturm! Anschließend Fahrt zum Tchehel-Sootum (Palast der Vierzig Säulen), einem der zuletzt gebauten Gartenpaläste aus der Safaviden-Zeit. Er wurde bei Empfängen verwendet und diente zur Unter-haltung. Das Menardjonban, die schwingenden Minarette aus dem 17 Jh., sind geheimnisvoll und kaum ein Besucher kann sich ihrem Bann entziehen. Im Anschluss besichtigen Sie Hasht-Behescht (8 Paradie-se). Der Pavillon stammt aus dem Jahre 1670, erbaut von Shah Soleiman. Es ist ein achteckiges Ge-bäude mit schönem geometrischem Design. Der Rest des Nachmittages steht zur freien Verfügung und zu Entdeckungen (ohne Reiseleiter und Fahrer). Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück

15. Tag: Isfahan – Teheran

Am Vormittag Flug nach Teheran und am Nachmittag Besuch der Kronjuwelen und des Ali-Reza-Abassi-Museums mit den Kaligraphien. Am Abend Abschiedsessen und Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

16. Tag: Teheran – Frankfurt

Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Heimat.

Verpflegung: Frühstück
Garantierte Durchführung
Garantierte Durchführung / nur noch wenige Plätze frei
Deutschsprachige Reiseleitung
Freie Plätze
Ausgebucht
Englischsprachige Reiseleitung

Individuell zum Wunschtermin

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ab ... Personen Preis pro Person Anreise Einzelzimmerzuschlag
2 3.150,00 Euro zzgl. Flug 360,00 Euro Standard Anfragen Buchen
2 3.390,00 Euro zzgl. Flug 460,00 Euro Komfort Anfragen Buchen
Reisecode: ASIR012
individuell
ab 3.150 Euro zzgl. Flug
4 - 12 Personen

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