Unsere Polarexpedition Antarktis – Falklandinseln - Südgeorgien: 24.01. – 11.02.2026

17 Tage Antarktis-Abenteuer – Auf den Spuren der Eisriesen: Wir wussten, dass diese Reise uns ein Leben lang begleiten würde. Die Erinnerungen an die Pinguine, die sich an den Stränden tummelten, die Wale, die ruhig durch das Wasser zogen, und die schimmernden Eisberge, die sich gegen den weiten Himmel abzeichneten, werden für immer in unseren Herzen bleiben.

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Unsere Reise begann in Buenos Aires, der pulsierenden Hauptstadt Argentiniens. Die lebendige Atmosphäre der Stadt konnte man vor allem beim Tango spüren. In einer der vielen Tanzhallen, die das nächtliche Buenos Aires prägten, konnten wir den feurigen Rhythmus und die Leidenschaft dieses traditionellen Tanzes erleben. Doch der wahre Höhepunkt dieser Reise sollte erst kommen - die Kreuzfahrt zur Antarktis.

In Ushuaia, an der Südspitze Südamerikas, ging es schließlich an Bord eines beeindruckenden Kreuzfahrtschiffs, der Le Lyrial, der Company PONANT, das in Richtung Süden aufbrach. Das Schiff war nicht nur bestens ausgestattet, sondern regelrecht luxuriös. Die Annehmlichkeiten und der Service an Bord waren herausragend, und wir konnten während der Fahrt über das weite, eisige Meer ganz entspannen.

Unsere erste Station waren die Falklandinseln, ein idyllischer Archipel im Südatlantik. Wir begannen unsere Erkundungstour durch diese unberührte Naturwelt. Der Blick auf die endlosen Weiten der grünen Hügel und das tiefe Blau des Ozeans war schon atemberaubend. Besonders beeindruckend war der Besuch einer Kolonie von Pinguinen, die sich dort in der rauen Landschaft breitgemacht hatten. Es war ein unvergessliches Erlebnis, die Pinguine bei ihren kleinen „Tänzen“ und anmutigen Bewegungen zu beobachten. Neben den Pinguinen trafen wir auch auf eine Vielzahl von Vögeln, die in den steilen Klippen nisteten.

Unser nächstes Ziel war Südgeorgien, eine abgelegene Insel, die oft als „Galápagos des Südens“ bezeichnet wird. An diesem Ort verschmelzen Natur und Geschichte auf eindrucksvolle Weise. Schon von Weitem waren die imposanten Berge und schneebedeckten Gipfel zu sehen. Beim Anlegen in Grytviken, einer verlassenen Walfangstation, tauchten wir ein in die bewegte Geschichte der Region. Das Museum vor Ort gab uns einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte der Walfänger und der Entdecker, die diese harsche Umgebung bezwangen.
Die wahre Magie von Südgeorgien liegt in seiner Tierwelt. Hier fanden wir eine der größten Königspinguinkolonien der Welt – hunderte von Pinguinen, die auf den endlosen Grasflächen standen, mit ihren orangefarbenen Bäuchen in der Sonne glitzerten und sich in den Wellen des kalten Südatlantiks balgten während Seelöwen faul auf den Felsen lagen und sich in der Sonne räkelten.

Die verschneiten Landschaften und die unglaubliche Stille dieser entlegenen Inselwelt hinterließen einen bleibenden Eindruck – der majestätische Anblick der Tierscharen, gepaart mit der dramatischen Kulisse der Berge, war schlichtweg überwältigend.

Der Weg zur Antarktis führte uns weiter südlich, und bald erreichten wir den antarktischen Kreis. Der erste Anblick von der Antarktis war einfach unbeschreiblich: riesige, schimmernde Eisberge, die sich majestätisch aus dem Wasser erhoben, und die unberührte Schönheit dieser abgelegenen Region. Die Landschaft war wie aus einem anderen Universum: gewaltige Gletscher, die in den Ozean stürzten, glitzernde Eisberge, die in den verschiedensten Blau- und Grüntönen schimmerten, und ein endloser Horizont aus weißem Schnee. Das Schiff glitt fast lautlos durch das eisige Wasser. In den Gewässern rund um die Antarktis sahen wir Finn-, Buckel- und Zwergwale, die sich majestätisch an die Oberfläche erhoben, um Luft zu holen, und gelegentlich auch die Flossen von Orcas, die in den eisigen Gewässern auf Jagd gingen.

Die Stille der Antarktis war fast greifbar, und es war eine fast spirituelle Erfahrung, den Fuß auf diesen unberührten Kontinent zu setzen. Auf Zodiak-Boot-Touren gelang es uns, einige der abgelegenen Gebirgsausläufer und Gletscher zu erreichen, und wir konnten die ganze Pracht der antarktischen Wildnis aus nächster Nähe erleben. Natürlich war diese Reise auch eine Reise in die Geschichte. Wir lernten von den frühen Entdeckern, die sich der antarktischen Herausforderung stellten, von den Abenteurern wie Ernest Shackleton, die diese extremen Bedingungen ertrugen, um neues Land zu erkunden. Ein Besuch auf historischen Stationen und die Erzählungen über ihre mutigen Expeditionen veranlassten uns, über den menschlichen Überlebenswillen in dieser extremen Welt nachzudenken.

Nach der Erkundung der Antarktis und seiner Wunder begannen wir, uns wieder in Richtung Norden zu bewegen. Die letzten Tage verbrachten wir mit Rückblicken auf das Erlebte und dem Austausch von Geschichten mit den Mitreisenden. Jeder von uns hatte eine Vielzahl von Eindrücken gesammelt: von den unzähligen Pinguinen über die imposante Arktislandschaft bis hin zu den faszinierenden historischen Stationen.

Der Abschied von der Antarktis fiel schwer – die Region hatte uns mit ihrer majestätischen Schönheit und ihrer Wildheit gefesselt. Doch wir wussten, dass diese Reise uns ein Leben lang begleiten würde. Die Erinnerungen an die Pinguine, die sich an den Stränden tummelten, die Wale, die ruhig durch das Wasser zogen, und die schimmernden Eisberge, die sich gegen den weiten Himmel abzeichneten, werden für immer in unseren Herzen bleiben.

Anett Hanschmann

Blogeintrag verfasst von Peter Kiefer am 02.03.2026

Peter Kiefer
Geschäftsführer, Marketing, Afrika

Ihr Ansprechpartner für Afrika, Japan, Indonesien, Jordanien, Expeditionen