Mit der Hanseatic Spirit Richtung Arktis - eine Reise voller magischer Momente

Eine eindrucksvolle Reise auf einem kleinen Expeditionsschiff in unberührte Regionen Schottlands und Islands zwischen familiärer Atmosphäre, magischen Momenten und luxuriösem Ambiente. Mehr geht nicht!

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Vor dem Auslaufen des Schiffes in Hamburg meinte ein Mitreisender zu mir "Du weißt, jetzt gibt es kein Zurück mehr!" - Ich entgegnete verwundert "Was meinst du?" und er sagte "Wenn du das einmal gemacht hast, willst du nichts Anderes mehr." ...und er sollte Recht behalten.

Diese Reise hat eindrucksvoll Spuren hinterlassen durch alles Erlebte und Gesehene - man kann es nur schwer beschreiben und muss es selbst erfahren haben:


...das Gefühl, jeden Tag auf See zu sein und nichts außer dem Meeresrauschen und dem Wind zu hören

...das unglaubliche Ambiente auf dem Schiff - sei es durch die familiäre und entspannte Atmosphäre oder die unterschiedlichsten Lichtstimmungen, die nirgendwo so faszinierend wirken wie auf See

...die Offenheit und Freundlichkeit der Crew und der anderen Gäste

...die unerwarteten, aber besonderen Begegnungen mit Tieren und Menschen

...die manchmal unwirklich scheinenden Landschaften, die plötzlich von dem Schiff auftauchen

...ein herausragender Service und fantastisches Essen, die den Aufenthalt an Bord zu Wellness für Körper und Seele machen

...ein Naturerlebnis, wie es in der Art mit keinem anderen Verkehrsmittel möglich ist


Die Reise begann mit einem entspannten Gefühl durch den Gepäcktransfer und Busshuttle vom Bahnhof zum Hafen, wo wir bereits mit ein paar Häppchen und Champagner empfangen wurden. Nach der Ankunft und Einschiffung bezogen wir unsere schönen, modernen und hellen Balkonkabinen, welche die Vorfreude auf einen erholsamen Aufenthalt noch verstärkten. Gegen Abend folgte das erste Highlight - das Auslaufen aus dem Hafen in Hamburg Altona - mit einem Welcome Drink in der Hand, bei fast 30 Grad und schönstem Sonnenschein schipperten wir die Elbe entlang. Was für ein Einstieg! Das Willkommensdinner im Hanseatic Restaurant rundete den Abend ab und gewährte uns einen ersten Einblick, was uns kulinarisch die nächsten 10 Tage erwarten würde - hochwertige Küche aus frischen und lokalen Zutaten sowie leckere Kreationen, die ein paar Pfunde mehr auf der Waage garantierten.

Der darauffolgende Seetag brachte uns unserem ersten Ziel, den Orkney-Inseln, näher und ließ einen genaueren Einblick in das Leben auf dem Schiff zu. Schon schnell wurde klar, das ist keine Kreuzfahrt, sondern eine Schiffsexpedition mit besonderem Charakter. Nur 193 Passagiere an Bord und 170 Crewmitglieder sorgten für eine vollkommen andere Stimmung als auf einem großen Ozeanriesen. Man kommt schnell mit Mitreisenden ins Gespräch und hat die Chance, der Crew bei der Arbeit über die Schulter zu blicken - ob bei exklusiven Rundgängen hinter den Kulissen oder auf der offenen Brücke, wo auch eine Plauderei mit dem Kapitän oder den Offizieren möglich ist, um spannende Geschichten aus der Seefahrt zu hören oder interessante Hintergrundinformationen zu erhalten. Generell werden an Bord der Hapag Lloyd Schiffe viele kleine Events und Gelegenheiten geschaffen, um die Besatzung, die Experten verschiedener Fachgebiete oder die Mitreisenden kennenzulernen und sich auszutauschen. Dies sorgt für eine familiäre Atmosphäre, welche die Reise auf einem Expeditionsschiff so außergewöhnlich macht.

Am Tag 3 und 4 war schon wieder Land in Sicht! Die wundervoll grünen Orkney-Inseln, die ein Paradies für Tierliebhaber sind und mit UNESCO-Stätten wie prähistorischen Steinkreisen und steinzeitlichen Siedlungen einfach mystisch wirken, waren der Anfang und es folgte ein weiteres traumhaftes Ziel mit der Isle of Lewis, die zu den Äußeren Hebriden zählt. Die individuelle Erkundung mit dem Mietwagen ermöglichte es uns, die Westküste der Insel zu entdecken. Dort begegneten uns Landschaften, die man sich nicht vorstellen würde, wenn man an eine Insel vor der Nordküste Schottlands denkt: malerische Strände mit weißem Sand und türkisblauem Meer, die eher an ein Ziel im Indischen Ozean oder Neuseeland erinnern und beeindruckende Klippen, die dem Meer trotzen. Natürlich durften auch die weiten Aussichten über grüne Hügellandschaften mit lila und rosa blühendem Heidekraut nicht fehlen.

Nach diesem wunderschönen Einstieg führte unser Weg hinaus auf den Atlantik Richtung Norden - Island war das Ziel und die Vorfreude auf die kommenden Tage stieg während eines weiteren Seetages noch an. Nach dem Aufwachen am Morgen wurde klar, dass nun ein noch weitaus beeindruckenderer Teil der Reise begonnen hatte... Beim Heraustreten an Deck stand man vor steilen, grünen Berghängen, die bis an den Fjord heranragten - in Wolken gehüllt mit einer Allee von kleinen, dünnen Wasserfällen, daneben ein kleiner Ort mit farbenfrohen Holzhäusern und einer blauen Kirche. Seyðisfjörður, im gleichnamigen Fjord, lieferte eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen und atemberaubende Aussichten auf Landschaften, die Einem unwirklich vorkommen aufgrund ihrer Weite. Dieser Eindruck wurde uns die nächsten Tage noch einmal bestätigt: ob bei den kostenfrei angebotenen Wanderungen mit Experten oder beim Zodiac Cruising - wir gelangten zu Orten, die nur mit kleinen Booten erreichbar sind und konnten so Regionen erkunden, die uns staunen ließen. Unser Schiff brauchte keinen Hafen, es konnte auf Reede liegen und überall stoppen, wo der Kapitän es für lohnend hielt, um die Passagiere anschließend mit dem Zodiac an Land zu bringen. Eine Flexibilität, die die Expeditionsflotte so einzigartig macht und auch außergewöhnliche Stopps zulässt.

So wurden uns auch einige magische Momente und Highlights auf der Reise beschert, die unbezahlbar waren...wenn der Kapitän sich auf humorvolle Art und Weise per Durchsage meldete, um zu verkünden, dass Orcas gesichtet wurden oder direkt vor uns Buckelwale zu sehen sind. Eine ehrfürchtige Stille verbreitete sich an Bord, als das Schiff stoppte, die Menschen sich draußen an Deck versammelten und höchstens fünf Meter vor dem Bug plötzlich 6 oder 7 Buckelwale den Kopf aus dem Meer reckten und immer wieder auf- und abtauchten. Ein bewegender Moment, der alles Andere vergessen ließ.

Noch mehr dieser Augenblicke boten sich, wenn man sich auf das konzentrierte, was uns umgab - das Meer, die Stille und die besondere Stimmung nie endender Tage dank der Mitternachtssonne...nach Mitternacht am Heck auf Deck zu stehen, die Ruhe zu genießen während am Horizont die orange-rote Sonne hinter dunkelblauen Wolken scheinbar untergeht - doch dazu kommt es nicht - es bleibt hell wie am späten Nachmittag. Auf der Backbordseite ziehen leicht schneebedeckte Berge vorbei und man spürt eine besondere Atmosphäre.

Kombiniert mit dem hervorragenden Service eines luxuriösen Schiffes, auf dem Einem jeder Wunsch erfüllt wird, war diese Reise ein Erlebnis, das Lust auf Mee(h)r macht. An Bord verliert man das Zeitgefühl und kann abschalten vom Alltag bei einem Ausflug in eine andere Welt. Und es ist wahr: Man möchte nichts Anderes mehr...

Blogeintrag verfasst von Nicole Schmidt am 10.07.2026

Nicole Schmidt
Sales Managerin Europe

Ihr Ansprechpartner für Europa Sommerreisen und Winterreisen, Hundeschlitten, Schiffsexpeditionen, La Réunion, Kapverden