Vom heiligen Berg Sabalan zum König Damavand - Die drei höchsten Gipfel Persie

Die Trekking- und Bergtour führt Sie von West nach Ost des wilden Alborz und zu den drei höchsten Trekkinggipfeln des Iran. Zuerst besichtigen Sie mit einem deutschsprachigen Stadtführer zum Auftakt die quirlige Hauptstadt und Millionenmetropole Teheran, die Sie mit 12 Mio. Einwohnern, Museen und Palästen beeindrucken und auf die Tour einstimmen wird. Dann fliegen Sie nach Tabriz, Hauptstadt der Provinz Aserbaidschan.
Nach einer Eingehtour bei den hier lebenden Shahsavan-Nomaden starten Sie zum ersten bergsteigerischen Höhepunkt der Reise, der Besteigung des Mt. Sabalan (4.811 m) – dem heiligen Berg des Zoroaster (Zarathustra). Hier meditierte der Religionsstifter ca. 500 v. Christus. Nach einem Abstecher und Bademöglichkeit an das Kaspische Meer, folgt der nächste Paukenschlag. Über die Hochebene von Hezarchal erreichen Sie den zweithöchsten Punkt Irans: den 4.850m hohe Alamkouh. Vom Gipfel sieht man sogar bei gutem Wetter die weiße Vulkanpyramide des Damavand. Nun bestens an die Höhe akklimatisiert, starten Sie von dem kleinen Bergsteigerdorf Reineh zum Höhepunkt der Reise. Die Besteigung des Damavand (5.671m) dem „König des Orients“ erfolgt über die klassische Aufstiegsroute im Süden. Vom Gipfel genießen Sie trotz der Anstrengungen einen fantastischen 360° Rundumblick. Während der Reise erleben Sie die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Einheimischen und sowie die kulturelle Vielfalt und entdecken dabei die reichhaltige Geschichte Persiens. Als Kulturverlängerung lohnt sich das Verlängerungsprogramm“ Perlen des Orients“. Hier erleben Sie im Süden des Landes die prunkvollen und geschichtsträchtigen Städte wie Shiraz, Persepolis und Isfahan.

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Reise-Informationen

Übersicht
Reiseverlauf und Leistungen
Preise und Termine

Highlights

  • Trekking und Bergbesteigung im Alborz-Gebirge
  • Gipfelmöglichkeiten: Sabalan (4.811 m) Alamkouh (4.850 m) und Damavand (5.671 m)
  • Besichtigung der Hauptstadt Teheran
  • Baden im Kaspischen Meer
  • Garantierte Durchführung ab 4 Teilnehmern
  • Orientalische Gastfreundschaft genießen
  • Verlängerungsmöglichkeit: Perlen des Orients

Kurzinformationen

  • Gruppengröße: 4 - 14 Personen
  • Reiseart: Gruppenreise
  • Reisewelten: Trekking und Wandern, Gipfeltouren

Schwierigkeitsgrad

Stufe 4: anspruchsvoll
Es handelt sich um anspruchsvolle Trekkingreisen mit Tagesetappen von bis zu 8 Stunden Länge und max. ca. 1.400 Höhenmetern. Der Schwerpunkt dieser Reisen ist das Trekking und dies erfordert Stärke im physischen und psychischen Bereich. Die Etappen sind teilweise lang, steil und führen auch durch unwegsames Gelände. Trittsicherheit ist absolut notwendig. Außerdem tragen Teamgeist, Kameradschaft und Komfortverzicht zum Gelingen der Urlaubsreise bei. Zur Vorbereitung sollte ein intensiveres Training von mindestens 2-3x wöchentlich erfolgen.

Bergzeichen:
Für diese Touren ist es unerlässlich, dass Sie mit Pickel und Steigeisen umgehen können. Außerdem ist Gletschererfahrung zwingende Voraussetzung.

Ihr Ansprechpartner


Steffen Kiefer
Geschäftsführer, Abteilungsleiter Asien und Amerika

Ihr Ansprechpartner für Nepal, Indien, Pakistan, Expeditionen, Firmenreisen

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Flüge ab/an Deutschland in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 09/17)
  • Inlandsfluge Teheran –Tabriz in der Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 09/17)
  • alle Transfers & Besichtigungsfahrten in Privatfahrzeugen
  • sämtliche Eintritte lt. Programm
  • alle Hotelübernachtungen in 3* Häusern lt. Progr.½ DZ, während der Trekking- und Bergtour
  • in einfachen Gästehäusern, Zelten oder sehr einfachen Berghütten
  • Begleitmannschaft: beim Trekking mit Koch,
  • Gepäcktransport durch Mulis
  • Vollpension – siehe Mahlzeiten an den einzelnen Tagen
  • Trekkingpermits (Alborz-Gebirge und Damavand)
  • Deutsch sprechender örtlicher Kulturguide,
  • Englisch sprechender Berg- und Trekkingführer
  • Deutsch sprechender AT-Reiseleiter (ab mindestens 10 Teilnehmern)
  • Vorbereitungstreffen in Leipzig (ggf. telefonisch)
  • Einladung für das Visum (Referenznummer)
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)

Nicht enthaltene Leistungen

  • fehlende Verpflegungen und Getränke
  • persönliche Ausgaben
  • individuelle Aktivitäten
  • Trinkgeld
  • Visum
  • Übergepäck
  • Einzelzimmerzuschlag / Einzelzelt 290,-Euro
  • Versicherung

Reiseverlauf

Tagesbeschreibung

1. Tag: Deutschland – Teheran

Flug von Deutschland nach Teheran. Transfer zum Hotel. Übernachtung.

2. Tag: Stadtbesichtigung Teheran

Ganztägige Stadtbesichtigung durch die moderne Metropole, die zu Füßen des Tochal Berges 3944 m liegt. Mit ca. 15 Mio. Einwohnern zählt die Stadt mit zu den größten Städten Asiens. Seit 1788 mit der Machtergreifung der Qadjaren wurde sie zur Hauptstadt gewählt. Heute konzentriert sich hier die Wirtschaft, Verkehr, Verwaltung und Kultur des Landes. Ihre Bedeutung verdankt sie, in erster Linie, der Lage am alten Handelsweg von Mesopotamien nach Zentralasien. Hier leben vielen Kulturen wie Muslimische Iraner, Kurden, Türken, Juden, Armenier und Assyrer friedlich beieinander. Der Dialekt prägt das moderne Persisch. Im Gegensatz zu den klassischen Städten wie Isfahan, Hamadan oder Yazd tritt Teheran erst spät ins Licht der Geschichte. Nur wenige Bauten haben die Modernisierung der Großstadt durch Reza Shah überlebt. Dennoch lohnt eine Besichtigung der Paläste vergangener Dynastien, Museen und Parks. Auf dem Programm stehen der Saudabad-Palast, die Ostad-Motahari-Moschee, das Nationalmuseum und der Azadi-Turm, welcher unserem Jahrhundert entstammt und das Wahrzeichen von Teheran ist. Ein Abstecher in den quirligen Imam Hauptbasar schließt die Stadtbesichtigung ab. Am Abend wird Sie Ihr Reiseleiter gern noch in die Teehäuser im kühleren Norden begleiten. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

3. Tag: Flug nach Tabriz, Hauptstadt der iranischen Provinz Aserbaidschan

Ganztägiger Transfer zum Inlandsflughafen und Flug nach Tabriz im Nordwesten von Iran. Tabriz ist die Hauptstadt der Provinz Ost-Aserbaidschan im Iran. Mit knapp 1,56 Mio Einwohnern (2016) ist Tabriz eines der größten kulturellen Zentren von Aserbaidschan im Iran und der iranischen Aserbaidschaner. Die Stadt ist seit jeher eine Verkehrsknotenpunkt, wo die Seidenstraße den Fluss Mehran-Rud kreuzt, wurden Lasttiere und Waren getauscht. Die Verbindung zur Hauptstadt Teheran führt direkt über den Teheran-Tabriz Highway, der in der anderen Richtung bis zur türkischen Grenze führt. Nach Ankunft erfolgt der Transfer zum Hotel. Nachdem Sie sich kurz frisch gemacht haben, starten Sie zu einer kleinen Stadtbesichtigung. Leider haben die Erdbeben viele historische Bauwerke zerstört. Sie besichtigen mit Ihrem Guide das alte Rathaus (auf dem Tour tickt eine Uhr aus deutscher Uhren-Manufaktur) und die Blaue Moschee (Kabud-Moschee).Die Moschee wurde 1465 im Auftrag von Chatun Dschan Begun, der Frau des Führers der turkmenischen Stammesföderation der Qara Qoyunlu, Dschahan Schah, während dessen Herrschaft im sogenannten Reich der Schwarzen Hammel erbaut. Nach dem Mittagessen machen Sie einen Abstecher zu den Höhlenwohnungen von Kandovan. Die Höhlenwohnungen wurde zur Zeit des Mongolensturms vor 800 Jahren gegründet. Die Siedler fanden damals auf der Flucht vor den grausamen Eroberern in dem entlegenen Dorf eine neue Heimat. Aber es ist auch nicht ausgeschlossen, dass auch schon in früheren Zeiten Menschen hier lebten. Die Höhlenwohnungen befinden sich in den grauen Tuffsteinkegeln – nur Fenster und Türen verraten, dass hier Menschen wohnen. Übernachtung im Hotel in Tabriz.

Verpflegung: Frühstück

4. Tag: Weiterfahrt nach Shabil

Heute geht es weiter in Richtung Berge. Nach ca. 3-4 Stunden Fahrt erreichen Sie Shabil auf knapp 2.800 m Höhe. Der kleine Bergort liegt am Fusse des Mount Sabalan. Diese Region ist ebenfalls bekannt für seine Thermalquellen und sie haben die Möglichkeit, sich in einem iranischen “Spa” auszuruhen. Hier leben die Shahsavan Nomaden. Diese sind bekannt für Ihre Handwerkskunst des Teppichknüpfens und ihrer traditionelle Lebensweise im “alachiq” (einem halbkugelförmigen Zelt). Am Nachmittag unternehmen Sie eine Wanderung in die Umgebung und Berge. Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

5. Tag: Aufstieg zur Berghütte am Sabalan

Das Gepäck wird heute mit dem Jeep bis zur Berghütte Hoseiniy bis auf 3.600 m hochgefahren. Somit sparen Sie Kräfte für die nächsten Tage (Sie tragen nur den Tagesrucksack). Sie wandern gemütlich durch die schöne Berglandschaft und erreichen nach ca. 3-4 Stunden die Hütte. Übernachtung Hütte.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

6. Tag: Ruhetag

Der heutige Tag dient zur besser Höhenanpassung. Übernachtung Hütte.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

7. Tag: Gipfeltag: Besteigung des Mount Sabalan (4.811 m)

Der Noch im Schein der Stirnlampen starten Sie mit dem Aufstieg auf den dritthöchsten Gipfel von Iran. Die Route ist technisch einfach, erfordert dennoch eine gute Kondition und Trittsicherheit. Am Gipfel erwartet Sie ein wunderschönes Naturerlebnis – ein Kratersee von etwa 150m Durchmesser, der abgesehen von gelegentlichen Ausnahmen, das ganze Jahr mit Eis bedeckt ist. Mit Erreichen des Gipfels, sind Sie ca. 3 Meter höher als der Mt. Blanc in Europa, der ja die höchste Erhebung in den Westalpen ist. Nach Gipfelrast und Foto geht es wieder auf der Aufstiegsroute zurück bis nach Shabil. Der Legende nach hat Zarathustra mehrere Jahre auf dem Berg meditiert (500-100v.Christus) und gilt seitdem als heiliger Berg. Wer möchte kann nach Rückkehr ein Bad in einer der heißen Quellen nehmen. Anschließend Weiterfahrt in die ca. 1Stunde entfernte Stadt Ardebil. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

8. Tag: Stadtbesichtigung von Ardebil und Weiterfahrt nach Masouleh

Auf dem Vormittagsprogramm steht heute die Besichtigung der Hauptstadt der iranischen Provinz Azerbaijan. Die Stadt ist das Zentrum des bäuerlichen Umlandes. Der Sasaniden-Herrscher Peroz soll hier im 5. Jh. eine Stadt namens Firuzgerd gegründet haben, die nach arabischer Eroberung in Ardebil umbenannt wurde. Im 15.-16. Jh. war sie Mittelpunkt von Handel und Gewerbe und war ständig Angriffen der Osmanen ausgesetzt. 1736 wurde hier Nadir Shah zum Herrscher gekrönt. Im Jahre 1826-28 wurde sie von russischen Truppen besetzt. Heute zählt die Stadt über 350.000 Einwohner und erstreckt sich zu beiden Seiten am Fluss Baliqi Chai. Sie unternehmen einen Ausflug zum kleinen Ort Kalkhoran mit dem Mausoleum Sheikh Djibrail, der dem Vater des Sheik Safis gewidmet ist. Sollte noch etwas Zeit übrig bleiben, so lohnt sich auf alle Fälle der Besuch des Basars von Ardebil, südlich des Meydane-e Imam Hossein. Nachmittags Weiterfahrt durch das Gebirge nach Masouleh, einem mehr als tausend Jahre altem Bergdorf nahe dem Kaspischen Meer. Es ist der einzige Ort im Iran, wo es keinen motorisierten Verkehr jeglicher Art gibt, weil es schlichtweg nicht möglich ist. Das Dorf ist terrassenförmig in den sehr steilen Abhang hineingebaut. Wegen des Gefälles gibt es zwischen den Häusern nur ganz wenige Straßen, stattdessen fast ausschließlich Stufen und kleine Serpentinengassen. Die Häuser sind in der Regel zweistöckig und eng aneinander gebaut. Als Baumaterial dienen in erster Linie Lehmziegel, die mit einem ockerfarbenen Lehmverputz überzogen sind. Die Dächer sind in der Regel flach oder nur leicht geneigt und dienen häufig auch als Fußwege für die oberhalb liegende nächste Häuserebene. Schön gestaltete Erker, Türen und Fenster aus Holzschnitzerei prägen Masouleh. Aufgrund der gewöhnlichen Architektur der Häuser ist der Ort eine Touristenattraktion. Übernachtung in einem landestypischen Gasthaus.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

9. Tag: Stopp am Kaspischen Meer und Fahrt zum Alamkouh

Sie verlassen das idylische Dorf und fahren an der Küste entlang bis nach Chaloos. Nach dem Mittagessen am Kaspi (Kaspische Meer) geht es wieder zurück in die Berge. In Rudbarak, dem Ausgangspunkt für die Besteigung des Alamkouh beziehen Sie Ihr heutiges Nachlager im Gästehaus der iranischen Bergsteiger Föderation. Übernachtung Gästehaus.

10. Tag: Aufstieg nach Hezarchal 3800 m

Am Morgen fährt man (stehend auf der Ladefläche) ca. 15 km (1,5 h) zum Ausgangspunkt der Trekkingtour nach Vandabon oder, je nach Straßenbedingungen, weiter bis Teigh-e galou (3257 m). Von hier beginnt die Wanderung von 2-3 Stunden durch eine faszinierende Landschaft nach Hezarchal 3770 m. Das Gepäck wird mit Mulis transportiert – Sie tragen nur den Tagesrucksack. Ihre Zelte schlagen Sie auf einer schönen Wiese, umrahmt mit den vielen Viertausendern, auf.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

11. Tag: Bergtour zum Lashgarak 4256 m

Heute haben Sie die Möglichkeit, den 4256 m hohen Lashgarak zu besteigen. Zuerst müssen 2-3 kleine Bäche übersprungen und kleine Schneefelder gequert werden, bevor es über einen Schotterweg zum Gipfel hinauf geht. Nach ca. 3 h ist es geschafft und man genießt von dem großen Gipfel einen schönen Blick zum 4850 m hohen Alamkouh und seiner Vasallen. Wer den Gipfel nicht mit besteigen möchte, kann entweder einen Ruhetag einlegen oder kleine Wanderungen in der Umgebung unternehmen. Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

12. Tag: Bergtour zum Alamkouh 4850 m

Zeitig werden Sie geweckt (7:30 Uhr geht es los), denn heute steht die Besteigung des zweithöchsten Berges Irans auf dem Programm. Der Weg führt über die technisch leichte Südroute auf Schotter und Fels, stellenweise müssen einige kleine Schneefelder gequert werden, linker Hand befindet sich der Khersan-Gletscher und rechter Seite (teilweise verdeckt) die Überreste des Marjikesh-Gletschers. Nach ca. 5-6 h ist es endlich geschafft! Sie stehen auf dem schönen aber brüchigen Gipfel und genießen den schönen Rundblick über das Alborz-Gebirge. Sie blicken hinab in die steilen Aufstiegsrouten von der Nordseite des Berges und, mit etwas Wetterglück, glitzert im Osten der König Damavand mit seiner weißen Haube. Nach ausgiebiger Gipfelrast erfolgt der Abstieg (3 h) über die Aufstiegsroute zurück zum Camp. Übernachtung im Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

13. Tag: Rückkehr nach Rudbarak

Rückkehr nach Vandabon (ca. 5 h) bzw. Teigh-e Galou (ca. 1,5 Stunden). Unterwegs erhalten Sie die Möglichkeit, durch schöne Blumenwiesen zu schönen Fotomotiven zu kommen (vor allem im Juni). Danach Rückfahrt (stehend auf der Ladefläche) nach Rudbarak. Übernachtung im Lokalhaus. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zu einem Stadtbummel.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

14. Tag: Kaspisches Meer – Ausgangspunkt Besteigung Damavand

Frühstück und danach Weiterfahrt zum Damavand. Die Fahrt führt vorbei am Kaspischen Meer. Wir werden am Meer einen kurzen Badestopp einlegen. Hier am Meer herrscht ein völlig anderes Klima als im übrigen Land, denn bedingt durch die fast 6000 m aufragende Kette des Alborz-Gebirges, welches die Küstenregion vom restlichen Land abtrennt, ist hier wesentlich feuchter und das Klima subtropisch. Hier findet man eine vielfältige Vegetation, dichte Wälder und viel Landwirtschaft (z.B. Reis oder Zitrus-Plantagen). Aufgrund dieser Fruchtbarkeit ist der Küstenstreifen sehr gut besiedelt. Wirtliche Bedeutung hat die Region auch dank der Fischerei (vor allem der als Staatsmonopol organisierte Störfang-Kaviarproduktion) sowie die Erdöl- und Erdgasförderung. Anschließend geht es dann teilweise durch eine enge Schlucht weiter nach Polur 2250 m, einem Städtchen am Südwest-Fuß des Damavand. Von hier aus können Sie den ersten überwältigenden Blick auf den Berg genießen. Der Damavand 5671 m ist nicht nur der höchste Berg des Irans sondern des gesamten Orients. Der mächtige, gleichförmige Vulkan überragt das schroffe Albruz-Gebirge um mehr als 1000 Meter und wirkt fast wie ein Fremdkörper. In den nächsten 2 Tagen werden Sie den Damavand auf der technisch leichten Südroute besteigen. Übernachtung in einem Gästehaus oder der Mountain-Föderation (Mehrbettunterkunft, keine Doppelzimmer oder Einzelzimmer möglich!). Fahrzeit ca. 7 Stunden.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

15. Tag: Damavand: Aufstieg zur Bargah-Sevon-Schutzhütte

Heute stehen Sie sehr zeitig auf. Zuerst fahren Sie mit dem Fahrzeug (teilweise stehend auf der Ladefläche) über viele Serpentinen bis zur Saheb-al-Sahman-Moschee auf 3020 m Höhe. Unterwegs stoppen Sie, denn es bieten sich schöne Motive mit dem Berg und herrlichen Wiesen an (je nach Jahreszeit). Hier am Ausgangspunkt zu Ihrer Besteigung treffen Sie auch die Muli-Treiber, die Ihr Gepäck transportieren werden (nicht benötigtes Gepäck kann vor Ort deponiert werden). Wie weit Sie mit den Fahrzeugen vorwärtskommen, hängt stark von dem Zustand der Bergstraße (einfache Schotterpisten) ab. Nachdem das Fahrzeug uns verlassen hat, schultern Sie Ihr Tagesrucksack auf und beginnen mit dem stetigen Aufstieg (ca. 1100 m). Nach ca. 5 h erreichen Sie die neu errichtete Berghütte Bargah-Sevon auf ca. 4200 m Höhe. Sie übernachten entweder in dem Schlafsaal der Berghütte (Reservierung nicht möglich) oder, bei Überfüllung, in den mitgebrachten Zelten. Übernachtung Hütte oder Zelt.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

16. Tag: Damavand: Gipfeltag

Am frühen Morgen brechen Sie zu Ihrem Gipfelsturm auf. Gegen 3 Uhr ist Wecken angesagt und um 4 Uhr starten Sie zum Gipfel. Der Damavand bedeutet im Persischen „frostiger Berg“ und auch Sie müssen sich warm anziehen, denn es herrschen auch im Sommer am Gipfel Temperaturen weit unter 0 Grad und es ist teilweise mit starkem Wind zu rechnen. Mit etwas Glück kann man besonders im Juli und August den Gipfel völlig ohne Schnee- und Eiskontakt besteigen. Die Aufstiegsroute ist technisch leicht und setzt keine besonderen Fähigkeiten voraus. Wichtig sind eine solide Grundkondition und Trittsicherheit. An einigen wenigen Stellen kann es notwendig werden, in den Fels zu greifen. Unter Umständen muss auch mal ein Altschneefeld gequert werden. Gleich beim Start empfiehlt es sich, noch Gamaschen anzulegen. Ab einer Höhe von 5100 m spüren Sie erste Schwefeldämpfe und es wird deutlich, dass Sie an einem Vulkan unterwegs sind. Der Berg ist nicht mehr aktiv, aber dennoch spürt man noch seinen Atem. Nach ca. 6-7 Stunden stehen Sie dann glücklich auf dem höchsten Punkt des Vulkans Damavand und genießen einen grandiosen Rundumblick. Bei klarer Sicht kann man sogar bis nach Teheran oder zum Kaspischen Meer blicken. Auch sieht man am Horizont die Spitze des 4850 m hohen Alamkouh herausragen. Nach ausgiebiger Gipfelrast erfolgt der Abstieg über die Aufstiegsroute bis zur Berghütte Bargah-Sevon. Hier wird noch einmal übernachtet und es wird der Blick auf den bezwungenen Damavand genossen. Übernachtung Hütte oder Zelt. Gehzeit Aufstieg ca. 6-7 h/Abstieg ca.3-4 h/Auf-und Abstieg 1500 HM.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

17. Tag: Rückkehr nach Teheran

Zeitiger Abstieg bis zur Saheb-al-Sahman-Moschee auf 3020 m Höhe, dem Ausgangspunkt der Bergtour (3 h). Sie können sich Stolz auf die Schulter klopfen, denn Sie haben den höchsten Berg des Orients bezwungen. Der Damavand zählt neben dem Kilimanjaro zu einem der höchsten freistehenden Berge der Welt. Der Höhenunterschied vom Fuß des Berges bis zum Gipfel beträgt ca. 4700 m. Nach Verabschiedung der Mulitreiber und Bergführer fahren Sie zurück in die quirlige Hauptstadt Teheran. Hier erwartet Sie eine heiße Dusche. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann noch einen Abstecher zum Basar unternehmen. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen bei der Organisation. Der Große Basar von Teheran zählt zu den größten überdachten Basaren der Welt, wobei hier die einzelnen Warenkategorien und Handwerkszünfte noch ihren eigenen Bereich haben – das typische Merkmal der meisten Basare. Übernachtung im Hotel. Fahrzeit ca. 3-4 h/Abstieg ca.2-3 h.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

18. Tag: Teheran – Frankfurt

Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Heimat.

Verpflegung: Frühstück
Garantierte Durchführung
Restplätze / nur noch wenige Plätze frei
Deutschsprachige Reiseleitung
Freie Plätze
Ausgebucht
Englischsprachige Reiseleitung

Gruppentermine

Anreise / Abreise Preis pro Person Flug Einzelzimmerzuschlag
03.06. - 20.06.2020 2.850,00 Euro 290,00 Euro Anfragen Buchen
08.07. - 25.07.2020 2.850,00 Euro 290,00 Euro Anfragen Buchen
22.07. - 08.08.2020 2.850,00 Euro 290,00 Euro Anfragen Buchen
19.08. - 05.09.2020 2.850,00 Euro 290,00 Euro Anfragen Buchen
02.06. - 19.06.2021 2.850,00 Euro 290,00 Euro Anfragen Buchen
07.07. - 24.07.2021 2.850,00 Euro 290,00 Euro Anfragen Buchen
21.07. - 07.08.2021 2.850,00 Euro 290,00 Euro Anfragen Buchen
18.08. - 04.09.2021 2.850,00 Euro 290,00 Euro Anfragen Buchen
Reisecode: ASIR008
18 Tage
2.850 Euro
4 - 14 Personen