Von Lhasa via Mt. Everest zum Schneejuwel Kailash

Diese Reise begeistert durch die Ruhe und Faszination der tibetischen Hochebene und der Spiritualität der hier lebenden Tibeter! Von Lhasa, dem Dach der Welt, wo Sie sich das berühmte Potala-Kloster und Jokhang-Kloster anschauen, geht es anschließend über den berühmten „Friendship Highway“ weiter in das Hochland, vorbei am Yamdrok-See bis an die Nordseite des Mt. Everest. Hier wandern Sie zum Basislager des höchsten Berges der Erde – die Luft ist dünn und rein, Gebetsfahnen flattern im Wind und man spürt die Kraft und Schönheit, die von die-sem Berg ausgeht. Danach geht es für Sie immer weiter nach Westtibet, wo der heilige Berg Kailash auf Sie wartet. Sie haben genügend Zeit, um sich die Überreste der Königreiche Guge und Shangshung anzuschauen, um schließ-lich zum Höhepunkt Ihrer Reise zu gelangen – die Umrundung des Mt. Kailash (6.714 m). Der Berg ist für die Gläu-bigen von vier Religionen der heiligste Punkt der Welt und die Umrundung stellt für viele Tibeter das wichtigste religiöse Ziel ihres Lebens dar. Anschließend kehren Sie mit Stopps in Sakya und Shigatse zurück nach Lhasa.

Mehr lesen ...
20250610_154642.jpg
20250611_112107.jpg
20250528_160759.jpg
p1055749.jpg
p1066579.jpg
p1066776.jpg
p1056386.jpg
p1077682.jpg
dsc_0317.jpg
p1078082.jpg
p1077754.jpg
106-jokhang.jpg
p1077646.jpg
10-tashilunpo-kloster-shigatse.jpg
p1078061.jpg
img_5520.jpg
p1000790.jpg
p1078128.jpg
img_8443.jpg
p1077895.jpg
dsc03566.jpg
p1000598.jpg
p1078063.jpg
20250528_154940.jpg
p1000647.jpg
p1077679.jpg
img_8931.jpg
p1077766.jpg
p1000667.jpg
img_8942.jpg
p1078175.jpg
p1078071.jpg
p1077887.jpg
p1078023.jpg
p1077882.jpg
p1077804.jpg
p1078183.jpg
p1077891.jpg
p1077774.jpg
p1077714.jpg
p1077740.jpg
p1077702.jpg
p1078181.jpg
p1077695.jpg
p1077790.jpg
p1077713.jpg
p1078217.jpg
p1077900.jpg
p1077838.jpg
p1078072.jpg
p1077909.jpg
p1077674.jpg
p1077777.jpg
p1078263.jpg
p1078239.jpg
p1056368.jpg
20250604_104444.jpg
p1056146.jpg
p1055810.jpg
20250530_144706.jpg
p1055680.jpg
p1066699.jpg
p1066557.jpg
p1055902.jpg
p1067072.jpg
p1056457.jpg
20250610_110907.jpg
20250606_081852.jpg
20250531_165325.jpg
p1056230.jpg
p1056161.jpg
20250602_090642.jpg
20250609_094141.jpg
20250602_105555.jpg
p1056210.jpg
p1066614.jpg
20250610_211756.jpg
20250611_113322.jpg
p1055712.jpg
p1055675.jpg
p1066888.jpg
p1066599.jpg
p1056467.jpg
p1056522.jpg
20250605_102634.jpg
20250607_121909.jpg
p1067200.jpg
p1066833.jpg
p1066926.jpg
p1067186.jpg
20250608_181954.jpg
20250531_180914.jpg
20250610_155553.jpg
20250608_125934.jpg
p1055747.jpg
20250531_114203.jpg
20250609_203443.jpg
p1067099.jpg
p1055837.jpg
20250604_105602.jpg
20250529_193014.jpg
p1066909.jpg
20250605_103243.jpg
p1055791.jpg
p1055701.jpg
p1067240.jpg
20250529_115303.jpg
p1066604.jpg
20250609_113110.jpg
p1066621.jpg
20250611_110147.jpg
p1055653.jpg
p1056372.jpg
p1066663.jpg
20250605_165607.jpg
20250611_115350.jpg
p1055958.jpg
p1055926.jpg
p1066896.jpg
20250607_115754.jpg
20250604_133431.jpg
p1056483.jpg
p1055976.jpg
p1067022.jpg
20250611_210305.jpg
p1056397.jpg
p1056349.jpg
20250531_112328.jpg
p1056396.jpg
p1066876.jpg
20250604_134113.jpg
p1056157.jpg
p1067132.jpg
p1056462.jpg

Reise-Informationen

Übersicht
Programm 2026 - 2. Gruppe
2026 Sondertour mit Katja Dörig
2027 Sondertour mit Hendrik Pött
Preise/Termine

Highlights

  • 4 Tage Trekking um den Kailash 6.714 m
  • Überschreitung des Drölma-La-Passes 5.650 m
  • Der heilige Manasarovar-See
  • Besuch des Klosters in Rongbuk und Fahrer-Basislager Mt. Everest Nordseite
  • Kloster-und Stadtbesichtigung in Sakya, Shigatse und Gyantse
  • Lhasa die einst verbotene Stadt mit Potala-Palast und Jokhang Tempel
  • Heilige Städte Gyantse u. Shigatse
  • Saga Dawa-Fest am Kailash
  • alte Königreiche Guge & Shangshung
  • Camping am See Peiku Tso
  • Fahrt auf der Strasse der Achtausender: Shishapangma (8.013m), Cho Oyu (8.201m), Mt. Everest (8.848m), Lhotse (8.516m), Makalu (8.463m) und Kangchendzönga 8.586m)

Kurzinformationen

  • Gruppengröße: 10 - 16 Personen
  • Reiseart: Gruppenreise
  • Reisewelten: Trekking und Wandern, Kulturreisen, Sonderreisen

Schwierigkeitsgrad

Stufe 4: anspruchsvoll
Es handelt sich um anspruchsvolle Trekkingreisen mit Tagesetappen von bis zu 8 Stunden Länge und max. ca. 1.400 Höhenmetern. Der Schwerpunkt dieser Reisen ist das Trekking und dies erfordert Stärke im physischen und psychischen Bereich. Die Etappen sind teilweise lang, steil und führen auch durch unwegsames Gelände. Trittsicherheit ist absolut notwendig. Außerdem tragen Teamgeist, Kameradschaft und Komfortverzicht zum Gelingen der Urlaubsreise bei. Zur Vorbereitung sollte ein intensiveres Training von mindestens 2-3x wöchentlich erfolgen.

Ihr Ansprechpartner

Steffen Kiefer
Geschäftsführer, Abteilungsleiter Asien und Amerika

Ihr Ansprechpartner für Nepal, Indien, Bhutan, Sri Lanka, Russland, Elbrus, Ararat, Myanmar, Usbekistan, Expeditionen, China, Iran, Kirgistan, Firmenreisen

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Alle Transfers, Überland- und Besichtigungsfahrten lt. Programm
  • Alle Eintrittspreise/ Eintrittskarten lt. Programm
  • Einreiseerlaubnis für Sondergebiet Tibet
  • Unterkunft im Doppel-/ oder Zweibettzimmer lt. Programm (12 x in landestypischen Mittelklassehotels, 1x Gemein-schaftszelt (Everest-BC/Mehrbettzelt) /4x in einfachen Gästehäusern (Mehrbettzimmer), 4x im 2-Personen-Zelt)
  • Verpflegung lt. Programm (Frühstück 24 x Frühstück / 20 x Mittagessen / 14 x Abendessen)
  • Deutschsprachiger AT-Guide ab 10 Teilnehmer
  • Englischsprachiger einheimischer Reiseführer
  • Tibetische Begleitmannschaft (Koch+ sämtliche Utensilien für Camping inkl. Teller und Besteck, Yakführer und Gehil-fen, Fahrer)
  • Gepäcktransport mit Mulis/Yaks während des Trekkings um den Kailash (ggf. mit LKW)
  • Zeltequipment wie 2-Pers.-Zelte, Isomatte (Schaumstoffmatte)
  • Abschiedsessen in Lhasa
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)
  • Ausführliches Reisegruppentreffen per Zoom-Meeting

Nicht enthaltene Leistungen

  • Flüge ab/ an Frankfurt (Gruppenflug) in der Economy-Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen
  • Zubringerflug nach/von Frankfurt
  • Rail & Fly (99,-Euro) / Bitte bei der Buchung mit angeben
  • Visa für China
  • individuelle Besichtigungen und Ausflüge
  • Übergepäck
  • Einzelzimmerzuschlag 420,- Euro (Gästehäuser kein EZ möglich)
  • Versicherungen
  • fehlende Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • sonstige persönliche Ausgaben

Reiseverlauf

Tagesbeschreibung - 25 Tage

1. Tag: 15.05.2026 Abflug aus Deutschland (Flug in Eigenregie über AT REISEN)

Von Deutschland fliegen Sie über Peking oder Chengdu nach Lhasa, der sogenannten „Stadt der Götter“. Nun kann Ihr Abenteuer Tibet beginnen.

2. Tag: 16.05.2026 Willkommen in Tibet

Nach Ihrem Stopp in Peking oder Chengdu (Tibet Visum abholen) fliegen Sie über das tibetanische Hochland (auch als Dach der Welt bezeichnet) weiter nach Lhasa. Bereits nach Ihrer Ankunft am Flughafen auf 3.570 m und der Fahrt in die Stadt (ca. 45 min), werden Sie nicht nur aufgrund der großen Höhe nach Luft schnappen – Ihnen wird auch bereits von der landschaftlichen Schönheit des Yarlung Tals der Atem stocken. Willkommen im Zentrum der tibetischen Kultur! Bereits ein erstes Mal haben Sie die Möglichkeit die volle Pracht des mächtigen Brahmaputra’s (von den Tibetern Yarlung Tsangpo bezeichnet), welcher am Kailash entspringt, zu spüren und zu sehen. Am Nachmittag erreichen Sie schließlich Lhasa (ca. 3630 m) und beziehen Ihr Hotel in der Nähe Jokhang Tempel (ca. 7 min zu Fuß). Man spürt natürlich den stärker werdenden Einfluss der Chinesen – aber nichtsdes-totrotz hat sich Lhasa bis in die Gegenwart seinen einzigartigen Charme und hohes Maß an religiöser Spiritualität bewahrt. Nach Zimmerbezug haben Sie nun das erste Mal die Möglichkeit in die Altstadt zu bummeln und das Jokhang-Kloster auf dem Barkhor einmal komplett zum Umrunden. Viele kleine Gassen und Straßen zweigen vom Jokhang-Kloster ab, welches als Zentralheiligtum der Tibeter gilt und jeder Buddhist einmal im Leben be-sucht haben. Zum Abschluss des Tages kehren Sie in einem traditionellen tibetischen Restaurant ein und kom-men in den ersten Kontakt mit der leckeren tibetischen Küche (z.B. Yak-Steak, Momos (Teigtaschen verschieden befüllt), diverse Suppen und landestypische Spezialitäten. Übernachtung im Hotel Kyichu o. ä.

Verpflegung: Abendbrot

3. Tag: 17.05.2026 Besichtigung des Jokhang-Klosters

Heute lassen Sie es weiter ruhig angehen, um sich weiter an die ungewohnte Höhe anzupassen. Sie kehren mit Ihrem Reiseleiter zum Barkhor zurück und schauen sich das spirituelle Zentrum des tibetischen Buddhismus, das Jokhang-Kloster an. Hier haben die Gelupga, der sogenannte gelbe Zweig im Buddhismus, ihren Hauptsitz. Die über einen quadratischen Mandala-Grundriss erbauten Kerngebäude stammen aus dem 7. Jahrhundert. Innerhalb des Tempels haben Sie die Möglichkeiten den vielen Pilgern bei ihren Ritualen zu zuschauen. Dabei wird Ihnen der kräftige Geruch von Yak-Butter in die Nase steigen und Sie werden stets das Vor-sich-hermurmeln von Mantras im Ohr haben. Ein Highlight des Tempels ist der Anblick der sitzenden Statue des Buddha (Sakyamuni), als er zwölf Jahre alt war. Diese wurde im 7. Jahrhundert von der damaligen Prinzessin, Wen Cheng aus deren Heimat hierher transportiert. Es ist eine der heiligsten Statuen der Buddhisten. Am Nachmittag haben Sie ein wenig Freizeit und können die Altstadt auf eigene Faust erkunden. Übernachtung im Hotel Kyichu o.ä.

Tipp: Besuchen Sie am Abend den Hauptplatz am Potala mit dem Traumblick auf den angeleuchteten Potala (Wasserspiel am Springbrunnen verzaubern mit Musik die Abendstunden)

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

4. Tag: 18.05.2026 Besuch des Potala-Palasts und Kloster Sera

Ein wahres Architekturwunder dieser Welt steht auf dem Programm. Sie besuchen den berühmten Potala-Palast, welcher burgartig in 130 m Höhe auf dem Berg „Marpori“ („Roter Berg“) über der Stadt Lhasa thront. Zwischen 1642 und 1959, bis zur Vertreibung des 14. Dalai Lama, diente der Potala-Palast ebenfalls als offizielle Residenz und Regierungssitz des Dalai Lama (5. - 14. Dalai Lama). Bereits im Jahre 637 ordnete Songtsen Gampo einen Palastbau für seine Frau Wen Cheng an. Die Erstellung dauerte nur vier Jahre – jedoch wurde dieser gleich im 8. Jahrhundert von chinesischen Truppen zerstört. Die Reste der Anlage wurden beim Bau des Potala-Palastes integriert. Zum Glück konnte die Anlage die Kulturrevolution weitgehend unversehrt überstehen und gilt heute als Museum und weiterhin wichtigste Pilgerstätte der Buddhisten, neben dem Jokhang-Tempel. Heute besitzt der Palast ganze 13 Stockwerke und 999 Zimmer. Es können zahlreiche Privat-Gemächer des Dalai Lama, Gebets- und Meditiationsräume sowie teils prunkvolle Grabstätten vorheriger Dalai Lama besichtigt werden. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit prachtvolle und majestätische Skulpturen und Buddha-Statuen, sowie detailreiche Mandalas und Wandbilder zu bestaunen. Ihr Reiseleiter versucht Sie Ihnen die Gedankenwelt der Tibeter so gut wie möglich näherzubringen. Nach dem Besuch des Klosters schlendern Sie noch ein wenig über den Pilgerweg und umrunden dabei den Potala und essen im angrenzenden Park zu Mittag. Am Nachmittag besuchen Sie das zur gelben Sekte gehörende Sera Kloster. Es gehört mit zu den 3 größten Klöster in Lhasa. Dieses schöne Kloster wurde von Tsongkapas Schüler, Sagya Yeshes, gegründet. Nach einer alten Überlieferung wurde es nach einer gleichnamigen, aus der Umgebung beheimateten Wildrose benannt. Ein Höhepunkt des Besuchs findet von Montag bis Freitag zwischen 15-17 Uhr im Innenhof des Klosters statt, denn unter den schattenwerfenden Bäumen treffen sich die in roten Kutten/Gewändern Mönche zum Debattieren. Entweder zu weit oder in kleinen Gruppierungen findet das unterhaltsame Spektakel statt. Ein Mönch sitz dabei auf dem Boden und der andere steht und läuft dabei herum und stellt dem sitzenden Mönch dabei Fragen und prüft sein buddhistisches Wissen. Bei jeder Antwort klatschen sie dabei laut in die Hände, drehen sich teilweise um 360° um die eigene Achse und zeigen mit dem Finger, lachen und brüllen laut auf. Als Besucher können Sie am Rande gemütlich im Kreis spazieren gehen, fotografieren, filmen und das schöne quirlige Schauspie/Spektakel beobachten. Natürlich genießen auch die Mönche die Besucher und sind teilweise gute Schauspieler bei den Debatten.

Das Sera-Kloster beherbergte 1959 mehr als 5.000 Mönche. Obwohl es stark beschädigt ist, steht es immer noch und wurde größtenteils repariert. Es beherbergt heute ein paar hundert buddhistische Mönche. Den Rest des Tages haben Sie Freizeit. Übernachtung im Hotel Kyichu o.ä.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

5. Tag: 19.05.2026 Wanderung auf einen Aussichtspunkt und Ausflug zum Kloster Drak Yerpa

Nach dem Frühstück (ca. 08:30 Uhr) unternehmen Sie eine Wanderung auf den 4.070 m hohen Aussichtsberg von Lhasa. Über ein Aussichtsplattform und zahlreiche Stufen geht es auf fast direkter Linie hinauf zum Gipfel (Gehzeit ca. 1 h). Genießen von hier oben den Traumblick auf Lhasa und natürlich auf den gewaltigen Potala-Palast. Über einen Rundwanderweg erreichen Sie nach ca. 45 min den Ausgangspunkt. Anschließend verlassen Sie Lhasa und begeben sich auf einen Ausflug zum Kloster Drak Yerpa. Dabei handelt es sich um ein Felsenkloster des tibetischen Buddhismus und geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Die Höhlen des Klosters befinden sich ca. 30 km entfernt von Lhasa, nahe des Dorfes Yerpa, direkt am Fuße des Berges Yerpa Lhari. Das Höhlenkloster zählt zu den heiligsten in der Umgebung und viele berühmte Heilige des Buddhismus haben hier meditiert. Das Kloster liegt bereits auf 4.400 m und wird von wenigen Touristen besucht, was natürlich auch zu der einzigartigen Stimmung beiträgt. Der Ort wirkt sehr spirituell und ist eine gute Abwechslung vom quirligen Lhasa. Natürlich trägt die Höhe auch zur weiteren Akklimatisierung für das anstehende Tour ins Hinterland bei. Anschließend kehren Sie nach Lhasa zurück. Der Rest des Tages steht dann zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel Kyichu o.ä.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

6. Tag: 20.05.2026 Auf dem „Friendship Highway“ vorbei am Yamdrok See nach Gyantse (4.130 m)

Nun ist es soweit und schließlich verlassen Sie Lhasa. Auf dem sogenannten „Friendship Highway“ fahren Sie in Richtung in Shigatse. Auf dem Weg dorthin überwinden Sie den 4.794 m hohen Khamba-La Pass. Bereits von hier genießen Sie einen fantastischen Blick auf den wundervollen türkisfarbenen Yamdrok See. Nach dem Pass stoppen Sie an den Ufern des Sees und haben Zeit zum Fotografieren und entlangzulaufen. Hier haben Sie auch die Gelegenheit sich mit Yaks oder den scheinbar possierlichen tibetischen Hirtenhunden (Mastiff) gegen ein kleines Entgelt (ca. 10-20 RNB) fotografieren zu lassen.

Die zahlreichen Ausbuchtungen des Sees führten zu seinem Namen „Skorpions-See“ und er gilt, als einer der heiligsten Seen Tibets (Baden verboten!). Ebenfalls befindet sich hier der größte Nistplatz für Zugvögel in Süd-Tibet. Nach der Wanderung geht es per Kleinbus weiter über den Karo-La-Pass mit knapp 5.086 m mit seinen vergletscherten Hängen des Nochin Kansang (7.138 m) vorbei. Hier haben Sie vom Parkplatz aus die Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung zu einer Aussichtsplattform (5.170 m) mit tollem Blick auf die Berghänge und Gletscher. Dann wieder im Bus, geht es über Serpentinen abwärts und erreichen ein wenig später Gyantse. Hier werden Sie das Pelkhor-Kloster besichtigen, welches am Fuße des Berges Zong liegt und von drei Seiten von Bergen umschlossen wird. Besonders berühmt ist das Kloster für sein Kumbum – der größte Chörten Tibets! Es besitzt vier Stockwerke, 108 Kapellen und über 10.000 Wandbilder. Chörten sind Kultbauten des tibetischen Buddhismus, welche eine Weiterentwicklung von Stupas darstellen. Es handelt sich um zumeist weiß-getünchte Hauptkörper, welche an die Form einer umgestülpten Glocke erinnern und einen runden Grundriss besitzen. Dies erhebt sich auf einem meist vielfach abgestuften Unterbau mit quadratischem Grundriss. An der Spitze der Chörten thront ein Ehrenschirm, von welchem mit Schnüren abgespannte bunte Gebetsfahnen im Wind flattern.

Je höher man die Stockwerke erklimmt, desto näher soll man der Erleuchtung einen Schritt näherkommen.

Nach der Besichtigung fahren Sie zum Hotel. Gyantse liegt im Schutz mehrerer Hügel am Nordufer des Flusses Nyang und hatte dank ihrer günstigen Lage lange Zeit eine Schlüsselposition im Wollhandel mit Indien, Nepal, Bhutan und Sikkim. Heute noch bietet sich dem Betrachter in der Altstadt von Gyantse ein traditionelles Stadtbild mit gut erhaltenen Klöstern und der alten Festung, die über der Stadt thront (Optional Auf- und Abstieg ca. 1,5 Stunden/Einritt ist nicht enthalten). Übernachtung im Hotel Yuthok Tibetan o.ä./ ca. 260 km /Fahrzeit 5h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

7. Tag: 21.05.2026 Auf zum höchsten Berg der Erde

Nach dem Frühstück geht es zuerst nach Shigatse um dort das Permit für den Everest-Abstecher abzuholen. Anschließend geht es weiter ins Everest-Gebiet. Über den 5.248 m hohen Gyatso-La-Pass geht es weiter zum Pang-La- Pass (5.150 m), von dem Sie einen atemberaubenden Rundblick auf das vor Ihnen liegende Himalaya-Massiv haben. Vom Parkplatz kann man einen kleinen Aussichtshügel erklimmen und mit ein wenig Glück können Sie mit dem Kanchenzönga, Makalu, Lhotse, Everest, Cho Oyu und Shishapangma von Ost nach West 6 der 14 Achttausender unserer Erde erblicken. Das heutige Tagesziel ist der kleine Ort Tashi Dzom auf 4.280 m. Übernachtung im Hotel Sauerstoff / ca. 400 km / Fahrzeit 6-7 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

8. Tag: 22.05.2026 Nordwand des Everest und Rongbuk-Kloster als

Noch in der Dunkelheit fahren Sie mit dem staatlichen Transferbus immer weiter in Richtung Nordflanke des Everest. Schließlich erreichen Sie nach knapp 45 min das kleine Dorf Rongbuk (ca. 5.030 m). Vom Parkplatz aus können sie ca. 400 m bis zu einer Aussichtsplattform laufen und haben einen beeindruckenden Blick auf die steile Nordseite der Mt. Everest – einfach Mega! Anschließend haben Sie die Möglichkeit das berühmte Rongbuk-Kloster zu besichtigen. Die Nacht verbringen Sie im Antlitz des höchsten Berges der Erde im stationären Gemeinschaftszelt in einem großen Camp vor dem Basislager (ca. 5030 m Höhe). Nach dem Sonnenuntergang am Everest, wartet ein beheizter Raum zum Genießen der Abendstimmung und zum Austausch der erlebten Reiseabenteuer / Fahrzeit ca. 45 min

Hinweis: Wem die Schlafhöhe zu hoch ist oder Probleme mit der Höhe hat, kann auch mit dem staatl. Bus bis nach Tashi Dzom fahren und im schönen Hotel übernachten (gegen Aufpreis)

Verpflegung: Frühstück Paket/L/Abendbrot

9. Tag: 23.05.2026 Weiterfahrt via Tingri zum Palku-See (Pekutso)

Sie stehen zum Sonnenaufgang auf und genießen einen einzigartigen Sonnenaufgang am höchsten Berg der Erde. Anschließend besteht die Möglichkeit den kleinen Hügel Nähe des Klosters zu besteigen und den Anblick auf den höchsten Berg zu genießen. Dann heißt es leider Abschied nehmen vom Everest und Sie fahren weiter durch das tibetische Hochland nach Tingri. Hier unternehmen Sie einen kurzen Abstecher zu dem im Jahr 2021 neu gebauten chinesischen Tempel auf einer Anhöhe. Bei gutem Wetter haben Sie von hier oben (ca. 4560 m) einen großartigen Ausblick auf die Berge des Himalayas. Weiter geht die Fahrt zum tiefblauen Palku-See (Pekutso). Hier schlagen wir nun für eine Nacht die Zelte (ca. 4.670 m) auf. Genießen Sie ein spektakuläres Panorama bei einer kleine Erkundungstour am See. Im Süden glitzern die Eisriesen des nepalesischen Gebirgszugs Langtang Himal (z.B. Langtang Ri und Ganesh-Gruppe) hervor. Mit ein wenig Glück können Sie auch die volle Pracht des Shishapangma, dem einzigen Achttausender, welcher komplett auf chinesischer Seite liegt, genießen. Übernachtung im Zelt / ca. 280 km / Fahrzeit ca. 4-5 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

10. Tag: 24.05.2026 Über das tibetische Hochland zu den Sanddünen von Paryang

Entlang der Himalaya-Kette führt der Weg weiter über das tibetische Hochland. Mit etwas Glück entdecken Sie neben den zotteligen Yaks und Schafen auch Hochland-Antilopen, Füchse oder Schwarzhalskraniche. Zahlreiche Stopps unterwegs laden zum Fotografieren und Beobachten ein. So langsam erreichen Sie nun die Landschaften von West- Tibet. Von nun an begleitet Sie der (Brahmaputra (tibetisch Yarlung River), dessen Quelle sich nur unweit von Ihrer Route befindet. Der Brahmaputra fließt über eine Länge von knapp 3200 km nach Indien und Bangladesch und zählt ab dem Zusammenfluss mit dem Ganges zu dem wasserreichsten Strom der Welt. Unterwegs stoppen Sie auch um einen kleinen Aussichtsberg zu besteigen und die schöne Aussicht auf das Hochland zu genießen. Auch besteht die Möglichkeit das kleine, aber schöne Kloster Taldun Tze unterwegs zu besichtigen. In der Nähe vom kleinen Ort Paryang werden für die kommende Nacht die Zelte aufgeschlagen. Genießen Sie heute wieder die tolle Bergkulisse mit den schneebedeckten Gipfeln des Himalayas. Mit etwas Glück wandert auch ein prächtiger Yak über die saftig grünen Wiesen und lässt einen den gesamten Alltag vergessen. Übernachtung im Zelt / ca. 330 km / Fahrzeit 5-6 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

11. Tag: 25.05.2026 Tagesziel Manasarovar-See und die gigantische Gurla Mandata (7.728 m)

Nachdem die Zelte wieder abgebaut und in die Autos verstaut wurden, geht es heute zum Manasarovar-See welcher sich unmittelbar am Fuße der riesigen Gurla Mandhata (7.728) m befindet. Unterwegs stoppen Sie an den gewaltigen Sanddünen von Paryang. Über angelegte Stege kann man richtig nah an die Dünen herankom-men und auch auf die Dünen klettern. Schöne Fotomotive mit den weißen Bergen im Hintergrund verzaubern den Abstecher. Anschließend Weiterfahrt zum Tagesziel Manasarovar-See. Die Landschaften der nächsten Tage zählen zu den schönsten von Tibet! Ebenfalls können Sie bereits den heiligen Berg Kailash erblicken. Nach An-kunft am See beziehen Sie Ihr nächtliches Lager in einer einfachen Unterkunft direkt am See. Nach dem Mittag-essen besuchen Sie das See nahe Chiu Kloster, welches majestätisch auf einem kleinen Hügel thront. Von der Spitze dieses Klosters hat man einen herrlichen Blick auf die Seen Rakshastal und Manasarovar sowie auf die schneebedeckten Gipfel des Kailas und Gurla Mandata. Der Name des Klosters bedeutet in der Übersetzung “kleiner Vogel”. Dieser Name wurde ihm offenbar wegen seiner geringen Größe und seiner hohen Ortungs-genauigkeit gegeben. Aktuell leben nur vier bis fünf Mönche in dem Kloster. Neben dem Kloster befindet sich ein weiterer Schrein, die Höhle von Guru Rinpoche, dem Gründer des Buddhismus in Tibet. Die Legende besagt, dass er dort die letzten sieben Tage seines Lebens verbrachte. Der Rest des Nachmittages steht zur freien Ver-fügung. Wer möchte, der kann noch einen kleinen Aussichtsberg in der Nähe der Unterkunft (Aufstieg ca. 40 min) besteigen. Vom Gipfel hat man einen grandiosen Blick auf den See, auf die fast greifbare 7.728 m hohe hei-lige Gurla Mandata, auf das Chiu Kloster und dem dahinter thronenden und immer noch weit entfernten Kailash.

Manasarovar-See, höchstgelegener Süßwassersee der Welt (4.582 m), hat die Form einer Sonne und bildet ge-meinsam mit dem halbmondförmigen Raksastal und dem in Zentrum befindlichen Kailash ein riesiges Naturman-dala. Nach hinduistischem Glauben hat Brahma den Manasarovar-See für die rituelle Reinigung geschaffen. Jede Person, die darin ein Bad nimmt, geht in Brahmas Paradies ein, wer davon trinkt, dem werden die Vergehen von 100 Leben vergeben. Einst war der See von 8 buddhistischen Klöstern umgeben, heute sind 6 der Klöster wie-der aufgebaut. Nur Trugo Gompa, das Wichtigste unter ihnen, von dem sich ein prachtvoller Blick auf den Kailash eröffnet, liegt direkt am See, alle anderen Klöster an den Berghängen. Hindus nehmen an dieser glück-verheißenden Stelle ein Bad im eiskalten Seewasser. Die meisten tibetischen Pilger benetzen nur den Kopf und trinken vom Wasser.

Tipp: Wer möchte kann in den nahegelegenen heißen Quellen (jeder Gast bekommt eine eigene Badewanne) entspannen (optional/ ca. 8 Euro). Übernachtung im sehr einfachen Gästehaus

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

12. Tag: 26.05.2026 Fahrt in das sagenumwobene heilige Garuda-Tal

Für die Frühaufsteher besteht heute die Möglichkeit noch im Schein der Stirnlampen auf den gleichen Aussichtshügel (direkt am See) wie am Vortag aufzusteigen und den Sonnenaufgang am Mt. Kailash und Gurla Mandata (ca. 7:35 Uhr) zu erleben. Nach dem Frühstück geht die Reise weiter zum westlichsten Fluss des riesigen Naturmandalas, dem Sutlej-Fluss. Schließlich erreichen Sie das Örtchen Zhada auf über 4.370 m. Dieser Ort stellt das Eingangstor zum sagenumwobenen Garuda-Tal dar. Dieser Ort stellt einen weiteren wichtigen Meilensteil für tibetische Pilger dar. Denn hier soll sich ein weiterer wichtiger Pilgerort des indischen Gurus Ringpoche befunden haben. Nachdem die Zelte aufgestellt wurden und Sie sich eingerichtet haben besuchen Sie am Nachmittag das schöne Kloster Zhida Burisi. Wer möchte kann auch hier nach der Besichtigung eine Kora um die gesamte Anlage laufen oder auch den schönen Aussichtsberg mit Blick auf den Kailash besteigen (Gehzeit komplett mit Kora ca. 90 min). Übernachtung Zelt

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

13. Tag: 27.05.2026 Eintauchen in das Shangshung Königreich

Heute gehen Sie auf die Spur des alten Königreiches Shangshung und der gleichnamigen Kultur. Bevor Sie jedoch die alten Anlagen des Shangshung Königreichs entdecken, besichtigen Sie auf halber Strecke das alte Bön-Kloster in Gurugam. Danach geht es durch eine atemberaubende Landschaft in das ehemalige Königreich von Shangshung. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Örtchen Kyhunglung einst Zentrum der Macht dieses alten Königreiches war. Shangshung gilt als das Ursprungsgebiet des animistischen Bön-Glaubens. Legenden sagen, dass der Bön-Gründer Shenrab Mibo die Gemeinschaft der Shangshung vereint hat und deren erster Herrscher war. Nach dem zunehmenden Machtzuwachs Tibets, wurde der Einfluss von Shangshung kleiner und schließlich ein Vasallenstaat von Tibet. Einst soll das Königreich eine Ausbreitung von Lhasa bis nach Ladakh in Indien und nach Pakistan gehabt haben. Die Moderne Zentral-Tibets hat hier noch nicht Einzug gehalten und die Menschen leben von einfachster Subsistenzwirtschaft der Feldarbeit und Viehzucht. Ebenfalls sind die heutigen Bewohner noch Anhänger des Bön-Glaubens. Sie besuchen einige sehr alte Ruinen des ehemaligen Königreiches in einer wunderschönen Canyon-Landschaft, welche über Jahrtausende durch die Kraft des Windes und des Wassers geschaffen wurde. Wer möchte, kann auch hier in der Nähe der alten Brücke ein Bad in den heißen Quellen nehmen. Bei der Rückfahrt besteht die Möglichkeit einen Stopp an der Straße (ca. 4.570 m) einzulegen und einen Aussichtshügel (4.715 m) zu erklimmen (Gehzeit ca. 75 min). Von oben haben Sie einen überragenden Ausblick auf die wilden Berge des indischen Garwahl-Himalayas mit den gewaltigen Siebentausender Kamet (7.756 m) und Nanda Devi (7.817 m) und zahlreichen Sechstausendern. Kurz vor Zhada besteht ebenfalls die Möglichkeit den tibetischen Nomaden einen Besuch abzustatten. Übernachtung Zelt wie am Vortag

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

14. Tag: 28.05.2026 Ehemaliges Königreich Guge

Sie dringen immer tiefer in das nordwestliche Gebiet von Tibet ein und kommen durch eine wild- zerklüftete Canyon-Landschaft, in welcher sich der Sutlej-Fluss über die Jahrtausende eingeschnitten hat. Mit etwas Wet-terglück sehen Sie am Horizont erneut die Berge des indischen Himalayas wie z.B. die Nanda Devi (7.816 m) und Kamet (7.756 m), herausschauen. Über den 5.166 m Longgaladban-Pass fahren Sie den wild durchklüfteten Canyon hinab und haben auch die Möglichkeit zum Fotostopp und kleiner Hügel zu erklimmen (Trittsicherheit erforderlich!). Dann erreichen Sie die kleine Stadt Zanda und besichtigen hier die 900 Jahre alten Ruinen von Tholing und Tsaparang – einst blühende Zentren des ehemaligen Königreichs Guge. Tsaparang wurde Mitte des 17. Jh. verlassen, während Tholing, Ihr heutiges Etappenziel, bis in die 60er Jahre religiöses Zentrum blieb. Trotz der Kulturrevolution durch die Chinesen sind glücklicherweise einige Bauwerke und Tempel erhalten geblie-ben. In Tsaparang auf 3.800 m gruppieren sich vier Tempel um die unteren Festungsmauern, der fünfte befin-det sich oberhalb der Stadt in den Überresten des einstigen Sommerpalastes der Könige. Verschiedene Motive zieren die Kassettendecken und geschnitzten Balken der Tempel. Teilweise gut erhaltene Wandgemälde (Foto-grafierverbot) aus dem 11.-15. Jahrhundert zählen zu den filigransten und in ihrer Meisterhaftigkeit zu den schönsten noch erhaltenen Exemplaren buddhistischer Ikonenmalerei überhaupt. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und kann zu einem Bummel durch die Stadt oder zum Vervollständigen des Tagebuches ge-nutzt werden. Übernachtung im Xiangxiong Hotel / Fahrzeit ca. 3-4 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

15. Tag: 29.05.2026 Ruinen im alten Königreich Guge

In einer wilde Schluchten-Canyonlandschaft liegt malerisch die ca. 900 Jahre alten Ruinen des versunkenen Kö-nigreiches Guge. Nach Ankunft am Guge-Empfangsbereich werden Sie mit einem Elektrobus zum Eingang zu den Ruinen gefahren. Die nächsten 3 Stunden können Sie nun auf eigene Faust die riesige Anlage besichtigen und wandeln dabei auf den Spuren der längst vergessenen Hochkultur. Von der über 100 m hohen Spitze genießt man einen fantastischen Rundumblick auf die gesamte Anlage. Einst hatten hier über 10.000 Menschen gelebt und mussten sich vor Angreifern aus dem heutigen Ladakh wehren. Auch heute noch kann man die Überreste der alten Tempelanlagen und Festungsmauern des ehemals bestimmt prächtigen Sommerpalastes bewundern sowie die noch recht schön erhaltene buddhistischen Wandmalereien. Spannend ist der steile Abstieg über Stu-fen in den Winterpalast! Auf der Rückfahrt zum Hotel besichtigen Sie noch eine der ältesten und mit zahlrei-chen Gebetsfahnen geschmückten Hängebrücke von Tibet. Übernachtung in Zanda / Xiangxiong Hotel (wie am Vortag)

Tipp: Wer möchte kann nach Absprache mit dem Reiseleiter am Abend den Sonnenuntergang im Canyon erle-ben (optional/ Preis p. P. ca. 5-10 Euro für die Busfahrt (abhängig von der Gruppengröße)

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

16. Tag: 30.05.2026 Fahrt nach Darchen am Fuße des Kailash

Sie verlassen das Königreich Guge und fahren nach Darchen (4.620 m). Unterwegs im Canyon haben Sie nochmals die Möglichkeit zu stoppen und bei einer kleinen Wanderung die bizarren geformten Felsgebilde zu bestaunen. Nach ca. 5 Stunden Fahrzeit erreichen Sie den Ort Darchen. Dieser Ort ist der Ausgangspunkt für die am übernächsten Tag startende Umrundung des „Schneejuwels“, wie die Tibeter den Kailash oft nennen. Sie besprechen das anstehende Trekking und können letzte Einkäufe erledigen. Vom Ort aus genießt man den schönen Blick auf den Kailash und Gurla Mandata. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung kann zum Bummel durch den Ort mit seinen kleinen Märkten genutzt werden. Übernachtung im Hotel /Fahrzeit ca. 5 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

17. Tag: 31.05.2026 Saga-Dawa-Festival

Heute besuchen Sie das Saga-Dawa-Fest. Das Fest zählt zu dem wohl bedeutendsten Festen in Tibet. Der Saga-Dawa Tag ist der heiligste Tag im Land, denn gleich drei bedeutende Ereignisse sind zu feiern: Die Geburt des historischen Buddhas, - Siddhartha Gautama, auch Buddha Shakyamuni genannt, dessen Tod sowie seine Er-leuchtung, der Eintritt ins Nirwana. Nach der tibetischen Zeitrechnung findet das Ereignis am 15. Tag des 4. Mo-nats statt, was bei uns in etwa der Zeit zwischen Mai und Juni entspricht. Bei diesem Fest wird Buddha in Form eines bestimmten Rituals angebetet. Rundgänge um den inneren Kreis – das Shianglang, den mittleren Kreis so-wie den äußeren Kreis sind bei diesen Gebeten obligatorisch. Die gesamte Zeremonie dauert den kompletten vierten Monat. Der Rundgang um den äußeren Kreis, welcher am 15. dieses Festmonats stattfindet, bietet ein besonderes Schauspiel. Alljährlich wird die Tarbucher-Fahnenstange erneut errichtet. Es handelt sich dabei um einen Mast, der sich vor dem Heiligen Kailash Berg befindet. Menschen aus allen Teilen Tibets kommen, um ihre von weit her mitgebrachten Gebetsfahnen dort am Fahnenmast anzubringen, den Mast zu umringen, zu beten sowie die riesige Stange gemeinsam zu errichten. Nur wenn die Fahnenstange exakt senkrecht steht, laufen die Dinge für Tibet gut. Der Lama des in der Nähe befindlichen Klosters leitet die gesamte Zeremonie. Begleitet wird das Ganze von viel Musik. Sie haben ausreichend Zeit, sich das Fest anzusehen, zu spazieren und mit den Ein-heimischen in Kontakt zu kommen. Gegen späten Mittag erfolgt dann wieder die Rückfahrt zur Unterkunft. Übernachtung wie am Vortag

Tipp für den Nachmittag: Wer noch genügend Energie hat, der kann auch das Kloster Selong am Eingang zu in-neren Kora besuchen (Gehzeit ca. 3 h). Das Selung-Kloster (ca. 5.000 m hoch) ist das erste Kloster, das Sie auf der inneren Kora von Mount Kailash antreffen werden. Vor mehreren Jahrhunderten wurde es als Meditations-stätte für die Mönche errichtet. Beim Wandern können Sie deutlich das natürliche Hakenkreuz (Swastika) se-hen, das durch große Eisspalten an der Südseite des Mount Kailash und durch Felsenbettspuren am Hang gebil-det wurde.

Hinweis: Aktuell ist die innere Kora von Mount Kailash für Touristen gesperrt, aber der Zugang bis zum Kloster Selung ist möglich (Stand 6/25).

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

18. Tag: 01.06.2026 Beginn Ihres Trekkings (Kora = rituelle Umwanderung des Berges) um den Kailash

Sie beginnen das Trekking direkt vom Hotel in Darchen. Nachdem Sie den Ort verlassen haben, reihen Sie sich in den Pilgerstrom ein. Auch hier treffen Sie wie schon auf dem Barkhor, der heiligen Straße in Lhasa oder am Kloster Zhida Burisi Pilger, die den gesamten Weg in „Prostration“ zurücklegen werden. Dabei legen Sie sich mit der vollen Körperlänge, egal ob spitze Steine, Sand oder Stufen auf den Boden, vollführen dabei Ihre Gebete, um dann wieder aufzustehen 2-3 Schritte zu laufen, um sich abermals hinzulegen. Dabei tragen Sie um die Knie, Oberkörper und Hände Schützer. Ihre Gesichter sind verstaubt, aber glücklich und man bekommt stets ein Lächeln geschenkt. Um die die gesamte Kora zu bewältigen, benötigen diese Pilger über einen Monat!

Während dieser Prostration, entledigt sich der Pilger seines bisherigen Lebens.

Der Weg führt nun zu dem eigentlichen Startpunkt der Kora, dem Mani Lakhang („Götterfluss“). Unterwegs kommen Sie vorbei an zahlreiche Chörten und Manimauern und wandern in die breite Tal-Schlucht an der Westseite des Berges. Gemeinsam mit den Pilgern der vier Religionen des Hinduismus, Buddhismus, Jain und der Bön-Religion kommen Sie am berühmten Gebetsfahnenmast Tarpoche (Festival am Vortag), mit den „Fußabdrücken Buddhas" und an ehemaligen Eremitenklausen vorbei. Etwas später passieren Sie das wieder aufgebaute Chuku-Kloster, welches an einem steilen Berghang thront. Wer möchte kann natürlich ein Besuch abstatten und auch den Blick auf den Kailash erhaschen! Nach ca. 7 Stunden reiner Gehzeit erreichen Sie heute Ihren ersten Lagerplatz unterhalb des Diraphuk-Klosters auf 5.100 m Höhe. Übernachtung in einem sehr einfachen Gasthaus ohne Duschmöglichkeit (Toiletten nicht im Zimmer).

Wer möchte kann am Nachmittag schon einmal das Kloster besuchen und natürlich den Traumblick auf die Nordwand des Kailash genießen. Aufstieg: 450 m/ Abstieg: 100 m / Gehdistanz: 20 km / Gehzeit: ca. 7h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

19. Tag: 02.06.2026 Kailash-Umrundung: North Face of Mt. Kailash

Die heutige Tagestour zur Nordwand des Mount Kailash, wird auch als kürzere innere Kora bezeichnet. Die Nordseite des Mount Kailash oder die Nordwand des Mount Kailash wird Charansparsh genannt und man kann mit den Händen die Nordseite des Mount Kailash berühren. Der Ausflug ist ca. 8,5 km lang (Hin- und Rückweg) und dauert ca. 4-5 Stunden. Auf dem Weg nach Charansparsh finden Sie Guggul, einen Kräuterduft und viele andere Arten von Blumen. Sie müssen unterwegs den Gletscherbach überqueren und den Kamngjam-Gletscher betreten und schließlich stehen Sie vor der senkrechten Wand des Kailash. Die Landschaft strahlt eine Ruhe und Erhabenheit aus und man vergisst die Anstrengung der letzten Stunden. Mit der Berührung des Berges er-hält man einen sehr tiefen Segen und der Geist fängt an zu meditieren und das Herz springt vor Freude. Diejeni-gen, die nicht zu Charansparsh kommen, können in Dhiraphuk bleiben, das Kloster besuchen oder die Gegend erkunden.Sie erhalten auch einen spektakulären Blick auf den Berg Kailash in der Ferne. Übernachtung im ein-fachen Gasthaus.

Hinweis: Der Zugang zum North Face kann zeitweise von den örtlichen Behörden geschlossen werden. Sollte es am Morgen nicht erlaubt sein, empfehlen wir einen weiteren Versuch am Nachmittag zu unternehmen.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

20. Tag: 03.06.2026 Kailash-Umrundung: Über den Dölma La Pass

Die heutige Etappe ist sehr anstrengend und sogleich auch die bedeutendste Etappe der Kailash-Umrundung. Sie erreichen die heiligste Stelle, den 5.636 m hohen Dölma La. Auf dem Pass liegt ein mit vielen Gebetsfahnen geschmückter „heiliger" Stein. Der Kailash ist für die Anhänger von vier Religionen – für die Hindus, Buddhisten, Jains und Böns – der heiligste Punkt der Welt, die kosmische Weltachse. Die Hindus glauben, hier lebe die Gott-heit Shiva mit ihrer weiblichen Entsprechung Parvati; die tibetischen Buddhisten glauben, am Kailash wohne die Gottheit Demchog. Die Umrundung des Kailash soll nicht nur von Sünden befreien, sondern auch die Reinkarna-tion günstig beeinflussen. Vom Lagerplatz benötigen Sie etwa 3-4 Stunden bis zum Dölma La. Durch die gute Hö-henanpassung der bisherigen Reise, fällt Ihnen der Aufstieg gar nicht mehr so schwer. Dennoch müssen Sie langsam und stetig gehen und ausreichend trinken. Nach dem Pass kommen Sie am See Thuji Zimbo vorbei, der von den Hindus Gaurikund genannt wird und als heilig gilt. Anschließend geht es steil bergab ins östliche Kailash-Tal bis zum Lagerplatz Nähe des Klosters Zutrulphuk (4.790 m). Übernachtung in einem sehr einfachen Gasthaus im Mehrbettzimmer ohne Duschmöglichkeit (Toiletten nicht im Zimmer). Aufstieg: ca. 700 m / Abstieg: ca. 900 m / Gehdistanz: 22 km / Gehzeit: ca. 9 h.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

21. Tag: 04.06.2026 Ende der Kailash-Umrundung und Weiterfahrt nach Saga

Die letzte Etappe führt Sie an zahlreichen Manimauern vorbei. Die Manisteine sind mit heiligen Silben beschrif-tet, die der Meditation dienen. Ebenfalls haben Sie einige kleine Flüsse zu überqueren und Sie kommen durch einen märchenhaften Canyon. Dann öffnet sich wieder das Tal und die gewaltige Gurla Mandata (7.728 m) rückt ins Blickfeld. Von hier aus ist es nur noch ca. 1 h bis zum Hotel in Darchen, welches Sie noch weit vor dem Mittag erreichen werden. Glückwunsch, Sie haben es geschafft und die Kora und damit eine Reise um die Achse des Kosmos vollendet! Von hier es aus geht es nun mit dem Bus ostwärts bis nach Saga. Da die Straßen gut ausgebaut sind, kommt man schnell voran und erreicht am späten Nachmittag den kleinen Ort. Am Abend laden viele klei-ne Restaurants zum Abendessen ein. Abstieg: ca. 200 m / Gehdistanz: 11 km / Gehzeit: 2-3 h /Fahrzeit ca. 7 h / Übernachtung im Hotel

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

22. Tag: 05.06.2026 Fahrt nach Sakya

Sie verlassen Saga und fahren auf gut ausgebauter Straße (teilweise über 5000 m hoch) bis nach Sakya. Auf dem Hinweg zum Everest sind Sie eine andere Route gefahren. Sie legen mehrere kleine Stopps ein und vertreten sich immer wieder die Beine. Nun verlassen Sie allmählich das tibetische Hochland und bei Lhatse den Friends-hip-Highway und machen einen Abstecher nach Sakya, wo Sie die Nacht verbringen werden. Am Nachmittag be-suchen Sie mit Ihrem Guide das lokale Kloster, welches zur Sakya-Sekte des tibetischen Buddhismus gehört. Sak-ya bedeutet im Tibetischen “hellgraue Erde”, weil es sich in der Nähe des Berges Benbori befindet, dessen ver-wittertes Gestein eine hellgraue Farbe hat. Das Sakya-Kloster besteht aus einem südlichen und einem nördli-chen Teil, also dem Südkloster und dem Nordkloster. Dazwischen fließt der Fluss Zhongqu. Das Sakya-Kloster wurde im Jahr 1073 erstmals gebaut. Der Begründer des Klosters, Khon Konchog Gyalpo, war zugleich auch der Begründer der Sakya-Sekte.

Es handelt sich um das Stamm- und Hauptkloster der gleichnamigen Sakya-Schule und bildete im 13. und 14. Jahrhundert das politische Zentrum Tibets. Während das Nordkloster größtenteils während der Kulturrevolution zerstört wurde, ist das Südkloster recht gut erhalten. Besonders wertvoll ist die hiesige Bibliothek mit über 84.000 Schriftstücken! Anschließend können Sie noch ein wenig durch die Gassen von Sakya schlendern. Fahr-zeit ca. 7 h / Gehzeit 1 h Übernachtung im Hotel

Verpflegung: Frühstück

23. Tag: 06.06.2026 Fahrt nach Shigatse mit Besuch des Tashilhunpo Klosters

Wer möchte kann schon vor dem Frühstück das Sakya-Kloster besuchen und die Mönche bei dem morgendli-chen Ritual mit Gesängen und meditieren erleben. Ebenfalls lohn sich nach dem Frühstück eine kleine Wande-rung zum Nordkloster mit dem schönen Blick auf das Süd-Kloster und den Ort bevor Sie schließlich weiter nach Shigatse fahren. Nachdem Sie Shigatse erreicht haben, starten Sie am Nachmittag mit der Besichtigung der be-deutendsten Sehenswürdigkeit von Shigatse, dem Tashilhunpo Kloster. Die Anlage wurde im Jahr 1447 gebaut und seit dem 17. Jahrhundert gilt es als Sitz des Penchen Lama. Im Anschluss hat es sich zu einer der größten Klosteruniversitäten der Gelug-Sekte entwickelt. Penchen Lama ist der Titel für eine bedeutende Reinkarnati-onslinie des Gelug-Ordens im tibetischen Buddhismus. Das höchste Gebäude des Klosters ist der Maitreya-Tempel. Hier befindet sich die bis heute größte Statue eines Maitreya-Buddha – sie ist 26 m hoch, es wurden 279 kg Gold und 150 Tonnen Messing verarbeitet (ebenfalls Bernstein, Diamanten und Korallen) und mehr als 100 Goldschmiede, Maler und Bildhauer waren für deren Fertigstellung nötig. Neben vielen Stupas, Gräbern und Kunstgegenständen ist besonders die Besichtigungsplattform eindrucksvoll, welche bereits von weit weg ersichtlich ist. Ebenfalls wird der gesamte Komplex von der neun Stockwerke hohen Thangka-Mauer umgeben.

Hinweis: Ab 15:30 Uhr kann man auch an Gebetszeremonien teilnehmen.

Am Abend wartet ein besonderer kulinarischer Höhepunkt auf Sie mit dem Besuch eines Hot-Pot-Restaurants.

Übernachtung im Hotel Shiga Yancha Hotel o. ä. / Fahrzeit ca. 1,5 h / 150 km

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

24. Tag: 07.06.26 Rückfahrt nach Lhasa

Über den sehr gut ausgebauten Freundschafts-Highways fahren Sie zurück nach Lhasa. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und kann zum Bummeln und letzten Einkäufen genutzt werden. Ein Abstecher zum Potala-Palast oder eine Kora auf dem Barkhor um das Jokhang-Kloster lohnen sich immer. Am Abend Abschiedsessen in einem schönen Restaurant in der Altstadt.

Fahrzeit: ca. 2,5 Stunden / 145 km / Übernachtung im Kyichu Hotel

Verpflegung: Frühstück /Mittagessen /Abendbrot

25. Tag: 08.06.2026 Fahrt zum Flughafen von Lhasa und Rückflug nach Deutschland (Flug in Eigenregie)

Je nach der Abflugzeit werden Sie zum Flughafen von Lhasa gebracht und Sie treten Ihren Rückflug Richtung Deutschland an. Genießen Sie aus dem Flugzeug einen letzten Ausblick auf die gewaltigen Himalaya-Berge.

Verpflegung: Frühstück

26. Tag: 09.06.2026 Ankunft in Deutschland

Mit vielen großartigen neuen Erlebnissen im Gepäck landen Sie in Deutschland.

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Flüge ab/ an Frankfurt (Gruppenflug) in der Economy-Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen
  • Alle Transfers, Überland- und Besichtigungsfahrten lt. Programm
  • Alle Eintrittspreise/ Eintrittskarten lt. Programm
  • Einreiseerlaubnis für Sondergebiet Tibet
  • Unterkunft im Doppel-/ oder Zweibettzimmer lt. Programm (12 x in landestypischen Mittelklassehotels, 1x Gemeinschaftszelt (Everest-BC/Mehrbettzelt) /4x in einfachen Gästehäusern (Mehrbettzimmer), 4x im 2-Personen-Zelt)
  • Verpflegung lt. Programm (Frühstück 24 x Frühstück / 20 x Mittagessen / 14 x Abendessen)
  • Deutschsprachiger AT-Guide ab 10 Teilnehmer
  • Englischsprachiger einheimischer Reiseführer
  • Tibetische Begleitmannschaft (Koch+ sämtliche Utensilien für Camping inkl. Teller und Besteck, Yakführer und Gehilfen, Fahrer)
  • Gepäcktransport mit Mulis/Yaks während des Trekkings um den Kailash (ggf. mit LKW)
  • Zeltequipment wie 2-Pers.-Zelte, Isomatte (Schaumstoffmatte)
  • Abschiedsessen in Lhasa
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)
  • Ausführliches Reisegruppentreffen per Zoom-Meeting

Nicht enthaltene Leistungen

  • Zubringerflug nach/von Frankfurt
  • Rail & Fly 99,00 Euro
  • fehlende Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder (ca. 150 €)
  • sonstige persönliche Ausgaben
  • Visa für China
  • individuelle Besichtigungen und Ausflüge
  • Übergepäck
  • Einzelzimmerzuschlag 420,- Euro (Gästehäuser kein EZ möglich)
  • Versicherungen

Reiseverlauf

Tagesbeschreibung - 26 Tage

1. Tag: 15.05.2026 Abflug aus Deutschland

Von Frankfurt am Main fliegen Sie über Peking oder Chengdu nach Lhasa, der sogenannten „Stadt der Götter“. Nun kann Ihr Abenteuer Tibet beginnen.

2. Tag: 16.05.2026 Willkommen in Tibet

Nach Ihrem Stopp in Peking oder Chengdu (Tibet Visum abholen) fliegen Sie über das tibetanische Hochland (auch als Dach der Welt bezeichnet) weiter nach Lhasa. Bereits nach Ihrer Ankunft am Flug-hafen auf 3.570 m und der Fahrt in die Stadt (ca. 45 min), werden Sie nicht nur aufgrund der großen Höhe nach Luft schnappen – Ihnen wird auch bereits von der landschaftlichen Schönheit des Yarlung Tals der Atem stocken. Willkommen im Zentrum der tibetischen Kultur! Bereits ein erstes Mal haben Sie die Möglichkeit die volle Pracht des mächtigen Brahmaputra’s (von den Tibetern Yarlung Tsangpo bezeichnet), welcher am Kailash entspringt, zu spüren und zu sehen. Am Nachmittag erreichen Sie schließlich Lhasa (ca. 3630 m) und beziehen Ihr Hotel in der Nähe Jokhang Tempel (ca. 7 min zu Fuß). Man spürt natürlich den stärker werdenden Einfluss der Chinesen – aber nichtsdestotrotz hat sich Lhasa bis in die Gegenwart seinen einzigartigen Charme und hohes Maß an religiöser Spiritualität bewahrt. Nach Zimmerbezug haben Sie nun das erste Mal die Möglichkeit in die Altstadt zu bummeln und das Jokhang-Kloster auf dem Barkhor einmal komplett zum Umrunden. Viele kleine Gassen und Straßen zweigen vom Jokhang-Kloster ab, welches als Zentralheiligtum der Tibeter gilt und jeder Buddhist einmal im Leben besucht haben. Zum Abschluss des Tages kehren Sie in einem traditionel-len tibetischen Restaurant ein und kommen in den ersten Kontakt mit der leckeren tibetischen Kü-che (z.B. Yak-Steak, Momos (Teigtaschen verschieden befüllt), diverse Suppen und landestypische Spezialitäten. Übernachtung im Hotel Kyichu o. ä.

Verpflegung: Abendbrot

3. Tag: 17.05.2026 Besichtigung des Jokhang-Klosters

Heute lassen Sie es weiter ruhig angehen, um sich weiter an die ungewohnte Höhe anzupassen. Sie kehren mit Ihrem Reiseleiter zum Barkhor zurück und schauen sich das spirituelle Zentrum des tibetischen Buddhismus, das Jokhang-Kloster an. Hier haben die Gelupga, der sogenannte gelbe Zweig im Buddhismus, ihren Hauptsitz. Die über einen quadratischen Mandala-Grundriss erbauten Kerngebäude stammen aus dem 7. Jahrhundert. Innerhalb des Tempels haben Sie die Möglichkeiten den vielen Pilgern bei ihren Ritualen zu zuschauen. Dabei wird Ihnen der kräftige Geruch von Yak-Butter in die Nase steigen und Sie werden stets das Vor-sich-hermurmeln von Mantras im Ohr haben. Ein Highlight des Tempels ist der Anblick der sitzenden Statue des Buddha (Sakyamuni), als er zwölf Jahre alt war. Diese wurde im 7. Jahrhundert von der damaligen Prinzessin, Wen Cheng aus deren Heimat hierher transportiert. Es ist eine der heiligsten Statuen der Buddhisten. Am Nachmittag haben Sie ein wenig Freizeit und können die Altstadt auf eigene Faust erkunden. Übernachtung im Hotel Kyichu o.ä.

Tipp: Besuchen Sie am Abend den Hauptplatz am Potala mit dem Traumblick auf den angeleuchteten Potala (Wasserspiel am Springbrunnen verzaubern mit Musik die Abendstunden)

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

4. Tag: 18.05.2026 Besuch des Potala-Palasts und Kloster Sera

Ein wahres Architekturwunder dieser Welt steht auf dem Programm. Sie besuchen den berühmten Potala-Palast, welcher burgartig in 130 m Höhe auf dem Berg „Marpori“ („Roter Berg“) über der Stadt Lhasa thront. Zwischen 1642 und 1959, bis zur Vertreibung des 14. Dalai Lama, diente der Potala-Palast ebenfalls als offizielle Residenz und Regierungssitz des Dalai Lama (5. - 14. Dalai Lama). Bereits im Jahre 637 ordnete Songtsen Gampo einen Palastbau für seine Frau Wen Cheng an. Die Erstellung dauerte nur vier Jahre – jedoch wurde dieser gleich im 8. Jahrhundert von chinesischen Truppen zerstört. Die Reste der Anlage wurden beim Bau des Potala-Palastes integriert. Zum Glück konnte die Anlage die Kulturrevolution weitgehend unversehrt überstehen und gilt heute als Museum und weiterhin wichtigste Pilgerstätte der Buddhisten, neben dem Jokhang-Tempel. Heute besitzt der Palast ganze 13 Stockwerke und 999 Zimmer. Es können zahlreiche Privat-Gemächer des Dalai Lama, Gebets- und Meditiationsräume sowie teils prunkvolle Grabstätten vorheriger Dalai Lama besichtigt werden. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit prachtvolle und majestätische Skulpturen und Buddha-Statuen, sowie detailreiche Mandalas und Wandbilder zu bestaunen. Ihr Reiseleiter versucht Sie Ihnen die Gedankenwelt der Tibeter so gut wie möglich näherzubringen. Nach dem Besuch des Klosters schlendern Sie noch ein wenig über den Pilgerweg und umrunden dabei den Potala und essen im angrenzenden Park zu Mittag. Am Nachmittag besuchen Sie das zur gelben Sekte gehörende Sera Kloster. Es gehört mit zu den 3 größten Klöster in Lhasa. Dieses schöne Kloster wurde von Tsongkapas Schüler, Sagya Yeshes, gegründet. Nach einer alten Überlieferung wurde es nach einer gleichnamigen, aus der Umgebung beheimateten Wildrose benannt. Ein Höhepunkt des Besuchs findet von Montag bis Freitag zwischen 15-17 Uhr im Innenhof des Klosters statt, denn unter den schattenwerfenden Bäumen treffen sich die in roten Kutten/Gewändern Mönche zum Debattieren. Entweder zu weit oder in kleinen Gruppierungen findet das unterhaltsame Spektakel statt. Ein Mönch sitz dabei auf dem Boden und der andere steht und läuft dabei herum und stellt dem sitzenden Mönch dabei Fragen und prüft sein buddhistisches Wissen. Bei jeder Antwort klatschen sie dabei laut in die Hände, drehen sich teilweise um 360° um die eigene Achse und zeigen mit dem Finger, lachen und brüllen laut auf. Als Besucher können Sie am Rande gemütlich im Kreis spazieren gehen, fotografieren, filmen und das schöne quirlige Schauspie/Spektakel beobachten. Natürlich genießen auch die Mönche die Besucher und sind teilweise gute Schauspieler bei den Debatten.

Das Sera-Kloster beherbergte 1959 mehr als 5.000 Mönche. Obwohl es stark beschädigt ist, steht es immer noch und wurde größtenteils repariert. Es beherbergt heute ein paar hundert buddhistische Mönche. Den Rest des Tages haben Sie Freizeit. Übernachtung im Hotel Kyichu o.ä.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

5. Tag: 19.05.2026 Wanderung auf einen Aussichtspunkt und Ausflug zum Kloster Drak Yerpa

Nach dem Frühstück (ca. 08:30 Uhr) unternehmen Sie eine Wanderung auf den 4.070 m hohen Aussichtsberg von Lhasa. Über ein Aussichtsplattform und zahlreiche Stufen geht es auf fast direkter Linie hinauf zum Gipfel (Gehzeit ca. 1 h). Genießen von hier oben den Traumblick auf Lhasa und natürlich auf den gewaltigen Potala-Palast. Über einen Rundwanderweg erreichen Sie nach ca. 45 min den Ausgangspunkt. Anschließend verlassen Sie Lhasa und begeben sich auf einen Ausflug zum Kloster Drak Yerpa. Dabei handelt es sich um ein Felsenkloster des tibetischen Buddhismus und geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Die Höhlen des Klosters befinden sich ca. 30 km entfernt von Lhasa, nahe des Dorfes Yerpa, direkt am Fuße des Berges Yerpa Lhari. Das Höhlenkloster zählt zu den heiligsten in der Umgebung und viele berühmte Heilige des Buddhismus haben hier meditiert. Das Kloster liegt bereits auf 4.400 m und wird von wenigen Touristen besucht, was natürlich auch zu der einzigartigen Stimmung beiträgt. Der Ort wirkt sehr spirituell und ist eine gute Abwechslung vom quirligen Lhasa. Natürlich trägt die Höhe auch zur weiteren Akklimatisierung für das anstehende Tour ins Hinterland bei. Anschließend kehren Sie nach Lhasa zurück. Der Rest des Tages steht dann zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel Kyichu o.ä.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

6. Tag: 20.05.2026 Auf dem „Friendship Highway“ vorbei am Yamdrok See nach Gyantse (4.130 m)

Nun ist es soweit und schließlich verlassen Sie Lhasa. Auf dem sogenannten „Friendship Highway“ fahren Sie in Richtung in Shigatse. Auf dem Weg dorthin überwinden Sie den 4.794 m hohen Khamba-La Pass. Bereits von hier genießen Sie einen fantastischen Blick auf den wundervollen türkisfarbenen Yamdrok See. Nach dem Pass stoppen Sie an den Ufern des Sees und haben Zeit zum Fotografieren und entlangzulaufen. Hier haben Sie auch die Gelegenheit sich mit Yaks oder den scheinbar possierlichen tibetischen Hirtenhunden (Mastiff) gegen ein kleines Entgelt (ca. 10-20 RNB) fotografieren zu lassen.

Die zahlreichen Ausbuchtungen des Sees führten zu seinem Namen „Skorpions-See“ und er gilt, als einer der heiligsten Seen Tibets (Baden verboten!). Ebenfalls befindet sich hier der größte Nistplatz für Zugvögel in Süd-Tibet. Nach der Wanderung geht es per Kleinbus weiter über den Karo-La-Pass mit knapp 5.086 m mit seinen vergletscherten Hängen des Nochin Kansang (7.138 m) vorbei. Hier haben Sie vom Parkplatz aus die Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung zu einer Aussichtsplattform (5.170 m) mit tollem Blick auf die Berghänge und Gletscher. Dann wieder im Bus, geht es über Serpentinen abwärts und erreichen ein wenig später Gyantse. Hier werden Sie das Pelkhor-Kloster besichtigen, welches am Fuße des Berges Zong liegt und von drei Seiten von Bergen umschlossen wird. Besonders berühmt ist das Kloster für sein Kumbum – der größte Chörten Tibets! Es besitzt vier Stockwerke, 108 Kapellen und über 10.000 Wandbilder. Chörten sind Kultbauten des tibetischen Buddhismus, welche eine Weiterentwicklung von Stupas darstellen. Es handelt sich um zumeist weiß-getünchte Hauptkörper, welche an die Form einer umgestülpten Glocke erinnern und einen runden Grundriss besitzen. Dies erhebt sich auf einem meist vielfach abgestuften Unterbau mit quadratischem Grundriss. An der Spitze der Chörten thront ein Ehrenschirm, von welchem mit Schnüren abgespannte bunte Gebetsfahnen im Wind flattern.

Je höher man die Stockwerke erklimmt, desto näher soll man der Erleuchtung einen Schritt näherkommen.

Nach der Besichtigung fahren Sie zum Hotel. Gyantse liegt im Schutz mehrerer Hügel am Nordufer des Flusses Nyang und hatte dank ihrer günstigen Lage lange Zeit eine Schlüsselposition im Wollhandel mit Indien, Nepal, Bhutan und Sikkim. Heute noch bietet sich dem Betrachter in der Altstadt von Gyantse ein traditionelles Stadtbild mit gut erhaltenen Klöstern und der alten Festung, die über der Stadt thront (Optional Auf- und Abstieg ca. 1,5 Stunden/Einritt ist nicht enthalten). Übernachtung im Hotel Yuthok Tibetan o.ä./ ca. 260 km /Fahrzeit 5h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

7. Tag: 21.05.2026 Auf zum höchsten Berg der Erde

Nach dem Frühstück geht es zuerst nach Shigatse um dort das Permit für den Everest-Abstecher abzuholen. Anschließend geht es weiter ins Everest-Gebiet. Über den 5.248 m hohen Gyatso-La-Pass geht es weiter zum Pang-La- Pass (5.150 m), von dem Sie einen atemberaubenden Rundblick auf das vor Ihnen liegende Himalaya-Massiv haben. Vom Parkplatz kann man einen kleinen Aussichtshügel erklimmen und mit ein wenig Glück können Sie mit dem Kanchenzönga, Makalu, Lhotse, Everest, Cho Oyu und Shishapangma von Ost nach West 6 der 14 Achttausender unserer Erde erblicken. Das heutige Tagesziel ist der kleine Ort Tashi Dzom auf 4.280 m. Übernachtung im Hotel Sauerstoff / ca. 400 km / Fahrzeit 6-7 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

8. Tag: 22.05.2026 Nordwand des Everest und Rongbuk-Kloster als

Noch in der Dunkelheit fahren Sie mit dem staatlichen Transferbus immer weiter in Richtung Nordflanke des Everest. Schließlich erreichen Sie nach knapp 45 min das kleine Dorf Rongbuk (ca. 5.030 m). Vom Parkplatz aus können sie ca. 400 m bis zu einer Aussichtsplattform laufen und haben einen beeindruckenden Blick auf die steile Nordseite der Mt. Everest – einfach Mega! Anschließend haben Sie die Möglichkeit das berühmte Rongbuk-Kloster zu besichtigen. Die Nacht verbringen Sie im Antlitz des höchsten Berges der Erde im stationären Gemeinschaftszelt in einem großen Camp vor dem Basislager (ca. 5030 m Höhe). Nach dem Sonnenuntergang am Everest, wartet ein beheizter Raum zum Genießen der Abendstimmung und zum Austausch der erlebten Reiseabenteuer / Fahrzeit ca. 45 min

Hinweis: Wem die Schlafhöhe zu hoch ist oder Probleme mit der Höhe hat, kann auch mit dem staatl. Bus bis nach Tashi Dzom fahren und im schönen Hotel übernachten (gegen Aufpreis)

Verpflegung: Frühstück Paket/L/Abendbrot

9. Tag: 23.05.2026 Weiterfahrt via Tingri zum Palku-See (Pekutso)

Sie stehen zum Sonnenaufgang auf und genießen einen einzigartigen Sonnenaufgang am höchsten Berg der Erde. Anschließend besteht die Möglichkeit den kleinen Hügel Nähe des Klosters zu besteigen und den Anblick auf den höchsten Berg zu genießen. Dann heißt es leider Abschied nehmen vom Everest und Sie fahren weiter durch das tibetische Hochland nach Tingri. Hier unternehmen Sie einen kurzen Abstecher zu dem im Jahr 2021 neu gebauten chinesischen Tempel auf einer Anhöhe. Bei gutem Wetter haben Sie von hier oben (ca. 4560 m) einen großartigen Ausblick auf die Berge des Himalayas. Weiter geht die Fahrt zum tiefblauen Palku-See (Pekutso). Hier schlagen wir nun für eine Nacht die Zelte (ca. 4.670 m) auf. Genießen Sie ein spektakuläres Panorama bei einer kleine Erkundungstour am See. Im Süden glitzern die Eisriesen des nepalesischen Gebirgszugs Langtang Himal (z.B. Langtang Ri und Ganesh-Gruppe) hervor. Mit ein wenig Glück können Sie auch die volle Pracht des Shishapangma, dem einzigen Achttausender, welcher komplett auf chinesischer Seite liegt, genießen. Übernachtung im Zelt / ca. 280 km / Fahrzeit ca. 4-5 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

10. Tag: 24.05.2026 Über das tibetische Hochland zu den Sanddünen von Paryang

Entlang der Himalaya-Kette führt der Weg weiter über das tibetische Hochland. Mit etwas Glück entdecken Sie neben den zotteligen Yaks und Schafen auch Hochland-Antilopen, Füchse oder Schwarzhalskraniche. Zahlreiche Stopps unterwegs laden zum Fotografieren und Beobachten ein. So langsam erreichen Sie nun die Landschaften von West- Tibet. Von nun an begleitet Sie der (Brahmaputra (tibetisch Yarlung River), dessen Quelle sich nur unweit von Ihrer Route befindet. Der Brahmaputra fließt über eine Länge von knapp 3200 km nach Indien und Bangladesch und zählt ab dem Zusammenfluss mit dem Ganges zu dem wasserreichsten Strom der Welt. Unterwegs stoppen Sie auch um einen kleinen Aussichtsberg zu besteigen und die schöne Aussicht auf das Hochland zu genießen. Auch besteht die Möglichkeit das kleine, aber schöne Kloster Taldun Tze unterwegs zu besichtigen. In der Nähe vom kleinen Ort Paryang werden für die kommende Nacht die Zelte aufgeschlagen. Genießen Sie heute wieder die tolle Bergkulisse mit den schneebedeckten Gipfeln des Himalayas. Mit etwas Glück wandert auch ein prächtiger Yak über die saftig grünen Wiesen und lässt einen den gesamten Alltag vergessen. Übernachtung im Zelt / ca. 330 km / Fahrzeit 5-6 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

11. Tag: 25.05.2026 Tagesziel Manasarovar-See und die gigantische Gurla Mandata (7.728 m)

Nachdem die Zelte wieder abgebaut und in die Autos verstaut wurden, geht es heute zum Manasaro-var-See welcher sich unmittelbar am Fuße der riesigen Gurla Mandhata (7.728) m befindet. Unterwegs stoppen Sie an den gewaltigen Sanddünen von Paryang. Über angelegte Stege kann man richtig nah an die Dünen herankommen und auch auf die Dünen klettern. Schöne Fotomotive mit den weißen Bergen im Hintergrund verzaubern den Abstecher. Anschließend Weiterfahrt zum Tagesziel Manasa-rovar-See. Die Landschaften der nächsten Tage zählen zu den schönsten von Tibet! Ebenfalls können Sie bereits den heiligen Berg Kailash erblicken. Nach Ankunft am See beziehen Sie Ihr nächtliches La-ger in einer einfachen Unterkunft direkt am See. Nach dem Mittagessen besuchen Sie das See nahe Chiu Kloster, welches majestätisch auf einem kleinen Hügel thront. Von der Spitze dieses Klosters hat man einen herrlichen Blick auf die Seen Rakshastal und Manasarovar sowie auf die schneebe-deckten Gipfel des Kailas und Gurla Mandata. Der Name des Klosters bedeutet in der Übersetzung “kleiner Vogel”. Dieser Name wurde ihm offenbar wegen seiner geringen Größe und seiner hohen Or-tungsgenauigkeit gegeben. Aktuell leben nur vier bis fünf Mönche in dem Kloster. Neben dem Kloster befindet sich ein weiterer Schrein, die Höhle von Guru Rinpoche, dem Gründer des Buddhismus in Ti-bet. Die Legende besagt, dass er dort die letzten sieben Tage seines Lebens verbrachte. Der Rest des Nachmittages steht zur freien Verfügung. Wer möchte, der kann noch einen kleinen Aussichtsberg in der Nähe der Unterkunft (Aufstieg ca. 40 min) besteigen. Vom Gipfel hat man einen grandiosen Blick auf den See, auf die fast greifbare 7.728 m hohe heilige Gurla Mandata, auf das Chiu Kloster und dem dahinter thronenden und immer noch weit entfernten Kailash.

Manasarovar-See, höchstgelegener Süßwassersee der Welt (4.582 m), hat die Form einer Sonne und bildet gemeinsam mit dem halbmondförmigen Raksastal und dem in Zentrum befindlichen Kailash ein riesiges Naturmandala. Nach hinduistischem Glauben hat Brahma den Manasarovar-See für die ri-tuelle Reinigung geschaffen. Jede Person, die darin ein Bad nimmt, geht in Brahmas Paradies ein, wer davon trinkt, dem werden die Vergehen von 100 Leben vergeben. Einst war der See von 8 buddhisti-schen Klöstern umgeben, heute sind 6 der Klöster wieder aufgebaut. Nur Trugo Gompa, das Wichtigs-te unter ihnen, von dem sich ein prachtvoller Blick auf den Kailash eröffnet, liegt direkt am See, alle anderen Klöster an den Berghängen. Hindus nehmen an dieser glückverheißenden Stelle ein Bad im eiskalten Seewasser. Die meisten tibetischen Pilger benetzen nur den Kopf und trinken vom Wasser.

Tipp: Wer möchte kann in den nahegelegenen heißen Quellen (jeder Gast bekommt eine eigene Ba-dewanne) entspannen (optional/ ca. 8 Euro). Übernachtung im sehr einfachen Gästehaus

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

12. Tag: 26.05.2026 Fahrt in das sagenumwobene heilige Garuda-Tal

Für die Frühaufsteher besteht heute die Möglichkeit noch im Schein der Stirnlampen auf den gleichen Aussichtshügel (direkt am See) wie am Vortag aufzusteigen und den Sonnenaufgang am Mt. Kailash und Gurla Mandata (ca. 7:35 Uhr) zu erleben. Nach dem Frühstück geht die Reise weiter zum westlichsten Fluss des riesigen Naturmandalas, dem Sutlej-Fluss. Schließlich erreichen Sie das Örtchen Zhada auf über 4.370 m. Dieser Ort stellt das Eingangstor zum sagenumwobenen Garuda-Tal dar. Dieser Ort stellt einen weiteren wichtigen Meilensteil für tibetische Pilger dar. Denn hier soll sich ein weiterer wichtiger Pilgerort des indischen Gurus Ringpoche befunden haben. Nachdem die Zelte aufgestellt wurden und Sie sich eingerichtet haben besuchen Sie am Nachmittag das schöne Kloster Zhida Burisi. Wer möchte kann auch hier nach der Besichtigung eine Kora um die gesamte Anlage laufen oder auch den schönen Aussichtsberg mit Blick auf den Kailash besteigen (Gehzeit komplett mit Kora ca. 90 min). Übernachtung Zelt

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

13. Tag: 27.05.2026 Eintauchen in das Shangshung Königreich

Heute gehen Sie auf die Spur des alten Königreiches Shangshung und der gleichnamigen Kultur. Bevor Sie jedoch die alten Anlagen des Shangshung Königreichs entdecken, besichtigen Sie auf halber Strecke das alte Bön-Kloster in Gurugam. Danach geht es durch eine atemberaubende Landschaft in das ehemalige Königreich von Shangshung. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Örtchen Kyhunglung einst Zentrum der Macht dieses alten Königreiches war. Shangshung gilt als das Ursprungsgebiet des animistischen Bön-Glaubens. Legenden sagen, dass der Bön-Gründer Shenrab Mibo die Gemeinschaft der Shangshung vereint hat und deren erster Herrscher war. Nach dem zunehmenden Machtzuwachs Tibets, wurde der Einfluss von Shangshung kleiner und schließlich ein Vasallenstaat von Tibet. Einst soll das Königreich eine Ausbreitung von Lhasa bis nach Ladakh in Indien und nach Pakistan gehabt haben. Die Moderne Zentral-Tibets hat hier noch nicht Einzug gehalten und die Menschen leben von einfachster Subsistenzwirtschaft der Feldarbeit und Viehzucht. Ebenfalls sind die heutigen Bewohner noch Anhänger des Bön-Glaubens. Sie besuchen einige sehr alte Ruinen des ehemaligen Königreiches in einer wunderschönen Canyon-Landschaft, welche über Jahrtausende durch die Kraft des Windes und des Wassers geschaffen wurde. Wer möchte, kann auch hier in der Nähe der alten Brücke ein Bad in den heißen Quellen nehmen. Bei der Rückfahrt besteht die Möglichkeit einen Stopp an der Straße (ca. 4.570 m) einzulegen und einen Aussichtshügel (4.715 m) zu erklimmen (Gehzeit ca. 75 min). Von oben haben Sie einen überragenden Ausblick auf die wilden Berge des indischen Garwahl-Himalayas mit den gewaltigen Siebentausender Kamet (7.756 m) und Nanda Devi (7.817 m) und zahlreichen Sechstausendern. Kurz vor Zhada besteht ebenfalls die Möglichkeit den tibetischen Nomaden einen Besuch abzustatten. Übernachtung Zelt wie am Vortag

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

14. Tag: 28.05.2026 Ehemaliges Königreich Guge

Sie dringen immer tiefer in das nordwestliche Gebiet von Tibet ein und kommen durch eine wild- zer-klüftete Canyon-Landschaft, in welcher sich der Sutlej-Fluss über die Jahrtausende eingeschnitten hat. Mit etwas Wetterglück sehen Sie am Horizont erneut die Berge des indischen Himalayas wie z.B. die Nanda Devi (7.816 m) und Kamet (7.756 m), herausschauen. Über den 5.166 m Longgaladban-Pass fahren Sie den wild durchklüfteten Canyon hinab und haben auch die Möglichkeit zum Fotostopp und kleiner Hügel zu erklimmen (Trittsicherheit erforderlich!). Dann erreichen Sie die kleine Stadt Zanda und besichtigen hier die 900 Jahre alten Ruinen von Tholing und Tsaparang – einst blühende Zentren des ehemaligen Königreichs Guge. Tsaparang wurde Mitte des 17. Jh. verlassen, während Tho-ling, Ihr heutiges Etappenziel, bis in die 60er Jahre religiöses Zentrum blieb. Trotz der Kulturrevoluti-on durch die Chinesen sind glücklicherweise einige Bauwerke und Tempel erhalten geblieben. In Tsaparang auf 3.800 m gruppieren sich vier Tempel um die unteren Festungsmauern, der fünfte be-findet sich oberhalb der Stadt in den Überresten des einstigen Sommerpalastes der Könige. Ver-schiedene Motive zieren die Kassettendecken und geschnitzten Balken der Tempel. Teilweise gut er-haltene Wandgemälde (Fotografierverbot) aus dem 11.-15. Jahrhundert zählen zu den filigransten und in ihrer Meisterhaftigkeit zu den schönsten noch erhaltenen Exemplaren buddhistischer Ikonenma-lerei überhaupt. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und kann zu einem Bummel durch die Stadt oder zum Vervollständigen des Tagebuches genutzt werden. Übernachtung im Xiangxiong Ho-tel / Fahrzeit ca. 3-4 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

15. Tag: 29.05.2026 Ruinen im alten Königreich Guge

In einer wilde Schluchten-Canyonlandschaft liegt malerisch die ca. 900 Jahre alten Ruinen des ver-sunkenen Königreiches Guge. Nach Ankunft am Guge-Empfangsbereich werden Sie mit einem Elekt-robus zum Eingang zu den Ruinen gefahren. Die nächsten 3 Stunden können Sie nun auf eigene Faust die riesige Anlage besichtigen und wandeln dabei auf den Spuren der längst vergessenen Hochkul-tur. Von der über 100 m hohen Spitze genießt man einen fantastischen Rundumblick auf die gesamte Anlage. Einst hatten hier über 10.000 Menschen gelebt und mussten sich vor Angreifern aus dem heu-tigen Ladakh wehren. Auch heute noch kann man die Überreste der alten Tempelanlagen und Fes-tungsmauern des ehemals bestimmt prächtigen Sommerpalastes bewundern sowie die noch recht schön erhaltene buddhistischen Wandmalereien. Spannend ist der steile Abstieg über Stufen in den Winterpalast! Auf der Rückfahrt zum Hotel besichtigen Sie noch eine der ältesten und mit zahlrei-chen Gebetsfahnen geschmückten Hängebrücke von Tibet. Übernachtung in Zanda / Xiangxiong Ho-tel (wie am Vortag)

Tipp: Wer möchte kann nach Absprache mit dem Reiseleiter am Abend den Sonnenuntergang im Canyon erleben (optional/ Preis p. P. ca. 5-10 Euro für die Busfahrt (abhängig von der Gruppengröße)

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

16. Tag: 30.05.2026 Fahrt nach Darchen am Fuße des Kailash

Sie verlassen das Königreich Guge und fahren nach Darchen (4.620 m). Unterwegs im Canyon haben Sie nochmals die Möglichkeit zu stoppen und bei einer kleinen Wanderung die bizarren geformten Felsgebilde zu bestaunen. Nach ca. 5 Stunden Fahrzeit erreichen Sie den Ort Darchen. Dieser Ort ist der Ausgangspunkt für die am übernächsten Tag startende Umrundung des „Schneejuwels“, wie die Tibeter den Kailash oft nennen. Sie besprechen das anstehende Trekking und können letzte Einkäufe erledigen. Vom Ort aus genießt man den schönen Blick auf den Kailash und Gurla Mandata. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung kann zum Bummel durch den Ort mit seinen kleinen Märkten genutzt werden. Übernachtung im Hotel /Fahrzeit ca. 5 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

17. Tag: 31.05.2026 Saga-Dawa-Festival

Heute besuchen Sie das Saga-Dawa-Fest. Das Fest zählt zu dem wohl bedeutendsten Festen in Tibet. Der Saga-Dawa Tag ist der heiligste Tag im Land, denn gleich drei bedeutende Ereignisse sind zu fei-ern: Die Geburt des historischen Buddhas, - Siddhartha Gautama, auch Buddha Shakyamuni genannt, dessen Tod sowie seine Erleuchtung, der Eintritt ins Nirwana. Nach der tibetischen Zeitrechnung fin-det das Ereignis am 15. Tag des 4. Monats statt, was bei uns in etwa der Zeit zwischen Mai und Juni entspricht. Bei diesem Fest wird Buddha in Form eines bestimmten Rituals angebetet. Rundgänge um den inneren Kreis – das Shianglang, den mittleren Kreis sowie den äußeren Kreis sind bei diesen Ge-beten obligatorisch. Die gesamte Zeremonie dauert den kompletten vierten Monat. Der Rundgang um den äußeren Kreis, welcher am 15. dieses Festmonats stattfindet, bietet ein besonderes Schau-spiel. Alljährlich wird die Tarbucher-Fahnenstange erneut errichtet. Es handelt sich dabei um einen Mast, der sich vor dem Heiligen Kailash Berg befindet. Menschen aus allen Teilen Tibets kommen, um ihre von weit her mitgebrachten Gebetsfahnen dort am Fahnenmast anzubringen, den Mast zu um-ringen, zu beten sowie die riesige Stange gemeinsam zu errichten. Nur wenn die Fahnenstange exakt senkrecht steht, laufen die Dinge für Tibet gut. Der Lama des in der Nähe befindlichen Klosters leitet die gesamte Zeremonie. Begleitet wird das Ganze von viel Musik. Sie haben ausreichend Zeit, sich das Fest anzusehen, zu spazieren und mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen. Gegen späten Mit-tag erfolgt dann wieder die Rückfahrt zur Unterkunft. Übernachtung wie am Vortag

Tipp für den Nachmittag: Wer noch genügend Energie hat, der kann auch das Kloster Selong am Ein-gang zu inneren Kora besuchen (Gehzeit ca. 3 h). Das Selung-Kloster (ca. 5.000 m hoch) ist das erste Kloster, das Sie auf der inneren Kora von Mount Kailash antreffen werden. Vor mehreren Jahrhunder-ten wurde es als Meditationsstätte für die Mönche errichtet. Beim Wandern können Sie deutlich das natürliche Hakenkreuz (Swastika) sehen, das durch große Eisspalten an der Südseite des Mount Kailash und durch Felsenbettspuren am Hang gebildet wurde.

Hinweis: Aktuell ist die innere Kora von Mount Kailash für Touristen gesperrt, aber der Zugang bis zum Kloster Selung ist möglich (Stand 6/25).

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

18. Tag: 01.06.2026 Beginn Ihres Trekkings (Kora = rituelle Umwanderung des Berges) um den Kailash

Sie beginnen das Trekking direkt vom Hotel in Darchen. Nachdem Sie den Ort verlassen haben, reihen Sie sich in den Pilgerstrom ein. Auch hier treffen Sie wie schon auf dem Barkhor, der heiligen Straße in Lhasa oder am Kloster Zhida Burisi Pilger, die den gesamten Weg in „Prostration“ zurücklegen werden. Dabei legen Sie sich mit der vollen Körperlänge, egal ob spitze Steine, Sand oder Stufen auf den Boden, vollführen dabei Ihre Gebete, um dann wieder aufzustehen 2-3 Schritte zu laufen, um sich abermals hinzulegen. Dabei tragen Sie um die Knie, Oberkörper und Hände Schützer. Ihre Gesichter sind verstaubt, aber glücklich und man bekommt stets ein Lächeln geschenkt. Um die die gesamte Kora zu bewältigen, benötigen diese Pilger über einen Monat!

Während dieser Prostration, entledigt sich der Pilger seines bisherigen Lebens.

Der Weg führt nun zu dem eigentlichen Startpunkt der Kora, dem Mani Lakhang („Götterfluss“). Unterwegs kommen Sie vorbei an zahlreiche Chörten und Manimauern und wandern in die breite Tal-Schlucht an der Westseite des Berges. Gemeinsam mit den Pilgern der vier Religionen des Hinduismus, Buddhismus, Jain und der Bön-Religion kommen Sie am berühmten Gebetsfahnenmast Tarpoche (Festival am Vortag), mit den „Fußabdrücken Buddhas" und an ehemaligen Eremitenklausen vorbei. Etwas später passieren Sie das wieder aufgebaute Chuku-Kloster, welches an einem steilen Berghang thront. Wer möchte kann natürlich ein Besuch abstatten und auch den Blick auf den Kailash erhaschen! Nach ca. 7 Stunden reiner Gehzeit erreichen Sie heute Ihren ersten Lagerplatz unterhalb des Diraphuk-Klosters auf 5.100 m Höhe. Übernachtung in einem sehr einfachen Gasthaus ohne Duschmöglichkeit (Toiletten nicht im Zimmer).

Wer möchte kann am Nachmittag schon einmal das Kloster besuchen und natürlich den Traumblick auf die Nordwand des Kailash genießen. Aufstieg: 450 m/ Abstieg: 100 m / Gehdistanz: 20 km / Gehzeit: ca. 7h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

19. Tag: 02.06.2026 Kailash-Umrundung: North Face of Mt. Kailash

Die heutige Tagestour zur Nordwand des Mount Kailash, wird auch als kürzere innere Kora bezeich-net. Die Nordseite des Mount Kailash oder die Nordwand des Mount Kailash wird Charansparsh ge-nannt und man kann mit den Händen die Nordseite des Mount Kailash berühren. Der Ausflug ist ca. 8,5 km lang (Hin- und Rückweg) und dauert ca. 4-5 Stunden. Auf dem Weg nach Charansparsh finden Sie Guggul, einen Kräuterduft und viele andere Arten von Blumen. Sie müssen unterwegs den Glet-scherbach überqueren und den Kamngjam-Gletscher betreten und schließlich stehen Sie vor der senkrechten Wand des Kailash. Die Landschaft strahlt eine Ruhe und Erhabenheit aus und man ver-gisst die Anstrengung der letzten Stunden. Mit der Berührung des Berges erhält man einen sehr tie-fen Segen und der Geist fängt an zu meditieren und das Herz springt vor Freude. Diejenigen, die nicht zu Charansparsh kommen, können in Dhiraphuk bleiben, das Kloster besuchen oder die Gegend er-kunden.Sie erhalten auch einen spektakulären Blick auf den Berg Kailash in der Ferne. Übernachtung im einfachen Gasthaus.

Hinweis: Der Zugang zum North Face kann zeitweise von den örtlichen Behörden geschlossen werden. Sollte es am Morgen nicht erlaubt sein, empfehlen wir einen weiteren Versuch am Nachmittag zu un-ternehmen.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

20. Tag: 03.06.2026 Kailash-Umrundung: Über den Dölma La Pass

Die heutige Etappe ist sehr anstrengend und sogleich auch die bedeutendste Etappe der Kailash-Umrundung. Sie erreichen die heiligste Stelle, den 5.636 m hohen Dölma La. Auf dem Pass liegt ein mit vielen Gebetsfahnen geschmückter „heiliger" Stein. Der Kailash ist für die Anhänger von vier Reli-gionen – für die Hindus, Buddhisten, Jains und Böns – der heiligste Punkt der Welt, die kosmische Weltachse. Die Hindus glauben, hier lebe die Gottheit Shiva mit ihrer weiblichen Entsprechung Par-vati; die tibetischen Buddhisten glauben, am Kailash wohne die Gottheit Demchog. Die Umrundung des Kailash soll nicht nur von Sünden befreien, sondern auch die Reinkarnation günstig beeinflus-sen. Vom Lagerplatz benötigen Sie etwa 3-4 Stunden bis zum Dölma La. Durch die gute Höhenanpas-sung der bisherigen Reise, fällt Ihnen der Aufstieg gar nicht mehr so schwer. Dennoch müssen Sie langsam und stetig gehen und ausreichend trinken. Nach dem Pass kommen Sie am See Thuji Zimbo vorbei, der von den Hindus Gaurikund genannt wird und als heilig gilt. Anschließend geht es steil bergab ins östliche Kailash-Tal bis zum Lagerplatz Nähe des Klosters Zutrulphuk (4.790 m). Übernach-tung in einem sehr einfachen Gasthaus im Mehrbettzimmer ohne Duschmöglichkeit (Toiletten nicht im Zimmer). Aufstieg: ca. 700 m / Abstieg: ca. 900 m / Gehdistanz: 22 km / Gehzeit: ca. 9 h.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

21. Tag: 04.06.2026 Ende der Kailash-Umrundung und Weiterfahrt nach Saga

Die letzte Etappe führt Sie an zahlreichen Manimauern vorbei. Die Manisteine sind mit heiligen Sil-ben beschriftet, die der Meditation dienen. Ebenfalls haben Sie einige kleine Flüsse zu überqueren und Sie kommen durch einen märchenhaften Canyon. Dann öffnet sich wieder das Tal und die gewal-tige Gurla Mandata (7.728 m) rückt ins Blickfeld. Von hier aus ist es nur noch ca. 1 h bis zum Hotel in Darchen, welches Sie noch weit vor dem Mittag erreichen werden. Glückwunsch, Sie haben es ge-schafft und die Kora und damit eine Reise um die Achse des Kosmos vollendet! Von hier es aus geht es nun mit dem Bus ostwärts bis nach Saga. Da die Straßen gut ausgebaut sind, kommt man schnell voran und erreicht am späten Nachmittag den kleinen Ort. Am Abend laden viele kleine Restaurants zum Abendessen ein. Abstieg: ca. 200 m / Gehdistanz: 11 km / Gehzeit: 2-3 h /Fahrzeit ca. 7 h / Über-nachtung im Hotel

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

22. Tag: 05.06.2026 Fahrt nach Sakya

Sie verlassen Saga und fahren auf gut ausgebauter Straße (teilweise über 5000 m hoch) bis nach Sak-ya. Auf dem Hinweg zum Everest sind Sie eine andere Route gefahren. Sie legen mehrere kleine Stopps ein und vertreten sich immer wieder die Beine. Nun verlassen Sie allmählich das tibetische Hochland und bei Lhatse den Friendship-Highway und machen einen Abstecher nach Sakya, wo Sie die Nacht verbringen werden. Am Nachmittag besuchen Sie mit Ihrem Guide das lokale Kloster, wel-ches zur Sakya-Sekte des tibetischen Buddhismus gehört. Sakya bedeutet im Tibetischen “hellgraue Erde”, weil es sich in der Nähe des Berges Benbori befindet, dessen verwittertes Gestein eine hell-graue Farbe hat. Das Sakya-Kloster besteht aus einem südlichen und einem nördlichen Teil, also dem Südkloster und dem Nordkloster. Dazwischen fließt der Fluss Zhongqu. Das Sakya-Kloster wurde im Jahr 1073 erstmals gebaut. Der Begründer des Klosters, Khon Konchog Gyalpo, war zugleich auch der Begründer der Sakya-Sekte.

Es handelt sich um das Stamm- und Hauptkloster der gleichnamigen Sakya-Schule und bildete im 13. und 14. Jahrhundert das politische Zentrum Tibets. Während das Nordkloster größtenteils während der Kulturrevolution zerstört wurde, ist das Südkloster recht gut erhalten. Besonders wertvoll ist die hiesige Bibliothek mit über 84.000 Schriftstücken! Anschließend können Sie noch ein wenig durch die Gassen von Sakya schlendern. Fahrzeit ca. 7 h / Gehzeit 1 h Übernachtung im Hotel

Verpflegung: Frühstück

23. Tag: 06.06.2026 Fahrt nach Shigatse mit Besuch des Tashilhunpo Klosters

Wer möchte kann schon vor dem Frühstück das Sakya-Kloster besuchen und die Mönche bei dem morgendlichen Ritual mit Gesängen und meditieren erleben. Ebenfalls lohn sich nach dem Frühstück eine kleine Wanderung zum Nordkloster mit dem schönen Blick auf das Süd-Kloster und den Ort be-vor Sie schließlich weiter nach Shigatse fahren. Nachdem Sie Shigatse erreicht haben, starten Sie am Nachmittag mit der Besichtigung der bedeutendsten Sehenswürdigkeit von Shigatse, dem Tashil-hunpo Kloster. Die Anlage wurde im Jahr 1447 gebaut und seit dem 17. Jahrhundert gilt es als Sitz des Penchen Lama. Im Anschluss hat es sich zu einer der größten Klosteruniversitäten der Gelug-Sekte entwickelt. Penchen Lama ist der Titel für eine bedeutende Reinkarnationslinie des Gelug-Ordens im tibetischen Buddhismus. Das höchste Gebäude des Klosters ist der Maitreya-Tempel. Hier befindet sich die bis heute größte Statue eines Maitreya-Buddha – sie ist 26 m hoch, es wurden 279 kg Gold und 150 Tonnen Messing verarbeitet (ebenfalls Bernstein, Diamanten und Korallen) und mehr als 100 Goldschmiede, Maler und Bildhauer waren für deren Fertigstellung nötig. Neben vielen Stupas, Grä-bern und Kunstgegenständen ist besonders die Besichtigungsplattform eindrucksvoll, welche bereits von weit weg ersichtlich ist. Ebenfalls wird der gesamte Komplex von der neun Stockwerke hohen Thangka-Mauer umgeben.

Hinweis: Ab 15:30 Uhr kann man auch an Gebetszeremonien teilnehmen.

Am Abend wartet ein besonderer kulinarischer Höhepunkt auf Sie mit dem Besuch eines Hot-Pot-Restaurants.

Übernachtung im Hotel Shiga Yancha Hotel o. ä. / Fahrzeit ca. 1,5 h / 150 km

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

24. Tag: 07.06.26 Rückfahrt nach Lhasa

Über den sehr gut ausgebauten Freundschafts-Highways fahren Sie zurück nach Lhasa. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und kann zum Bummeln und letzten Einkäufen genutzt werden. Ein Abstecher zum Potala-Palast oder eine Kora auf dem Barkhor um das Jokhang-Kloster lohnen sich immer. Am Abend Abschiedsessen in einem schönen Restaurant in der Altstadt.

Fahrzeit: ca. 2,5 Stunden / 145 km / Übernachtung im Kyichu Hotel

Verpflegung: Frühstück /Mittagessen /Abendbrot

25. Tag: 08.06.2026 Fahrt zum Flughafen von Lhasa und Rückflug nach Deutschland

Je nach der Abflugzeit werden Sie zum Flughafen von Lhasa gebracht und Sie treten Ihren Rückflug Richtung Deutschland an. Genießen Sie aus dem Flugzeug einen letzten Ausblick auf die gewaltigen Himalaya-Berge.

Verpflegung: Frühstück

26. Tag: 09.06.2026 Ankunft in Frankfurt

Mit vielen großartigen neuen Erlebnissen im Gepäck landen Sie in Deutschland.

Verpflegung: /Deutschland

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Flüge ab/ an Frankfurt (Gruppenflug) in der Economy-Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen
  • Alle Transfers, Überland- und Besichtigungsfahrten lt. Programm
  • Alle Eintrittspreise/ Eintrittskarten lt. Programm
  • Einreiseerlaubnis für Sondergebiet Tibet
  • Unterkunft im Doppel-/ oder Zweibettzimmer lt. Programm (12 x in landestypischen Mittelklassehotels, 1x Gemein-schaftszelt (Everest-BC/Mehrbettzelt) /4x in einfachen Gästehäusern (Mehrbettzimmer), 4x im 2-Personen-Zelt)
  • Verpflegung lt. Programm (Frühstück 24 x Frühstück / 20 x Mittagessen / 14 x Abendessen)
  • Deutschsprachiger AT-Guide ab 10 Teilnehmer
  • Englischsprachiger einheimischer Reiseführer
  • Tibetische Begleitmannschaft (Koch+ sämtliche Utensilien für Camping inkl. Teller und Besteck, Yakführer und Gehil-fen, Fahrer)
  • Gepäcktransport mit Mulis/Yaks während des Trekkings um den Kailash (ggf. mit LKW)
  • Zeltequipment wie 2-Pers.-Zelte, Isomatte (Schaumstoffmatte)
  • Abschiedsessen in Lhasa
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)
  • Ausführliches Reisegruppentreffen per Zoom-Meeting

Nicht enthaltene Leistungen

  • Zubringerflug nach/von Frankfurt
  • Rail & Fly (99,-Euro) / Bitte bei der Buchung mit angeben
  • Visa für China
  • individuelle Besichtigungen und Ausflüge
  • Übergepäck
  • Einzelzimmerzuschlag 420,- Euro (Gästehäuser kein EZ möglich)
  • Versicherungen
  • fehlende Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • sonstige persönliche Ausgaben

Reiseverlauf

Tagesbeschreibung - 25 Tage

1. Tag: 02.06.2027 Abflug aus Deutschland

Von Frankfurt am Main fliegen Sie über Peking oder Chengdu nach Lhasa, der sogenannten „Stadt der Götter“. Nun kann Ihr Abenteuer Tibet beginnen.

2. Tag: 03.06.2027 Willkommen in Tibet

Nach Ihrem Stopp in Peking oder Chengdu (Tibet Visum abholen) fliegen Sie über das tibetanische Hochland (auch als Dach der Welt bezeichnet) weiter nach Lhasa. Bereits nach Ihrer Ankunft am Flughafen auf 3.570 m und der Fahrt in die Stadt (ca. 45 min), werden Sie nicht nur aufgrund der großen Höhe nach Luft schnappen – Ihnen wird auch bereits von der landschaftlichen Schönheit des Yarlung Tals der Atem stocken. Willkommen im Zentrum der tibetischen Kultur! Bereits ein erstes Mal haben Sie die Möglichkeit die volle Pracht des mächtigen Brahmaputra’s (von den Tibetern Yarlung Tsangpo bezeichnet), welcher am Kailash entspringt, zu spüren und zu sehen. Am Nachmittag erreichen Sie schließlich Lhasa (ca. 3630 m) und beziehen Ihr Hotel in der Nähe Jokhang Tempel (ca. 7 min zu Fuß). Man spürt natürlich den stärker werdenden Einfluss der Chinesen – aber nichtsdes-totrotz hat sich Lhasa bis in die Gegenwart seinen einzigartigen Charme und hohes Maß an religiöser Spiritualität bewahrt. Nach Zimmerbezug haben Sie nun das erste Mal die Möglichkeit in die Altstadt zu bummeln und das Jokhang-Kloster auf dem Barkhor einmal komplett zum Umrunden. Viele kleine Gassen und Straßen zweigen vom Jokhang-Kloster ab, welches als Zentralheiligtum der Tibeter gilt und jeder Buddhist einmal im Leben be-sucht haben. Zum Abschluss des Tages kehren Sie in einem traditionellen tibetischen Restaurant ein und kom-men in den ersten Kontakt mit der leckeren tibetischen Küche (z.B. Yak-Steak, Momos (Teigtaschen verschieden befüllt), diverse Suppen und landestypische Spezialitäten. Übernachtung im Hotel Kyichu o. ä.

Verpflegung: Abendbrot

3. Tag: 04.06.2027 Besichtigung des Jokhang-Klosters

Heute lassen Sie es weiter ruhig angehen, um sich weiter an die ungewohnte Höhe anzupassen. Sie kehren mit Ihrem Reiseleiter zum Barkhor zurück und schauen sich das spirituelle Zentrum des tibetischen Buddhismus, das Jokhang-Kloster an. Hier haben die Gelupga, der sogenannte gelbe Zweig im Buddhismus, ihren Hauptsitz. Die über einen quadratischen Mandala-Grundriss erbauten Kerngebäude stammen aus dem 7. Jahrhundert. Innerhalb des Tempels haben Sie die Möglichkeiten den vielen Pilgern bei ihren Ritualen zu zuschauen. Dabei wird Ihnen der kräftige Geruch von Yak-Butter in die Nase steigen und Sie werden stets das Vor-sich-hermurmeln von Mantras im Ohr haben. Ein Highlight des Tempels ist der Anblick der sitzenden Statue des Buddha (Sakyamuni), als er zwölf Jahre alt war. Diese wurde im 7. Jahrhundert von der damaligen Prinzessin, Wen Cheng aus deren Heimat hierher transportiert. Es ist eine der heiligsten Statuen der Buddhisten. Am Nachmittag haben Sie ein wenig Freizeit und können die Altstadt auf eigene Faust erkunden. Übernachtung im Hotel Kyichu o.ä.

Tipp: Besuchen Sie am Abend den Hauptplatz am Potala mit dem Traumblick auf den angeleuchteten Potala (Wasserspiel am Springbrunnen verzaubern mit Musik die Abendstunden)

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

4. Tag: 05.06.2027 Besuch des Potala-Palasts und Kloster Sera

Ein wahres Architekturwunder dieser Welt steht auf dem Programm. Sie besuchen den berühmten Potala-Palast, welcher burgartig in 130 m Höhe auf dem Berg „Marpori“ („Roter Berg“) über der Stadt Lhasa thront. Zwischen 1642 und 1959, bis zur Vertreibung des 14. Dalai Lama, diente der Potala-Palast ebenfalls als offizielle Residenz und Regierungssitz des Dalai Lama (5. - 14. Dalai Lama). Bereits im Jahre 637 ordnete Songtsen Gampo einen Palastbau für seine Frau Wen Cheng an. Die Erstellung dauerte nur vier Jahre – jedoch wurde dieser gleich im 8. Jahrhundert von chinesischen Truppen zerstört. Die Reste der Anlage wurden beim Bau des Potala-Palastes integriert. Zum Glück konnte die Anlage die Kulturrevolution weitgehend unversehrt überstehen und gilt heute als Museum und weiterhin wichtigste Pilgerstätte der Buddhisten, neben dem Jokhang-Tempel. Heute besitzt der Palast ganze 13 Stockwerke und 999 Zimmer. Es können zahlreiche Privat-Gemächer des Dalai Lama, Gebets- und Meditiationsräume sowie teils prunkvolle Grabstätten vorheriger Dalai Lama besichtigt werden. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit prachtvolle und majestätische Skulpturen und Buddha-Statuen, sowie detailreiche Mandalas und Wandbilder zu bestaunen. Ihr Reiseleiter versucht Sie Ihnen die Gedankenwelt der Tibeter so gut wie möglich näherzubringen. Nach dem Besuch des Klosters schlendern Sie noch ein wenig über den Pilgerweg und umrunden dabei den Potala und essen im angrenzenden Park zu Mittag. Am Nachmittag besuchen Sie das zur gelben Sekte gehörende Sera Kloster. Es gehört mit zu den 3 größten Klöster in Lhasa. Dieses schöne Kloster wurde von Tsongkapas Schüler, Sagya Yeshes, gegründet. Nach einer alten Überlieferung wurde es nach einer gleichnamigen, aus der Umgebung beheimateten Wildrose benannt. Ein Höhepunkt des Besuchs findet von Montag bis Freitag zwischen 15-17 Uhr im Innenhof des Klosters statt, denn unter den schattenwerfenden Bäumen treffen sich die in roten Kutten/Gewändern Mönche zum Debattieren. Entweder zu weit oder in kleinen Gruppierungen findet das unterhaltsame Spektakel statt. Ein Mönch sitz dabei auf dem Boden und der andere steht und läuft dabei herum und stellt dem sitzenden Mönch dabei Fragen und prüft sein buddhistisches Wissen. Bei jeder Antwort klatschen sie dabei laut in die Hände, drehen sich teilweise um 360° um die eigene Achse und zeigen mit dem Finger, lachen und brüllen laut auf. Als Besucher können Sie am Rande gemütlich im Kreis spazieren gehen, fotografieren, filmen und das schöne quirlige Schauspie/Spektakel beobachten. Natürlich genießen auch die Mönche die Besucher und sind teilweise gute Schauspieler bei den Debatten.

Das Sera-Kloster beherbergte 1959 mehr als 5.000 Mönche. Obwohl es stark beschädigt ist, steht es immer noch und wurde größtenteils repariert. Es beherbergt heute ein paar hundert buddhistische Mönche. Den Rest des Tages haben Sie Freizeit. Übernachtung im Hotel Kyichu o.ä.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

5. Tag: 06.06.2027 Wanderung auf einen Aussichtspunkt und Ausflug zum Kloster Drak Yerpa

Nach dem Frühstück (ca. 08:30 Uhr) unternehmen Sie eine Wanderung auf den 4.070 m hohen Aussichtsberg von Lhasa. Über ein Aussichtsplattform und zahlreiche Stufen geht es auf fast direkter Linie hinauf zum Gipfel (Gehzeit ca. 1 h). Genießen von hier oben den Traumblick auf Lhasa und natürlich auf den gewaltigen Potala-Palast. Über einen Rundwanderweg erreichen Sie nach ca. 45 min den Ausgangspunkt. Anschließend verlassen Sie Lhasa und begeben sich auf einen Ausflug zum Kloster Drak Yerpa. Dabei handelt es sich um ein Felsenkloster des tibetischen Buddhismus und geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Die Höhlen des Klosters befinden sich ca. 30 km entfernt von Lhasa, nahe des Dorfes Yerpa, direkt am Fuße des Berges Yerpa Lhari. Das Höhlenkloster zählt zu den heiligsten in der Umgebung und viele berühmte Heilige des Buddhismus haben hier meditiert. Das Kloster liegt bereits auf 4.400 m und wird von wenigen Touristen besucht, was natürlich auch zu der einzigartigen Stimmung beiträgt. Der Ort wirkt sehr spirituell und ist eine gute Abwechslung vom quirligen Lhasa. Natürlich trägt die Höhe auch zur weiteren Akklimatisierung für das anstehende Tour ins Hinterland bei. Anschließend kehren Sie nach Lhasa zurück. Der Rest des Tages steht dann zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel Kyichu o.ä.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

6. Tag: 07.06.2027 Auf dem „Friendship Highway“ vorbei am Yamdrok See nach Gyantse (4.130 m)

Nun ist es soweit und schließlich verlassen Sie Lhasa. Auf dem sogenannten „Friendship Highway“ fahren Sie in Richtung in Shigatse. Auf dem Weg dorthin überwinden Sie den 4.794 m hohen Khamba-La Pass. Bereits von hier genießen Sie einen fantastischen Blick auf den wundervollen türkisfarbenen Yamdrok See. Nach dem Pass stoppen Sie an den Ufern des Sees und haben Zeit zum Fotografieren und entlangzulaufen. Hier haben Sie auch die Gelegenheit sich mit Yaks oder den scheinbar possierlichen tibetischen Hirtenhunden (Mastiff) gegen ein kleines Entgelt (ca. 10-20 RNB) fotografieren zu lassen.

Die zahlreichen Ausbuchtungen des Sees führten zu seinem Namen „Skorpions-See“ und er gilt, als einer der heiligsten Seen Tibets (Baden verboten!). Ebenfalls befindet sich hier der größte Nistplatz für Zugvögel in Süd-Tibet. Nach der Wanderung geht es per Kleinbus weiter über den Karo-La-Pass mit knapp 5.086 m mit seinen vergletscherten Hängen des Nochin Kansang (7.138 m) vorbei. Hier haben Sie vom Parkplatz aus die Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung zu einer Aussichtsplattform (5.170 m) mit tollem Blick auf die Berghänge und Gletscher. Dann wieder im Bus, geht es über Serpentinen abwärts und erreichen ein wenig später Gyantse. Hier werden Sie das Pelkhor-Kloster besichtigen, welches am Fuße des Berges Zong liegt und von drei Seiten von Bergen umschlossen wird. Besonders berühmt ist das Kloster für sein Kumbum – der größte Chörten Tibets! Es besitzt vier Stockwerke, 108 Kapellen und über 10.000 Wandbilder. Chörten sind Kultbauten des tibetischen Buddhismus, welche eine Weiterentwicklung von Stupas darstellen. Es handelt sich um zumeist weiß-getünchte Hauptkörper, welche an die Form einer umgestülpten Glocke erinnern und einen runden Grundriss besitzen. Dies erhebt sich auf einem meist vielfach abgestuften Unterbau mit quadratischem Grundriss. An der Spitze der Chörten thront ein Ehrenschirm, von welchem mit Schnüren abgespannte bunte Gebetsfahnen im Wind flattern.

Je höher man die Stockwerke erklimmt, desto näher soll man der Erleuchtung einen Schritt näherkommen.

Nach der Besichtigung fahren Sie zum Hotel. Gyantse liegt im Schutz mehrerer Hügel am Nordufer des Flusses Nyang und hatte dank ihrer günstigen Lage lange Zeit eine Schlüsselposition im Wollhandel mit Indien, Nepal, Bhutan und Sikkim. Heute noch bietet sich dem Betrachter in der Altstadt von Gyantse ein traditionelles Stadtbild mit gut erhaltenen Klöstern und der alten Festung, die über der Stadt thront (Optional Auf- und Abstieg ca. 1,5 Stunden/Einritt ist nicht enthalten). Übernachtung im Hotel Yuthok Tibetan o.ä./ ca. 260 km /Fahrzeit 5h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

7. Tag: 08.06.2027 Auf zum höchsten Berg der Erde

Nach dem Frühstück geht es zuerst nach Shigatse um dort das Permit für den Everest-Abstecher abzuholen. Anschließend geht es weiter ins Everest-Gebiet. Über den 5.248 m hohen Gyatso-La-Pass geht es weiter zum Pang-La- Pass (5.150 m), von dem Sie einen atemberaubenden Rundblick auf das vor Ihnen liegende Himalaya-Massiv haben. Vom Parkplatz kann man einen kleinen Aussichtshügel erklimmen und mit ein wenig Glück können Sie mit dem Kanchenzönga, Makalu, Lhotse, Everest, Cho Oyu und Shishapangma von Ost nach West 6 der 14 Achttausender unserer Erde erblicken. Das heutige Tagesziel ist der kleine Ort Tashi Dzom auf 4.280 m. Übernachtung im Hotel Sauerstoff / ca. 400 km / Fahrzeit 6-7 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

8. Tag: 09.06.2027 Nordwand des Everest und Rongbuk-Kloster als

Noch in der Dunkelheit fahren Sie mit dem staatlichen Transferbus immer weiter in Richtung Nordflanke des Everest. Schließlich erreichen Sie nach knapp 45 min das kleine Dorf Rongbuk (ca. 5.030 m). Vom Parkplatz aus können sie ca. 400 m bis zu einer Aussichtsplattform laufen und haben einen beeindruckenden Blick auf die steile Nordseite der Mt. Everest – einfach Mega! Anschließend haben Sie die Möglichkeit das berühmte Rongbuk-Kloster zu besichtigen. Die Nacht verbringen Sie im Antlitz des höchsten Berges der Erde im stationären Gemeinschaftszelt in einem großen Camp vor dem Basislager (ca. 5030 m Höhe). Nach dem Sonnenuntergang am Everest, wartet ein beheizter Raum zum Genießen der Abendstimmung und zum Austausch der erlebten Reiseabenteuer / Fahrzeit ca. 45 min

Hinweis: Wem die Schlafhöhe zu hoch ist oder Probleme mit der Höhe hat, kann auch mit dem staatl. Bus bis nach Tashi Dzom fahren und im schönen Hotel übernachten (gegen Aufpreis)

Verpflegung: Frühstück Paket/L/Abendbrot

9. Tag: 10.06.2027 Weiterfahrt via Tingri zum Palku-See (Pekutso)

Sie stehen zum Sonnenaufgang auf und genießen einen einzigartigen Sonnenaufgang am höchsten Berg der Erde. Anschließend besteht die Möglichkeit den kleinen Hügel Nähe des Klosters zu besteigen und den Anblick auf den höchsten Berg zu genießen. Dann heißt es leider Abschied nehmen vom Everest und Sie fahren weiter durch das tibetische Hochland nach Tingri. Hier unternehmen Sie einen kurzen Abstecher zu dem im Jahr 2021 neu gebauten chinesischen Tempel auf einer Anhöhe. Bei gutem Wetter haben Sie von hier oben (ca. 4560 m) einen großartigen Ausblick auf die Berge des Himalayas. Weiter geht die Fahrt zum tiefblauen Palku-See (Pekutso). Hier schlagen wir nun für eine Nacht die Zelte (ca. 4.670 m) auf. Genießen Sie ein spektakuläres Panorama bei einer kleine Erkundungstour am See. Im Süden glitzern die Eisriesen des nepalesischen Gebirgszugs Langtang Himal (z.B. Langtang Ri und Ganesh-Gruppe) hervor. Mit ein wenig Glück können Sie auch die volle Pracht des Shishapangma, dem einzigen Achttausender, welcher komplett auf chinesischer Seite liegt, genießen. Übernachtung im Zelt / ca. 280 km / Fahrzeit ca. 4-5 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

10. Tag: 11.06.2027 Über das tibetische Hochland zu den Sanddünen von Paryang

Entlang der Himalaya-Kette führt der Weg weiter über das tibetische Hochland. Mit etwas Glück entdecken Sie neben den zotteligen Yaks und Schafen auch Hochland-Antilopen, Füchse oder Schwarzhalskraniche. Zahlreiche Stopps unterwegs laden zum Fotografieren und Beobachten ein. So langsam erreichen Sie nun die Landschaften von West- Tibet. Von nun an begleitet Sie der (Brahmaputra (tibetisch Yarlung River), dessen Quelle sich nur unweit von Ihrer Route befindet. Der Brahmaputra fließt über eine Länge von knapp 3200 km nach Indien und Bangladesch und zählt ab dem Zusammenfluss mit dem Ganges zu dem wasserreichsten Strom der Welt. Unterwegs stoppen Sie auch um einen kleinen Aussichtsberg zu besteigen und die schöne Aussicht auf das Hochland zu genießen. Auch besteht die Möglichkeit das kleine, aber schöne Kloster Taldun Tze unterwegs zu besichtigen. In der Nähe vom kleinen Ort Paryang werden für die kommende Nacht die Zelte aufgeschlagen. Genießen Sie heute wieder die tolle Bergkulisse mit den schneebedeckten Gipfeln des Himalayas. Mit etwas Glück wandert auch ein prächtiger Yak über die saftig grünen Wiesen und lässt einen den gesamten Alltag vergessen. Übernachtung im Zelt / ca. 330 km / Fahrzeit 5-6 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

11. Tag: 12.06.2027 Tagesziel Manasarovar-See und die gigantische Gurla Mandata (7.728 m)

Nachdem die Zelte wieder abgebaut und in die Autos verstaut wurden, geht es heute zum Manasarovar-See welcher sich unmittelbar am Fuße der riesigen Gurla Mandhata (7.728) m befindet. Unterwegs stoppen Sie an den gewaltigen Sanddünen von Paryang. Über angelegte Stege kann man richtig nah an die Dünen herankom-men und auch auf die Dünen klettern. Schöne Fotomotive mit den weißen Bergen im Hintergrund verzaubern den Abstecher. Anschließend Weiterfahrt zum Tagesziel Manasarovar-See. Die Landschaften der nächsten Tage zählen zu den schönsten von Tibet! Ebenfalls können Sie bereits den heiligen Berg Kailash erblicken. Nach An-kunft am See beziehen Sie Ihr nächtliches Lager in einer einfachen Unterkunft direkt am See. Nach dem Mittag-essen besuchen Sie das See nahe Chiu Kloster, welches majestätisch auf einem kleinen Hügel thront. Von der Spitze dieses Klosters hat man einen herrlichen Blick auf die Seen Rakshastal und Manasarovar sowie auf die schneebedeckten Gipfel des Kailas und Gurla Mandata. Der Name des Klosters bedeutet in der Übersetzung “kleiner Vogel”. Dieser Name wurde ihm offenbar wegen seiner geringen Größe und seiner hohen Ortungs-genauigkeit gegeben. Aktuell leben nur vier bis fünf Mönche in dem Kloster. Neben dem Kloster befindet sich ein weiterer Schrein, die Höhle von Guru Rinpoche, dem Gründer des Buddhismus in Tibet. Die Legende besagt, dass er dort die letzten sieben Tage seines Lebens verbrachte. Der Rest des Nachmittages steht zur freien Ver-fügung. Wer möchte, der kann noch einen kleinen Aussichtsberg in der Nähe der Unterkunft (Aufstieg ca. 40 min) besteigen. Vom Gipfel hat man einen grandiosen Blick auf den See, auf die fast greifbare 7.728 m hohe hei-lige Gurla Mandata, auf das Chiu Kloster und dem dahinter thronenden und immer noch weit entfernten Kailash.

Manasarovar-See, höchstgelegener Süßwassersee der Welt (4.582 m), hat die Form einer Sonne und bildet ge-meinsam mit dem halbmondförmigen Raksastal und dem in Zentrum befindlichen Kailash ein riesiges Naturman-dala. Nach hinduistischem Glauben hat Brahma den Manasarovar-See für die rituelle Reinigung geschaffen. Jede Person, die darin ein Bad nimmt, geht in Brahmas Paradies ein, wer davon trinkt, dem werden die Vergehen von 100 Leben vergeben. Einst war der See von 8 buddhistischen Klöstern umgeben, heute sind 6 der Klöster wie-der aufgebaut. Nur Trugo Gompa, das Wichtigste unter ihnen, von dem sich ein prachtvoller Blick auf den Kailash eröffnet, liegt direkt am See, alle anderen Klöster an den Berghängen. Hindus nehmen an dieser glück-verheißenden Stelle ein Bad im eiskalten Seewasser. Die meisten tibetischen Pilger benetzen nur den Kopf und trinken vom Wasser.

Tipp: Wer möchte kann in den nahegelegenen heißen Quellen (jeder Gast bekommt eine eigene Badewanne) entspannen (optional/ ca. 8 Euro). Übernachtung im sehr einfachen Gästehaus

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

12. Tag: 13.06.2027 Fahrt in das sagenumwobene heilige Garuda-Tal

Für die Frühaufsteher besteht heute die Möglichkeit noch im Schein der Stirnlampen auf den gleichen Aussichtshügel (direkt am See) wie am Vortag aufzusteigen und den Sonnenaufgang am Mt. Kailash und Gurla Mandata (ca. 7:35 Uhr) zu erleben. Nach dem Frühstück geht die Reise weiter zum westlichsten Fluss des riesigen Naturmandalas, dem Sutlej-Fluss. Schließlich erreichen Sie das Örtchen Zhada auf über 4.370 m. Dieser Ort stellt das Eingangstor zum sagenumwobenen Garuda-Tal dar. Dieser Ort stellt einen weiteren wichtigen Meilensteil für tibetische Pilger dar. Denn hier soll sich ein weiterer wichtiger Pilgerort des indischen Gurus Ringpoche befunden haben. Nachdem die Zelte aufgestellt wurden und Sie sich eingerichtet haben besuchen Sie am Nachmittag das schöne Kloster Zhida Burisi. Wer möchte kann auch hier nach der Besichtigung eine Kora um die gesamte Anlage laufen oder auch den schönen Aussichtsberg mit Blick auf den Kailash besteigen (Gehzeit komplett mit Kora ca. 90 min). Übernachtung Zelt

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

13. Tag: 14.06.2027 Eintauchen in das Shangshung Königreich

Heute gehen Sie auf die Spur des alten Königreiches Shangshung und der gleichnamigen Kultur. Bevor Sie jedoch die alten Anlagen des Shangshung Königreichs entdecken, besichtigen Sie auf halber Strecke das alte Bön-Kloster in Gurugam. Danach geht es durch eine atemberaubende Landschaft in das ehemalige Königreich von Shangshung. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Örtchen Kyhunglung einst Zentrum der Macht dieses alten Königreiches war. Shangshung gilt als das Ursprungsgebiet des animistischen Bön-Glaubens. Legenden sagen, dass der Bön-Gründer Shenrab Mibo die Gemeinschaft der Shangshung vereint hat und deren erster Herrscher war. Nach dem zunehmenden Machtzuwachs Tibets, wurde der Einfluss von Shangshung kleiner und schließlich ein Vasallenstaat von Tibet. Einst soll das Königreich eine Ausbreitung von Lhasa bis nach Ladakh in Indien und nach Pakistan gehabt haben. Die Moderne Zentral-Tibets hat hier noch nicht Einzug gehalten und die Menschen leben von einfachster Subsistenzwirtschaft der Feldarbeit und Viehzucht. Ebenfalls sind die heutigen Bewohner noch Anhänger des Bön-Glaubens. Sie besuchen einige sehr alte Ruinen des ehemaligen Königreiches in einer wunderschönen Canyon-Landschaft, welche über Jahrtausende durch die Kraft des Windes und des Wassers geschaffen wurde. Wer möchte, kann auch hier in der Nähe der alten Brücke ein Bad in den heißen Quellen nehmen. Bei der Rückfahrt besteht die Möglichkeit einen Stopp an der Straße (ca. 4.570 m) einzulegen und einen Aussichtshügel (4.715 m) zu erklimmen (Gehzeit ca. 75 min). Von oben haben Sie einen überragenden Ausblick auf die wilden Berge des indischen Garwahl-Himalayas mit den gewaltigen Siebentausender Kamet (7.756 m) und Nanda Devi (7.817 m) und zahlreichen Sechstausendern. Kurz vor Zhada besteht ebenfalls die Möglichkeit den tibetischen Nomaden einen Besuch abzustatten. Übernachtung Zelt wie am Vortag

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

14. Tag: 15.06.2027 Ehemaliges Königreich Guge

Sie dringen immer tiefer in das nordwestliche Gebiet von Tibet ein und kommen durch eine wild- zerklüftete Canyon-Landschaft, in welcher sich der Sutlej-Fluss über die Jahrtausende eingeschnitten hat. Mit etwas Wet-terglück sehen Sie am Horizont erneut die Berge des indischen Himalayas wie z.B. die Nanda Devi (7.816 m) und Kamet (7.756 m), herausschauen. Über den 5.166 m Longgaladban-Pass fahren Sie den wild durchklüfteten Canyon hinab und haben auch die Möglichkeit zum Fotostopp und kleiner Hügel zu erklimmen (Trittsicherheit erforderlich!). Dann erreichen Sie die kleine Stadt Zanda und besichtigen hier die 900 Jahre alten Ruinen von Tholing und Tsaparang – einst blühende Zentren des ehemaligen Königreichs Guge. Tsaparang wurde Mitte des 17. Jh. verlassen, während Tholing, Ihr heutiges Etappenziel, bis in die 60er Jahre religiöses Zentrum blieb. Trotz der Kulturrevolution durch die Chinesen sind glücklicherweise einige Bauwerke und Tempel erhalten geblie-ben. In Tsaparang auf 3.800 m gruppieren sich vier Tempel um die unteren Festungsmauern, der fünfte befin-det sich oberhalb der Stadt in den Überresten des einstigen Sommerpalastes der Könige. Verschiedene Motive zieren die Kassettendecken und geschnitzten Balken der Tempel. Teilweise gut erhaltene Wandgemälde (Foto-grafierverbot) aus dem 11.-15. Jahrhundert zählen zu den filigransten und in ihrer Meisterhaftigkeit zu den schönsten noch erhaltenen Exemplaren buddhistischer Ikonenmalerei überhaupt. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und kann zu einem Bummel durch die Stadt oder zum Vervollständigen des Tagebuches ge-nutzt werden. Übernachtung im Xiangxiong Hotel / Fahrzeit ca. 3-4 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

15. Tag: 16.06.2027 Ruinen im alten Königreich Guge

In einer wilde Schluchten-Canyonlandschaft liegt malerisch die ca. 900 Jahre alten Ruinen des versunkenen Kö-nigreiches Guge. Nach Ankunft am Guge-Empfangsbereich werden Sie mit einem Elektrobus zum Eingang zu den Ruinen gefahren. Die nächsten 3 Stunden können Sie nun auf eigene Faust die riesige Anlage besichtigen und wandeln dabei auf den Spuren der längst vergessenen Hochkultur. Von der über 100 m hohen Spitze genießt man einen fantastischen Rundumblick auf die gesamte Anlage. Einst hatten hier über 10.000 Menschen gelebt und mussten sich vor Angreifern aus dem heutigen Ladakh wehren. Auch heute noch kann man die Überreste der alten Tempelanlagen und Festungsmauern des ehemals bestimmt prächtigen Sommerpalastes bewundern sowie die noch recht schön erhaltene buddhistischen Wandmalereien. Spannend ist der steile Abstieg über Stu-fen in den Winterpalast! Auf der Rückfahrt zum Hotel besichtigen Sie noch eine der ältesten und mit zahlrei-chen Gebetsfahnen geschmückten Hängebrücke von Tibet. Übernachtung in Zanda / Xiangxiong Hotel (wie am Vortag)

Tipp: Wer möchte kann nach Absprache mit dem Reiseleiter am Abend den Sonnenuntergang im Canyon erle-ben (optional/ Preis p. P. ca. 5-10 Euro für die Busfahrt (abhängig von der Gruppengröße)

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

16. Tag: 17.06.2027 Fahrt nach Darchen am Fuße des Kailash

Sie verlassen das Königreich Guge und fahren nach Darchen (4.620 m). Unterwegs im Canyon haben Sie nochmals die Möglichkeit zu stoppen und bei einer kleinen Wanderung die bizarren geformten Felsgebilde zu bestaunen. Nach ca. 5 Stunden Fahrzeit erreichen Sie den Ort Darchen. Dieser Ort ist der Ausgangspunkt für die am übernächsten Tag startende Umrundung des „Schneejuwels“, wie die Tibeter den Kailash oft nennen. Sie besprechen das anstehende Trekking und können letzte Einkäufe erledigen. Vom Ort aus genießt man den schönen Blick auf den Kailash und Gurla Mandata. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung kann zum Bummel durch den Ort mit seinen kleinen Märkten genutzt werden. Übernachtung im Hotel /Fahrzeit ca. 5 h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

17. Tag: 18.06.2027 Saga-Dawa-Festival

Heute besuchen Sie das Saga-Dawa-Fest. Das Fest zählt zu dem wohl bedeutendsten Festen in Tibet. Der Saga-Dawa Tag ist der heiligste Tag im Land, denn gleich drei bedeutende Ereignisse sind zu feiern: Die Geburt des historischen Buddhas, - Siddhartha Gautama, auch Buddha Shakyamuni genannt, dessen Tod sowie seine Er-leuchtung, der Eintritt ins Nirwana. Nach der tibetischen Zeitrechnung findet das Ereignis am 15. Tag des 4. Mo-nats statt, was bei uns in etwa der Zeit zwischen Mai und Juni entspricht. Bei diesem Fest wird Buddha in Form eines bestimmten Rituals angebetet. Rundgänge um den inneren Kreis – das Shianglang, den mittleren Kreis so-wie den äußeren Kreis sind bei diesen Gebeten obligatorisch. Die gesamte Zeremonie dauert den kompletten vierten Monat. Der Rundgang um den äußeren Kreis, welcher am 15. dieses Festmonats stattfindet, bietet ein besonderes Schauspiel. Alljährlich wird die Tarbucher-Fahnenstange erneut errichtet. Es handelt sich dabei um einen Mast, der sich vor dem Heiligen Kailash Berg befindet. Menschen aus allen Teilen Tibets kommen, um ihre von weit her mitgebrachten Gebetsfahnen dort am Fahnenmast anzubringen, den Mast zu umringen, zu beten sowie die riesige Stange gemeinsam zu errichten. Nur wenn die Fahnenstange exakt senkrecht steht, laufen die Dinge für Tibet gut. Der Lama des in der Nähe befindlichen Klosters leitet die gesamte Zeremonie. Begleitet wird das Ganze von viel Musik. Sie haben ausreichend Zeit, sich das Fest anzusehen, zu spazieren und mit den Ein-heimischen in Kontakt zu kommen. Gegen späten Mittag erfolgt dann wieder die Rückfahrt zur Unterkunft. Übernachtung wie am Vortag

Tipp für den Nachmittag: Wer noch genügend Energie hat, der kann auch das Kloster Selong am Eingang zu in-neren Kora besuchen (Gehzeit ca. 3 h). Das Selung-Kloster (ca. 5.000 m hoch) ist das erste Kloster, das Sie auf der inneren Kora von Mount Kailash antreffen werden. Vor mehreren Jahrhunderten wurde es als Meditations-stätte für die Mönche errichtet. Beim Wandern können Sie deutlich das natürliche Hakenkreuz (Swastika) se-hen, das durch große Eisspalten an der Südseite des Mount Kailash und durch Felsenbettspuren am Hang gebil-det wurde.

Hinweis: Aktuell ist die innere Kora von Mount Kailash für Touristen gesperrt, aber der Zugang bis zum Kloster Selung ist möglich (Stand 6/25).

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

18. Tag: 19.06.2027 Beginn Ihres Trekkings (Kora = rituelle Umwanderung des Berges) um den Kailash

Sie beginnen das Trekking direkt vom Hotel in Darchen. Nachdem Sie den Ort verlassen haben, reihen Sie sich in den Pilgerstrom ein. Auch hier treffen Sie wie schon auf dem Barkhor, der heiligen Straße in Lhasa oder am Kloster Zhida Burisi Pilger, die den gesamten Weg in „Prostration“ zurücklegen werden. Dabei legen Sie sich mit der vollen Körperlänge, egal ob spitze Steine, Sand oder Stufen auf den Boden, vollführen dabei Ihre Gebete, um dann wieder aufzustehen 2-3 Schritte zu laufen, um sich abermals hinzulegen. Dabei tragen Sie um die Knie, Oberkörper und Hände Schützer. Ihre Gesichter sind verstaubt, aber glücklich und man bekommt stets ein Lächeln geschenkt. Um die die gesamte Kora zu bewältigen, benötigen diese Pilger über einen Monat!

Während dieser Prostration, entledigt sich der Pilger seines bisherigen Lebens.

Der Weg führt nun zu dem eigentlichen Startpunkt der Kora, dem Mani Lakhang („Götterfluss“). Unterwegs kommen Sie vorbei an zahlreiche Chörten und Manimauern und wandern in die breite Tal-Schlucht an der Westseite des Berges. Gemeinsam mit den Pilgern der vier Religionen des Hinduismus, Buddhismus, Jain und der Bön-Religion kommen Sie am berühmten Gebetsfahnenmast Tarpoche (Festival am Vortag), mit den „Fußabdrücken Buddhas" und an ehemaligen Eremitenklausen vorbei. Etwas später passieren Sie das wieder aufgebaute Chuku-Kloster, welches an einem steilen Berghang thront. Wer möchte kann natürlich ein Besuch abstatten und auch den Blick auf den Kailash erhaschen! Nach ca. 7 Stunden reiner Gehzeit erreichen Sie heute Ihren ersten Lagerplatz unterhalb des Diraphuk-Klosters auf 5.100 m Höhe. Übernachtung in einem sehr einfachen Gasthaus ohne Duschmöglichkeit (Toiletten nicht im Zimmer).

Wer möchte kann am Nachmittag schon einmal das Kloster besuchen und natürlich den Traumblick auf die Nordwand des Kailash genießen. Aufstieg: 450 m/ Abstieg: 100 m / Gehdistanz: 20 km / Gehzeit: ca. 7h

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

19. Tag: 20.06.2027 Kailash-Umrundung: North Face of Mt. Kailash

Die heutige Tagestour zur Nordwand des Mount Kailash, wird auch als kürzere innere Kora bezeichnet. Die Nordseite des Mount Kailash oder die Nordwand des Mount Kailash wird Charansparsh genannt und man kann mit den Händen die Nordseite des Mount Kailash berühren. Der Ausflug ist ca. 8,5 km lang (Hin- und Rückweg) und dauert ca. 4-5 Stunden. Auf dem Weg nach Charansparsh finden Sie Guggul, einen Kräuterduft und viele andere Arten von Blumen. Sie müssen unterwegs den Gletscherbach überqueren und den Kamngjam-Gletscher betreten und schließlich stehen Sie vor der senkrechten Wand des Kailash. Die Landschaft strahlt eine Ruhe und Erhabenheit aus und man vergisst die Anstrengung der letzten Stunden. Mit der Berührung des Berges er-hält man einen sehr tiefen Segen und der Geist fängt an zu meditieren und das Herz springt vor Freude. Diejeni-gen, die nicht zu Charansparsh kommen, können in Dhiraphuk bleiben, das Kloster besuchen oder die Gegend erkunden.Sie erhalten auch einen spektakulären Blick auf den Berg Kailash in der Ferne. Übernachtung im ein-fachen Gasthaus.

Hinweis: Der Zugang zum North Face kann zeitweise von den örtlichen Behörden geschlossen werden. Sollte es am Morgen nicht erlaubt sein, empfehlen wir einen weiteren Versuch am Nachmittag zu unternehmen.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

20. Tag: 21.06.2027 Kailash-Umrundung: Über den Dölma La Pass

Die heutige Etappe ist sehr anstrengend und sogleich auch die bedeutendste Etappe der Kailash-Umrundung. Sie erreichen die heiligste Stelle, den 5.636 m hohen Dölma La. Auf dem Pass liegt ein mit vielen Gebetsfahnen geschmückter „heiliger" Stein. Der Kailash ist für die Anhänger von vier Religionen – für die Hindus, Buddhisten, Jains und Böns – der heiligste Punkt der Welt, die kosmische Weltachse. Die Hindus glauben, hier lebe die Gott-heit Shiva mit ihrer weiblichen Entsprechung Parvati; die tibetischen Buddhisten glauben, am Kailash wohne die Gottheit Demchog. Die Umrundung des Kailash soll nicht nur von Sünden befreien, sondern auch die Reinkarna-tion günstig beeinflussen. Vom Lagerplatz benötigen Sie etwa 3-4 Stunden bis zum Dölma La. Durch die gute Hö-henanpassung der bisherigen Reise, fällt Ihnen der Aufstieg gar nicht mehr so schwer. Dennoch müssen Sie langsam und stetig gehen und ausreichend trinken. Nach dem Pass kommen Sie am See Thuji Zimbo vorbei, der von den Hindus Gaurikund genannt wird und als heilig gilt. Anschließend geht es steil bergab ins östliche Kailash-Tal bis zum Lagerplatz Nähe des Klosters Zutrulphuk (4.790 m). Übernachtung in einem sehr einfachen Gasthaus im Mehrbettzimmer ohne Duschmöglichkeit (Toiletten nicht im Zimmer). Aufstieg: ca. 700 m / Abstieg: ca. 900 m / Gehdistanz: 22 km / Gehzeit: ca. 9 h.

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen/Abendbrot

21. Tag: 22.06.2027 Ende der Kailash-Umrundung und Weiterfahrt nach Saga

Die letzte Etappe führt Sie an zahlreichen Manimauern vorbei. Die Manisteine sind mit heiligen Silben beschrif-tet, die der Meditation dienen. Ebenfalls haben Sie einige kleine Flüsse zu überqueren und Sie kommen durch einen märchenhaften Canyon. Dann öffnet sich wieder das Tal und die gewaltige Gurla Mandata (7.728 m) rückt ins Blickfeld. Von hier aus ist es nur noch ca. 1 h bis zum Hotel in Darchen, welches Sie noch weit vor dem Mittag erreichen werden. Glückwunsch, Sie haben es geschafft und die Kora und damit eine Reise um die Achse des Kosmos vollendet! Von hier es aus geht es nun mit dem Bus ostwärts bis nach Saga. Da die Straßen gut ausgebaut sind, kommt man schnell voran und erreicht am späten Nachmittag den kleinen Ort. Am Abend laden viele klei-ne Restaurants zum Abendessen ein. Abstieg: ca. 200 m / Gehdistanz: 11 km / Gehzeit: 2-3 h /Fahrzeit ca. 7 h / Übernachtung im Hotel

Verpflegung: Frühstück/Mittagessen

22. Tag: 23.06.2027 Fahrt nach Sakya

Sie verlassen Saga und fahren auf gut ausgebauter Straße (teilweise über 5000 m hoch) bis nach Sakya. Auf dem Hinweg zum Everest sind Sie eine andere Route gefahren. Sie legen mehrere kleine Stopps ein und vertreten sich immer wieder die Beine. Nun verlassen Sie allmählich das tibetische Hochland und bei Lhatse den Friends-hip-Highway und machen einen Abstecher nach Sakya, wo Sie die Nacht verbringen werden. Am Nachmittag be-suchen Sie mit Ihrem Guide das lokale Kloster, welches zur Sakya-Sekte des tibetischen Buddhismus gehört. Sak-ya bedeutet im Tibetischen “hellgraue Erde”, weil es sich in der Nähe des Berges Benbori befindet, dessen ver-wittertes Gestein eine hellgraue Farbe hat. Das Sakya-Kloster besteht aus einem südlichen und einem nördli-chen Teil, also dem Südkloster und dem Nordkloster. Dazwischen fließt der Fluss Zhongqu. Das Sakya-Kloster wurde im Jahr 1073 erstmals gebaut. Der Begründer des Klosters, Khon Konchog Gyalpo, war zugleich auch der Begründer der Sakya-Sekte.

Es handelt sich um das Stamm- und Hauptkloster der gleichnamigen Sakya-Schule und bildete im 13. und 14. Jahrhundert das politische Zentrum Tibets. Während das Nordkloster größtenteils während der Kulturrevolution zerstört wurde, ist das Südkloster recht gut erhalten. Besonders wertvoll ist die hiesige Bibliothek mit über 84.000 Schriftstücken! Anschließend können Sie noch ein wenig durch die Gassen von Sakya schlendern. Fahr-zeit ca. 7 h / Gehzeit 1 h Übernachtung im Hotel

Verpflegung: Frühstück

23. Tag: 24.06.2027 Fahrt nach Shigatse mit Besuch des Tashilhunpo Klosters

Wer möchte kann schon vor dem Frühstück das Sakya-Kloster besuchen und die Mönche bei dem morgendli-chen Ritual mit Gesängen und meditieren erleben. Ebenfalls lohn sich nach dem Frühstück eine kleine Wande-rung zum Nordkloster mit dem schönen Blick auf das Süd-Kloster und den Ort bevor Sie schließlich weiter nach Shigatse fahren. Nachdem Sie Shigatse erreicht haben, starten Sie am Nachmittag mit der Besichtigung der be-deutendsten Sehenswürdigkeit von Shigatse, dem Tashilhunpo Kloster. Die Anlage wurde im Jahr 1447 gebaut und seit dem 17. Jahrhundert gilt es als Sitz des Penchen Lama. Im Anschluss hat es sich zu einer der größten Klosteruniversitäten der Gelug-Sekte entwickelt. Penchen Lama ist der Titel für eine bedeutende Reinkarnati-onslinie des Gelug-Ordens im tibetischen Buddhismus. Das höchste Gebäude des Klosters ist der Maitreya-Tempel. Hier befindet sich die bis heute größte Statue eines Maitreya-Buddha – sie ist 26 m hoch, es wurden 279 kg Gold und 150 Tonnen Messing verarbeitet (ebenfalls Bernstein, Diamanten und Korallen) und mehr als 100 Goldschmiede, Maler und Bildhauer waren für deren Fertigstellung nötig. Neben vielen Stupas, Gräbern und Kunstgegenständen ist besonders die Besichtigungsplattform eindrucksvoll, welche bereits von weit weg ersichtlich ist. Ebenfalls wird der gesamte Komplex von der neun Stockwerke hohen Thangka-Mauer umgeben.

Hinweis: Ab 15:30 Uhr kann man auch an Gebetszeremonien teilnehmen.

Am Abend wartet ein besonderer kulinarischer Höhepunkt auf Sie mit dem Besuch eines Hot-Pot-Restaurants.

Übernachtung im Hotel Shiga Yancha Hotel o. ä. / Fahrzeit ca. 1,5 h / 150 km

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

24. Tag: 25.06.2027 Rückfahrt nach Lhasa

Über den sehr gut ausgebauten Freundschafts-Highways fahren Sie zurück nach Lhasa. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und kann zum Bummeln und letzten Einkäufen genutzt werden. Ein Abstecher zum Potala-Palast oder eine Kora auf dem Barkhor um das Jokhang-Kloster lohnen sich immer. Am Abend Abschiedsessen in einem schönen Restaurant in der Altstadt.

Fahrzeit: ca. 2,5 Stunden / 145 km / Übernachtung im Kyichu Hotel

Verpflegung: Frühstück /Mittagessen /Abendbrot

25. Tag: 26.06.2027 Fahrt zum Flughafen von Lhasa und Rückflug nach Deutschland

Je nach der Abflugzeit werden Sie zum Flughafen von Lhasa gebracht und Sie treten Ihren Rückflug Richtung Deutschland an. Genießen Sie aus dem Flugzeug einen letzten Ausblick auf die gewaltigen Himalaya-Berge.

Verpflegung: Frühstück

26. Tag: 27.06.2027 Ankunft in Frankfurt

Mit vielen großartigen neuen Erlebnissen im Gepäck landen Sie in Deutschland.

Verpflegung: /Deutschland
Garantierte Durchführung / freie Plätze
Garantierte Durchführung / nur noch wenige Plätze frei
Deutschsprachige Reiseleitung
Freie Plätze
Ausgebucht
Englischsprachige Reiseleitung

Gruppentermine

Für weitere Informationen wischen Sie bitte nach links.
Anreise / Abreise Preis pro Person Anreise Einzelzimmerzuschlag
15.05. - 09.06.2026 4.050,00 Euro individuell 420,00 Euro Sondertour Saga Dawa Festival/ 2. Gruppe / noch 5 freie Plätze Anfragen Buchen
15.05. - 09.06.2026 5.190,00 Euro Flug inkl. 420,00 Euro mit Guide Katja Dörig SONDERTOUR Saga Dawa Festival /ausgebucht bitte 2. Gruppe buchen zum gl. Termin Anfragen
02.06. - 27.06.2027 4.990,00 Euro Flug inkl. ab 420,00 Euro mit Guide Hendrik Pötter Sondertour mit Hendrik Pötter / Sonderpreis bis 31.10.2026 Anfragen Buchen
02.06. - 27.06.2027 5.150,00 Euro Flug inkl. ab 420,00 Euro mit Guide Hendrik Pötter Sondertour mit Hendrik Pötter / Preis ab 01.11.2026 Anfragen Buchen

Preisinformationen

Preis für die Sondertour 2027:

Preis:      4.990,- Euro p.P.  Sonderpreis bis 31.10.26 ( Tour 2027) 
               5.190,- Euro p.P. ab 01.11.26

Zusätzliche Informationen

Sonder-Termin:  15.05. – 08.06.2026  / Reiseleitung: Katja Dörig
(inkl. Saga-Dawa-Festival am 31.05.26 )

Sonder-Termin:  02.06. – 27.06.2027  / Reiseleitung: Hendrik Pötter
(inkl. Saga-Dawa-Festival am 18.06.27 )

Katja Dörig Bergwanderführerin (UIMLA) und Tiroler Naturführerin
Obwohl im Spessart in eher niederen Gefilden aufgewachsen, hat sie der Bergvirus  voll erwischt und daher war ein Ortswechsel 1999 ins Münchner Oberland die ideale Lösung für sie, den Bergen näher zu kommen. Die Berge und Länder der Welt haben es der leidenschaftlichen Bergsteigerin ganz besonders angetan. Unzählige Male ist sie bereits in Nepal auf Trekkingreisen unterwegs gewesen und auch in Südamerika sowie in Afrika ist sie anzutreffen. In Nepal engagiert sie sich mit einigen großen Hilfsprojekten für einen deutschen Hilfsverein. Die buddhistische Philosophie fasziniert sie sehr und vier Jahre hat sie den tibetischen Buddhismus studiert. Immer wieder aufbre-chen, neue Wege gehen und dabei neugierig und offen für andere Länder, Menschen und Kulturen sein ist ihr Lebensmotto. Als Expertin begleitet sie 2026 unsere Sonderreise nach Tibet und nach Bhutan. 

Reisecode: ASCN500
25 - 26 Tage
ab 4.050 Euro inkl. Flug
10 - 16 Personen
2 garantierte Termine

Ähnliche Reisen, Verlängerungen & Zusatzprogramme

Asien > Tibet
Individualreise / ASCN200
auf Anfrage individuell buchbar
  • Die goldenen Dächer von Lhasa mit Potala-Palast und Klosterburgen
  • Kulturschätze Gyantse und Shigatse
  • Mt. Everest-Basislager & Kloster in Rongbuk
  • Spektakuläre Ausblicke auf Makalu 8463 m und Shishapangma 8027 m
12 - 13 Tage
ab 2.895 Euro zzgl. Flug
2 - 12 Personen
Asien > Nepal
Gruppenreise, Individualreise / ASNP003
  • Hüttentrekking zum Basislager des Mt. Everest
  • Abstecher zu den Klöstern in Thame und Tengpoche
  • Aussichtsberge Taboche-Vorgipfel und Kala Patar
  • Stadtbesichtigung im Kathmandutal
19 Tage
ab 2.095 Euro zzgl. Flug
2 - 14 Personen
1 garantierter Termin
Exklusive nur bei AT REISEN
Asien > Nepal
Gruppenreise, Individualreise / ASNP215
  • 16 Tage Genießer-Trekking und Kulturerlebnis im Vor-Himalaya Gebirge
  • Begegnung mit den Volksgruppen der Limbu, Brahmen und Chetri
  • Panoramaflug entlang des Himalaya
  • Übernachtung in Gastfamilien
15 Tage
ab 1.895 Euro zzgl. Flug
2 - 8 Personen